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Konflikte, Krisen, Stress – Wege zu mehr innere Ruhe und Balance


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Coronakrise und Krieg in der Urkaine haben bei vielen Menschen seelische Probleme verstärkt. Wie kann ich mich davor schützen und in Krisen Gelassenheit finden?

Vorbereitung ist das A und O

Für graue Tage oder Krisenstimmung, ist es gut eine Notfallbox zu haben. Da hinein kommt alles, was schnell gute Laune macht: Fotos vom letzten Urlaub oder eine andere Erinnerung an den Urlaub. Liebes Briefe und andere Dinge, die an schöne Momente erinnern. Dazu noch Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil, denn Studien zufolge fördert dies die Ausschüttung des Glückshormone Serotonin.

Aktiv werden

Den krankmachenden Stresspegel herunterfahren und sich von belastenden Gefühlen ablenken.

Tipp: Dafür sollte man sich überlegen, was wir uns ab sofort täglich Gutes tun können. Das entspannte Bad, nach einem anstrengenden Termin zum Beispiel oder zwischendurch ein Smoothie aus frischem Obst und Gemüse. Sich für den Abend schöne Dinge vornehmen, auf die man sich freuen kann. Das geht auch, wenn Theater, Museen oder Restaurants geschlossen sind.

In Bewegung kommen

Trübe Gedanken und schlechte Stimmung einfach aus lüften. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Sport und Bewegung im Freien den Kopf frei pusten und Glückshormone ausschütten.

Tipp: Täglich sollten es mindestens 30 Minuten Bewegung im Freien sein, gerne auch mehr. Und wenn wir dabei ins schwitzen kommen, ist alles richtig.

Pläne schmieden

In der Corona Pandemie war für viele die nicht Planbarkeit das Schlimmste. Nicht zu wissen wie lange es noch dauern wird. Deshalb schon jetzt überlegen, welche Vorhaben möchte ich angehen? Ein unbekanntes Land bereisen, Freunde besuchen oder ein neues Hobby ausprobieren…

Tipp: Gestalte ein Blatt wie ein Vision Board mit all deinen Ideen, Träumen und Wünschen oder nimm ein großes Blatt und schreibe alles auf. Ein bunt gestaltetes Vision Board motiviert uns jeden Morgen für die Zeit danach und hilft uns diese Vorsätze auch anzugehen.

Zum weiterlesen:

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Kleine Motivationskicks gegen den Home-Office Trott  

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Raus aus der Stressfalle – Auf den Atem achten

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Die Anfahrt ist zu weit? Der Termin passt nicht? Weitere Termine und meine anderen Seminare finden Sie auf http://www.Haufe-Akademie.de

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Mentale Fitness für die neue Arbeitswelt

Wollen Sie Ihre Führungsarbeit reflektieren und dadurch noch erfolgreicher werden? Möchten Sie sich beruflich verändern oder Ihre aktuelle Situation überdenken? Die Balance zwischen Beruf und Privatleben könnte besser sein und Sie suchen nach Möglichkeiten aus dem täglichen Hamsterrad auszusteigen?Suchen Sie einen Dialog mit einem praxisorientierten, unabhängigen Sparringpartner, der Ihre Situation aus eigener Erfahrung bestens kennt? Oder besteht ein Konflikt, der in einem Coaching-Prozess geklärt werden soll? Als berufstätige Mutter erlebe ich dabei täglich selber, wie herausfordernd die heutige Zeit sein kann - beruflich und privat.

Business Coaching kann aber auch einfach eine psychologische Befähigung zu eigenen Höchstleistungen sein – so wie es auch im Leistungssport einen Coach oder Trainer gibt.

Die besten Sportler der Welt haben einen Trainer und ihr Erfolg hängt neben der körperlichen Fitness, auch von der mentalen Leistungs- und Widerstandsfähigkeit ab.  
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Dem täöglichen Stress entkommen – Pausen fördern Produktivität und reduzieren Stress

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Pausen wie Termine planen

Aktive Pausengestaltung ist besonders bei sitzenden Tätigkeiten wichtig. Laut einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist jeder vierte Arbeitnehmer jedoch seine Pause ausfallen. Zu hoher Leistungs und Termindruck sind häufig die Gründe, Müdigkeit und Erschöpfung jedoch die Folge. Dabei ist das einhalten der Arbeitspausen und Ruhezeiten nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern gleichermaßen sinnvoll für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Schon wenige Minuten zählen

Schon wenige Minuten Pause steigern nachweislich die Produktivität und reduzieren Stress. Um Fehlern bei der Arbeit und gesundheitlichen Problemen vorzubeugen, sollten die vorgeschriebenen Pausenzeiten unbedingt eingehalten werden. Laut Arbeitszeitgesetz sind das mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von 6-9 Stunden und bei mehr als 9 Stunden sind 45 Minuten Pause Pflicht.

Aktive oder passive Pause

Es ist meist schon zu spät, wenn die Müdigkeit einsetzt und die Konzentration nachlässt. Um dem vorzubeugen und Fehler bei der Arbeit zu vermeiden, ist es sinnvoll, auch die Pausen wie Termine fest in den Arbeitsablauf einzuplanen. Am effektivsten ist es, vormittags eine kürzere Pause von 10 Minuten und nachmittags eine längere Pause zu machen. Ob eine aktive oder passive Pausengestaltung sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Tätigkeit ab. Wer überwiegend sitzend arbeitet, den bringt ein Spaziergang oder eine Mobilitätsübung wieder in Schwung. Bei körperlich anstrengenden Arbeiten liefert ein kurzer power nett neue Energie. Dieser Schlaf sollte nicht länger als 20 Minuten dauern, um eine Tiefschlafphase zu vermeiden. Die hätte nämlich den gegenteiligen Effekt. Um den Kopf frei zu bekommen, eignen sich aktive kurz Ablenkungen wie beispielsweise Dehnübungen genauso gut wie ein Plausch mit Kollegen über nicht arbeitsbezogene Dinge.

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Raus aus dem Hamsterrad und zur Ruhe kommen

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Lärm raubt uns Energie, selbst wenn wir ihn nicht bewusst wahrnehmen. Bewusst Stille zu schaffen kann Körper und Geist komplett entspannen.

Die Welt und die Menschen um uns herum, die vielen Nachrichten und Neuigkeiten, die ständig auf uns ein strömen einfach mal auf stummschalten, sowie den Fernseher. Spätestens dann, wenn uns die rund um die Uhr Beschallung mal wieder zu viel wird, wäre dies eine tolle Idee. Irgendwas bellt, quietscht, wummert, klingt, braust, klappert, dröhnt oder dudelt immer um uns herum. Unser Körper und unsere Seele brauchen jedoch Ruhe zum abschalten und auftanken, das haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt. Er ist sogar ein Stressfaktor, wenn wir ihn gar nicht bewusst hören.

Wann hattest du zuletzt einen Moment der Stille? Im Alltag ist das gar nicht so einfach zu bekommen. Mediziner raten, sich regelmäßig ganz bewusst abzuschotten, zum Beispiel durch Verzicht auf Telefon, Radio oder andere Geräusche. Das kann zum Beispiel bei einem Spaziergang im Grünen sein oder vielleicht Kopfhörer beim Arbeiten. So kann äußere Ruhe auch innen wirken.

Entspannt durch die Nacht

Gerade vor dem schlafen gehen ist es besonders wichtig, innerlich zur Ruhe zu kommen zu kommen. Ein abendliches Ritual wie ein Kräutertee oder eine Kurzgeschichte zu lesen, kann da helfen. Damit dieses wirkt, sollte man es jeden Abend wiederholen. Psychologen haben herausgefunden, dass wir tatsächlich Gewohnheitstiere sind. Schon nach kurzer Zeit wird das ritual im Unterbewusstsein mit einem inneren Einschlafknopf.

Auch hilfreich: sich nachts abzuschotten, also das Zimmer ab zu Dunkeln und möglichst alle Geräuschquellen abzuschalten. Schon geringe Dezibel Zahlen können Schlafdauer und Schlaftiefe verringern.

Dagegen können leise Geräusche auch gut tun. Musik hören zum einschlafen kann sehr wirksam werden und auch ein einschlaft ritual. Sanfter Jazz, Klassik und Folk fördern die Tiefschlafphase.

Dagegen stören Computer und Fernsehen durch das blaue flacker Licht einen erholsamen Schlaf.

Momente der Ruhe, den Stress loswerden

Es gibt keine Faustregel für Entspannung und Ruhe. Dem einen hilft es, sich beim Sport richtig aus zu power an. Ein anderer braucht ein ruhiges Plätzchen, um zu meditieren, zu malen oder zu kuscheln. Wer ruhige und meditative Momente braucht, findet sie am besten in der Natur. Etwa bei einem Waldspaziergang. Für den Alltag helfen eine tägliche halbe Stunde „nur für mich“, die fest in den Kalender eingetragen wird. Und diese Zeit Insel dann ganz nach Lust und Laune ungestört zu verbringen.

Hilfreich ist es auch bei akutem Stress an einem Lavendel Säckchen zu schnuppern. Untersuchungen haben ergeben, dass dieser Duft im Gehirn sofort Entspannung auslöst.

Die besten Anti Lärmstrategien

In der Familie und im Job geht es oft hoch und laut her. Doch dageben gibt es wirksame Tricks.

Beim telefonieren

Du kannst den Gesprächspartner nur schwer verstehen, weil die Kinder toben? Vereinbare in der Familie für solche Situation stopp Signale, ein Schild an der Tür oder ein Handzeichen oder klatschen.

In der Wohnung

Die Nachbarn über dir tanzen spät nachts noch Rock’n’Roll oder der Junge neben an übt wieder zu nächtlicher Stunde Klavier? Statt auf Konfrontation zu gehen, zu klingeln und sich zu beschweren, lade die Nachbarn zu dir ein. Erstens findet man dann meistens ein Kompromiss und zweitens stören uns Geräusche weniger, wenn wir die Verursacher kennen.

Lärm auf der Straße

Die Baustelle ein Stückchen weiter macht wieder einmal Krach. Irgendwo dröhnt ein Laubbläser. Statt sich zu ärgern, ist es sinnvoll, seine Haltung zu relativieren. Zum Beispiel, indem du mit einem Lächeln sagst: „ich könnte mich jetzt aufregen, muss ich aber nicht.“ Bewusstes Lächeln ist übrigens immer eine gute Entspannungsstrategie. Studien zeigen: Lachen setzt Glückshormone frei und baut sofort Stress ab.

Im Büro

Es geht gar nicht anders: sobald jemand spricht, geht die Aufmerksamkeit automatisch in diese Richtung. Wenn Kollegen locker plaudern, sie aber an etwas wichtigen arbeiten, werde aktiv. Bitte darum das Gespräch in die Teeküche zu verlegen oder suchen selber einen ruhigeren Ort. Vielleicht gibt es auch ein Pausenraum, der bei Bedarf auch als Ruhezone funktioniert.

Beim Arbeiten

Du arbeitest konzentriert an etwas wichtigem? Du möchtest einen Brief oder Text schreiben? Noch bist du durch Umgebungslärm unkonzentriert und abgelenkt? Begleite das, was due gerade machst, mit einem kleinen gemurmelten Selbstgespräch oder kurzen Kommentaren. Das richtet deinen Fokus immer wieder auf die Tätigkeit, Störgeräusche blendest du so besser aus.

Zum Weiterlesen:

Mehr Abwechslung im Job

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Sei nachsichtig mit dir selbst – ok ist gut genug!

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In der derzeitigen Ausnahmesituation brauchen Kinder Ehrlichkeit. Dieses Ansicht vertritt zumindest die Schauspielerin Angelina Jolie. 

Die US-Schauspielerin und sechsfache Mutter Angelina Jolie (44) rät Eltern in der Corona-Krise zu weniger Perfektionismus. „Es ist eine wunderbare Sache, wenn man entdeckt, dass seine Kinder einen nicht perfekt wollen“, schrieb Jolie in einem offenen Brief im „Time“-Magazin.

„Sie wollen nur, dass man ehrlich ist. Und sein Bestes gibt.“ Es sei in der Krise „unmöglich“, gleichzeitig alles richtig zu machen, alle Bedürfnisse der Kinder zu befriedigen und gleichzeitig auch noch ruhig und positiv zu bleiben.

Gerade wir Frauen haben ja gerne einen Perfektionstick:

Auch jetzt versuchen wir allen Rollen mehr als gerecht zu werden. Klar wollen wir als Frau, Mutter, Partnerin, Mitarbeiterin und nun auch noch Erzieherin, Lehrerin und beste Freundin einen tollen Job machen, doch so viel Perfektion kann nur eins machen: gestresst und am Ende unserer Kräfte völlig ausgelaugt Von den dunklen Ringe unter den Augen,  drohenden Magengeschwüren und so weiter mal ganz zu schweigen.

Sei nachsichtig mit dir selbst – ok ist gut genug!

  • Überdenke die alltäglichen Arbeiten. Muss die Bettwäsche gebügelt sein? Müssen die Fenster alle 4 Wochen geputzt werden?
  • Entwickele Toleranz. Wenn Du Aufgaben an andere (Familienmitglieder, Kollegen, etc.) abgibst, dann gestatte dem anderen es auf seine Art zu tun. Hauptsache die Arbeit wird getan, wie ist doch eigentlich nebensächlich
  • Lass Dinge auch einmal liegen. Gerade als berufstätige Mutter mit jetzt auch noch Aufgaben im Homeschooling und wenn alle auf engem Raum zusammen sind, muss nicht alles perfekt sein, es ist eh schon genug zu tun.
  • Such Dir Unterstützung. Schreib doch einmal auf, was im Haushalt alles zu erledigen ist und überlege dann, wer ausser Dir das tun kann. Alice Schwarzer sagte mal „Hausarbeit ist Menschenarbeit,  nicht Frauenarbeit
  • Schreibe die einzelnen Tätigkeiten auf, die zu einer grossen Tätigkeit gehören. Was muss ein Kind tun, wenn es sein Zimmer aufräumen soll?
  • Erlaube Dir, egoistischer zu sein und such dir Freiräume am Tag, wo es nur geht. 
  • Schimpfe Deine Kinder nicht mehr für Dinge, die „man nicht macht“ , sondern frage dich, was Du willst und dann 
  • rede eine klare Sprache: ich will oder ich will nicht
  • Höre wieder mehr auf Dein Bauchgefühl

Vielleicht nimmst Du dir auch einfach mal die Zeit, um dir ein paar Gedanken über deinen persönlichen Kurs zu machen. Mit den obigen Tipps, kannst Du ihm auf die Spur kommen.

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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Wohlfühltipps für den Frühling

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Der häufig stressige Alltag mit Kind(ern) und Beruf, mit vielen Terminen, Verpflichtungen und to dos, kann ganz schön schlauen. Dazu kommen Müdigkeit und Antriebslosigkeit – die berühmt, berüchtigte Frühjahrsmüdigkeit.

Der Frühling ist eine Zeit des Neuanfangs, der frischen Motivation und Inspiration. Die perfekte Zeit also, um mit frischem Schwung durchzustarten

Wohlfühltipps:

  1.  Raus aus den Federn: Lass dich nicht verführen, zu lang im Bett zu bleiben. Morgens zwitschern jetzt die Vögel, also Vorhänge auf und frische Luft rein!
  2. Tief durchatmen: jeden Tag raus in die frischen Luft! So bekommst Du genügend Sauerstoff – und vor allem Licht, gegen die Frühjahrsmüdigkeit, aber auch gegen trübe Stimmung oder beginnende Streitereien.
  3. Die Natur erleben: erfreue Dich an den blühenden an  den vielen Bäumen und Blumen die jetzt blühen, rieche an Blüten und Blättern, tanke Sonne. Nutze einfach jede Möglichkeit zum Genuss
  4. Neuer Anstrich gefällig? Wie wäre es mit einer neuen Farbe für Wohnraum oder Küche in zartem Flieder, saftigem Grün oder hellem Gelb?  Vielleicht hast Du ja eine Farbe, die du schon immer mal ausprobieren wolltet. Dann streich doch kurzerhand eine Wand und gibt Deiner Wohnung einen frischen Flair. Auch die Kinderzimmer vertragen vielleicht ein Update.
  5. Mach Deinen Schreibtisch, das Kinderzimmer und dein Zuhause fit: Unordnung, ein voll gestapelter Schreibtisch, leere Kulis, Lärm, schlechte Luft, Spielzeug, mit dem keiner mehr spielt etc. senken spürbar die Motivation und erschweren die Konzentration.
    Betrachte doch mal die Orte, an denen Du täglich bist einmal so, als würdest Du das zum ersten Mal sehen oder wie ein Besucher es sehen würde. Gefällt Dir was du siehst? Was macht Dir Freude? Was stört Dich? Oder auch: Was würdest Du ändern, wenn es nicht dein Arbeitsplatz oder Wohnzimmer wäre, sondern einer Kollegin oder einer Bekannten gehört, die dich um Rat fragt.Betrachten Sie Ihren Arbeitsplatz einmal so, als würden Sie ihn zum ersten Mal sehen und Ihren ersten Arbeitstag dort verbringen. Was macht Ihnen Freude? Was stört Sie? Oder auch: Was würden Sie ändern, wenn es nicht Ihr Arbeitsplatz wäre, sondern der eines anderen Menschen, der Sie um Ihren Rat fragt, was er ändern könnte?
  6. Den Gaumen kitzeln: Schmecke frische, leichte Kost.  Jetzt schmecken leichte Sachen wie Erdbeeren oder Spargel.
  7. Musik überall: Starte doch mal in den Tag mit Musik und Tanz.
  8. baue bewegte Pausen in den Alltag ein. Vielleicht so https://www.iheartnaptime.net/wp-content/uploads/2015/06/Wiggles-and-Giggles-Game-by-Paperelli.pdf oder  https://momontheside.com/wp-content/uploads/2017/11/images-13.pdf

Ansonsten sollten wir keine Zeit mehr verlieren und können direkt loslegen! 🙂

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Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Mentale Fitness für die neue Arbeitswelt

Willst du deine Führungsarbeit reflektieren und dadurch noch erfolgreicher werden? 
Möchtest du dich beruflich verändern oder deine aktuelle Situation überdenken? 
Die Balance zwischen Beruf und Privatleben könnte besser sein und du suchst nach Möglichkeiten aus dem täglichen Hamsterrad auszusteigen?
Suchst du einen Dialog mit einem praxisorientierten, unabhängigen Sparringpartner, der deine Situation aus eigener Erfahrung bestens kennt? 
Oder besteht ein Konflikt, der in einem Coaching-Prozess geklärt werden soll? 
Als berufstätige Mutter erlebe ich dabei täglich selber, wie herausfordernd die heutige Zeit sein kann - beruflich und privat.

Business Coaching kann aber auch einfach eine psychologische Befähigung zu eigenen Höchstleistungen sein – so wie es auch im Leistungssport einen Coach oder Trainer gibt.

Die besten Sportler der Welt haben einen Trainer und ihr Erfolg hängt neben der körperlichen Fitness, auch von der mentalen Leistungs- und Widerstandsfähigkeit ab.  

Mehr Informationen gibt es hier

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Den Moment geniessen und dem Hamsterrad entkommen

Liebe Leserin,
meine Tochter hat von der Schule eine Aufgabe bekommen, die gerade in diesen Wochen wichtig ist: Kleine Wunder im Alltag sammeln. Was war heute schön? Wofür bist Du dankbar? Diese Fragen sollen die Kinder jeden Tag beantworten.

Denn Glück kommt nicht einfach so. Wir müssen uns schöne Momente im oft anstrengenden oder betrückenden Alltag bewusst machen  und auch wahrnehmen, statt wie so oft auf das zu schauen, was nicht gut läuft.

Dabei genügen oftmals schon kleine Oasen im Alltag. Das kann eine in Ruhe getrunkene Tasse Tee oder Kaffee sein, ein Spaziergang, ein bunter Strauss frischer Blumen oder viele andere, kleine Dinge sein, die auch jetzt ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Rituale können uns helfen 

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Glücklich sein, ist viel einfacher zu finden, als man sich das vorstellt. Statt aus dem Büro nach Hause zu hetzen und dort gleich weiterzumachen: einkaufen, die Waschmaschine anstellen, Wäsche aufhängen, bügeln, Essen kochen und nebenbei die Hausaufgaben der Kinder beaufsichtigen, gönne Dir ab sofort bewusst ein Übergangsritual. Auch im Home Office. Dafür kannst Du zum Beispiel in Ruhe noch einen Tee oder Kaffee am Arbeitsplatz trinken und die letzten 15 Minuten dort nutzen, um bewusst den Arbeitstag zu beenden. Welche to dos kannst Du streichen? Was ist morgen die wichtigste Aufgabe? Brauchst Du bestimmte Dinge oder musst du vielleicht zu einem Termin? So lässt Du den Job im Büro und hast den Kopf wieder frei.
Oder Du führst zu Hause eine Tea time ein. Einen Moment der Ruhe, in dem Du dich vielleicht mit den Kindern über den Tag austauscht oder einfach nur kurz durchatmen kannst.
Schreibe abends in ein Tagebuch, was schön war an diesem Tag. Dadurch wird Dir bewusst, wie viel du im Alltag gestemmt bekommst und du richtest diene Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge des Lebens. Nach und nach nehmen wir so immer mehr Glücksmomente wahr.
Schaffe Dir für deine Aufgaben schöne Rahmenbedingungen. Niemand arbeitet gern an einem vollgemüllten Schreibtisch, auf dem sich noch alte Kaffeetassen stapeln. Schaffe Dir im Home Office einen getrennten Bereich zum Arbeiten, der auch nur dafür reserviert ist und an dem du Ruhe hast. Die Bügelwäsche erledigt sich auch leichter, wenn dabei ein Hörbuch oder der Fernseher laufen.

Durchbrich regelmässig die Alltagsroutinen. Das bringt neues und Leichtigkeit zurück ins Leben. Zu viel Alltag kann auch lähmen. Tu ruhig auch mal etwas ungewohntes oder verrücktes. 

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Stressfalle Alltag – Wege dem Stress zu entgehen

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Es gibt Wege, dem Stress zu entgehen

Wieder geht ein Jahr zu Ende. Haben wir nicht gerade erst die Sommerkleidung weggepackt? Wo ist der Herbst geblieben? Wir hetzen durch den Tag und scheinen doch der Uhr hinterher zu rennen. Stress ist allgegenwärtig. Trotzdem muss er nicht sein. Wenn man ein paar Tipps beherzigt, kann man wieder selber die Zeit im Griff behalten. Silke Mekat gibt sie:

Planen Sie

Um weniger Zeit zu mit den vielen, aber unwichtigen Dingen zu vertrödeln, plane den kommenden Tag bereits am Ende des Vortages. Gehen Sie gedanklich den nächsten Tag durch und überlege, was ansteht. So gehst du gut vorbereitet in den neuen Arbeitstag.

Was ist wichtig?

Worauf kommt es heute an? Was bringt mich meinen Zielen näher? Was würde passieren, wenn ich diese Aufgabe oder diesen Anruf heute nicht erledige? Was heute erledigt werden muss, sollte man auch gleich tun. Dinge aber, die nicht dringend und nicht wichtig sind, dürfen warten.

Bilde Zeitblöcke

Zwischen neun und zwölf Uhr sind die meisten Menschen am kreativsten. Lege am besten anspruchsvolle und wichtige Arbeiten auf den Vormittag. Routinearbeiten, Anrufe und E-Mails dagegen lassen sich im Mittagstief (zwischen 13 und 15 Uhr) bearbeiten. Der Nachmittag eignet sich für weniger dringende und wichtige Aufgaben.

Plane Pausen ein

Wie oben schon erwähnt, könnten manche Tage mehr Stunden haben, als mir zur Verfügung stehen und ich sinke am Ende erschöpft auf die Couch. Packen wir zu viel in einen Tag, können wir das Pensum nicht schaffen und werden nie mit uns zufrieden sein. Meistens dauert auch alles länger als geplant. Zeitliche Puffer zwischendurch für Unvorhergesehenes oder Pausen sind also unbedingt notwendig, um am Ende des Tages weder frustriert noch erschöpft zu sein.

„ Was ist wichtig für mich?“

Die meisten Menschen, die etwas von uns wollen, hätten dies am liebsten sofort. Auch wenn es vielleicht gar nicht so dringend ist. Ständig durchkreuzt irgendetwas oder irgendwer unsere so schön gemachte Planung. Frage dich ab und an „Was ist wichtig für mich?“Niemand kann alles auf einmal erledigen und es allen recht machen.

Beenden Sie den Tag positiv

Plane am Ende des Arbeitstages Raum für Aufgaben ein, die du gerne tust, sowie ein paar Minuten, um den Arbeitstag zu beenden, so startest du nicht gehetzt in privaten Termine und to dos. Gleiches gilt für den privaten Alltag, auch hier solltest du den Tag positiv zu Ende gehen lassen.

So bleibst du bald entspannter am Ball – im Beruf und auch privat.

Leben mit Kindern und Beruf

Und wenn du mehr erfahren möchtest, empfehle ich den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B.

Trainings rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie & Stressbewältigung – “Damit aus dem UND kein ODER wird”

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Silke Mekat ist Trainerin, Beraterin und Autorin und unterstützt in Seminaren und Coachings dabei, Beruf und Privatleben in Balance zu halten. Seit 2014 ist sie Trainerin der Haufe Akademie. Als Mutter einer Tochter und seit über 20 Jahren im Beruf blickt sie auf eine langjährige erfolgreiche Berufserfahrung zurück und weiß, wie anspruchsvoll, aber auch schön das Leben mit Kindern und Beruf ist. Foto Silke Mekat

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Achtung Energie-Räuber! Stress vermeiden und Kraftquellen im Alltag anzapfen

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Unser Alltag ist hektisch genug. Was unnötig Kraft kostet, muss weg!

Mit diesen Fragen kann man Stress verhindern:

  1.  was sind meine Kraftquellen, die ich auch im Alltag nutzen kann?
  2. wie kann ich diese ganz konkret in meinen Termin Kalender einbauen? Wann morgens, mittags, abends, zwischendurch, und wenn es mal stressig wird?
  3. wann starte ich damit, sie tatsächlich zu nutzen? Legen Sie einen konkreten Termin fest!
  4. was wird dadurch möglich für mich?

Und wenn du mehr erfahren möchtest, empfehle ich den Besuch meines Anti Stress Seminars z.B.

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Dafür hab ich keine Zeit?! Wirklich nicht?

woman standing beside tree holding book
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Bestimmt kommt ihr das bekannt vor: man würde gerne damit anfangen, sich etwas Gutes zu tun, Entspannungsübungen auszuprobieren oder eine Meditation, doch es fehlt die Zeit dafür.

Wenn man ab gehetzt vom einkaufen kommt, passt es nicht. Abends lässt man sich lieber vor dem Fernseher nieder und lässt sich berieseln. Und kurz vor dem schlafen gehen bemerkt man, dass man jetzt eigentlich schon viel zu müde ist.

Darum braucht es einen Entschluss: eine kleine Pause ist immer drin. Vielleicht in dem man in der Strassenbahn locker lässt und nicht aufs Handy starrt, Musik hört oder im Kopf die To-do Liste überprüft. Auch Zähne putzen oder Schulbrote schmieren kann als Pause genutzt werden. Bei der Arbeit kann man sich zwischendurch drei stille Minuten erlauben, um in Ruhe einen Kaffee oder Tee zu trinken und dabei aus dem Fenster zu schauen. Vielleicht kann man sogar die Augen schliessen, ein paar bewusste Atemzüge nehmen und die Leichtigkeit des eigenen Körpers spüren.

Eine Frage…

Ein Leben hat so viele Tage. Gute und schlechte, glückliche super glückliche und tief traurige, langweilige und aufregende und ganz viel dazwischen. Welchen Tag in Deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?

Kurz Tagebuch

Du hast keine Lust dir darüber Gedanken zu machen oder ein Tagebuch zu schreiben, möchtest aber ein wenig von deinem Leben schriftlich festhalten? Beginne doch heute mit einem ganz besonderen Tagebuch: fasse deinen Tag, deine Gedanken oder deine Gefühle jeden Tag zusammen. Aber nur mit einem Wort pro Tag.

Später wirst du vielleicht nicht mehr wissen, was du damit sagen wolltest. Aber das ist auch nicht wirklich wichtig. Denn ob du nun Himmel blau, Stress oder Sushi essen aufgeschrieben hast, einen ganzen Tag in nur einem Ort zusammenzufassen, ist eine wunderbare Übung, um achtsam auf die vergangenen Stunden zurück zu blicken.

Was ist heute passiert?

Was war mir heute besonders wichtig?

An was möchte ich mich erinnern?

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Müssen wir immer funktionieren?

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Wie viele von uns ist das reibungslose Funktionieren im Alltag das oberste Gebot. Pflichten und Notwendigkeit ein bestimmen den Alltag und natürlich die vielen Termine, die nicht verschoben werden dürfen.

Das Funktionieren ist so wichtig, dass wir uns Umwege oder gar Experimente von vorne rein nicht erlauben. Diese könnten ja schief gehen und den Tagesplan oder den Lebensplan durcheinander bringen.

Was aber genau ist funktionieren?

Gehorchen wir einem höheren Plan, der erfüllt werden muss? Oder sind es nicht eher Gesetze, die wir selbst aufstellen, um uns ihnen dann unter zu ordnen? Frage dich das ab und zu, wer dir die Notwendigkeiten deines Lebens diktiert, wenn du lieber etwas anderes tun möchtest. Denn das eigene Leben zu genießen ist ein größerer Plan, als reibungslos dieses abzuwickeln Es wäre gut wenn… Ich sollte öfter… Es fällt mir schwer zu… Diese Sätze kennt jeder von uns zu genüge. Ab heute ersetzen wir diese durch:

Gerade mache ich…

Im Moment fühle ich mich…

In diesem Moment sehe, höre, schmecke ich… Damit erreichen wir mehr Zufriedenheit.

Raus aus dem funktionieren Modus

Häufig funktionieren wir auch noch in der Freizeit und planen diese bis auf das kleinste Detail durch. Planvoll sitzen wir dann in gemütlicher Kleidung auf dem Sofa. Planvoll treffen wir Freunde und gehen zu Aktivitäten. Vielleicht wäre es besser einfach einmal auf ein Fahrrad zu steigen und sich auf eine Wiese unter einem Baum zu legen. Dabei mich zu lesen, nicht Musik zu hören allerhöchstens um die Blätter eines Baumes von unten zu betrachten. Erlaube dir ruhig mal ein paar Minuten im Auto sitzen zu bleiben und gedankenverloren nach draußen zu starren, bevor du aussteigst. Oder auf dem Badewannenrand, im Wartezimmer oder im Café nachdem die Freunde sich schon verabschiedet hat. Einfach bleiben. Immer dann, wenn kurz Ruhe einkehrt in die Gedanken und die Glieder, wenn der Geist gerade nichts will, außer zu sein. Nichts planen, nichts erledigen nichts konsumieren. Einfach nichts tun.

Lust mehr zu erfahren?

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