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Alle Aufgaben gerecht verteilt?

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Morgens halb 9 in Deutschland…. Damit man jetzt nicht vor einer endlosen To-Do-Liste sitzt und nicht weiß, wo man anfangen soll, sollte man sich am Vorabend schon hinsetzen und überlegen, was am nächsten Tag unbedingt gemacht werden muss. So kann man am nöchsten Morgen mit der wichtigsten Sache beginnen. Bevor das Tagesgeschäft einen unter sich begräbt und man gar nicht dazu kommt, sich Gedanken zu machen, ob man gerade auch wirklich wichtige Dinge tut oder nur das, was am lautesten schreit.

Tipp: Eine Not-To-Do-Liste kann Druck aus dem Alltag nehmen und Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens freiräumen. Was will ich nicht mehr machen? Was möchte ich streichen oder delegieren?

Dafür am besten eine Bestandsaufnahme machen und die Aufgabenverteilung neu angehen.

Erster Schritt: Aufgaben erfassen

Schreibe einmal alle Aufgaben die im Haushalt so anfallen auf. Vielleicht nimmst du für jede Tätigkeit eine eigene Karteikarte oder Zettel. Wie oft fällt diese Arbeit an und wie viel Zeit beansprucht sie? Zum Beispiel staubsaugen gleich jeden Tag 15 Minuten. Bügeln gleich einmal pro Woche circa 2 Stunden. Genau so macht es der Partner mit den Aufgaben, die er im Haushalt übernimmt, Dinge die er häufig macht, die sie aber nicht wahrnehmen.

Zweiter Schritt: Aufgaben sortieren

Die beschrifteten Karten sortieret man nun gemeinsam in folgende Kategorien:

Arbeiten, die gern erledigt werden

Arbeiten, die akzeptabel sind

Arbeiten, die keiner machen Marc

Dritter Schritt: Aufgaben verteilen

Dann beginne mit der ersten Kategorie und verteile die Aufgaben untereinander. Berücksichtige dabei Häufigkeit und Zeitfaktor. Vielleicht berücksichtigest du auch wer etwas besonders gerne macht und dabei etwas anderes sich gar nicht vorstellen kann. Nach dem gleichen Prinzip verteile die Aufgaben aus Kategorie zwei.

Bleiben noch die ungeliebten Aufgaben. Hier gilt es zu überlegen, ob sie sich zumindest ein Teil davon auslagern lässt lässt. Häufig kommt an das können wir uns nicht leisten. Aber vielleicht sind auch technische Hilfe wie ein Saugroboter eine echte Unterstützung. Überlege genau, ob es nicht an einigen Stellen ein Sparpotenzial gibt, so dass eine Haushaltshilfe oder ein neues technisches Gerät möglich ist. Und überlege ob die Familie nicht mehr davon hat, wenn eine Haushaltshilfe im Alltag entlastet oder jemand anderes die Bügelwäsche oder das leidige Fensterputzen übernimmt.

Auch die Partnerschaft, die im Alltag zwischen Beruf Haushalt und Kind meist auf der Strecke bleibt, profitiert von einem Entlastungssystem. Stelle dir dafür bitte folgende Frage: woran soll sich ihr Kind am liebsten erinnern, wenn es später zurückblickt? Und woran willst du dich erinnern, wenn du einmal alt bist.

Und wenn du mehr erfahren möchtedt, empfehle ich den Besuch meines Seminars Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Du möchtest im Beruf erfolgreich und zugleich eine gute Mutter sein? Beruf und Familie – das ist eine Doppelbelastung. Umso konsequenter müssen berufstätige Mütter Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren und Ihre Zeit einteilen. Erlerne Strategien, wie du mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehst, damit du diesen Spagat erfolgreich meistern. Informationen und Termine findest du hier

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Dein Zuhause – dein Leben. Ordnung vertreibt schlechte Laune

Liebe Leserin,
neben Home Office und Homeschooling ein paar Minuten zu finden, ist gerade nicht so einfach. Doch genau jetzt ist es umso wichtiger, sich auch wohlzufühlen in den eigenen 4 Wänden!

Türmen sich Spielzeug oder Schuhe auf dem Fussboden, ist das Wohnzimmer eher ein Kinderzimmer, als ein Ort zum Erholen und Abschalten, stapelt sich in der Küche das Geschirr auf dem Geschirrspüler oder bedecken Papierberge den Tisch, dann sieht das nicht nur schlecht aus, wir fühlen uns auch eingeengt und haben tatsächlich schlechte Laune. Psychologen des kalifornischen Familienforschungszentrum haben das entdeckt.

Geht’s dir auch so? 

Du träumst vom wunderbar ordentlichen Wohlfühlzuhause, das auf dich wartet, wenn du heimkommst. Du setzt dich an deinen Lieblingsplatz, erholst dich vom Tag, genießt die Zeit mit deinen Lieben und schöpfst so richtig Kraft. 

Wer Ordnung schafft, fühlt sich besser 

Vielleicht motivierst Du deine Familienmitglieder, dass am Abend jeder sein Glas mit in die Küche nimmt und in die Spülmaschine stellt, statt darüber.

Eine weitere gute Idee ist die sogenannte fünfer Regel 

Immer wenn Du aufstehst oder durch die Wohnung gehst, nimmst du fünf Dinge und räumst sie weg, tust sie in den Müll oder den Wäschekorb. Auch in „nur“ fünf Minuten schafft man eine ganze Menge. Über den Tag kommt so schnell eine Stunde aufräumen zusammen, mal so nebenbei. Alles was so rumliegt und unsere Zufriedenheit stört, ist so schnell wieder an seinem Platz. Im Schrank, in der Spülmaschine, im Mülleimer oder im Kinderzimmer.
Vielleicht ist auch eine Handy und Tablet Garage eine Möglichkeit. Hier hat alles seinen Platz und ist schnell zur Hand, wenn man es braucht. Morgens zum Beispiel entfällt das lästige Suchen nach dem Telefon.

Einmal eingeführt und zur Gewohnheit geworden, sind so auch spontane Besucher willkommen.

Viele Grüsse und viel Spass beim Ordnung schaffen


Erfahre mehr: Beruf und Privat in Balance : Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen

Voller Terminkalender, immer mehr Aufgaben, Stress, immer höhere Erwartungen der Unternehmen. Du fühlst dich erschöpft, gereizt oder wie unter Dauerstrom. Du kommst schlecht zur Ruhe, körperliche Beschwerden schleichen sich ein. Mehr Belastbarkeit und Motivation, dazu weniger Stress. In diesem Training lernst Du, wie du den Kopf wieder frei bekommst, neue Energien tankst und Methoden für mehr Balance im Berufsalltag.

Zwischen Multitasking, Perfektionismus und Burnout

Das Seminar ist sehr praxisorientiert. Fachlicher Input, Gruppen-, Einzelübungen, kollegiale Beratung, Selbstreflexion und Diskussionen wechseln sich ab. Fragen der Teilnehmer und der Austausch untereinander sind ein wichtiger Bestandteil dieses Seminars.

Trainerin

Silke Mekat Silke Mekat ist Diplom Betriebswirtin, Trainerin & Autorin mit dem Fokus der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Stressprävention, Selbstorganisation und Zeitmanagement. Silke Mekat unterstützt Beruf und Privatleben in Balance zu halten. Seit 2014 Trainerin der Haufe Akademie. Rufen Sie mich gerne an oder schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen.
Gern komme ich auch in Ihr Unternehmen.
Rufen Sie mich gerne an oder schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen.
Ich bin gerne für Sie da und freue mich von Ihnen zu hören.
Xing Profil
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Oder auch über der Inhouse Team der Haufe Akademie

Photos bySilke Mekat, Haufe Akademie
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Schluss mit der Hektik. Auch mal zur Ruhe kommen. Gelassener werden, Auftanken.

Die Schlagworte lesen wir jeden Tag in sozialen Medien, in Zeitschriften und so weiter. Doch wie schaffe ich es, dass es kein Wunschtraum bleibt?

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Natürlich kann man sich einfach auf die Couch fallen lassen und nichts tun. Gemütlich vor dem Fernseher abhängen. Das mag für den Moment entspannt sein, füllt aber meine Energiespeicher nicht wirklich auf. Was könnte einen höheren Entspannungswert für mich haben? Eine Entspannungsmethode könnte man lernen. Für viele ist aber schon die Suche nach einem Babysitter, um regelmäßig zu dem Kurs zu gehen, eine zusätzliche Stressquelle und gerade jetzt ja auch utopisch.
Erinnern wir uns einfach zurück. Damals, als es nur um uns ging. Als das Leben noch nicht Kopf stand und wir nur unsere eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Termine unter einen Hut bekommen mussten und nicht wie heute zwischen Beruf und Privatleben jonglieren. Frage Dich:

  • Was waren denn mal meine Hobbys? Was habe ich gern gemacht?
  • Was habe ich gern gelesen?
  • Was war mein Lieblingsort?
  • Womit habe ich mich belohnt?
  • Welche Freunde habe ich getroffen?
  • Welchen Sport mochte ich?
  • Was war mein größtes Talent?
  • Zu welcher Musik habe ich gern getanzt?
  • Was war mein liebstes Ritual im Badezimmer?

Wenn Du die Fragen beantwortet hast, hast Du neun Dinge, die dir gut tun schwarz auf weiß auf einer Liste stehen. Nun setze davon wenigsten einen der Punkte in den nächsten zwei Tagen um. Warum in zwei Tagen? Weil Du es sonst doch wieder nicht tust 😉Viele Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren

Du willst mehr wissen?

Profitiere vom strengen Auswahlprozess der Haufe Akademie!Die Haufe Akademie, Marktführer für Qualifizierung und Entwicklung von Menschen und Unternehmen im deutschsprachigen Raum, prüft Kompetenz, Know-how, Expertise und Transferstärke ihrer Trainer auf Herz und Nieren: Dazu gehören die methodisch-didaktische Trainerausbildung, regelmäßige fachliche und methodische Fort- und Weiterbildungen sowie eigene, mehrjährige Praxiserfahrung in den jeweiligen Themen.Silke Mekat ist ausgewählter Referent der Haufe Akademie. Informieren Sie sich in meinem Referenten-Profil unter https://www.haufe-akademie.de/referenten über meine Arbeitsschwerpunkte, Qualifikationen und Berufserfahrung.

Offene Seminare an der Haufe Akademie:

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Zur Seminarbeschreibung>>>> Frauen in Balance **************************************************************

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen Zur Seminarbeschreibung>>>> Exklusiv für Frauen **************************************************************

Selbstorganisation für den Alltag: Einfach organisiert – die Dinge geregelt bekommen Zur Seminarbeschreibung>>>> Selbstorganisation für den Alltag***************************************************************

Programme ganz nach den Wünschen Ihrer Firma entwickele ich gern auf Grundlage meiner Schwerpunktthemen.

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Sei gut zu Dir, wir brauchen dich

 

Liebe Leserin,

Selbstmitgefühl ist wie ein Sicherheitsnetz. Das Gute: man kann ist trainieren.

Es ist ungewohnt, zu jemanden nett zu sein, den man sonst ruppig behandelt. Mit uns selbst sind wir meist unerbittlich. Nachsicht fürs Ego? Fehlanzeige. Manchmal reden wir mit uns selber so, wie wir nie mit einem Freund oder Bekannten reden würden.

Doch Nachsicht ist der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Entspannung, wie neue psychologische Erkenntnisse zeigen.

So kann man Mitgefühlen in eigener Sache trainieren: 

  1. nicht abkanzeln. Wer gut zu sich ist, streicht negative Sätze wie: „das konnte ja nur mir passieren.“ Selbstmitgefühl bedeutet zu akzeptieren, dass Belastungen und Scheitern zum Leben gehören. Das schafft Gelassenheit und stellt die eigene Situation in einem grösseren Kontext.
  1. Selbstkritik zurückfahren. Man sollte sich nicht für jede Unachtsamkeit oder falsche Entscheidung verurteilen, das macht nur unglücklich und dunkle Ringe unter den Augen.
  1. zu sich selber stehen, immer und selbst dann wenn es mal nicht wirklich klappt. Das positive ich Gefühl trägt uns nämlich auch durch raue Zeiten.
  1. Feedback holen. Umgib Dich mit Menschen, die dir wichtig sind – zum diskutieren. Das Thema: du selbst. Wo bist du jetzt? Wo willst du hin? Der Vorteil: man köchelt nicht im eigenen Saft, sondern erhält realistische Einschätzung zu seinen Wünschen und Träumen.

Trainings rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie & Stressbewältigung – “Damit aus dem UND kein ODER wird”

Individuell auf die Teilnehmer ausgerichtete Impulse, die hängen bleiben. Austausch und Lernen von einander, über den eigenen Tellerrand schauen, den eigenen Alltag aus dem gewohnten Trott bringen und neuen Schwung mitnehmen. Profitiere von der bunten Durchmischung kleiner Gruppen (max. 12 Teilnehmer) und dem intensiven Austausch mit den anderen.

Hier findest Du die nächsten Termine, die offen für jeden buchbar sind – erlebe Silke Mekat live bei einem Training der Haufe Akademie. Treffen wir uns?

Frauen in Balance: erfolgreich in Beruf und Familie

Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.
Termine und Orte: https://www.haufe-akademie.de/9417

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Und täglich grüßt das Murmeltier… Raus aus dem Hamsterrad

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Manchmal drehen wir uns im Kreis, schauen zu sehr darauf, wie wir es unserem Umfeld recht machen können und bleiben dabei selbst auf der Strecke.

Immer wieder berichten Seminarteilnehmer, dass sie gar nicht mehr wissen was sie machen sollen, um endlich aus dem Hamsterrad auszusteigen.

Endlich aus dem Hamsterrad aussteigen 

Müssen wir uns denn komplett verändern, um noch erfolgreicher zu sein? Um selbstbestimmter zu leben oder um ein erfülltes Leben, mit Job, Familie, Freunden und Freizeit leben zu können?
Nein, denn so wie wir sind, ist es gut! Ansetzen sollten wir aber bei unseren Gewohnheiten. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier und richtet sich in seiner Komfortzone ein. Daran ist nichts schlimmes, aber es sollten die richtigen Gewohnheiten sein.

Folgende Fragen sollten wir uns regelmässig stellen:

  1. Welche Gewohnheiten habe ich, die NICHT förderlich für meine Ziele sind?
  2. Welche Gewohnheiten bringen mich stattdessen zu meinem Ziel?

Indem wir uns bewusst machen, dass sich Rituale und Gewohnheiten eingeschlichen haben, die uns vielleicht nicht gut tun, haben wir die Chance sie zu verändern.
Statt also morgens als erstes Emails zu lesen, mit den Kollegen sich abzusprechen und eventuell  noch auf Facebook zu schauen, was die Freunde so gemacht haben, wäre es besser die ersten Stunden des Tages zu nutzen und die wichtigste Aufgabe des Tages anzugehen.
Ist diese erledigt, fühlen wir uns nicht nur besser, der restliche Tag wird mit Sicherheit auch entspannter verlaufen.
Werde Dir bewusst, wo es hakt, was stört oder besser laufen könnte und ändere dann lediglich schlechte Gewohnheiten, die dich davon abhalten, dein Leben zu leben und deine Ziele zu erreichen.

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Seminartipp:

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Ausführliche Informationen und Buchung

Die Anfahrt ist zu weit? Der Termin passt nicht? Weitere Termine und meine anderen Seminare finden Sie auf http://www.Haufe-Akademie.de

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Stress im Alltag: Kleine anti Stress Hilfen für zwischendurch

Liebe Leserin,

ständig auf Stand-by geschaltet zu sein, kann nicht gut für uns sein. Das ist nicht anders als bei einem Fernseher. Aber der ist ein seelenloser Kasten, da kann den nicht viel passiert. Wir hingegen werden krank, wenn dauerhaft Kraft entzogen wird. Seit Jahren nehmen stressbedingte Erkrankungen stetig zu, vor allem psychisch und seelische, die wiederum neue sind Symptome mit sich bringen können.

Um nachts zur Ruhe zu kommen und schlafen zu können, kann es hilfreich sein, die immer gleiche Zubettgehzeit einzuhalten. Abends den Tag abzuschliessen und zur Ruhe zu kommen. Wer länger als vier Wochen schlecht schläft und tagsüber ständig müde ist, sollte aber den Hausarzt aufsuchen.

Frage dich öfters: „Wie geht es mir gerade? Was tut mir gut, was hält dich gesund?“

 

Sieben entspannte Tipps

  1. Kopfschmerzen Bauchschmerzen, Vergesslichkeit sind klare Signale, dass etwas gerade zu viel ist. Wir haben zu viel geschluckt. Gönne dir also jetzt eine Pause.
  1. man kann nicht dauernd alles geben. Überlege, was dir heute wichtig ist: das neue Projekt im Job, mit den Kindern in Ruhe spielen…
  1. gehe öfter mal in dich und sei ruhig: 5 Minuten hinlegen, Augen zu, an den letzten Urlaub denken.
  1. wieso soll immer alles an dir hängen bleiben? Verteile um und gib Aufgaben auch an andere Familienmitglieder ab.
  1. Omega drei Fettsäuren: mehr Fisch auf den Tisch. Lachs oder Heilbutt liefern Omega 3 Fettsäuren, die sogar Depressionen lindern und gut für unser Herz sind.
  1. Ein Abendspaziergang sorgt für einen harmonischen Tagesausklang. Egal bei welchem Wetter.
  1. Immer hilfsbereit? Ja. Wer aber selbst viel um die Ohren hat darf Anfragen auch freundlich ablehnen. Und überlege dir ob du bereit bist den Preis für ein Ja das du zu jemanden sagst zu zahlen. Denn jedes Ja kostet einen Preis. Ein Ja zu zu Aufgaben und Wünschen von Chef und Kollegen, bedeutet gleichzeitig ein Nein zum Spielen mit den Kindern und gemeinsamer Zeit. Und andersherum.
  1. Druck weg trinken: häufig haben wir Kopfschmerzen, sind müde oder gereizt, weil wir einfach zu wenig getrunken haben. Deshalb zu jedem Glas Kaffee ein Glas Wasser trinken oder eine Karaffe mit Wasser füllen und auf den Schreibtisch stellen. Für einen erholsamen Schlaf hilft abends ein Tee aus Passionsblumenkraut.
  1. Pflege Hobbys mit denen du dich wohl fühlst. Keine, bei denen es nur ums Dabei sein geht oder zu denen du eigentlich keine Lust mehr hast. Probiere vielleicht auch etwas Neues aus.
  1. füttere täglich deinen Geist mit etwas neuem und lerne dazu. Neue Gedanken bereichern und halten uns fit.

 

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Stressiger Alltag: Bevor alles zu viel wird – den Status Quo ermitteln

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Liebe Leserin,
Beruf und Familie, das schaffe ich. So dachte denken vielen nach der Elternzeit. Doch zwischen  Ansprüchen, Terminen und Anforderungen fühlen wir uns manchmal wie zerrieben. Manchmal fühlen wir uns schon von den kleinsten Dingen unendlich gestresst und haben einfach keine Kraft mehr.
Die Aktenordner stapeln sich in unendliche Höhen, der Drucker spuckt Unmengen an zu erledigender Arbeit aus, ständig klingelt eine Outlook Erinnerung, eine neue Mail kommt rein und auch das Telefon klingelt praktisch pausenlos.
Dann kommt der Chef und braucht ganz dringend etwas und dabei ist der Arbeitstag eigentlich fast zu Ende. Die Kinder müssen aus Kindergarten und Hort abgeholt werden. Dort wartet man nicht auf mich. Was passiert, wenn ich auch noch im Stau stehe?
Abends fallen wir nur noch todmüde auf die Couch und wollen nur noch unsere Ruhe. Freunde treffen oder auch nur anrufen, das ist zu anstrengend. Nachts schlafen wir sehr schlecht, wachen ständig auf und grübelen über den nächsten Tag. Was alles erledigt werden muss, wann ich wo sein muss, was im Büro ansteht, welche Termine die Kinder haben.
An einigen Tagen möchte man am liebsten liegenbleiben, es erscheint alles so sinnlos. Und täglich grüßt das Murmeltier, mag man dann denken und wir fühlen uns wie in einem Hamsterrad gefangen.

Wo bin eigentlich ICH? Wo sind eigentlich wir geblieben?

Wie geht es mir? Als Frau. Wie geht es mir damit, dass ich Kinder habe?

Bevor alles zu viel wird – den Status Quo ermitteln 

Fünf Fragen:

  1. Was ist mir wichtig?
  2. Was motiviert mich?
  3. Was zeichnet mich aus?
  4. Was kann ich gut?
  5. Was macht mir Spaß?

Und dann empfehle ich zu überlegen: Was kannst du loslassen von deinem Muttertiersein. Was brauchen die Kinder wirklich und was glaubst du nur, dass sie es brauchen?

Die Antworten helfen Dir raus aus dem Hamsterrad der Fremdbestimmung. Du nimmst wieder selber die Zügel in die Hand und damit bist du raus aus der Opferrolle. Das motiviert uns und fühlt sich sehr viel besser an, als an Tagen wo ich das Gefühl habe nur noch zu funktionieren.

Sehen wir uns am 12. und 13. Oktober in Wiesbaden, am 17. und 18. November 2020 in Hamburg, 28. und 29. Januar 2021 In München oder am 1. und 2. März 2021 in Köln?

Dann gebe ich wieder das Seminar

Beruf und Familie in Balance – Karriere gestalten und Familie managen

und möchten Euch ganz herzlich dazu einladen.

Als Mutter oder Vater im Beruf volle Leistung geben und gleichzeitig Zeit mit den Kindern verbringen:

  • Wie gelingt der Balanceakt zwischen Familie und Beruf?
  • Wie kann ich Zeit für mich gewinnen, ohne ein schlechtes Gewissen der Firma und der Familie gegenüber haben zu müssen?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, den Start in den Tag, den Stress am Arbeitsplatz und Übergänge zwischen Job und zu Hause entspannter zu gestalten?
  • Wie lässt sich Beruf und Privatleben vereinbaren, sodass es zu mir und meiner Familie passt?

In diesem Seminar bieten wir berufstätigen Frauen und Männern einen Rahmen, über diese Fragen nachzudenken und in den Austausch mit anderen Eltern zu gehen. Gemeinsam konkrete Lösungen zu finden und einen selbstbewussten Umgang mit den eigenen Wünschen, Bedürfnissen, Kompetenzen und Ressourcen zu entwickeln. Erlernen Sie Strategien, wie Sie mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen, damit Sie diesen Spagat erfolgreich meistern. Die erfolgreiche Vereinbarkeit von Beruf und Familie spiegelt sich in Leistungsfähigkeit, Achtsamkeit, effektiver Selbstorganisation und Motivation wider.
Viele Grüsse

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Schritte für mehr Zufriedenheit: eine Pinnwand heitert auf

Gibt es etwas, was einen sofort glücklich macht?
Der Anblick von fröhlichen Familienbildern, das gemalte Bild des Kindes oder ein lustiger Schnappschuß. Eine Teilnehmerin eines meiner Seminare sammelte Vintage Karten mit schönen Sprüchen und hatte sich eine Wand in der Küche dafür reserviert. Jeden Morgen schaute sie sich die Karten an und suchte sich ihren Spruch für den Tag aus.
Es ist aber auch wirklich so, dass jedes Mal, wenn unser Blick auf diese Bilder fällt, entspannen sich unsere Gesichtsmuskeln und wir lächeln innerlich. Wir werden an das Gefühl erinnert, dass wir in der Situation auf dem Bild hatten oder als das Kind uns ganz stolz sein Bild überreichte und dieses Gefühl gibt uns Sicherheit und Zufriedenheit.

Nimm also langweilige Dinge von der Wand oder vom Kühlschrank und umgib dich mit Dingen, an die Du erinnert werden willst mit schönen Bildern. Hänge lieber eine Pinnwand auf und schaffe Platz für die wirklichen Lieblingsbilder, statt unpersönlicher Poster an den Wänden. Tausche auch regelmäßig die Bilder aus und schaff Platz für neue Erinnerungen.

 

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Schritte für mehr Zufriedenheit: Sport und Bewegung im Arbeitsalltag: In vier Schritten gesünder leben

2,2 Prozent der Deutschen bewegen sich zu wenig – das ist das traurige Ergebnis einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wer denkt, Sport und Bewegung ließen sich nur schwer in den Arbeitsalltag integrieren, liegt falsch. Um aktiv zu leben, sind nur Kleinigkeiten nötig – und ins Schwitzen kommt man dabei auch nicht. Erfahre mehr.

Natürlich kann man sich einfach auf die Couch fallen lassen und nichts tun. Gemütlich vor dem Fernseher abhängen. Das mag für den Moment entspannt sein, füllt aber meine Energiespeicher nicht wirklich auf.  

Welcher Sport könnte einen höheren Erholungswert für mich haben? 
 
Erinnern wir uns einfach zurück. Damals, als es nur um uns ging. Als das Leben noch nicht Kopf stand und wir nur unsere eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Termine unter einen Hut bekommen mussten und nicht wie heute zwischen Beruf und Privatleben jonglieren.
Frage Dich:

  • Was waren denn mal meine Hobbys? Was habe ich gern gemacht?
  • Was war mein Lieblingsport?
  • Womit habe ich mich belohnt?
  • Welche Freunde habe ich getroffen?
  • Welchen Sport mochte ich?

 

  • Zu welcher Musik habe ich gern getanzt?

Wenn Du die Fragen beantwortet hast, hast du ein paar Dinge, die dir guttun schwarz auf weiß auf einer Liste stehen. Nun setze wenigsten einen der Punkte in den nächsten zwei Tagen um. Warum in zwei Tagen? Weil Du es sonst doch wieder nicht tust 😉

So habe ich seit Anfang des Jahres verschiedene Kurse im Fitness Studio besucht und Spinning wieder für mich entdeckt! Wir müssen uns nur wieder aufraffen und die Komfortzone verlassen.

Viele Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken
Die nächsten Termine findest Du hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business. Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

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Schritte für mehr Zufriedenheit: Kerzen bauen Stress ab

nach einem anstrengenden Tag herunterzukommen, ist manchmal gar nicht so einfach. Den ganzen Tag hast Du 100% gegeben und nun soll von jetzt auf gleich Ruhe einkehren. Häufig geht das nicht so einfach.

Den Abend ruhige ausklingen lassen – Kerzen bauen Stress ab

Um abends abschalten zu können ist auch die richtige Beleuchtung wichtig, so kann der Bio Rhythmus gut funktionieren und sich auf den Schlaf einstellen. Blaues Licht, wie es Computer, Handy, Tablet und Tv ausstrahlen, machen dagegen munter. Um rechtzeitig runterzufahren und das Schlafhormon Melatonin rechtzeitig und ausreichend zu bilden, muss die Dämmerung auch in geschlossenen Räumen ankommen.
Knipse also möglichst viele Lichter am Abend aus. Wenn es geht, dimme helle Lampen und zünde öfter mal wieder eine Kerze an. Das leicht flackernde Licht, wirkt beruhigend und wie eine kleine Meditation.

Gute Erholung und viele Grüße