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Entspannt besser durch den Alltag

anstellung, arbeit, arbeitsplatz
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Wer konzentriert arbeitet, vergisst schnell die Zeit. Viel früher als erwartet, ist der Feierabend oder das nächste Meeting da. Nun schnell die vielen offenen E-Mails in der Taskleiste beenden oder wieder auf ungelesen setzen. Damit man morgen oder später weitermachen kann.

So setzen wir uns unnötigem Stress aus und bringen weniger Leistung. Wichtig ist es für Büroarbeiter langes sitzen zu vermeiden. Denn je länger wir warten, bis wir eine Pause machen, desto weniger erholen wir uns. Gleichzeitig verringert sich die Muskelmasse durch das viele Sitzen und auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt.

Erholt arbeitet jeder kreativer, aufmerksamer und genauer. Stehe also regelmässig auf und strecke Dich in alle Richtungen. Verschaffe Dir die Erholung und Bewegung, die du benötigst. Richtig eingesetzte Pausen schmälern nicht die Arbeitsleistung, sondern können sie sogar erhöhen. Denn sie helfen, schneller und besser zu arbeiten.

Am besten lasse Dich jede Stunde daran erinnern, eine kurze Pause von fünf Minuten zu machen. Unterstützend wirkt dabei, wenn du den Drucker möglichst nicht direkt am Schreibtisch stehen hast. So kommst du automatisch in Bewegung. Statt zum Telefon oder zur E-Mail zu greifen, könntest du auch direkt zur Kollegin gehen und die Sache persönlich besprechen. Auch Konferenzen müssen nicht mehr klassisch im Sitzen und bei langweiligen Bürokeksen stattfinden. Triff dich doch mal an Stehtischen oder geht gemeinsam, während ihr ein Thema besprecht.

Auch Grün tut gut und lässt uns auftanken

Forscher der Universität Mannheim haben in einer Studie herausgefunden, dass der Erholungsfaktor umso höher ist, je weniger verbaut die Umgebung ist. Also regelmässig raus in die Natur und abschalten oder das Büro mit Zimmerpflanzen begrünen.

Übergänge gestalten

Genauso wichtig ist es nicht vom Schreibtisch zur Kita oder zu anderen Terminen zu hetzen. Auch hier solltest du bewusst eine Pause machen und z.B. bei einem Kaffee den Tag Bilanz ziehen lassen. So beendest du den Tag im Job und lässt die Dinge dort. Lege dir einen Zettel hin mit allen to dos für den kommenden Tag und stimme dich auch kurz auf die nun folgende Zeit mit der Familie ein.

So startest entspannt in den Feierabend und die Zeit mit der Familie.

Leben mit Kindern und Beruf

Silke Mekat ist Trainerin, Beraterin und Autorin und unterstützt in Seminaren und Coachings dabei, Beruf und Privatleben in Balance zu halten. Seit 2014 ist sie Trainerin der Haufe Akademie. Als Mutter einer Tochter und seit über 20 Jahren im Beruf blickt sie auf eine langjährige erfolgreiche Berufserfahrung zurück und weiß, wie anspruchsvoll, aber auch schön das Leben mit Kindern und Beruf ist. Unter http://www.vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.info mehr dazu.

Dieser Beitrag erschien im Wochenanzeiger KW 51/2017

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Mehr Zeit, weniger Stress! Sich selbst optimal organisieren

“Dafür habe ich keine Zeit!” oder “Heute nicht, ich bin total im Stress!” Das hören wir überall, aber ist das wirklich so?

Haben Sie auch schon versucht, dem Alltagsstress mit Zeitplänen, endlos langen to do Listen und Zeitplantechniken in den Griff zu bekommen? Wie viel besser wäre es doch, souverän und gelassen mit den vielen, drängenden Aufgaben, tickenden Uhren und Papierstapeln auf dem Schreibtisch zurechtzukommen.

Zeit, den Ballast abzuwerfen

In meinem Seminar lernen Sie einfacher mit den Aufgaben umgehen und dabei glücklicher und gelassener sein. Mit wenig Aufwand lässt sich einiges erreichen, um Arbeitsabläufe, den eigenen Arbeitsstil und die persönliche Zeitplanung zu verbessern. Aufschieberietis und verzetteln muss nicht sein. Gewinnen Sie mehr Zeit im Job und im Alltag, setzen Sie sich mit Ihrem Selbstmanagement auseinander, planen Sie richtig, schaffen Sie Ordnung, setzen Sie Ihre Prioritäten und befreien Sie sich von überflüssigem Ballast. Für Arbeit und Leben in Balance.

Erfahren Sie mehr: Einfach Zeit haben: Selbstorganisation für den Alltag

Silke Mekat.  (Bild: pr)

Silke Mekat. (Bild: pr)

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Neue Kraft schöpfen im stressigen Alltag

Orange Sonnenschirm
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Der letzte Urlaub liegt schon wieder viel zu lange zurück und der Alltag macht sich breit. Aber keine Sorge, es gibt viele Möglichkeiten, sich auch im Alltag kleine „Inseln“ zu schaffen. Manchmal hilft es, bewusst inne zuhalten und sich etwas Gutes zu tun.

Stress lass nach

Am besten, indem Du dir kleine „Inseln im Strom“ schaffst, die du bewusst genießt. Als Eltern haben wir eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe mit Einsatz in Tag- und Nachtschichten und leider ohne geregelten Feierabend. Deshalb ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass Du bei Kräften bleibst. Sich regelmäßig eine Pause zu gönnen, ist eigentlich kein Luxus, sondern ein wichtiger Ausgleich für Deine anspruchsvolle Aufgabe! Deshalb: Erlaube Dir, „Inseln im Strom“ zu schaffen.

Zeitfenster schaffen

Finde heraus, was Dir gut tut und dabei hilft, zu entspannen und in Balance zu bleiben. Vielleicht sind das Gespräche mit dem Partner oder Freunden. Vielleicht hilft Dir Bewegung an der frischen Luft den Kopf wieder frei zu bekommen oder ein entspannendes Bad nach einem anstrengenden Tag können Wunder wirken. Versuche konkrete Zeitfenster für Dich zu schaffen. Dafür brauchst Du auch die Unterstützung deines Partners und der Familie.  Es muss manchmal gar nicht lange sein, aber ein bisschen Zeit nur für sich, das tut einfach gut. So kann man abschalten und bekommt wieder neue Energie für die Herausforderungen des Alltags.

Wünsche konkretisieren

Folgende Fragen sind hilfreich, um sich über die eignen Bedürfnisse bewusst zu werden:

  • Konkretisiere Deine Vorstellungen von Kraft tanken: Was tut mir gut?
  • Wie ist Dein Tagesablauf? Wo kannst Du dir Zeitfenster schaffen und auch nutzen?
  • Wenn Du Kraft aus dem Zusammensein mit anderen ziehst: wie lassen sich gemeinsam entspannende Momente im Alltag einbauen?
  • Wie kann aber auch jeder einzelne neue Energie tanken und wie können uns als Eltern gegenseitig unterstützen?  

Halte Deine Vorstellungen fest und versuche deinen Wünschen durch kleine Veränderungen Schritt für Schritt näherzukommen.

Wichtig ist, nicht nur für sich selber Zeitinseln zu schaffen,  sondern bewusst auch zusammen mit der Familie.

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Mit kreativen Pausen raus aus dem Stimmungstief

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Wer einmal am Tag kreativ wird, verbessert sein Wohlbefinden. Das zeigt eine Psychologie-Studie.

Fotografieren, Gartenarbeit, Kochen, Stricken oder Männchen malen – ganz egal, denn eine kreative Pause pro Tag reicht aus, um die Laune zu verbessern und positiv gestimmt zu bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt die Psychologin Tamlin Conner aus Neuseeland. Für die im November 2016 im „Journal of Positive Psychology“ veröffentlichte Studie hatten mehr als 600 Studenten knapp zwei Wochen lang aufgeschrieben, was sie täglich erlebten und wie sie sich fühlten.
Die Auswertung der Tagebücher ergab ein überraschendes Muster: Teilnehmer, die am Vortag jeweils eine kreative Pause eingelegt hatten, blühten mehr auf, fühlten sich besser gestimmt, enthusiastischer und wohler als andere, die sich keine Zeit für Muße gegönnt hatten. Mehr noch: Die positive Stimmung führte häufig dazu, sich auch am folgenden Tag für eine Weile kreativ zu beschäftigen und den positiven psychologischen Effekt dadurch zu verstärken. Beliebte Beschäftigungen waren unter anderem Geschichten schreiben, Musizieren und Songwriting, Stricken, Häkeln und digitales Gestalten. „Wer sich täglich schöpferisch betätigt, kann sich selbst in eine emotionale Aufwärtsspirale bringen“, kommentiert Conner das Studienergebnis.
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Me time – Zeit nur für mich

Frau Sitzt Auf Braunem Holzstuhl Neben Kokosnuss
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Wir beklagen so oft die Hektik in unserem Leben und wir merken vielleicht gar nicht, dass einiges davon selbst gemacht ist. Ist es wirklich nötig, die Ampel noch bei dunkel gelb zu nehmen, in letzter Sekunde in den Aufzug zu springen oder in der Warteschlange bloß keinem Drängler nach zu geben?

Es ist ein Versuch wert, diese Dinge einmal mehr dem Zufall zu überlassen. 
Letztendlich ist es meistens egal, ob ich die Kreuzung jetzt überqueren oder die eine Ampelschaltung warte. Statt mich in den vollen auf Aufzug zu quetschen, kann ich die Treppe nehmen und im Ganzen eine sportliche Seite abgewinnen. Jemanden an der Kasse vor zu lassen, der vielleicht nur wenige Teile hat, freut nicht nur den vor gelassenen, sondern auch mich. Vielleicht bedankte sie jenige sich, in jedem Fall habe ich etwas Gutes getan und das tut auch mir gut. Öfter mal Situationen gelassen zu betrachten, entspannt und beruhigt in einer hektischen Zeit. Dabei ist nicht Zeit der Gewinn, sondern gute Laune und das Wissen, dass es wichtigeres im Leben gibt als mit verbissene Miene ein paar Sekunden ein zu sparen.
P.S. Und wenn Du mehr erfahren möchten, empfehle ich dir den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B.

Trainings rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie & Stressbewältigung – “Damit aus dem UND kein ODER wird”

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Abenteuer Wiedereintsieg: Familie und Beruf positiv vereinbaren

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Familie und Beruf positiv vereinbaren

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Mitarbeiter und Unternehmen ist eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Viele Unternehmen haben das bereits erkannt und bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern familienbewusste
Rahmenbedingungen. Doch nicht jedem gelingt der tägliche Spagat zwischen Beruf und Privatleben. Die Balance von Beruf und Familie ist häufig mit großen Anstrengungen und inneren Konflikten verbunden, sagt Silke Mekat, Trainerin und Beraterin für berufstätige Mütter und Väter. Im Job 100% geben und gleichzeitig eine gute Mutter, Partnerin, Freundin und Tochter sein, diese manchmal unerfüllbaren Ansprüche können das Leben schwer machen.

Doch warum sollten Mütter sich auf das Abenteuer Wiedereinstieg, das sicherlich nicht immer leicht sein wird, einlassen?

  1. Abwechslung macht das Leben spannend!

Kind, Job, Haushalt, Termine und so weiter – das ist ein ganz anderes Leben als Windeln, Babybrei und Co. Nach wenigen Wochen im Mütterkosmos und Gesprächen, die sich umso spannende Themen drehen, sehnt man nach etwas Abwechslung

  1. Finanzielle Freiheit –

nicht nur für die oben erwähnte Alterssicherung, es ist unheimlich gut für das eigene Selbstbewusstsein zum Familienunterhalt beizutragen.

Für mich war es nach 20 Jahren eigenes Geld eine schlimme Umstellung, plötzlich von meinem Mann abhängig zu sein.

  1. Karriere Kick, statt Karriere Knick,

denn wer auch in der Elternzeit Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten hält,findet leichter wieder in den Job und zu einem ausgewogenen Verhältnis von Beruf und Familie

  1. Eine Rückkehr in Teilzeit?

Dann freue Dich auf vergnügliche Nachmittage im Freibad, Eis essen auf dem Heimweg, Spaß oder entspanntes Lesen auf dem Spielplatz…

  1. Morgens schick ins Büro,

was meinst Du wie sehr du diese Momente herbeisehnen wirdst, wenn man in der Elternzeit kaum aus den Breibekleckerten Joggingsachen herauskommt

  1. Immer wieder etwas Neues lernen.

Ob im Beruf oder zusammen mit Ihrem Kind, Du wirdst immer wieder etwas Neues erfahren

  1. Die Zeit mit dem Kind bewusst genießen, statt dass es so nebenbei läuft.

Die gemeinsame Zeit wird dadurch wertvoller oder auch zur quality time in der Du ganz bewusst und mit Freude für dein Kind da bist.

  1. Abends zusammen am Tisch sitzen und jeder erzählt von seinem spannenden Tag
  2. Das Wochenende mit der Familie genießen

und zu wissen, dass am Montag wieder der Kopf im Büro gefordert sein wird.

  1. Mit Selbstbewusstsein vor den alten Freunden ohne Kinder berichten können, was in Deinem Leben so los ist

Unterstützung wichtige private Lebensinhalte zufriedenstellend zu gestalten und gleichzeitig erfolgreich im Beruf sein zu können, finden weibliche Fach- und Führungskräfte in Silke Mekats Seminaren an der Haufe Akademie:

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Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Vereinbarkeit von Beruf und Familie www.haufe-akademie.de/94.17
Eine gute Gelegenheit zur Ruhe zu kommen und die Gedanken weg vom Alltagstrubel und hin zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu lenken.
Möglichkeiten und ein eigenes Modell zu entwickeln, den verschiedenen Ansprüchen und auch sich selbst gerecht zu werden.

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Abenteuer Wiedereinstieg: Stelle die Weichen für die Rückkehr richtig

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Zurück in den Beruf

Bevor Du mit deinem Chef über den beruflichen Wiedereinstieg redest, solltest du eine genaue Planung machen.

Ähnlich wie wir Pläne für den nächsten Urlaub schmieden, die Reise im Vorfeld buchen und wir uns das Urlaubsziel schon bei der Planung sehr gut vorstellen können, solltest Du auch den Wiedereinstieg angehen.

Entscheide, wie Dein Leben sein soll, wie viel Anteil der Beruf hat, wie viel Zeit Du mit deinem Kind haben möchtest.Checklisten dafür findest Du auch im Leitfaden.

Male Dir das Leben als berufstätige Mutter genau aus, das hilft die beruflichen und privaten Pläne zu realisieren.

Wenn Du weisst, wohin die Reise gehen soll und du dir dieses Ziel mit all seinen Zwischenzielen so attraktiv wie möglich ausmalst, dann wirst Du auch die Anstrengungen aufbringen, die dafür notwendig sind. Eine Vision oder ein attraktives Ziel, sind wie eine Richtschnur im Leben.

Stelle die Weichen für die Rückkehr richtig

Frage Dich

  • Wie lange möchtest Du gern mit Kind pausieren?
  • Wie lange Du tatsächlich pausieren könntest, ohne deine Karriere oder den beruflichen Anschluss zu verlieren?
  • Wie kannst Du während der Babypause den Kontakt halten?
  • Könntest Du dir vorstellen während der Babypause mit reduzierter Arbeitszeit am Ball zu bleiben und wie steht dazu wohl dein Arbeitgeber?·
  • Hast Du dir überlegt, wie lange du stillen möchtest und ob dies an deinem Arbeitsplatz auch möglich wäre, wenn du noch in dieser Zeit zurückkehrst?·
  • Weiss Dein Chef, dass du ganz sicher wieder kommst?

Wichtig ist: Zeige Engagement gegenüber dem Arbeitgeber

Wenn Du schon weisst, dass du nach der Elternzeit zurück in den Job möchtest, ist es wichtig bereits früh die Weichen dahingehend zu stellen, einen möglichst reibungslosen Wiedereinstieg zu gewährleisten.

  • Manche Frau, erhält als Mutter in Elternzeit nicht mehr alle relevanten Informationen und fühlt sich wie von der Außenwelt abgeschnitten. Mach deshalb Deinem Vorgesetzten und den Kollegen klar,dass Du weiterhin präsent und gut informiert bleiben willst.
  • Du könntest z.B. auch deinen Vorgesetzten bitten dich per Mail über für deinen Arbeitsbereich relevanten Geschehnissen im Unternehmen auf dem Laufenden zu halten. Oder bitte eine Kollegin dies zu tun.

So bleibst Du fachlich am Ball und wirst im Unternehmen nicht ‚vergessen‘.

Überlege gut, ob Du wirklich für volle drei Jahre aus dem Berufsleben aussteigen willst oder vielleicht doch im Rahmen der Elternzeit in Teilzeit arbeiten könntest.

So behältst Du den Kontakt zum Unternehmen, zu Kollegen und vor allem zu fachlichen Inhalten.

Eine Arbeitsaufnahme während der Elternzeit ist problemlos bis zu 30 Wochenstunden möglich.

Überlege frühzeitig, wie Du dir den Wiedereinstieg nach der Elternzeit vorstellst.

  • Willst Du künftig Voll- oder Teilzeit arbeiten?
  • Ist die Betreuung der Kinder gewährleistet?
  • Wie flexibel bist Du in deiner Zeitplanung und wie flexibel ist der Arbeitgeber?
  • Könntest Du vielleicht auch zeitweise von zu Hause arbeiten oder die Arbeitszeit flexibel gestalten?
  • Checke bereits ab, welche Aufgaben Du gut in Teilzeit übernehmen könntest.

Je konkreter Deine Vorstellungen über den Wiedereinstieg sind, desto leichter wird es für dich sein, deine Vorstellungen beim Vorgesetzen und der Personalabteilung durchzusetzen.

Tipps für den erfolgreichen Wiedereinstieg zusammengefasst

  • Besprich Deine Planungen zum Wieder­einstieg in den Beruf noch vor der Elternzeit mit deinem Vorgesetzten.
  • Halten Sie auch während der Elternzeit Kontakt Kollegen und Vorgesetzten
  • Biete Teilzeitarbeit, Urlaubs- und/oder Krankenvertretungen während der Elternzeit an.

So bleibst Du fachlich am Ball und zeigst Präsenz

  • Informiere Dich über mögliche Weiterbildungsmaßnahmen.
  • Nimm an Veranstaltungen Deines Arbeitgebers teil und lass dich zu Firmenfeiern einladen
  • Nutze Fachmedien, das Firmenintranet oder bitte Kollegen Dich auf dem Laufenden zu halten
  • Organisiere rechtzeitig, am besten schon in der Schwangerschaft, eine Kinderbetreuung, wo Du dein Kind gut aufgehoben weisst.

Wichtig ist bei all diesen Überlegungen vor allem eines,

dass wir als Mutter wir mit unserem Kind verbringen können, wirklich geniessen können!

Denn nur eine glückliche und zufriedene Mutter ist auch eine gute Mutter.

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Möglichkeiten und ein eigenes Modell zu entwickeln, den verschiedenen Ansprüchen und auch sich selbst gerecht zu werden.

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Immer dieses schlechte Gewissen. Nein Danke!

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„Ich denke jetzt mal nur an mich“ – wer von uns bringt diesen Satz je über die Lippen? Mütter wohl eher nicht. Klingt ja auch ganz schön egoistisch. Aber, wer gelassener, gesünder und entspannter werden möchte, der muss genau diese Worte häufiger Mal benutzen. Immer sind wir für andere da. Stehen morgens früher auf, um den Frühstückstisch zu denken, Schulbrote zu schmieren (die dann meist doch nicht gegessen werden), waschen nachts noch die Sportsachen, damit der Junior das geliebte Trikot wieder anziehen kann, sortieren die Fußball Bilder vor und lösen die Ecken, weil die dieses Jahr so schwer abgehen und für kleine Hände schon mal gar nicht. Die Liste ließe sich ewig weiterschreiben.

Ganz ohne schlechtes Gewissen mal an mich denken, dass können leider nur die wenigsten. Dabei haben am Ende alle was davon, wenn Mama auch mal sich denkt. Die eigenen Kraft wieder auffüllt, neue Energie gewinnt, einfach mal abschaltet.

Vielleicht helfen diese Sätze als Mantra gesprochen oder an den Computer/Spiegel geklebt.

Ich denke auch an mich…

…, weil ich fit bleiben möchte.

…, um neue Kraft zu tanken.

…, weil ich neue Ideen brauche.

…, um einfach fröhlich zu bleiben.

…, weil ich mir auch eine Pause verdient habe.

…, um mich wieder freuen zu können. Auf andere und über die schönen Dinge des Lebens, statt nur zu sehen, was noch alles auf der to do Liste steht.

…, weil ich mich einfach erschöpft fühle.

Viele Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren

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I´ve got the Blues…Erst Frühjahrsmüdigkeit, dann Sommerloch und immer noch ständig müde?

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Na, auch ständig müde?

Wohin ich auch höre, viele haben schlecht oder zu wenig geschlafen und fühlen sich den ganzen Tag müde.

Doch wie lässt sich das grosse Gähnen vertreiben?

Erst einmal vorneweg, die Frühjahresmüdigkeit gibt es tatsächlich. Für unseren Körper ist die Umstellung von kalt auf warm, verbunden mit Lichtmangel nach den langen Wintermonaten eine echte Schwerstarbeit.

Um in die warme Jahreszeit zu starten und sich frisch, fit und munter zu fühlen, gibt es ein paar Tipps.

  1. Der gute Start in den Tag  

Manchmal ist es egal, wann wir aufstehen müssen. Ob um 5 Uhr morgens, um 8 Uhr oder erst um 11 Uhr: Wir stehen mit dem Wecker auf Kriegsfuss, fühlen uns schlapp, kommen einfach nicht hoch. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich fit für den Tag zu machen!

Wer sich vitaminreich und ausgewogen ernährt, fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag und ausreichend Getränke zu sich nimmt, hilft sich selber über die Müdigkeit hinweg. Mit eiem knackigen Müsli mit frischem Obst startest Du orptimal in den Tag. Zwischendurch füllen Vollkornbrot oder Quark mit frischem Obst den Speicher wieder auf.

  1. Ans Trinken denken 

Eine starke Tasse Kaffee oder Tee kann am Morgen die Lebensgeister wecken. Tagsüber sollten wir ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Sogar während des Schlafs verliert der Körper eine Menge Wasser.  Deshalb am Besten gleich morgens einen Teil davon wieder aufnehmen und mindestens ein großes Glas Wasser, beispielsweise zum Kaffee, trinken.

Gute Durstlöscher sind Wasser und Fruchtsaftschorlen. Ein Glas 100% Saft, deckt gleich auch noch einen Teil des Vitaminbedarfs, wem fünf Portionen Obst und Gemüse zu viel sind.

  1. In Bewegung bleiben

In der Früh, sollten wir nicht gleich aus dem Bett springen. Besser ist es, sich zu räkeln und zu strecken, denn während des Schlafes haben sich Muskeln und Sehnen ein wenig verkürzt. Bringen wir unseren Bewegungsapparat also wieder auf Betriebstemperatur. Katzen tun das auch nach dem Liegen. Und dann Lieblingsmusik an und tanzen. Bewegung ist ein guter Muntermacher und macht gute Laune.

Und wenn tanzen nicht Dein Ding ist: mit dem Rad zur Arbeit oder eine Station früher aussteigen als üblich, bringt den Kreislauf in Schwung. Ganz allgemein weckt Bewegung an der frischen Luft, wie walking, Inlinescating oder Joggen, die Lebensgeister und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit.

  1. Abschalten und auftanken

Pausen nicht vergessen. Regelmäßige Pausen und Entspannung helfen, Kraft für den Alltag zu tanken. Unternimm Dinge, die Dir Spaß machen, und hin und wieder auch mal Zeit für dich alleine. Gedanken an die Arbeit solltest Du möglichst verbannen. Das gelingt besser, wenn Du in deiner Freizeit nicht ständig per Handy oder Laptop erreichbar bist. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Yogaübungen, einem Nickerchen oder einem Spaziergang? Schon kleine Auszeiten können Großes bewirken und helfen, den Alltag gelassen zu meistern.

Herzliche Grüße

Silke Mekat

P.S. mehr Tipps gibt es in meinen Seminaren >> zu den Seminarinformationen und Terminen

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Was tun, wenn die Gedanken Karussell fahren?

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Eigentlich kann jeder sich entspannen, denn die Fähigkeit uns zu entspannen, wieder aufzutanken, ist uns allen angeboren. 

Eigentlich, doch in den letzten Monaten waren wir enormem Stress und Unsicherheiten ausgesetzt. 

Die Corona-Krise zehrt an den Nerven. Viele Familien empfanden die von der Bundesregierung beschlossenen Massnahmen zur Reduzierung sozialer Kontakte, die Schliessung von Schulen und Kitas und vieles mehr, was den Alltag plötzlich auf den Kopf stellte  als grosse Herausforderung

Stresssituationen sind vorprogrammiert
Welche Möglichkeiten gibt es, dennoch gut damit umzugehen und Eskalationen im Vorfeld zu vermeiden? 
Merke ich aber, das es mir schwerfällt mich zu konzentrieren, sollte ich hellhörig werden. Wenn ich feststelle, dass mir schnell der Geduldsfaden reisst. Auch in Situationen, in denen ich sonst ruhig war. Oder ich nicht mehr abschalten kann, mich der Job und die Familie sogar bis in den Schlaf begleiten und meine Gedanken Karussell fahren. Dann sollte ich hellhörig werden. 

Bedenklich ist es, wenn ich immer wieder vor dem Fernseher einschlafe, um dann später im Bett wach zu liegen. 
Hier hat unser Körper das Betriebssystem schon abgeschaltet, dabei fühlen wir uns eigentlich noch ganz gut. 

Denke deshalb jeden Tag daran:

  1. nicht hektisch werden
  2. Lieber weniger machen, als vieles mittelmässig
  3. Mindestens 20 Minuten nur für Sie!
  4. So oft wie möglich lachen
  5. Mindestens 20 Minuten am Tag für den Partner und je 20 Minuten für die Kinder
  6. 7 Stunden Schlaf – jede Nacht
  7. Ein Hobby, das Ihnen Spass macht
  8. Rauchen und Alkohohl helfen nicht. Im Gegenteil sie verdoppeln den Stress
  9. Mindestens einmal pro Woche Zeit für Freunde
  10. Laufen und walken baut Stresshormone ab und das in gerade einmal 15 Minuten!

Und wenn Du mehr erfahren möchtest, empfehle ich dir den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B.

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Du möchtest im Beruf erfolgreich und zugleich eine gute Mutter sein? Beruf und Familie – das ist eine Doppelbelastung. Umso konsequenter müssen berufstätige Mütter Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren und Ihre Zeit einteilen. Erlerne Strategien, wie Du mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen, damit du diesen Spagat erfolgreich meisterst. Informationen und Termine findest Du  hier

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Den Alltag mit Kind und Job in Balance

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Wir investieren einen Grossteil unserer Lebensenergie in Familie und Job.
Doch der berufliche und private Alltag kann nicht nur Energien bringen, er kann auch belasten.
Kommen dann noch weitere Belastungen dazu, weil man auf dem Weg zum Kindergarten ist Stau steht, der  Kindergarten gleich die Türen schliesst und im Büro der Chef auf einen wartet, ist schnell die Belastungsgrenze erreicht.

Helfen können Entspannungsmethoden, denn ein nachhaltiges Stressmanagement berücksichtigt sowohl die Anforderungen des Menschen als auch die des beruflichen und privaten Alltags.

Ein paar Tipps, die helfen:

  • Achte auf Deine innere Haltung

Sage ja zu Dir, auch wenn  es im Beruf und Privat gerade hoch her geht. Oder sich das mit den Jahren das körperliche Erscheinungsbild ändert. Blicke nach vorn, statt alte Fotos anzuschauen. Sage Dir immer wieder, dass anstrengenden Phasen auch wieder vorbei gehen. Freue Dich z.B. auf einen schönen Ausflug am Wochenende, das Glas Wein abends auf der Terrasse oder Stunden mit netten Menschen und anregenden Gesprächen

  • Mach bewusst Pausen

Entschleunige und lege im Arbeitsalltag bewusst immer wieder kleinere Pausen ein, so tankst Du wieder auf und reagierst auch in stressigen Zeiten ruhiger und besonnener. Statt aufgescheucht zu viel auf einmal erledigen zu wollen.

  •  achte auf Deine Ernährung

vor lauter Stress im Job hast Du wieder einmal vergessen was zu essen? ZU Hause sind die Schränke leer und auf dem Heimweg ist auch keine Zeit einzukaufen? Dann tut es mal wieder auch die Tiefkühlpizza und noch was Süßes hinterher. Stopp! Besser Du achtest rechtzeitig auf eine ausgewogene Ernährung. Vergiss auch nicht zu trinken. Schnell drohen sonst Spannungskopfschmerzen und der Stress hat ein leichtes Spiel. Oft gehört und trotzdem gut: trink Mineralwasser, Grün- und Kräutertees und auch das Glas warme Milch am Abend fördert einen entspannten Schlaf

  • apropos Schlaf

vom Büro nach Hause und ab auf die Couch? Klingt erst einmal entspannend, doch mit Entspannung hat das wenig zu tun. Besser sind ausreichend Bewegung und regelmässiger Sport, sie bauen Stresshormone ab und machen angenehm müde am Abend. Denke daran den Tag mit angenehmen Dingen und nicht mit der lange aufgeschobenen Steuererklärung oder dem Berg Bügelwäsche zu beenden. Spazieren gehen und mit dem Partner den Tag Revue passieren lassen. Gedanken treiben lassen, zur Ruhe kommen. Lesen und Musik hören, statt gelangweilt durch´s TV Programm zu zappen. So kommst Du nach einem
Nachts liegst Du oft wach und grübelst? Lege für solche Nächte ein Notizbuch ans Bett, in dem Du die störenden Gedanken festhalten kannst. So sind sie raus aus dem Kopf, aber nicht vergessen am nächsten Morgen. Auch eine Tasse beruhigungsfördernden Tee z.B. mit Malve, Baldrian und Lavendel, hilft ruhig zu schlafen.

  •  Beweglichkeit trainieren

Nimm Dir wirklich Zeit für Dich. Abschalten und den Stress vergessen. Ob Yoga, Gymnastik, Laufen oder walken: Sport ist wichtig für Körper und Seele. Also runter von der Couch und rauf auf die Matte oder in die Laufschuhe!

Schnelle Übung für zwischendurch: Nackenentlastung

Effekt: Entspannung des Nackens
Übungsdauer: circa 3 – 4 Minuten
Wiederholungen: 2 – 3

  1. Sitzen Sie so, dass Ihre Füsse fest auf dem Boden stehen.
  2. Beugen Sie Ihren Oberkörper, bis er auf den Oberschenkeln aufliegt. Ihr Kopf liegt zwischen den Beinen.
  3. Entspannen Sie und atmen Sie vier- bis fünfmal tief durch.
  4. Richten Sie sich auf, bis der Rücken gerade ist.

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Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Für Frauen mit Kindern bis Ende Grundschulzeit. Du lernst mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen. Lerne Strategien, um diesen Spagat erfolgreich zu meistern und erfahre hier mehr

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen
Erkenne einerseits, was Dich stresst, bremst, dir Zeit raubt und dich oft nicht zur Ruhe kommen lässt, sowie andererseits, was genau dich antreibt für mehr Leistungsfähigkeit. Erfahre hier mehr

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