Frauen in Balance

Beiträge mit Schlagwort ‘Zeit’

Me Time Zeit für mich

Das Leben rast an dir vorbei. Du hetzt durch die Tage. Oftmals ohne es zu merken. Wann hast du denn das letzte Mal Zeit nur für dich genommen?Jetzt, in diesen besonderen Zeiten, haben wir auf einmal viel Zeit zu Hause. Leider aber nicht mehr Zeit für uns. Zumindest nicht für die Eltern. “Ich klapp jetzt schon fast zusammen mit drei zu beschulenden Teenies bei gleichzeitig eigener Arbeit plus mehr Kochen, mehr Einkaufen, mehr Haushalt.“ schreibt eine Mutter.
Eltern sind keine Lehrer und können nicht die Schule ersetzen, den Lehrstoff voranbringen, so als würden die Kinder zur Schule gehen. Gleichzeitig auch noch im Homeoffice den Job weitermachen, den Haushalt schmeissen, einkaufen, saubermachen und nicht zu vergessen den Kontakt zu den Grosseltern und Verwandten halten, die ja häufig alleine in ihren Wohnungen sitzen.

Soulution Coaching Silke Mekat Beraterin, Trainerin und Autorin rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Selbst-und Zeitmanagement
Ich finde, es ist höchste Zeit! Zeit für mehr innere Ruhe. Deshalb verbanne düstere Gedanken oder anders gesagt, denk häufiger positiv. Wenn du alles etwas gelassener siehst, vermindert das den Stress ungemein. Störe dich nicht daran, was andere denken könnten. Nimm dir nicht alles zu Herzen. Versuche halt jegliche Ängste zu besiegen und die Tage stattdessen mit Selbstvertrauen und Zuversicht zu starten.

 

 Sage nein! 

Eine Lektion, die jeder lernen muss. Wenn dir alles über den Kopf wächst, höre auf deine innere Stimme. Sage nein zu Kollegen, die gerade mit „kannst du noch mal eben…“ um die Ecke kommt. Nein zu dem vermeintlich obligatorischen Kaffee bei den lieben Verwandten und auch nein zur Freundin, die unbedingt heute den neuesten Film ansehen muss. Brauchst du Zeit für dich, nimm sie dir. Jetzt.

 

Gewöhne dir Perfektionismus ab! 

Sitzt du an einer Arbeit, feilst du so lange herum, bist du sie abgeben musst, obwohl du schon vor 3 Stunden mit dem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden warst? Benötigst du viel Zeit für Kleinigkeiten, auf die es im Grunde gar nicht ankommt. Dann löse dich von deinem Perfektionismus. Es müssen nicht immer 110 % sein! Lerne locker damit dem umzugehen, was unperfekt ist. Das macht auch gleich viel sympathischer.

 

Singletasking

Noch nie gehört? Genau liegt der Fehler: Statt Multitasking widme dich mal wieder nur einer einzigen Sache. Ohne Unterbrechung, ohne noch schnell etwas dazwischen zu schieben. Wann hast du das zuletzt gemacht? Lange her? Doch gerade das konsequent an einer Sache dranbleiben ist, was Stress und Hektik rausnimmt und am Ende sogar Zeit spart. Sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren vermeidet Fehler und befreit.

 

Digital detox 

Das Handy begleitet uns täglich. Ein Leben ohne unsere Smartphones ist nicht mehr vorstellbar. In der Bahn checken wir noch kurz die sozialen Medien. Haben wir fragen, gibt Doktor Google antworten. Die Mails lesen wir mal eben zwischendurch. Immer vernetzt und erreichbar zu sein ist zwar praktisch, setzt uns aber unter Druck, ständig alles wissen zu müssen und greifbar zu sein, erzeugt Stress. Beginne den Tag mal mit anderen Ritualen, als auf dein Telefon zu schauen. Vielleicht schaffst du es ein ganzes Wochenende ohne vernetzte Welt, soziale Medien und der gleichen auszukommen. Du wirst sehen, sie dreht sich trotzdem weiter. Und es fühlt sich – nach einer gewissen Zeit – herrlich frei an.

 

Pläne Schmiede 

Immer beschäftigt sein, das macht unser Leben aus. Gelangweilt sein kommt im Alltag fast gar nicht mehr vor. Das ständige verfügbar sein frisst uns aber auf. Und was, wenn all die Verpflichtungen einmal weg fallen? Dann stoppt das Hamsterrad plötzlich und du fällst mit. Kann durchaus passieren. Mach dir deshalb Gedanken, was du ohne die vielen Helferlein des täglichen Wahnsinns anstellen würdest. Was macht dich wirklich glücklich? Was möchtest du unbedingt mal machen oder was gar nicht mehr? Schmiede also mal wieder Pläne und gestalte die Zukunft nach deinen Wünschen.

 

Plane unpünktlich zu sein

Häufig dauert alles länger als gedacht. Wir stehen im Stau oder finden keinen Parkplatz. Ein Meeting oder eine Aufgabe dauert länger als gedacht. Deshalb plane konsequent jeden Termin eine viertel Stunde früher und hänge hinten noch einige Minuten dran, der Sicherheitspuffer für Unkalkulierbares. Und an der nächsten Rotphase an der Ampel kannst du entspannt die Entschleunigung genießen, statt wie sonst gestresst ins Lenkrad beißen zu können.

 

Teile die Zeit 

Einfach und effektiv: Lege ein Zeitfenster fest und mach all das, was du innerhalb von 5 Minuten erledigen kannst. Schreibtisch aufräumen, Tee kochen, eine Zusammenfassung zu einem Projekt schreiben oder dem Chef die Quartalsberichte bringen. So schaffst du viel Kleinzeug weg, was dir sonst den Tag über im Kopf herumspukt, Zeit und Energie frisst. Ganz nebenbei schrumpft so auch die To Do Liste.

 

Blöcke bilden. Alle wichtigen Telefonate hinter einander legen und abarbeiten. Genauso kannst du es mit E-Mails und Termine handhaben.

Auch in der Freizeit: lege alle Einkäufe der Woche auf einen Tag, plane deinen jährlichen Arzttermine und rufe alle Praxen an einem Vormittag an, nimm dir den Dienstagabend zum Wäschewaschen Zeit. So strukturierst du deinen Tag und schaffst im Kopf Platz für andere Dinge.

 

Sei kreativ 

Finde etwas, das dir Spaß bringt, auf dessen Resultat du stolz sein kannst und in dem ein Stück von dir selbst steckt. Natürlich steckt nicht in jedem von uns ein Da Vinci. Trotzdem kann kreatives wie malen, zeichnen, basteln oder ein Einrichtungsprojekt Stress abbauen und zufrieden machen. Oder vielleicht möchtest du deine Sorgen aufschreiben oder abends am Ende des Tages das was schön war an diesem Tag.

 

Lass das Kind in dir raus.

Die aller besten Vorbilder sind Kinder. Sie sind unbeschwert, unvoreingenommen und lassen sich von Kleinigkeiten begeistern. Zumindest bis sie in der Grundschule sind. Wenn Kinder etwas tun, leben sie im Hier und Jetzt, ohne groß darüber nachzudenken, was sein wird oder kann. Sie sind wahre Entschleunigungsmeister. Also mal wieder in einen Trampolinpark gehen, im See planschen, den Sternenhimmel anschauen, Picknicken, eine Nachtwanderung machen, von Herzen lachen und die Uhren einfach mal zu Hause lassen. Und wenn wir nur etwas von der Unbeschwertheit, von dem kindlichen Flow zurückbekommen, haben wir unser Ziel schon längst erreicht.

 

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken und   

Erfolgreich in Beruf und Familie : Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Die nächsten Termine finden Sie hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

 

Schritte für mehr Zufriedenheit: Sport und Bewegung im Arbeitsalltag: In vier Schritten gesünder leben

2,2 Prozent der Deutschen bewegen sich zu wenig – das ist das traurige Ergebnis einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wer denkt, Sport und Bewegung ließen sich nur schwer in den Arbeitsalltag integrieren, liegt falsch. Um aktiv zu leben, sind nur Kleinigkeiten nötig – und ins Schwitzen kommt man dabei auch nicht. Erfahre mehr.

Natürlich kann man sich einfach auf die Couch fallen lassen und nichts tun. Gemütlich vor dem Fernseher abhängen. Das mag für den Moment entspannt sein, füllt aber meine Energiespeicher nicht wirklich auf.  

Welcher Sport könnte einen höheren Erholungswert für mich haben? 
 
Erinnern wir uns einfach zurück. Damals, als es nur um uns ging. Als das Leben noch nicht Kopf stand und wir nur unsere eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Termine unter einen Hut bekommen mussten und nicht wie heute zwischen Beruf und Privatleben jonglieren.
Frage Dich:

  • Was waren denn mal meine Hobbys? Was habe ich gern gemacht?
  • Was war mein Lieblingsport?
  • Womit habe ich mich belohnt?
  • Welche Freunde habe ich getroffen?
  • Welchen Sport mochte ich?

 

  • Zu welcher Musik habe ich gern getanzt?

Wenn Du die Fragen beantwortet hast, hast du ein paar Dinge, die dir guttun schwarz auf weiß auf einer Liste stehen. Nun setze wenigsten einen der Punkte in den nächsten zwei Tagen um. Warum in zwei Tagen? Weil Du es sonst doch wieder nicht tust 😉

So habe ich seit Anfang des Jahres verschiedene Kurse im Fitness Studio besucht und Spinning wieder für mich entdeckt! Wir müssen uns nur wieder aufraffen und die Komfortzone verlassen.

Viele Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken
Die nächsten Termine findest Du hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business. Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Schritte für mehr Zufriedenheit: Kerzen bauen Stress ab

nach einem anstrengenden Tag herunterzukommen, ist manchmal gar nicht so einfach. Den ganzen Tag hast Du 100% gegeben und nun soll von jetzt auf gleich Ruhe einkehren. Häufig geht das nicht so einfach.

Den Abend ruhige ausklingen lassen – Kerzen bauen Stress ab

Um abends abschalten zu können ist auch die richtige Beleuchtung wichtig, so kann der Bio Rhythmus gut funktionieren und sich auf den Schlaf einstellen. Blaues Licht, wie es Computer, Handy, Tablet und Tv ausstrahlen, machen dagegen munter. Um rechtzeitig runterzufahren und das Schlafhormon Melatonin rechtzeitig und ausreichend zu bilden, muss die Dämmerung auch in geschlossenen Räumen ankommen.
Knipse also möglichst viele Lichter am Abend aus. Wenn es geht, dimme helle Lampen und zünde öfter mal wieder eine Kerze an. Das leicht flackernde Licht, wirkt beruhigend und wie eine kleine Meditation.

Gute Erholung und viele Grüße

 

Teilzeit – endlich mehr Zeit?

Viele Beschäftigte wollen gerne in Teilzeit arbeiten – und/oder können anders ihren Alltag nicht bewältigen (zum Beispiel Eltern oder pflegende Angehörige). Vor allem Frauen gehen oft in Teilzeit, um Sorge- und Pflegearbeit zu leisten. Aber wie wird Teilzeit gut umgesetzt? Und welche Risiken und Möglichkeiten gibt es überhaupt? Die neue Teilzeit-Broschüre der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie bietet Betriebsrät/innen einen aktuellen Überblick über gesetzliche Regelungen (z.B. die Brückenteilzeit), individuelle Ansprüche und Handlungsmöglichkeiten.

Hier geht es zur Bestellung der Broschüre

Mehr als 69 % aller Mütter arbeiten in Teilzeit. Doch nur 5,5  der Väter tun dies. Noch immer ist es in vielen Familien die Frau, die für die Betreuung der Kinder beruflich kürzer tritt. Dabei haben wir die am besten ausgebildete Frauengeneration aller Zeiten.

Nach wie vor mangelt es an qualifizierten Ganztagsbetreuungseinrichtungen für Kinder. Zwar entspannt sich seit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für alle Kinder über einem Jahr die Lage im Bereich der Kleinkinderbetreuung, doch noch immer werden erst 20 Prozent der unter Dreijährigen außerhalb der Familie betreut. Sobald das Kind dann in die Grundschule kommt, beginnt die Suche nach einer Kinderbetreuung von vorne. In Bayern endet die Grundschule vormittags um 11 Uhr 25, Zeit beruflich wieder Fuß zu fassen, bleibt da keine.

Sind die Kinder gut betreut und Frau könnte wieder zurück auf einen Vollzeitjob, stehen sie vor neuen Hürden. Zurück in eine Vollzeitstelle?  Das schaffen Teilzeitkräfte nur selten und so wundert es nicht, dass laut Statistik immer noch 68  der Mütter mit Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren Teilzeit arbeiten.  Die Veränderung der Arbeitszeit funktioniert derzeit nur in eine Richtung – nach unten.

Im Angesicht des Fachkräftemangels müssen Arbeitszeiten flexibler gestaltet werden. Variabler sollten Firmen auch starre Anfangs- und Endarbeitszeiten regeln.

90% aller Fachkräfte zwischen 25 und 40 Jahren messen bei der Arbeitgeberwahl einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine ähnlich hohe Bedeutung zu wie der Gehaltshöhe, 77 % würden für mehr Familienfreundlichkeit sogar die Arbeitsstelle wechseln.

Ein entscheidender Faktor zur Mitarbeiterbindung und Gewinnung neuer Fachkräfte ist heute eine familienbewusste Unternehmensführung.

Gerade Hochschulabsolventen und jüngere Fachkräfte messen Work-Life-Balance-Angeboten inzwischen oft eine ebenso wichtige Rolle wie den finanziellen Anreizen bei. Ob flexible Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten, Kinderbetreuung oder die Berücksichtigung der Pflege von Angehörigen, die Möglichkeiten sind vielfältig – gerade auch bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Wichtig ist ein Unternehmenskonzept zu den relevanten Handlungsfeldern:

  • Arbeitszeit
  • Arbeitsort
  • Arbeitsorganisation
  • Information und Kommunikation
  • Führungskompetenz
  • Personalentwicklung
  • Früher beruflicher Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Foto: http://www.vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.info/profil-2/bildmaterial/

Kita geschlossen – Eltern dürfen im Notfall zu Hause bleiben

Die Erzieher sind krank oder es wird gestreikt die Kita schließt früher oder macht gar nicht erst auf?

Arbeitende Eltern dürfen in solchen Fällen zu Hause bleiben und sich um den Nachwuchs kümmern. Für Arbeitnehmer bedeuten solche kurzfristigen Ausfälle natürlich immer einen Normen Druck. Im Notfall können sie sich daher auf den Paragraph 616 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) berufen, sofern dies im Arbeitsvertrag nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist. Wer ohne eigenes Verschulden oder aus einem persönlichen Grund verhindert ist und nicht zur Arbeit kommen kann, bekommt nach dieser gesetzlichen Regelung trotzdem weiter sein Gehalt.

Diese Regelung für Notfälle greift wahrscheinlich aber nur, wenn die Kita tatsächlich sehr kurzfristig schließt. Bei angekündigten Warnstreiks oder Schließzeiten in den Ferien müssen Eltern daher andere Lösungen finden: Urlaub nehmen oder Überstunden abbauen beispielsweise.

Voraussetzung für das Zuhause bleiben, um sein Kind zu betreuen ist, dass Eltern keine andere Betreuungsmöglichkeit gefunden haben und dass sie den Arbeitgeber umgehend informieren. In manchen Fällen findet sich aber womöglich eine andere Lösung.  Spezielle tarifliche oder betriebliche Regelungen wie etwa Arbeit im Home-Office oder ein Bürotag in Begleitung des Kindes. Manches Unternehmen bittet seine Arbeitnehmer in solchen Fällen die Kinder mit zur Arbeit zu bringen. Deshalb ist es wichtig schnell Kontakt mit dem Arbeitgeber aufzunehmen, denn vieles lässt sich unbürokratisch regeln. Sich dagegen einfach krank zu melden, um das Kind zu betreuen, ist keine gute Idee. Dieses ist ein schwerwiegender Bruch des Arbeitsvertrages damit täuschen Arbeitnehmer eine nicht bestehende Arbeitsunfähigkeit vor. Liegt eine falsche Krankmeldung vor und fliegt dies auf, kann das Abmahnungen bis hin zur fristlosen Kündigung zur Folge haben.

Schritte für mehr Zufriedenheit: Ordnung vertreibt schlechte Laune

Nach dem Winter freuen wir uns auf den Frühling und vor allem auf Licht und längere Tage!

Das viele Licht macht so richtig Lust und zeigt die Ecken, an denen ich mich zu Hause nicht so richtig wohl fühle.
Türmen sich Spielzeug oder Schuhe auf dem Fußboden, ist das Wohnzimmer eher ein Kinderzimmer, als ein Ort zum Erholen und Abschalten, stapelt sich in der Küche das Geschirr auf dem Geschirrspüler oder bedecken Papierberge den Tisch, dann sieht das nicht nur schlecht aus, wir fühlen uns auch eingeengt und haben tatsächlich schlechte Laune. Psychologen des kalifornischen Familienforschungszentrum haben das entdeckt.

Wer Ordnung schafft, fühlt sich besser 

Vielleicht motivierst Du deine Familienmitglieder, dass am Abend jeder sein Glas mit in die Küche nimmt und in die Spülmaschine stellt, statt darüber.

Eine weitere gute Idee ist die sogenannte fünfer Regel Immer wenn Du aufstehst oder durch die Wohnung gehst, nimmst du fünf Dinge und räumst sie weg, tust sie in den Müll oder den Wäschekorb. Auch in „nur“ fünf Minuten schafft man eine ganze Menge. Über den Tag kommt so schnell eine Stunde aufräumen zusammen, mal so nebenbei. Alles was so rumliegt und unsere Zufriedenheit stört, ist so schnell wieder an seinem Platz. Im Schrank, in der Spülmaschine, im Mülleimer oder im Kinderzimmer.

Vielleicht ist auch eine Handy und Tablet Garage eine Möglichkeit. Hier hat alles seinen Platz und ist schnell zur Hand, wenn man es braucht. Morgens zum Beispiel entfällt das lästige Suchen nach dem Telefon.

Einmal eingeführt und zur Gewohnheit geworden, sind so auch spontane Besucher willkommen.

Viele Grüße und viel Spaß beim Ordnung schaffen

Fit und entspannt durch den Winter

Die täglichen Belastungen und somit unsere physische Verfassung beeinflussen unsere Widerstandskraft gegen Erkältungskrankheiten und Co. Stehen wir dauerhaft unter Stress, so verringert sich die Zahl und Aktivität der für die Abwehr zuständigen Immunzellen. Hier gilt es gegenzusteuern. Wer sich frühzeitig im Alltag Auszeiten nimmt und immer wieder Pausen zum Auftanken einplant, bleibt auch in turbulenten Phasen gelassen und unterstützt die Infektabwehr des Körpers.

Draußen sind Schmuddelwetter oder Schneegestöber 
was gibt es dann schöneres, als sich ein paar Verwöhnmomente zu gönnen? Die Kinder können sich auch mal eine halbe Stunde allein beschäftigen. Ein ausgiebiges Bad in der Wanne mit duftenden Zusätzen, ist jetzt genau das Richtige. Vielleicht mit Musik oder einem Buch dazu.
Wer zu Hause nicht entspannen kann, gönnt sich vielleicht mal wieder eine längere Massage, bei der man sich fallen lassen und vom ganzen Jahresendstress abschalten kann. So werden Stresshormone im Körper gesenkt und das Wohlbefinden positiv gestärkt.
Gleiches gilt für Meditation, Yoga, autogenes Training und andere Entspannungsverfahren. Mit diesen Techniken kannst Du leicht und in kurzer Zeit wieder auftanken.
Liebe Grüße

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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