Frauen in Balance

Wenn doch der Tag 25 Stunden hätte, dann könnte alles viel besser geregelt werden! Ein Wunsch vieler berufstätiger Eltern. Familie und Beruf zu vereinbaren ist anstrengend. Die Zeit scheint nie zu reichen.

Nicht für den Job. Nicht für die Kinder. Und schon gar nicht für einen selber. Der tägliche Spagat zwischen Privatleben und Beruf erschöpft und Stress fordert irgendwann seinen Tribut.

Wie Balance gelingen kann wird in diesem Seminar erarbeitet. Vom entspannten Start in den Tag, rund um den Stress am Arbeitsplatz geht es weiter zum Übergang vom Job ins Privatleben. Rituale und Gewohnheiten schaffen, das Leben als berufstätige Eltern meistern.

Trainingsziele

Mit diesem Training lernen Sie Ihre Zeitfresser zu erkennen, Zeitinseln zu schaffen, Prioritäten und Ziele zu setzen. Sie erhalten konkrete Arbeitshilfen für eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, ohne sich dabei permanent zu überfordern. Entwickeln Sie neue Ideen, Strategien und Handlungsmodelle, mit denen Sie sich immer wieder kleine Ruheinseln schaffen können. Entwickeln Sie Handlungsalternativen, anstatt im Hamsterrad festzustecken. Der Austausch untereinander rundet die Veranstaltung ab und ist wichtiger Bestandteil im Sinne des voneinander Lernens.

Dein Nutzen

  • Du lernst Zeitfresser zu erkennen, Zeitinseln zu schaffen, Prioritäten und Ziele zu setzen.
  • Du erarbeitest dir Strategien gegen weiblichen Perfektionismus.
  • Due ermittelst, welche Ressourcen du zur Verfügung hast, um stressfreier zu leben.
  • Du erhälst konkrete Arbeitshilfen für eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, ohne sich dabei permanent zu überfordern.
  • Du erlernst, wie du aktiv die richtige Work-Life-Balance herstellen, um beschwingt und kraftvoll durchs Berufs- und Privatleben zu gehen.
  • Du erfährst, wie Rituale, bewusstes Zusammensein mit den Kindern, einfache Fitness- und Entspannungsübungen dein Leben ins Gleichgewicht bringen können.

Durchgeführt von
Silke Mekat
Methoden
Das Seminar ist sehr praxisorientiert. Kurzvorträge, Gruppen-, Einzelübungen, Arbeitshilfen, Checklisten, Selbstreflexion und Diskussionen wechseln sich ab. Wir arbeiten lösungs- und ressourcenorientiert. Die begrenzte Teilnehmerzahl garantiert einen intensiven Austausch untereinander, viele praktische Übungen und den Transfer in den Alltag.

Teilnehmerkreis
Berufstätige Mütter. Weibliche Fach- und Führungskräfte, Abteilungs-, Team- oder Projektleiterinnen und alle Mitarbeiterinnen, die auch mit Familie beruflich erfolgreich sein und beste Performance liefern wollen.

Dieses Seminar findet regelmässig an der Haufe Akademie statt.

Hier finden Sie die Termine & Orte

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Bildquellen: Silke Mekat
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Liebe Leserin,
ich habe diese Geschichte noch einmal ausgegraben, da ich sie für eine schöne Übung halte, sich mit den eigenen Wünschen und Zielen auseinander zu setzen.

Aus “Solange du da bist” von Marc Levy:
“Sie beschloss, ihm eine Geschichte zu erzählen, ein Spiel, so sagte sie, um ihn zu zerstreuen. Er sollte sich vorstellen, dass er bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen hätte:
Jeden Morgen würde ihm bei der Bank ein Konto mit 86.400 Dollar zur Verfügung stehen. Doch wie jedes Spiel hatte auch dieses seine Regeln.
Die erste Regel ist, dass du alles, was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wieder weggenommen wird, du kannst nicht schummeln, du kannst das das Geld nicht auf eine anderes Konto überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet die Bank für dich ein neues Konto mit neuen 86.400 Dollar für den kommenden Tag.
Zweite Regel: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden; zu jedwedem Zeitpunkt kann sie dir sagen, dass es vorbei ist, dass sie das Konto schließt und du kein neues mehr bekommen wirst.
Was würdest du tun?

Er verstand nicht so recht.

Dabei ist es ganz einfach, es ist ein Spiel. Jeden Morgen beim Aufwachen bekommst du 86.400 Dollar, mit der einzigen Auflage, dass du sie im Laufe des Tages ausgeben und das übrige Geld, wenn du zu Bett gehst, wieder zurückgeben musst. Aber dieses Geschenk des Himmels oder dieses Spiel kann jeden Moment zu Ende sein, verstehst Du? Die Frage ist jetzt: Was würdest du mit so einem Geschenk tun?

Er antwortete, ohne nachzudenken, dass er jeden Dollar dafür verwenden würde, sich selbst und den Menschen, die er liebte, eine Freude zu machen. Mit jede Cent, den er von der magischen Bank erhielte, würde er sein Leben und das der Menschen in seiner Umgebung verschönern. “Auch das von Leuten, die ich nicht kenne, ganz gewiss, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es schaffe würde, allein für mich und meine Freunde 86.400 Dollar pro Tag auszugeben. Aber worauf willst du hinaus?”
“Wir alle haben so eine magische Bank”, erwiderte Lauren, “es ist die Zeit! Das Füllhorn der Sekunden, die verstreichen! Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag, und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt der Zauber von neuem, aber die Bank kann unser Konto zu jeder Zeit ohne Vorwarnung auflösen: Das Leben kann jeden Moment zu Ende sein. Was machen wie also aus unseren 86.400 täglichen Sekunden? Sind sie nicht viel mehr wert als die gleiche Menge Dollars?”

Was würdest Du tun, wenn Miete, Rechnungen und Co jeden Monat bezahlt sind und du die Freiheit hättedt, zu tun was dir wichtig ist?

Schreibe diese Dinge auf. Vielleichtg als Mind Map und ergänze sie immer wieder.

Und dann such Dir einen Punkt aus und versuche diesen umzusetzen. Vielleicht erscheint Dir das Ziel zu gross, wenn du dich vielleicht selbständig machen willst z.B., dann zerlege dieses Ziel in kleinere. Kleinere Ziele können wir angehen. Hast Du alles, was du für deinen Traum brauchst oder musst du noch etwas lernen? Was wäre dies? Diese und andere Fragen solltest Du dir stellen, um dem grossen Ziel näher zu kommen.

Und dann fang an!

 

Herzliche Grüße

Liebe Leserin,
die Frage kam auch im letzten Seminar auf: was tun, wenn das Kind mittags nicht einschlafen will?

Klar, für viele Mütter oder in diesem Fall Grossmütter ist das die Zeit, in der sie selber durchschnaufen können und sich eine verdiente Pause gönnen können. Oder den Haushalt erledigen können, ungestört wichtige Dinge angehen können etc.

Mittagsschlaf fördert die Gesundheit?
Gilt der Mittagsschlaf doch als gesundheitsfördernd und auch in Kindergärten gibt es eine Ruhezeit mittags. Was aber für Babys lebensnotwendig ist, eben viel zu schlafen, führt bei grösseren Kindern zu einem gestörten Nachtschlaf. Das haben Forscher herausgefunden. Kinder über zwei Jahren brauchen weniger Schlaf als Babys. Rund 10 bis 11 Stunden im Schnitt. Nächtliche Schlafprobleme sind also eigentlich Tagschlafprobleme. Wer tagsüber schläft oder schlafen soll, braucht nachts weniger Schlaf. Dabei ist der nächtliche Schlaf der gesündere für die Gesundheit und die Entwicklung, das ist wissenschaftlich inzwischen gut belegt.
Nicht belegt dagegen ist der Nutzen des Mittagsschlafs bei Kindern, die in der Nacht bereits durchschlafen.
Weil aber Eltern und Erzieher  den Mittagsschlaf oder die Ruhezeit bei Kleinkindern für wichtig halten, weil sie selber vielleicht eine Pause wollen, versuchen sie an der Schlafenszeit festzuhalten.
Die Probleme haben am Abend dann die Eltern, wenn die Kinder nicht ins Bett gehen wollen. Verständlich, sie sind ja gar nicht müde!

Jedes Kind ist anders, wie auch jeder Erwachsene anders ist
Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Ein Erwachsener in der regel 7 bis 8 Stunden pro Nacht. Kinder bis Ende der Grundschulzeit ca. 10 – 11 Stunden pro Nacht. Beobachte Dein Kind und entscheide individuell, ob es den Schlaf tagsüber braucht.

So kann der Abend für alle entspannter ablaufen, wenn kein stundenlanges Gerangel um das Einschlafen erforderlich ist. Zeit, um selber wieder aufzutanken.

Viele Grüße

Liebe Leserin,
als Eltern und vor allem als berufstätige Mutter muss man ständig Leistung bringen. Man hat kaum Zeit und versucht meistens gleich mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Auf dem Weg zum Kindergarten noch schnell einkaufen, im Kopf überlegen, was heute noch erledigt werden muss und habe ich die Mail an Herrn Mair vorhin im Büro eigentlich noch abgeschickt?
Die Anforderungen steigen ständig und Stress gehört zum normalen Alltag dazu. Doch was kann ich tun, damit mir nicht alles zu viel wird?

Was ist Stress überhaupt? Und macht er immer krank?
Unter Stress spüre ich Druck und Anspannung. Für einen Olympiateilnehmer kann das aber auch positiv sein. Macht es also gleich krank?
Nein, erst wenn äussere Reize, wie Lärm und Hektik z.B. zusammen kommen mit inneren Reizen wie den eigenen Ansprüchen und Antreibern, dann kann es zu viel werden und belasten. Du kennst das sicher auch: Du willst für die Familie da sein, alles schaffen, bloss nichts vergessen, den Job gut erledigen und so weiter. Früher brachte uns der Stress dazu schneller vor einem Angreifer zu fliehen, aber wohin sollen wir denn heute fliehen? Statt zu kämpfen oder zu flüchten, sitzen wir die meiste Zeit des Tages. Die aufputschenden Hormone können so nur schwer abgebaut werden und bleiben noch lange im Körper. Das ist nicht gesund.

Doch was kann man tun?

Bewege Dich locker:
Am Wochenende eine kleine Wanderung vielleicht. Oder täglich ein Spaziergang. Statt immer mit dem Auto oder der Bahn zu fahren, nimm öfter mal das Fahrrad. Das alles baut Stresshormone ab und hilft Dir, den eigenen Rhythmus zu finden. Und mache Sport! Joggen setzt Glückshormone frei, Yoga dehnt die Muskeln und entspannt den ganzen Körper. Hinterher fühlt man sich richtig gut. 

Nimm Dir Auszeiten:
Mach öfter mal eine Mini Pause. Schon zwei Minuten die Augen zu schliessen, kurz vor dem offenen Fenster zu stehen und ein paar Mal tief durchzuatmen, entspannt eine Tasse Tee zu trinken hilft Dir aus einer anstrengenden oder nervigen Situation herauszukommen. Und am Feierabend? Dafür setze Dir am besten einen festen Zeitpunkt, z.b. 20 Uhr. Bis dahin sind die Kinder im Bett, Telefonate erledigt und nichts wichtiges mehr zu tun. Inzwischen geht meine Tochter gern und freiwillig ins Bett, denn wir lesen ja noch eine gute Nacht Geschichte und kuscheln bis sie eingeschlafen ist. Danach habe ich dann auch Feierabend. Herrlich.

Davon reichlich:
Haferflocken, Bananen, Wasser (mit viel Magnesium), Geflügel, Gemüse.Bewegung an der frischen Luft macht den Kopf frei und versorgt den Körper mit Sauerstoff und komme einmal am Tag richtig aus der Puste. Statt immer mit dem Auto zu fahren, lassen sich auch einige Wege per Rad erledigen oder plane am Wochenende Bewegung ein: wandern, radfahren, schwimmen…. bei schönem Wetter macht so ein Familienausflug allen richtig Spass.

Davon nur wenig:
Alkohol, Kaffee, Cola, Limonaden, fettes Essen, Fast Food, etc. putschen nur kurzfristig auf. Bei Stress ganz schlecht. Besser Du knabberst statt Süssem z.B. Studentenfutter

SOS Hilfe:
wenn gar nichts mehr geht hilft es mit gespreizten Fingern die Hände auszuschütteln. So lernt man innerlich loszulassen und die bei Stress meist angespannten Schulter- und Nackenmuskeln entspannen sich.
Herzliche Grüße!

Mein Wohlfühlkalender

Liebe Leserinnen,

irgendwo habe ich über einen Wohlfühlkalender gelesen und finde das eine tolle Idee.

Sich Zeit zu nehmen und regelmäßig etwas für sich tun.

Kalender führen wir doch für alles Mögliche, warum also nicht auch für die eigene Wohlfühlzeit?

 

Was könnte da so drin stehen in meinem Wohlfühlkalender?

Mal wieder mit einer Freundin zu quatschen, ohne dass einer ständig hinter seinem Kind her springt, eine Wellness-Behandlung buchen, einen Abend mit meinem Mann verbringen und ins Kino oder ins Theater gehen. Einen schönen, langen Spaziergang an einem sonnigen Tag machen und die vielen Blumen auf den Wiesen und am Wegesrand bestaunen. Einen Tag ohne Termine und to dos, einfach zum Faulenzen und tun und lassen können, wozu ich Lust habe.

 

Mehr Balance von Beruf, Kind und Familie.

Vielleicht muss es aber gar nicht so konkret sein. Vielleicht reicht es dafür sorgen, dass dieser Tag oder diese Stunden in Erinnerung bleiben.

Und gegen zu viel Stress hilft vielleicht der eine oder andere dieser Tipps:

  1. Raus aus den Federn: Lass Dich morgens nicht verführen, zu lang im Bett zu bleiben, denn zu viel Schlaf kann zu einem regelrechten Blues mit Schlappheit und Stimmungsschwankungen führen.
    2. Tief durchatmen: Gehe regelmäßig an der frischen Luft spazieren. So bekommat Du genügend Sauerstoff – und vor allem Licht.
    3. Die Natur erleben: Koste mit allen Sinnen aus, was der Sommer und bald der Herbst zu bieten haben: das warme Licht der Sonne, der besuch im Biergarten am Abend, schwimmen im See, bald dann die bunten Farben des Herbstlaubs, das Rascheln der Blätter unter den Füßen, den Duft von Kartoffelfeuer und frisch gerösteten Maroni.
    4. Vitamine tanken: Gerade jetzt braucht der Körper viel Vitamin C gegen die überall um sich greifenden Erkältungsviren. Besonders viel davon enthalten Paprika, Brokkoli, Kiwis, Zitrusfrüchte und Sanddor.
    5. Regelmäßig schwitzen: Regelmäßige in die Sauna oder ins Dampfbad stärken die Immunabwehr und die wohlige Wärme tut auch noch der Seele gut.
    6. Wasser nutzen:  Kneippe mal wieder, denn Wechselduschen oder Wassertreten stärken das Immunsystem und machen quicklebendig.
    7. Düfte genießen: Ätherische Öle als Badezusatz oder für die Duftlampe heben die Stimmung und können je nach Wahl des Öls anregen oder entspannen.
  2. Partner mal wieder massieren: Verwöhne und lass Dich verwöhnen. Für eine wohltuende Massage genügen ein warmes Zimmer, ein duftendes Öl – und etwas Zeit.
    9. Den Gaumen kitzeln: Mit Gute-Laune-Speisen kannst Du den Serotoninspiegel heben. Frische Beeren locken jetzt, lade doch mal wieder Freunde zu einem guten Essen ein.
  3. Musik erleben: Dass Musik stimmungsfördernd sein kann, belegen viele Studien. Lege einfach die Musik auf, die du am liebsten magst. Tanze oder entspanne beim Zuhören, dann hat der manchmal graue Herbst keine Chance

 

Herzliche Grüße

Liebe Leserin,

schon wieder ist ein Vormittag um, doch die to do Listen wollen nicht kürzer werden. Von der letzten, kurzen Arbeitswoche liegt noch einiges unerledigt auf meiem Schreibtisch. Manche Tage müssten einfach länger sein.

Gerade nachts dreht sich dann das Gedankenkarussel und lässt einen nicht schlafen. 

Was machst Du, wenn du die ganze Nacht der Kopf schwirrt vor lauter Beruf, Kinder, Haushalt, Ehemann und was es sonst noch so alles im Leben einer berufstätigen Mutter gibt?

Eine gute Möglichkeit ist, sich aufzuschreiben, was einem durch den Kopf geht. Was ich aufgeschrieben habe, ist aus meinem Kopf raus und ich kann mich entspannen.

Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Stop Technik.

  1. was genau verärgert, besorgt, ängstigt, verwirrt Dich gerade – was löst den Stress aus?
  2. Stell Dir nun ein RIESIGES STOPPSCHILD vor. Stelle es Dir so groß und mächtig und so detailliert wie möglich.
  3. Rufe in Gedanken: „STOPP!!!“.
  4. Tatme tief durch
  5. und denke an etwas anderes. An etwas Schönes, entspannendes, oder achte auf die Geräusche um Dich herum. Wieviele kannst Du unterscheiden?

Wenn es nicht auf Anhieb funktioniert, wiederhole die obigen Punkte jedes Mal, wenn der störende Gedanke erneut auftritt.  So werden die sich im Kreis drehenden Gedanken unterbrochen, sie können zur Ruhe kommen. Mit der Zeit wird es auch leichter fallen.

Viele Grüße

 

Liebe Leserin,

vielleicht geht es Dir auch ganz ähnlich: Claudia ist gerade 41 geworden, und seit einigen Jahren in ihrer Firma angestellt. Vor der Elternzeit war sie erfolgreiche Teamleiterin. Alles lief wunderbar nach Plan. Beruf und Familie, das schaffe ich. So dachte Claudia nach der Elternzeit. Doch inzwischen sind die Kinder nicht mehr so klein, die Ansprüche, Termine und Anforderungen werden mehr. Manchmal hat sie das Gefühl sich zu zerreißen zwischen Beruf und Familie. Ganz zu schweigen von den Anforderungen im Büro und den netten Kommentaren der Kollegen, wenn sie nachmittags gehen muss, weil der Hort pünktlich schließt. Manchmal füht sich Claudia schon von den kleinsten Dingen unendlich gestresst und habe einfach keine Kraft mehr. Wenn es Ihnen auch so geht, dann lesen Sie hier weiter: Mein größter Frust. Meine Ziele und Träume
Immer wieder begegne ich in meinen Seminaren und Beratungen Menschen, die an einem Wendepunkt stehen und sich überlegen wie es weitergehen soll.

Ist dieser Job noch der richtige für mich? Was könnte ich noch machen?

Aber die wirtschaftliche Entwicklung… wie wird es wohl weitergehen? Morgen, im nächsten Monat, nächstes Jahr, in 5 Jahren….ist es nicht besser das zu nehmen, was ich habe, statt Sicherheiten aufzugeben?

Die Zeitung sind voller Artikel zur wirtschaftlichen Lage in Europa und alles wird von allen Seiten her beleuchten. Doch wie befreie ich mich aus dieser Schockstarre?

Wie finde ich den für mich richtigen Weg?

Sicherheiten kann ich mir nur selber erarbeiten, ich muss zu dem stehen, was ich für mich entschieden habe.

Machen wir also mal ein kleines Experiment. 

Angenommen, Du würdest im Lotto eine monatliche „Rente“ von 5.000 Euro gewinnen. Würdest Du deinen jetzigen Job weiter machen? Oder welcher Tätigkeit würdest Du nachgehen? Was würde sich in Deinem Leben in jedem Fall verändern? Und was würdest Du genauso lassen wie es ist?

Mit den Antworten auf dieses Gedankenspiel, hast Du schon mal Zugang zu deinen Wünschen und Träumen bekommen. Eine gute Möglichkeit weiter zu machen. Wenn alles so bleiben soll wie es ist, dann freue Dich und genieße was du hast.

Wenn aber eine Stimme oder ein Gefühl dagegen sprechen, dann hake nach. Was genau würdest Du lieber machen? Was müsste sich verändern, um das Leben oder den Job wieder schön zu machen? Was wäre der ideale Job?

Ich denke nach diesem Gedankenspiel lösen sich manche Knoten und Schleier. Spannende Einsichten dürften folgen.

Viel Spaß beim spannenden Nachdenken

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