Frauen in Balance

Beiträge mit Schlagwort ‘work life Balance’

Sich zerreißen zwischen Beruf und Familie? Wie finde ich den für mich richtigen Weg?

Liebe Leserin,

vielleicht geht es Dir ganz ähnlich: Claudia ist gerade 41 geworden, und seit einigen Jahren in ihrer Firma angestellt. Vor der Elternzeit war sie erfolgreiche Teamleiterin. Alles lief wunderbar nach Plan. Beruf und Familie, das schaffe ich. So dachte Claudia nach der Elternzeit.

Doch inzwischen sind die Kinder nicht mehr so klein, die Ansprüche, Termine und Anforderungen werden mehr. Manchmal hat sie das Gefühl sich zu zerreißen zwischen Beruf und Familie. Ganz zu schweigen von den Anforderungen im Büro und den netten Kommentaren der Kollegen, wenn sie nachmittags gehen muss, weil der Hort pünktlich schließt. Manchmal füht sich Claudia schon von den kleinsten Dingen unendlich gestresst und habe einfach keine Kraft mehr.
Immer wieder begegne ich in meinen Seminaren und Beratungen Menschen, die an einem Wendepunkt stehen und sich überlegen wie es weitergehen soll. 

 

Ist dieser Job noch der richtige für mich? Was könnte ich noch machen?

Aber die wirtschaftliche Entwicklung… wie wird es wohl weitergehen? Morgen, im nächsten Monat, nächstes Jahr, in 5 Jahren….ist es nicht besser das zu nehmen, was ich habe, statt Sicherheiten aufzugeben?

 

Die Zeitung sind voller Artikel zur wirtschaftlichen Lage in Europa und alles wird von allen Seiten her beleuchten. Doch wie befreie ich mich aus dieser Schockstarre?

Wie finde ich den für mich richtigen Weg?

Sicherheiten kann ich mir nur selber erarbeiten, ich muss zu dem stehen, was ich für mich entschieden habe.

 

Machen wir also mal ein kleines Experiment. 

Angenommen, Du würdest im Lotto eine monatliche „Rente“ von 5.000 Euro gewinnen.

  1. Würdest Du deinen jetzigen Job weiter machen?
  2. Oder welcher Tätigkeit würdest Du stattdessen nachgehen?
  3. Was würde sich in deinem Leben in jedem Fall verändern?
  4. Und was würdest Du genauso lassen wie es ist?

 

Mit den Antworten auf dieses Gedankenspiel, hast Du schon mal Zugang zu deinen Wünschen und Träumen bekommen. Eine gute Möglichkeit weiter zu machen. Wenn alles so bleiben soll wie es ist, dann freue Dich und genieße was Du hast. Sei mal wieder dankbar dafür und schätze den Wert, den es dir bietet.

Wenn aber eine Stimme oder ein Gefühl dagegen sprechen, dann hake nach. Was genau würdest Du lieber machen? Was müsste sich verändern, um das Leben oder den Job wieder schön zu machen? Was wäre der ideale Job?

Ich denke nach diesem Gedankenspiel lösen sich manche Knoten und Schleier. Spannende Einsichten dürften folgen.

Viel Spaß beim spannenden Nachdenken wünscht

Silke Mekat

P.S. mehr alltagstaugliche Tipps Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, erhälst Du in meinem Seminar: Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie

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Alles weiter wie bisher?

„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen,
einmal daraus zu erwachen.“ (
Josephine Baker, Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin)

Liebe Leserin,

mehr als ein halbes Jahr 2019 liegt schon hinter uns – ein knappes Halbjahr liegt noch vor uns. Ein guter Zeitpunkt sich über die eigenen Wünsche, Träume, Werte, Ziele etc. klar zu werden und diese anzugehen.

Deshalb möchte ich Dich motivieren, dir Gedanken darüber zu machen: Wie geht es Dir eigentlich?

Am besten trägst Du dafür einen festen Termin in deinen Kalender ein, mache es dir gemütlich und beginne deine Gedanken spielen zu lassen…

 

  • +        Was wäre für Dich im neuen Jahr so richtig schön?
  • +        Was möchtest Du neu anfangen?
  • +        Was möchtest Du hinter sich lassen?
  • +        Welche Aufgaben möchtest Du gerne neu übernehmen?
  • +        Welche Menschen möchtest Du um dich haben?
  • +        Wie möchtedt Du wohnen und wie?
  • +        Wo und wie möchtest Du arbeiten?
  • +        Wie viele Tage oder Stunden möchtest Du arbeiten?
  • +        Entspricht Dein Job deinen Wünschen oder wie sollte er aussehen?
  • +        Wie viel Zeit möchtest Du mit deinen Kindern verbringen?
  • +        Wie viel Zeit mit dem Partner?
  • +        Willst Du etwas Neues lernen? Wenn ja was?
  • +        Welche Hobbies hast Du? Hast Du überhaupt Hobbies? Oder was möchtest Du gerne machen?
  • +        Wie und wie viel Zeit möchtest Du für dich selber einplanen?
  • +        Wie möchtest Du diese Zeit füllen?
  • +        Wie lässt sich Sport in Deinen Alltag einbauen?
  • +        Was könnte das sein?
  • +        Hast Du genug Zeit zum Entspannen oder hättest du gerne mehr?

Immer nur gestresst – abgeben, aber wie?

Hallo,
eine Teilnehmerin in einem meiner Seminare berichtete von ihrem Tagesablauf, der ganz typisch für viele berufstätige Mütter ist:
„Ich bin voll berufstätig und arbeite 40 Stunden pro Woche. Davon 6-7 Stunden pro Tag im Büro und 1-2Stunden am Abend wenn meine Tochter schläft.
Meine Tochter ist 4 alt und sehr aktiv (was ich sehr schön finde).
Mein Tag sieht so aus: 05:15 aufstehen, fertig machen, Kind wecken, frühstücken. Gegen 7 in die Kita, dann mit dem Zug in die nächste Stadt zur Arbeit.
Um 15:00 gehe ich und erwische hoffentlich den Zug, hole dann die Kleine ab. Gegen 16:15 sind wir daheim.
Wir spielen dann und machen Erledigungen. Gegen 19:30 wird die Kleine fertig gemacht und schläft gegen 20:00. Wenn sie schläft arbeite ich weiter. Danach kommt der Haushalt und die Vorbereitung der Brotzeit für Kiga und für mich.
Die Wochenenden sind mit putzen, einkaufen, mit Kind spielen, und Freunde besuchen und mal einen Ausflug machen etc. voll.
Es gibt keine Möglichkeit die Kleine mal am WE kurz betreuen zu lassen (klar, der Papa hilft immer, aber wir haben keine Verwandten in der Nähe).
Ich nie auch nur mal 10 Minuten für mich und langsam bin ich am Ende. Ich schlafe auch zu wenig und bin ständig müde.
Oft denke ich mir: wie schaffen es die anderen? Muss ich mich vielleicht mehr anstrengen? (ich weiß aber nicht wie, da ich ja eh keine Freizeit habe)“

Wie bringt man Job und Kind zusammen, ohne selber dabei ans Limit zu gehen?
Die Frage ist, was könnte sie ändern?
Wenn morgens Dein Auto nicht anspringt, dann rufst du wahrscheinlich in der Werkstatt an oder holst den ADAC. Wenn Du juristischen Rat brauchst, holst Du dir ganz selbstverständlich den Rat eines Rechtsanwalts. Wenn Du dir das Bein brichst, gehst du mit Sicherheit ins Krankenhaus.
Und wenn wir Eltern werden? Dann wollen gerade wir Mütter alles allein machen. Wir wollen perfekt sein in allen Bereichen. Perfekt als Mutter, Mitarbeiterin, Tochter, Schwester, Tante, Freundin, Köchin, Putzfrau, Eventmanagerin,  Freizeitplanerin, Gärtnerin, Taxi Dienst und so weiter und so weiter. Alles machen wir am liebsten selber. Nur wir als Mütter können es so richtig gut. Aha. – Ist es so?

Müssen Mütter wirklich alles selbst machen?
Das kam als Vorschläge aus der Gruppe:

  1. Es ist ein Vorteil, dass Du einen Teil der Arbeit zu Hause machen kannst.
    ABER: ist es so sinnvoll, jeden Abend diese eine Stunde zu machen? Besser wäre es diese tägliche Stunde zu Hause am PC an zwei oder drei Abenden in der Woche zusammenlegen und schon früher damit anzufangen. Nicht erst, wenn das Kind schläft. Beide Eltern können sich beim abendlichen Programm abwechseln. So hätte jeder mal Zeit für sich, für Hobbies, zum Entspannen oder eben auch, um zu arbeiten.
  2. Vielleicht lässt sich der Arbeitgeber auch darauf ein, einen oder zwei Tage die Woche ganz von zu Hause aus zu arbeiten, dann fallen die Fahrzeiten schon mal weg
  3. Auch das morgendliche zur Kita Bringen können Eltern sich teilen. Wenn es geht, liesse sich auch das Abholen aufteilen. Die meisten Männer arbeiten aber länger als bis 16 Uhr. Durch die Arbeitsteilung würde an einigen Tagen viel Druck rausgenommen und Stress gar nicht erst etnstehen.
  4. bei nachmittäglichen Aktivitäten (hier waren es Musikkurs und Kinderturnen) könnte man sich mit den anderen Eltern absprechen und sich die Fahrdienste vielleicht teilen.
  5. ebenso liesse sich mit einer anderen Kindergarten Mutter absprechen an jeweils einem Nachmittag das andere Kind mit zu sich zu nehmen. So können die Kinder zusammen spielen, man selber schafft etwas im Haushalt und hat, wenn das eigene Kind bei dem Kindergartenfreund ist, mehr Zeit zum arbeiten oder für sich.

Unser Eindruck war, dass auf der Teilnehmerin zu viel lastet. Die Eltern teilten sich die Aufgaben nicht untereinander auf. Ob unabsichtlich oder weil die Mutter zu viel auf sich nahm. Er wird es schon merken, kommt oft als Antwort. Nein, sprecht vorher an, wenn es Euch zu viel ist, Ihr mit der Aufgabenverteilung unzufrieden seid und jeder Tag ein Krampf ist.
Nicht nur einer trägt die Hauplast im Familienalltag und der andere hilft nur mir, wenn beide Vollzeit arbeiten.
Überlege Dir, was Ihr auch an andere Abgeben könnt
Vieles von dem, was uns nicht so gut liegt, was uns ausbremst, was wir einfach nicht machen wollen, lässt sich abgeben. Für jeden Bereich gibt es Dienstleister oder eben wie oben beschrieben andere Eltern, denen ja ebenso geholfen wird, wenn man sich Fahrdienste und Co teilt.
Und nun zu Dir!

  • Wofür entscheidest Du dich?
  • Was konkret könntest und möchtest Du abgeben, wenn du dies jetzt in diesem Moment entscheiden müsstest?
  • Würdest Du auch genau das, was dir jetzt eingefallen ist, wirklich abgeben?
  • Wer könnte die Aufgabe übernehmen?
  • Was würdest Du mit der gewonnen Zeit anfangen?

Herzliche Grüße
Silke Mekat
P.S. wer mehr erfahren möchte, wie Kind und Karriere doch unter einen Hut passen, der ist herzlich willkommen im nächsten Seminar: Frauen in Balance

Wohlfühltipps im Frühling

Endlich Frühling!

 

Das bedeutet, wieder auf dem Balkon oder im Garten sitzen, quatschen und lachen.

Noch schöner wird’s, wenn es in der Wohnung frische Blumen gibt und der Balkon mit duftenden Pflanzen und Kräutern geschmückt ist. Ich habe mal ein paar Tipps und Anregungen zusammengestellt, wie Du den Frühling in deinen eigenen vier Wänden einziehen lassen kannst.

Den Frühling mit allen Sinnen geniessen

Irgendwo habe ich über einen Wohlfühlkalender gelesen und finde das eine tolle Idee. Sich Zeit zu nehmen und regelmäßig etwas für sich tun.

Kalender führen wir doch für alles Mögliche, warum also nicht auch für die eigene Wohlfühlzeit? Und warum nicht einen eigenen für die meist doch viel zu kurze Frühlingszeit?

Was könnte da so drin stehen in meinem Frühlings Wohlfühlkalender?

Mal wieder mit einer Freundin zu quatschen, ohne dass einer ständig hinter seinem Kind her springt, eine Wellness-Behandlung buchen, einen Abend mit meinem Mann verbringen und ins Kino oder ins Theater gehen. Einen schönen, langen Spaziergang an einem sonnigen Frühlingstag machen. Das erste Eis des Jahres genießen – ok, das haben wir schon im wunderbaren Gelatobi in Thalkirchen gemacht 😉 Einen Tag ohne Termine und to dos, einfach zum Faulenzen und tun und lassen können, wozu ich Lust habe.

Vielleicht muss es aber gar nicht so konkret sein. Vielleicht reicht es dafür sorgen, dass dieser Tag oder diese Stunden in Erinnerung bleiben.

Wohlfühltipps im Frühling

  1.  Raus aus den Federn: Lass nicht verführen, zu lang im Bett zu bleiben. Morgens zwitschern jetzt die Vögel, also Vorhänge auf und frische Luft rein!
  2. Tief durchatmen: jeden Tag raus in die frischen Luft! So bekommst Du genügend Sauerstoff – und vor allem Licht, gegen die Frühjahrsmüdigkeit. 
  3. Die Natur erleben: erfreue Dicden blühendenh an  Tulpen, Osterglocken, Krokussen und den vielen anderen Frühlingsblumen, rieche an Blüten und Blättern, tanke Sonne. Nutze einfach jede Möglichkeit zum Genuss
  4. Neuer Anstrich gefällig? Wie wäre es mit einer neuen Farbe für Wohnraum oder Küche in zartem Flieder, saftigem Grün oder hellem Gelb?  Vielleicht hast Du ja eine Farbe, die du schon immer mal ausprobieren wolltet. Dann streich doch kurzerhand eine Wand und gibt Deiner Wohnung einen frischen Flair.
  5. Mach Deinen Schreibtisch und dein Zuhause frühlingsfit: Unordnung, ein vollgestapelter Schreibtisch, leere Kulis, Lärm, schlechte Luft etc. senken spürbar die Motivation und erschweren die Konzentration.
    Betrachte doch mal die Orte, an denen Du täglich bist einmal so, als würdest Du das zum ersten Mal sehen oder wie ein Besucher es sehen würde. Gefällt Dir was du siehst? Was macht Dir Freude? Was stört Dich? Oder auch: Was würdest Du ändern, wenn es nicht dein Arbeitsplatz oder Wohnzimmer wäre, sondern einer Kollegin oder einer Bekannten gehört, die dich um Rat fragt.Betrachten Sie Ihren Arbeitsplatz einmal so, als würden Sie ihn zum ersten Mal sehen und Ihren ersten Arbeitstag dort verbringen. Was macht Ihnen Freude? Was stört Sie? Oder auch: Was würden Sie ändern, wenn es nicht Ihr Arbeitsplatz wäre, sondern der eines anderen Menschen, der Sie um Ihren Rat fragt, was er ändern könnte?
  6. Den Gaumen kitzeln: Schmecke frische, leichte Kost.  Jetzt schmecken leichte Sachen und vor allem Spargel.
  7. Musik überall: Starte doch mal in den Tag mit Musik und Tanz.

Für Kinder hier noch ein toller Tipp:  Kostenloser Download: 120 Ideen gegen Langeweile da hat die Autorin wirklich Recht und auch ich sage vielen Dank!! “
das brauchbarste Hilfsmittel im Alltag mit Kindern ist: Die LANGEWEILE-DOSE.
Ständig ist den Kindern fad – sie sind zu Tode gelangweilt.
Mit diesen „120 Ideen gegen Fad“ garantiert nicht mehr.“ By Muttis Nähkästchen

 

Silke Mekat unterstützt Unternehmen, Führungskräfte und MitarbeiterInnen dabei, gesund und ausgeglichen effizienter zu arbeiten, mehr Zeit für den Job, Freunde, Familie und sich selbst zu haben. Für ein Leben in Balance. Über 20 Jahre Berufserfahrung als Abteilungsleiterin, Filialleiterin und Key Account Managerin in verschiedenen Unternehmen sowie verschiedene Coaching Ausbildungen bilden die Basis für erfolgreiche Seminare.
“Seit 24 Jahren im Beruf und Mutter einer Tochter weiß ich, wie anspruchsvoll, aber auch schön das Leben mit Kindern und Beruf ist. In Coachings und Seminaren unterstütze ich seit 2010 berufstätige Mütter, Wiedereinsteigerinnen und Frauen in Führungspositionen dabei Beruf und Privatleben in Balance zu halten.“

 

Spezialgebiet:
Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Achtsamkeit, Selbstmanagement, Zeitmanagement, Resilienz, Work Life Balance

 

Methoden:
Ich arbeite in meinem Seminaren, Trainings und Workshops sehr praxisorientiert. Kurzvorträge, Gruppen-, Einzelübungen und Diskussionen wechseln sich ab. Wir arbeiten lösungs- und ressourcenorientiert. Ein intensiver Austausch untereinander und viele praktische Übungen  gewährleisten den Transfer in den Alltag.

 

Offene Seminare an der Haufe Akademie:

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Zur Seminarbeschreibung>>>> Frauen in Balance

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen Zur Seminarbeschreibung>>>> Exklusiv für Frauen

Einfach Zeit haben: Selbstorganisation und Zeitmanagement  Zur Seminarbeschreibung>>>> Mehr Zeit, weniger Stress! Sich selbst optimal organisieren

 

Programme ganz nach Ihren Wünschen entwickele ich gern auf Grundlage meiner Schwerpunktthemen. Schreiben Sie mir

 

 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelassen meistern: Zeitmanagement in Beruf und Familie

Wer Beruf und Familie unter einen Hut bekommen möchte, fühlt sich häufig unter Zeitdruck. Nie scheint die Zeit zu reichen. Ständig rennt man ihr hinterher.

Wie keine andere Ressource wird Zeit gerade in Unternehmen verschwendet. Strukturen, mit denen sich quantifizieren lässt, womit Topmanagement und Mitarbeiter ihre Zeit verbringen haben die wenigsten Firmen.

Für Verluste in Millionenhöhe sorgt eine wachsende Zahl an E-Mails und Besprechungen.

Grund dafür sind Fluten von Emails und ausufernde und überhandnehmende Besprechungen. Zu diesen Ergebnissen kam eine aktuellen Studie „Managing Your Scarcest Resource“ der internationalen Managementberatung Bain & Company. Dafür wurde das Zeitmanagement von 17 Konzernen untersucht.

Die Studie identifiziert acht „Todsünden“ im Zeitmanagement und zeigt auf, wie diesen erfolgreich entgegengetreten werden kann.

  • E-Mails und Besprechungen kosten Zeit und die Unternehmen Millionen
  • Führungskräfte erhalten im Schnitt 30.000 E-Mails pro Jahr
  • Rund 15 Prozent der Arbeitszeit der gesamten Belegschaft entfallen auf Meetings
  • Konsequentes Messen des Zeitaufwands und strikte Kontrolle vermeiden das Vergeuden der wertvollen Ressource Arbeitszeit

Die komplette Liste der acht „Todsünden im Zeitmanagement“ sowie Ratschläge zu deren Vermeidung finden Sie hier. (ds)

Zeitmanagement kann helfen, den Alltag zu meistern. Berufstätige Mütter sollten aber nicht jede Minute des Tages verplanen. Dieses „den Terminen hinterher hetzen“ bringt zusätzlichen Stress. Bei der Terminplanung empfiehlt es sich immer zehn Minuten Puffer einzuplanen. Stehe ich im Stau oder fährt mir die U-Bahn vor der Nase weg, gerate ich nicht unter Zeitdruck.

 

Das Leben als berufstätige Mutter braucht vor allem Struktur.Wenn der Kalender zu voll ist, sollte Termine gestrichen werden. Auch freie Zeiten sollten eingeplant werden. Die wichtigste Regel, um Zeitsouveränität zu erlangen lautet: vom Perfektionismus verabschieden, Strukturen verbessern, Aufgaben verteilen und vor allem Prioritäten setzen. Dabei hat sich eine Unterscheidung von Wichtigkeit und Dringlichkeit von Aufgaben bewährt. Teilen Sie Ihre To Do’s in die Dinge auf, die dringend erledigt werden müssen und solche, die noch Zeit haben oder delegierbar sind.
In meinen Seminaren lernen die Teilnehmerinnen deshalb auch den Umgang mit ihrer Zeit bewusster zu gestalten. Wer die Gestaltung der eigenen Zeit stärker selbst in die Hände zu nimmt, arbeitet effizienter, bleibt gesund und ausgeglichen und  hat mehr Zeit fürs Leben und sich selbst.

Auch Firmen profitieren.

MitarbeiterInnen, die souverän mit Ihre Zeit umgehen, sind weit weniger von Überforderung und Burnout betroffen. Sie sind leistungsfähiger und konzentrierter. Nur wer den Kopf frei hat und nicht der eigenen Zeit hinterherrennt, hat den Kopf frei Leistung zu bringen, neues zu gestalten und Kunden zu begeistern.

Silke Mekat unterstützt Unternehmen, Führungskräfte und MitarbeiterInnen dabei, gesund und ausgeglichen effizienter zu arbeiten, mehr Zeit für den Job, Freunde, Familie und sich selbst zu haben. Für ein Leben in Balance. Über 20 Jahre Berufserfahrung als Abteilungsleiterin, Filialleiterin und Key Account Managerin in verschiedenen Unternehmen sowie verschiedene Coaching Ausbildungen bilden die Basis für erfolgreiche Seminare.
“Seit 24 Jahren im Beruf und Mutter einer Tochter weiß ich, wie anspruchsvoll, aber auch schön das Leben mit Kindern und Beruf ist. In Coachings und Seminaren unterstütze ich seit 2010 berufstätige Mütter, Wiedereinsteigerinnen und Frauen in Führungspositionen dabei Beruf und Privatleben in Balance zu halten.“

 

Spezialgebiet:
Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Achtsamkeit, Selbstmanagement, Zeitmanagement, Resilienz, Work Life Balance

 

Methoden:
Ich arbeite in meinem Seminaren, Trainings und Workshops sehr praxisorientiert. Kurzvorträge, Gruppen-, Einzelübungen und Diskussionen wechseln sich ab. Wir arbeiten lösungs- und ressourcenorientiert. Ein intensiver Austausch untereinander und viele praktische Übungen  gewährleisten den Transfer in den Alltag.

 

Offene Seminare an der Haufe Akademie:

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Zur Seminarbeschreibung>>>> Frauen in Balance

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen Zur Seminarbeschreibung>>>> Exklusiv für Frauen

Einfach Zeit haben: Selbstorganisation und Zeitmanagement  Zur Seminarbeschreibung>>>> Mehr Zeit, weniger Stress! Sich selbst optimal organisieren

 

Programme ganz nach Ihren Wünschen entwickele ich gern auf Grundlage meiner Schwerpunktthemen. Schreiben Sie mir

Keine Ausreden mehr – mehr Gelassenheit und Achtsamkeit im Alltag

“Es gibt Tausende von Ausreden für Misserfolg, aber nie einen guten Grund dafür”.

(Mark Twain)

Liebe Leserin,
unangenehme Gespräche, schwierige Entscheidungen oder Aufgaben schieben wir gern vor uns her. Dabei sind sie die ganze Zeit in unserem Kopf und liegen uns schwer im Magen. Deshalb: besser kurz bewusst machen, was Dich geradel belastet. Und dann geh es einfach an. Du wirst merken, wie befreit du dich fühlst.

Doch viel zu oft greifen wir zu Ausreden:
„Tut mir leid, ich bin zu spät, aber ich war noch in einem wichtigen Meeting, … der Bus kam nicht, …. Mein Kleiner hatte, als wir gerade los wollten, die Hose voll,…. Ich stand im Stau – diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. ” Oder auch: “Nein, ich kann nicht mit zu… kommen, mein Baby ist noch nicht geimpft und wer weiss, was die Leute da alles so haben” Oder: “Zeit für Sport wäre schön, aber Beruf, Haushalt und die Kinder lassen mir einfach keine Zeit.“ Das kennst Du vielleicht auch: “Tut mir leid, wir können uns leider nicht treffen, meine Tochter lässt sich nur von mir ins Bett bringen.“ Oder diese Ausrede: „Nein, das ist mir zu weit zu Euch zu kommen, das sind 20 Minuten mit der U-Bahn und das mit einem Kinderwagen, nein.“

Solche Ausreden kennen wir doch alle. Entweder, weil wir sie selber gern benützen oder weil wir sie zu hören bekommen. Täglich suchen wir Ausreden und verstricken uns darin.
Das ist nachvollziehbar und menschlich. Aber viel besser wäre doch, wir tun etwas oder wir lassen es und übernehmen dafür Verantwortung.

Wir haben uns in unserer Komfortzone eingerichtet. 
Bisher hat das auch hervorragend funktioniert. In Zukunft kann dies jedoch Engpässe erzeugen, gerade in einer sich verändernden Umgebung.
Wenn Du also keine Lust hast eine Freundin zu treffen, zu einer Veranstaltung zu gehen, etc., dann sage es offen und ehrlich. Du riskierst ansonsten, dass Freunde gar nicht mehr fragen, sich nicht mehr melden, weil du ja eh (wie die Freunde annehmen) viel zu beschäftigt bist.

Natür­lich hat jeder das Recht auf einen freien Abend und etwas Ent­span­nung. 
Nur solltest Du auch bedenken, ob es nicht vielleicht doch besser wäre hinzugehen, die Steuererklärung oder den Anruf bei Tante Hedwig endlich anzugehen. Es erscheint so vermeintlich bequem und komfortabel, doch wenn wir die Komfortzone verlassen, tun sich auch neue Wege und Möglichkeiten auf. 

Machen statt auf­schie­ben
Ab und an sollten wir mit Absicht Reisen hinter unsere Komfortzone unternehmen und nicht so lange warten, bis die Situation uns dazu zwingt oder wir erkennen, dass der Zug bereits abgefahren ist (alle Kindergartenplätze für dieses Jahr in meinem Viertel z.B. vergeben sind) dann bestimmen wir die Situationen selbst. „Wir kreieren erst unsere Gewohnheiten und dann kreieren unsere Gewohnheiten uns“ (John Dryden). Es ist also an der Zeit, unsere Gewohnheiten zu ändern!

Es klingt banal aber Übung machte mich tat­säch­lich zum Meis­ter der Erle­di­gung ner­vi­ger Auf­ga­ben. 
Verlassen wir unsere Komfortzone, gehen absichtlich Risiken ein, versuchen neue, noch unbekannte Wege, dann stehen wir neuen, unbekannten Möglichkeiten gegenüber. Überwinden wir unsere Bequemlichkeit und unsere Angst. Dann fühlen wir uns lebendig! Wir nehmen unsere Umgebung und interessante Einzelheiten intensiver wahr!

Wie stolz war unsere Tochter, als sie sich zum ersten Mal allein in einen Turnverein getraut hat! Wollte sie mich anfangs gar nicht gehen lassen, schaute die größeren Mädchen und den aufgebauten Parcours nur staunend und ängstlich an, so war sie hinterher begeistert und stolz auf sich.
Vorher hatte sie auch viele Ausreden, sie war zu müde, Mama sollte da bleiben, sie kennt ja keinen und so weiter.
Und was heißt das nun?
Schluss mit den Ausreden!
Etwas zu wagen. Zu den eigenen Gefühlen zu stehen. Sich selber auch mal in den Hintern zu treten und Dinge anzugehen stär­kt deine Selbst­si­cher­heit und beschert dir kleine per­sön­li­che Erfolge auf dem Weg zu mehr Gelassenheit und Acht­sam­keit im Alltag. Verlasse also öfter mal wieder Deine Komfortzone, es ist Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und zuzugeben, dass Du dich durch diese Ausreden selbst vernachlässigt hast.

Lust mehr zu erfahren?

Dann kommen Sie in mein Seminar: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – die eigenen Ressourcen neu entdecken

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Dieses Seminar findet regelmässig an der Haufe Akademie statt. Hier finden Sie die Termine & Orte

Trainerin

Silke Mekat ist Diplom Betriebswirtin, Trainerin & Autorin mit dem Fokus der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Stressprävention, Selbstorganisation und Zeitmanagement. Silke Mekat unterstützt Beruf und Privatleben in Balance zu halten. Seit 2014 Trainerin der Haufe Akademie.

Rufen Sie mich gerne an oder schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen.

Ich bin gerne für Sie da und freue mich von Ihnen zu hören.

Xing Profil

 

 

 

http://www.vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.info

 

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Alles weiter wie bisher?

„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen,
einmal daraus zu erwachen.“ (
Josephine Baker, Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin)

Liebe Leserin,

ein guter Zeitpunkt sich über die eigenen Wünsche, Träume, Werte, Ziele etc. klar zu werden und diese anzugehen ist der Jahreswechsel.

Deshalb möchte ich Dich motivieren, dir in dieser für die Zeit zwischen den Jahren Gedanken darüber zu machen.

Wie das geht?

Am besten trägst Du dafür einen festen Termin in deinen Kalender ein, mache es dir gemütlich und beginne deine Gedanken spielen zu lassen…

 

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  • +        Welche Menschen möchtest Du um dich haben?
  • +        Wie möchtedt Du wohnen und wie?
  • +        Wo und wie möchtest Du arbeiten?
  • +        Wie viele Tage oder Stunden möchtest Du arbeiten?
  • +        Entspricht Dein Job deinen Wünschen oder wie sollte er aussehen?
  • +        Wie viel Zeit möchtest Du mit deinen Kindern verbringen?
  • +        Wie viel Zeit mit dem Partner?
  • +        Willst Du etwas Neues lernen? Wenn ja was?
  • +        Welche Hobbies hast Du? Hast Du überhaupt Hobbies? Oder was möchtest Du gerne machen?
  • +        Wie und wie viel Zeit möchtest Du für dich selber einplanen?
  • +        Wie möchtest Du diese Zeit füllen?
  • +        Wie lässt sich Sport in Deinen Alltag einbauen?
  • +        Was könnte das sein?
  • +        Hast Du genug Zeit zum Entspannen oder hättest du gerne mehr?

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