Frauen in Balance

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Mal eben kurz auftanken – abschalten, entspannen, ausruhen

Nur 10 Minuten und du bist wieder fit und leistungsfähig?

Silke Mekat Beraterin, Trainerin und Autorin rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Selbst-und Zeitmanagement

Das ist durch aus möglich und zwar durch verschiedene Entspannungsmethoden. Diese erzeugen eine innere Ruhe, beeinflussen deinen Körper als auch deinen Geist durch die eigenen Gedanken und ohne weitere Hilfsmittel. Du entspannst körperlich. Du kannst dich auch besser konzentrieren und beruhigst den Kreislauf. Das funktioniert mit einiger Übung so gut das zum Beispiel Autogenes Training auch in der Therapie von Patienten mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Ängsten eingesetzt wird.

Der Vorteil von autogenem Training oder anderen Entspannungsmethoden ist hier öfter du dich mit den Übungen beschäftigt und dabei entspannst, desto eher gelingt es dir, die entspannende Wirkung mit Hilfe der Formulierungen innerhalb weniger Sekunden zu erzeugen.

Die Außenwelt einfach ausblenden. Gedanken gezielt steuern, alles rundherum vergessen, durch Meditation kann eine tiefe Entspannung erzielt werden. Zieh dich dafür an einen ruhigen Ort zurück, setze oder lege dich bequem hin und konzentriere dich auf deinen Körper und die Entspannung. Am besten erlernt man eine Entspannungsmethode mit Hilfe eines Kurses unter professioneller Anleitung. Es geht aber auch mit Apps zum Beispiel wie 7Mind oder geführten Meditationen die ist auch bei Apple Music und anderen Streaming Diensten gibt.

Abschalten, entspannen, ausruhen: schick deinen Kopf auf Reisen und erhole dich so oft du willst an einem schönen Ort, den du liebst und mit Entspannung verbindest. Leg dich locker hin und konzentriere dich nur auf dich selbst, ohne Druck und ohne etwas bestimmtes zu wollen. Stelle dir einen Ort vor, an dem du dich geborgen und glücklich fühlst, zum Beispiel ein schönes Zimmer, deinen Garten, dass Meer oder einen schönen Urlaubsort. Stelle dir vor, wie du diesen Ort betrittst, versuche, nach und nach all deine Sinne ein zu beziehen. Betrachte, Wie sich zum Beispiel die Wellen brechen, wie sich die Bäume im Wind wiegen, wie Schmetterlinge über eine Wiese tanzen. Höre auf die Geräusche, die du mit diesen Ort verbindest. Vogelgezwitscher, das Rauschen der Wellen, der Wind in den Blättern. Fühle die Sonne im Gesicht, den Wind in den Haaren, den Sand oder das Gras zwischen den Fingern, die Rinde am Baum. Rieche auch das Salz des Meeres, die Blumen auf der Wiese, den fertigen Boden des Waldes.

Richtig durchatmen: zwar ist das Atmen ein Reflex, dennoch machen wir es nicht zwangsläufig richtig. Kleine Kinder aber noch völlig natürlich. Ihr Atem fließt tief in den Bauch. Bei vielen Erwachsenen fließt der Atem nicht, sondern er stockt. Ideal dagegen ist eine Mischung aus Bauch- und Brustatmung. Die richtige Atemtechnik kann jeder erlernen. Nehmen Sie sich für Atemübungen regelmässig täglich oder mehrmals pro Woche Zeit. Du brauchst dafür bequeme Kleidung, die dich nicht einengt, eine ruhige Atmosphäre und vielleicht noch eine bequeme Sitzmöglichkeit.

Trainingstipps: Du wirst umso besser durch Meditation entspannen, je öfter du es machst und dich auf dich oder deinen Atem konzentrierst. Es dauert eine Weile bis man gelernt hat, alles um sich herum auszublenden. wer täglich meditiert, wird es aber bald schaffen, mit Hilfe der Meditation zu entspannen. Atme zum Beispiel 4 Sekunden lang ein, halte kurz die Luft und atme 7 Sekunden lang aus. Bei der so genannten 4711 Atmung macht man diesen Vorgang über einen Zeitraum von 11 Minuten. Das ist vielleicht für den ein oder anderen etwas lang, vielleicht fangen wir einfach mit 2 Minuten an.

Worum geht es? Bei der Meditation werden die Gedanken gezielt gesteuert, das äussere wird ausgeschaltet, man lernt in sich hinein zu hören. Schon allein der Rückzug aus dem Alltagsleben sorgt für Ruhe und Erholung. 

Frische Luft und Frühlingsfeeling tun gut

Schickt man Menschen ins Grüne, werden sie ruhig, beruhigen sich ihre Gehirnströme und Sorgen, die uns im Griff haben, verschwinden nach und nach. Zu diesem Ergebnis kamen Psychologen aus Stanfort  USA.
Nach Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbot sehnen wir uns richtig nach frischem Grün.

Hole Dir das Draussen Feeling in die Wohnung

Tulpen, Primeln, Narzissen und andere Frühlingsblumen sorgen für gute Laune. Kräutertöpfe auf der Fensterbank lassen nicht nur den Sommer erahnen, sie verbreiten auch ihren Duft im Raum. Im Wohnzimmer ist vielleicht Platz für eine grosse Pflanze und blumige Kissen auf dem Sofa. Auch Möäbel sollten einen möglichst hohen Natur Anteil haben.


Zum Weiterlesen:

Frühling wo bist Du? Tipps für Regentage

Frühling – nichts wie raus!

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken und   

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Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Teilzeit – endlich mehr Zeit?

Viele Beschäftigte wollen gerne in Teilzeit arbeiten – und/oder können anders ihren Alltag nicht bewältigen (zum Beispiel Eltern oder pflegende Angehörige). Vor allem Frauen gehen oft in Teilzeit, um Sorge- und Pflegearbeit zu leisten. Aber wie wird Teilzeit gut umgesetzt? Und welche Risiken und Möglichkeiten gibt es überhaupt? Die neue Teilzeit-Broschüre der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie bietet Betriebsrät/innen einen aktuellen Überblick über gesetzliche Regelungen (z.B. die Brückenteilzeit), individuelle Ansprüche und Handlungsmöglichkeiten.

Hier geht es zur Bestellung der Broschüre

Mehr als 69 % aller Mütter arbeiten in Teilzeit. Doch nur 5,5  der Väter tun dies. Noch immer ist es in vielen Familien die Frau, die für die Betreuung der Kinder beruflich kürzer tritt. Dabei haben wir die am besten ausgebildete Frauengeneration aller Zeiten.

Nach wie vor mangelt es an qualifizierten Ganztagsbetreuungseinrichtungen für Kinder. Zwar entspannt sich seit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für alle Kinder über einem Jahr die Lage im Bereich der Kleinkinderbetreuung, doch noch immer werden erst 20 Prozent der unter Dreijährigen außerhalb der Familie betreut. Sobald das Kind dann in die Grundschule kommt, beginnt die Suche nach einer Kinderbetreuung von vorne. In Bayern endet die Grundschule vormittags um 11 Uhr 25, Zeit beruflich wieder Fuß zu fassen, bleibt da keine.

Sind die Kinder gut betreut und Frau könnte wieder zurück auf einen Vollzeitjob, stehen sie vor neuen Hürden. Zurück in eine Vollzeitstelle?  Das schaffen Teilzeitkräfte nur selten und so wundert es nicht, dass laut Statistik immer noch 68  der Mütter mit Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren Teilzeit arbeiten.  Die Veränderung der Arbeitszeit funktioniert derzeit nur in eine Richtung – nach unten.

Im Angesicht des Fachkräftemangels müssen Arbeitszeiten flexibler gestaltet werden. Variabler sollten Firmen auch starre Anfangs- und Endarbeitszeiten regeln.

90% aller Fachkräfte zwischen 25 und 40 Jahren messen bei der Arbeitgeberwahl einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine ähnlich hohe Bedeutung zu wie der Gehaltshöhe, 77 % würden für mehr Familienfreundlichkeit sogar die Arbeitsstelle wechseln.

Ein entscheidender Faktor zur Mitarbeiterbindung und Gewinnung neuer Fachkräfte ist heute eine familienbewusste Unternehmensführung.

Gerade Hochschulabsolventen und jüngere Fachkräfte messen Work-Life-Balance-Angeboten inzwischen oft eine ebenso wichtige Rolle wie den finanziellen Anreizen bei. Ob flexible Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten, Kinderbetreuung oder die Berücksichtigung der Pflege von Angehörigen, die Möglichkeiten sind vielfältig – gerade auch bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Wichtig ist ein Unternehmenskonzept zu den relevanten Handlungsfeldern:

  • Arbeitszeit
  • Arbeitsort
  • Arbeitsorganisation
  • Information und Kommunikation
  • Führungskompetenz
  • Personalentwicklung
  • Früher beruflicher Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Foto: http://www.vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.info/profil-2/bildmaterial/

Kita geschlossen – Eltern dürfen im Notfall zu Hause bleiben

Die Erzieher sind krank oder es wird gestreikt die Kita schließt früher oder macht gar nicht erst auf?

Arbeitende Eltern dürfen in solchen Fällen zu Hause bleiben und sich um den Nachwuchs kümmern. Für Arbeitnehmer bedeuten solche kurzfristigen Ausfälle natürlich immer einen Normen Druck. Im Notfall können sie sich daher auf den Paragraph 616 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) berufen, sofern dies im Arbeitsvertrag nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist. Wer ohne eigenes Verschulden oder aus einem persönlichen Grund verhindert ist und nicht zur Arbeit kommen kann, bekommt nach dieser gesetzlichen Regelung trotzdem weiter sein Gehalt.

Diese Regelung für Notfälle greift wahrscheinlich aber nur, wenn die Kita tatsächlich sehr kurzfristig schließt. Bei angekündigten Warnstreiks oder Schließzeiten in den Ferien müssen Eltern daher andere Lösungen finden: Urlaub nehmen oder Überstunden abbauen beispielsweise.

Voraussetzung für das Zuhause bleiben, um sein Kind zu betreuen ist, dass Eltern keine andere Betreuungsmöglichkeit gefunden haben und dass sie den Arbeitgeber umgehend informieren. In manchen Fällen findet sich aber womöglich eine andere Lösung.  Spezielle tarifliche oder betriebliche Regelungen wie etwa Arbeit im Home-Office oder ein Bürotag in Begleitung des Kindes. Manches Unternehmen bittet seine Arbeitnehmer in solchen Fällen die Kinder mit zur Arbeit zu bringen. Deshalb ist es wichtig schnell Kontakt mit dem Arbeitgeber aufzunehmen, denn vieles lässt sich unbürokratisch regeln. Sich dagegen einfach krank zu melden, um das Kind zu betreuen, ist keine gute Idee. Dieses ist ein schwerwiegender Bruch des Arbeitsvertrages damit täuschen Arbeitnehmer eine nicht bestehende Arbeitsunfähigkeit vor. Liegt eine falsche Krankmeldung vor und fliegt dies auf, kann das Abmahnungen bis hin zur fristlosen Kündigung zur Folge haben.

Fit und entspannt durch den Winter

Die täglichen Belastungen und somit unsere physische Verfassung beeinflussen unsere Widerstandskraft gegen Erkältungskrankheiten und Co. Stehen wir dauerhaft unter Stress, so verringert sich die Zahl und Aktivität der für die Abwehr zuständigen Immunzellen. Hier gilt es gegenzusteuern. Wer sich frühzeitig im Alltag Auszeiten nimmt und immer wieder Pausen zum Auftanken einplant, bleibt auch in turbulenten Phasen gelassen und unterstützt die Infektabwehr des Körpers.

Draußen sind Schmuddelwetter oder Schneegestöber 
was gibt es dann schöneres, als sich ein paar Verwöhnmomente zu gönnen? Die Kinder können sich auch mal eine halbe Stunde allein beschäftigen. Ein ausgiebiges Bad in der Wanne mit duftenden Zusätzen, ist jetzt genau das Richtige. Vielleicht mit Musik oder einem Buch dazu.
Wer zu Hause nicht entspannen kann, gönnt sich vielleicht mal wieder eine längere Massage, bei der man sich fallen lassen und vom ganzen Jahresendstress abschalten kann. So werden Stresshormone im Körper gesenkt und das Wohlbefinden positiv gestärkt.
Gleiches gilt für Meditation, Yoga, autogenes Training und andere Entspannungsverfahren. Mit diesen Techniken kannst Du leicht und in kurzer Zeit wieder auftanken.
Liebe Grüße

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Elternzeit muss nicht an einer Vertretung scheitern

Arbeitnehmer können den Teilzeitwunsch also auch noch nach der Geburt äußern.

Während der Elternzeit dürfen Väter und Mütter in Teilzeit arbeiten. Dass ist der Arbeitgeber für die Dauer der Elternzeit eine Vertretung eingestellt hat, ist nicht in jedem Fall ein Grund für die Ablehnung einer Teilzeit. Es genügt, wenn die Firma vor Beginn der Elternzeit davon weiß. Eine Entscheidung dazu fällte des Arbeitsgericht Köln Aktenzeichen (11 CA7300/17), auf die der deutschen Anwaltsverein hinweist.

Im verhandelten Fall hatte ein Arbeitgeber vor Beginn des Mutterschutzes eine Ersatzkraft für die geplante Elternzeit der Arbeitnehmerin angestellt. Das sollte die Einarbeitung der neuen Mitarbeiterinnen erleichtern. Als die Frau nach der Geburt des Kindes Elternzeit beantragt, kündigte sie an, im zweiten Elternzeit Jahr in Teilzeit mit 25 Stunden pro Woche arbeiten zu wollen. Im zweiten Jahr kam die Frau mit diesem Wunsch erneut auf das Unternehmen zu, lehnte dieses die Teilzeit Beschäftigung ab mit dem Hinweis auf die eingestellte Vertretungskraft. Die Frau klagte. Mit Erfolg. Ein Arbeitgeber können einen Teilzeitantrag in der Elternzeit grundsätzlich nur aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen. Dazu gehöre zwar auch die Einstellung einer Ersatzkraft für die Dauer der Elternzeit. Ein Arbeitgeber, der aber in Kenntnis eines Teilzeitwunsch ist eine Ersatzkraft einstellt, müsste dies anpassen. Arbeitnehmern können nicht zugemutet werden, bereits vor der Geburt verbindliche Erklärung zu ihrer Elternzeit abzugeben. Arbeitgeber müssten diese abwarten, bevor sie sich an eine Ersatzkraft binden. Tun sie das nicht, können Sie einen Teilzeitwunsch nicht aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen.

 

Die Verlängerung der Elternzeit um das dritte Lebensjahr des Kindes bedarf keiner Zustimmung des Arbeitgebers. Das geht aus einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg hervor. Die Personalwirtschaft hat alles wichtige zum Urteil hier zusammengefasst: Urteil zur Verlängerung der Elternzeit

Sie möchten Ihre MitarbeiterInnen beim beruflichen Wiedereinstieg unterstützen?

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Haufe Verlag: Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

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Fazit: Silke Mekat legt mit diesem Buch einen praktischen und nützlichen Ratgeber rund um das Thema Elternzeit vor. Ein fundiertes Nachschlagewerk und Ideengeber für Arbeitgeber. (SLA)

 

So wird aus der Herausforderung Elternzeit eine Chance, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen, den Unternehmenserfolg sicherzustellen
und Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

 

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Inhalt

  • Den beruflichen Ausstieg vorbereiten und den Wiedereinstieg nach der Elternzeit strukturiert gestalten.
  • So halten Personaler den Kontakt zu Mitarbeitern während der Babypause.
  • Modelle und Unterstützungsmaßnahmen für den Wiedereinstieg.
  • Damit der Neustart klappt: Organisation, Zeitmanagement und Flexibilität bei unvorhergesehenen Ereignissen.

Vorteile
Mit allen Neuerungen des Elternzeitgesetzes, das zum 1. Juli 2015 in Kraft tritt.
Vier-Stufen-Konzept: So können Unternehmen das Thema Elternzeit zur Mitarbeiterbindung nutzen.
Leitfäden zu allen wichtigen Mitarbeitergesprächen rund um die Babypause für Personaler, sowie hilfreiches Material für die Mitarbeiter.
Arbeitshilfen online: Musteranschreiben, Ablaufpläne und Checklisten.

Zielgruppe
Personalmanager, Führungskräfte, Unternehmer und Geschäftsführer in KMUs.

Autorin: Silke Mekat

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Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, kann ein wichtiger Faktor sein, um Fachkräfte zu binden. Dabei spielt die Elternzeit eine wichtige Rolle. Wie diese sich nutzbringend für Arbeitnehmer und Unternehmen organisieren lässt, zeigt Silke Mekat in Ihrem Buch.

Elternzeit gemeinsam planen und vorbereiten

Ein Schlüsselfaktor zum Gelingen der Elternzeit besteht darin, den Kontakt zwischen Unternehmen und Mitarbeiter zu halten und zu organisieren. Die Autorin gliedert die Organisation der Elternzeit in vier Phasen, die sie ausführlich und anschaulich beschreibt. Sie bietet einen zuverlässigen Überblick über die Grundlagen und alle Fristen. Viele Checklisten und Tipps bereichern den Text.

Wichtig für Unternehmen – Elternzeit aktiv gestalten

Sehr ausführlich wird die aktive Begleitung der Elternzeit durch das Unternehmen beschrieben. Silke Mekat gibt viele Praxisbeispiele und liefert Einblicke in andere Unternehmen. So erfahren Personalmanager und Führungskräfte, wie sich Familienfreundlichkeit konkret umsetzen lässt. Komplettiert wird das Werk mit einer Darstellung des Elterngeldes, inklusive der rechtlichen Grundlagen, Antragsprozesse und finanziellen Aspekte.

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Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Fachkräfte begleiten und binden

ISBN 978-3-648-07095-6

Umfang: ca. 256 Seiten

Preis: 49,95 Euro

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Mehr Infos auf der Verlags Website:

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Brückenteilzeit: Das gilt seit dem 1. Januar 2019

Silke Mekat, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Brückenteilzeit, www.vereinbarkeit-von-Beruf-und-Familie.info

Mitarbeiter, die ihre Arbeitszeit nur vorübergehend verkürzen, müssen nach der Teilzeitphase wieder zu ihrer ursprünglichen Arbeitszeit zurückkehren dürfen. Das sieht das neue Gesetz zur Brückenteilzeit vor. Welche Voraussetzungen und Ausnahmen gelten, hat das Arbeitsministerium kompakt in einem Flyer BRÜCKENTEILZEIT zusammengefasst.

Arbeit und Karriere, Familienleben und Kinderbetreuung: Dies zu vereinbaren, ist für viele Eltern eine besondere Herausforderung. Nach wie vor sind es vor allem Frauen, die ihre Erwerbstätigkeit der familiären Situation anpassen.
Der Datenreport 2018 liefert interessante Fakten – und auch das dazugehörige Quiz „pi mal Daumen“

Im Jahr 2017 waren 69 % der erwerbstätigen Mütter und nur 6 % der erwerbstätigen Väter mit minderjährigen Kindern in Deutschland in Teilzeit tätig. Die Familienform der Elternteile spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte folgende Ergebnisse mit:

  • 71 % der teilzeitbeschäftigten Mütter leben in einer Partnerschaft.
  • 58 % der alleinerziehenden Mütter arbeiten in Teilzeit.
  • Alleinerziehende Väter waren hingegen nur zu 12 % in Teilzeit tätig
  • von den in einer Partnerschaft lebenden Vätern arbeiten gerade mal 6 % mit reduzierter Stundenzahl.

Ost- und Westdeutschland
Doch auch zwischen Müttern in Ost- und Westdeutschland gibt es Unterschiede:

  • Mit 74 % arbeiten deutlich mehr Mütter mit minderjährigen Kindernim Westen Deutschlands in Teilzeit
  • in den Ostdeutschen Bundesländern waren 49 % teilzeitbeschäftigt.
  • Davon arbeiteten die Mütter in einer Partnerschaft im Westen zu 76 % in Teilzeit, alleinerziehende Mütter wählten dieses Arbeitszeitmodell zu 61 %. Im Osten hingegen arbeiteten Mütter, ob nun in einer Partnerschaft lebend oder als Alleinerziehende, zu 49 % in Teilzeit.

Mütter im Westen arbeiteten also deutlich mehr in Teilzeit, als die im Osten lebenden Mütter.

Die Väter in Ost (8 %) und West (6 %) unterschieden sich hingegen kaum, was die Teilzeitquoten betrifft.

Die Ergebnisse basieren auf dem Mikrozensus, für den jährlich 1 % der Haushalte befragt wird. Hierbei werden ausschließlich in einem gemeinsamen Haushalt lebende Personen einbezogen. Über den Haushalt hinaus bestehende familiäre Bindungen werden dabei nicht betrachtet. Teilzeitquoten werden für Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren nach dem Konzept der realisierten Erwerbstätigkeit betrachtet, bei der Mütter und Väter in Mutterschutz beziehungsweise Elternzeit zu den Nichterwerbstätigen gezählt werden.

Quelle: Destatis

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