Frauen in Balance

Beiträge mit Schlagwort ‘verzetteln’

Einfach mal Nein sagen ohne Schuldgefühle oder Stress …

Liebe Leserin,
klar mache ich das, kein Problem.
Ein Satz, den viele Berufstätige immer wieder sagen, auch wenn er gar nicht stimmt. So schaffen wir uns leicht selbst gemachten Stress. Wir sagen ja, obwohl wir eigentlich nein meinen.

Aus der ewigen Ja-Schleife herauskommen

Um aus dem vielleicht jahrelang gewohnten, schnellen Ja herauszukommen, wäre es besser für eine Zeitlang alle Anfragen und Bitten erst einmal abzulehnen oder abzusagen und zwar wirklich alles. Anschliessend nur noch die Dinge zu sagen, für die wirklich Zeit und Wille da sind. Wir müssen wieder hinterfragen lernen, was die Bitte bedeutet. Am besten verpackt man das natürlich höflicher als mit einem simplen Nein. “Im Moment muss ich leider Nein sagen, wenn sich was ändert, sage ich aber gerne Bescheid”, wäre vielleicht eine Möglichkeit. Oder “ich schaue in meinen Kalender und melde mich dann”,  “momentan muss ich Nein sagen” oder “sprechen Sie mich in 2 Stunden noch einmal darauf an”. Oder vielleicht auch hinterfragen, ob etwas wirklich sofort sein muss: “reicht es wenn ich es ihnen bis nächste Woche Dienstag machen?”

Sollte ich besser nicht Nein sagen, um Kollegen nicht zu verärgern?

Diese Angst ist in der Regel unbegründet. Dinge nicht gleich zuzusagen oder Arbeiten unreflektiert zu übernehmen, steigert hingegen die Sympathie meines Gegenüber. Wir schätzen Leute im allgemeinen eher, wenn sie auch mal Nein sagen. So weiss der andere immer sicher, woran er ist. Anders als bei Kollegen, die zum Beispiel etwas zusagen, sich vielleicht alles offen halten und dann doch nicht liefern und irgendwann als unzuverlässig gelten. Erst einmal einen Wunsch ab zu lehnen oder auf später zu verschieben, um in Ruhe darüber nachzudenken, ob ich die Bitte erfüllen möchte und auch kann senkt den persönlichen Stress Level. Alle Aufgaben, die wir im Kopf haben, alle Termine und to dos, sind offene Schublade in unserem Kopf, die alle Energie binden. Haben wir zu viele Schubladen geöffnet, wie bei einem Apothekerschrank zum Beispiel, verlieren wir irgendwann den Überblick und Dinge fallen herunter.
Prioritäten setzen: Natürlich hat dieses Prinzip erst einmal ab zu lehnen, um drüber nachzudenken auch seine Grenzen. Zum Beispiel im Umgang mit dem Chef. Allzu oft wird dieser ein Nein wohl kaum hören wollen.
Aber es gibt Alternativen, so kann ich zum Beispiel den Ball zurück spielen. Ich kann den Chef fragen, welche meiner Aufgaben jetzt Priorität hat, die die er mir gegeben hat oder die die ich gerade machen wollte. So verlagere ich die Entscheidungsfindung zum Chef und kann selber entspannter meine Aufgaben abarbeiten.

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken und   
 
Erfolgreich in Beruf und Familie : Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Die nächsten Termine finden Sie hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business. 

Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Foto: Silke Mekat

8 Strategien, die helfen einen klaren Kopf zu behalten, auch wenn es stressig ist

Da stapeln sich die Ablage auf dem Schreibtisch, die Bügelwäsche im Korb und das schmutzige Geschirr in der Küche und die Steuererklärung wollten wir auch längst gemacht haben.
Schnell entsteht ein unangenehmes Stressgefühl.

Was kann man tun? Die Ablage schlicht ignorieren, Hemden ungebügelt tragen und nur noch von Einweggeschirr essen geht auch nicht.

Allein schon durch das Gefühl zu viele to dos zu haben, zu zu vielen Terminen zu müssen und vielleicht auch anderen beweisen zu müssen, was man alles schaffen kann, entsteht häufig Stress.

Stress ist stark davon abhängig, was jeder persönlich als stressig erlebt und bewertet. Wir haben es also selber in der Hand, ob uns etwas Stress und unter Druck setzt oder nicht.

Mit diesen 8 Strategien lernst Du Stress gar nicht erst entstehen zu lassen.

  1. Klare Ziele

Überlege dir – am beten am Ende des Tages – was du am folgenden Tag zu tun hast, welche Termine anstehen und was du daneben schönes erleben willst. Verfolge dann Deine Ziele konsequent. Nimm Dur aber besser weniger vor, als du meinst schaffen zu können.

2. Freier Kopf
Schreibe einmal auf, was Du so vorhast. Damit kannst Du sicher sien, dass Sie nichts vergisst. Du musst so nicht an dieses und jenes und das auch noch denken. So wird Dein Kopf freier. Wichtig: Plane ausreichend Pufferzeiten ein!

3. Nein sagen
Vielen fällt es schwer Grenzen zu setzen. Doch wer immer für andere da ist, vergisst dabei sich selber. Gib also ab, wofür Du eigentlich keine Zeit oder Energie hast und sage öfter mal “Nein”.

4. Überzogene Ansprüche
Die an sich selber, aber auch die, sie andere an Dich stellen. Nimm so den selbst erzeugten Druck heraus.

5. Prioritäten setzen
Was ist in Deinem Leben wirklich wichtig? Was ist die wichtigste Aufgabe dieses Tages? Wenn Du diese Sache nicht erledigst, dann “brennt die Hütte”. Kläre diese Frage zu Beginn jedes Tages und Du wirst vieles aus einem anderen und weniger stressigen Blickwinkel sehen. Auch Grenzen setzen und Nein sagen kann nur dann funktionieren, wenn ich mir die wirklich wichtigen Dinge des Tages bewusst gemacht habe.

6. Stück für Stück
Eine grosse Aufgabe schreckt einen häufig ab. Deshalb unterteile diese in einzelne Schritte und erledige alles nacheinander, statt mehreres gleichzeitig tun zu wollen.

7. Sei optimistisch
Besser “Ich schaffe das!”, statt “Das schaffe ich nie” – so motivierst Du dich auch in stressigen Zeiten und Situationen.

8. Unangenehmes angehen
Manchmal kommen wir nicht rein und schieben lästige und vielleicht zeitaufwändige Arbeiten vor uns her.  Schwupps ist der Tag auch schon fast um und wir haben uns wieder im Klein, klein verloren. Deshalb gehe lästiges ab sofort direkt an, dann belastet es dich nicht mehr und der Tag kann entspannter weitergehen.

Du möchtest mehr erfahren?
Dann empfehle ich den Besuch des Seminars: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken
In diesem Training lernst Du, wie du den Kopf wieder frei bekommst, neue Energien tankst und Methoden für mehr Balance im Berufsalltag.

 

Seminartipp:

Frauen in Balance: erfolgreich in Beruf und Familie

Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.
Termine und Orte: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

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Die Anfahrt ist zu weit? Der Termin passt nicht? Weitere Termine und meine anderen Seminare finden Sie auf http://www.Haufe-Akademie.de

Und täglich grüßt das Murmeltier… Raus aus dem Hamsterrad

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Manchmal drehen wir uns im Kreis, schauen zu sehr darauf, wie wir es unserem Umfeld recht machen können und bleiben dabei selbst auf der Strecke.

Immer wieder berichten Seminarteilnehmer, dass sie gar nicht mehr wissen was sie machen sollen, um endlich aus dem Hamsterrad auszusteigen.

Endlich aus dem Hamsterrad aussteigen 

Müssen wir uns denn komplett verändern, um noch erfolgreicher zu sein? Um selbstbestimmter zu leben oder um ein erfülltes Leben, mit Job, Familie, Freunden und Freizeit leben zu können?
Nein, denn so wie wir sind, ist es gut! Ansetzen sollten wir aber bei unseren Gewohnheiten. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier und richtet sich in seiner Komfortzone ein. Daran ist nichts schlimmes, aber es sollten die richtigen Gewohnheiten sein.

Folgende Fragen sollten wir uns regelmässig stellen:

  1. Welche Gewohnheiten habe ich, die NICHT förderlich für meine Ziele sind?
  2. Welche Gewohnheiten bringen mich stattdessen zu meinem Ziel?

Indem wir uns bewusst machen, dass sich Rituale und Gewohnheiten eingeschlichen haben, die uns vielleicht nicht gut tun, haben wir die Chance sie zu verändern.
Statt also morgens als erstes Emails zu lesen, mit den Kollegen sich abzusprechen und eventuell  noch auf Facebook zu schauen, was die Freunde so gemacht haben, wäre es besser die ersten Stunden des Tages zu nutzen und die wichtigste Aufgabe des Tages anzugehen.
Ist diese erledigt, fühlen wir uns nicht nur besser, der restliche Tag wird mit Sicherheit auch entspannter verlaufen.
Werde Dir bewusst, wo es hakt, was stört oder besser laufen könnte und ändere dann lediglich schlechte Gewohnheiten, die dich davon abhalten, dein Leben zu leben und deine Ziele zu erreichen.

Auch interessant:

Weniger Stress, mehr Energie

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Mütter muten sich heute zu viel zu! Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

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Foto: © jesadaphorn. Image ID: 100236677  @ freedigitalphotos.net

Nein sagen hilft gegen selbst gemachten Stress

Klar mach´ich das, kein Problem.

Ein Satz, den viele Berufstätige immer wieder sagen, auch wenn er gar nicht stimmt. So schaffen wir uns leicht selbst gemachten Stress. Wir sagen ja, obwohl wir eigentlich nein meinen.

Aus der ewigen Ja-Schleife herauskommen

Um aus dem vielleicht jahrelang gewohnten, schnellen Ja herauszukommen, wäre es besser für eine zeitlang alle Anfragen und Bitten erst einmal abzulehnen oder abzusagen und zwar wirklich alles. Anschließend nur noch die Dinge zu sagen, für die wirklich Zeit und Wille da sind. Wir müssen wieder hinterfragen lernen, was die Bitte bedeutet. Am besten verpackt man das natürlich höflicher als mit einem simplen Nein. “Im Moment muss ich leider Nein sagen, wenn sich was ändert, sage ich aber gerne Bescheid”, wäre vielleicht eine Möglichkeit. Oder “ich schaue in meinen Kalender und melde mich dann”,  “momentan muss ich Nein sagen” oder “sprechen Sie mich in 2 Stunden noch einmal darauf an”. Oder vielleicht auch hinterfragen, ob etwas wirklich sofort sein muss: “reicht es wenn ich es ihnen bis nächste Woche Dienstag machen?”

Sollte ich besser nicht Nein sagen, um Kollegen nicht zu verärgern?

Diese Angst ist in der Regel unbegründet. Dinge nicht gleich zuzusagen oder Arbeiten unreflektiert zu übernehmen, steigert hingegen die Sympathie meines Gegenüber. Wir schätzen Leute im allgemeinen eher, wenn sie auch mal Nein sagen. So weiß der andere immer sicher, woran er ist. Anders als bei Kollegen, die zum Beispiel etwas zusagen, sich vielleicht alles offen halten und dann doch nicht liefern und irgendwann als unzuverlässig gelten. Erst einmal einen Wunsch ab zu lehnen oder auf später zu verschieben, um in Ruhe darüber nachzudenken, ob ich die Bitte erfüllen möchte und auch kann senkt den persönlichen Stress Level. Alle Aufgaben, die wir im Kopf haben, alle Termine und to dos, sind offene Schublade in unserem Kopf, die alle Energie binden. Haben wir zu viele Schubladen geöffnet, wie bei einem Apothekerschrank zum Beispiel, verlieren wir irgendwann den Überblick und Dinge fallen herunter.

Prioritäten setzen: Natürlich hat dieses Prinzip erst einmal ab zu lehnen, um drüber nachzudenken auch seine Grenzen. Zum Beispiel im Umgang mit dem Chef. Allzu oft wird dieser ein Nein wohl kaum hören wollen. Aber es gibt Alternativen, so kann ich zum Beispiel den Ball zurück spielen. Ich kann den Chef fragen, welche meiner Aufgaben jetzt Priorität hat, die die er mir gegeben hat oder die die ich gerade machen wollte. So verlagere ich die Entscheidungsfindung zum Chef und kann selber entspannter meine Aufgaben abarbeiten.

Einfach Zeit haben: Selbstorganisation und Zeitmanagement

Mehr Zeit, weniger Stress!

Sich selbst optimal organisieren

“Dafür habe ich keine Zeit!” oder “Heute nicht, ich bin total im Stress!” Das hören wir überall, aber ist das wirklich so?

Haben Sie auch schon versucht, dem Alltagsstress mit Zeitplänen, endlos langen to do Listen und Zeitplantechniken in den Griff zu bekommen? Wie viel besser wäre es doch, souverän und gelassen mit den vielen, drängenden Aufgaben, tickenden Uhren und Papierstapeln auf dem Schreibtisch zurechtzukommen.

Zeit, den Ballast abzuwerfen

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Einfacher mit den Aufgaben umgehen und dabei glücklicher und gelassener sein. Mit wenig Aufwand lässt sich einiges erreichen, um Arbeitsabläufe, den eigenen Arbeitsstil und die persönliche Zeitplanung zu verbessern. Aufschieberietis und verzetteln muss nicht sein. Gewinnen Sie mehr Zeit im Job und im Alltag, setzen Sie sich mit Ihrem Selbstmanagement auseinander, planen Sie richtig, schaffen Sie Ordnung, setzen Sie Ihre Prioritäten und befreien Sie sich von überflüssigem Ballast. Für Arbeit und Leben in Balance.

 

Inhalte

Der eigene Arbeitsstil

Analyse des eigenen Arbeitsstils und der Selbstorganisation.

Optimierungsmöglichkeiten erkennen und nutzen.

Abgleich des Arbeitsstils und der Aufgaben.

Prioritäten setzen

Verschiedene Methoden der Prioritätensetzung kennenlernen.

Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung.

Prioritäten und Delegation.

Planungstechniken

Übersichten schaffen, verbessern und nutzen.

Methoden der Aktivitäten- und Zeitplanung.

Möglichkeiten und Grenzen elektronischer Zeitmanagementwerkzeuge.

Störungen und Unterbrechungen

Zeitdiebe und Zeitverschwendung erkennen, analysieren und eliminieren.

Störungen minimieren.

Den eigenen Arbeitsplatz effizient managen

Die Organisation des Arbeitsplatzes überprüfen und verbessern.

Das Arbeitsflussdiagramm “Organisieren und Durcharbeiten”.

Durcheinander, Unordnung und Papierstapel beseitigen.

Routinen aufbauen.

Ablage und Dokumentation optimieren.

Erfolgreiche Kommunikation.

Ihr Nutzen

  • Sie lernen die klassischen Zeitmanagementmethoden kennen.
  • Sie analysieren Ihren eigenen Arbeitsstil und optimieren diesen.
  • Sie lernen, Prioritäten klar und sinnvoll zu setzen.
  • Sie erfahren, wie Sie Störungen und Zeitdiebe eliminieren.
  • Sie verbessern Ihre Selbstorganisation und Ihr persönliches Zeitmanagement nachhaltig.

So reduzieren Sie unnötigen Stress und steigern Ihre Arbeitsleistung deutlich.

Methoden

Trainer-Input, Gruppenübungen, moderierte Erfahrungsberichte, praxiserprobte Übungen, Einzelarbeit, Praxisfälle, Diskussionen.

Teilnehmerkreis

Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen und alle Mitarbeiter, die ihre Arbeitstechnik und ihr Selbstmanagement überprüfen und gezielt verbessern wollen.

Dieses Seminar findet regelmässig an der Haufe Akademie statt.

Gern komme ich auch in Ihr Unternehmen.

Rufen Sie mich gerne an oder schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen.

Ich bin gerne für Sie da und freue mich von Ihnen zu hören.

Weniger Stress, mehr Energie

Nur wer mit seinen Kräften haushält, bleibt fit. Bewusste Ich-Zeiten helfen.

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Eigentlich ist Müdigkeit nützlich. Unser Körper weist uns darauf hin, dass die Energiereserven langsam zur Neige gehen und wir eine Erholungspause brauchen. Eigentlich also ein gesundes Signal.

Fehlende Auszeiten

Nur viel zu selten hören wir auf unseren Körper und nehmen uns diese Auszeiten. Die Termine stapeln sich jeden Tag und einer geht gefühlt nahtlos in den anderen über. Der Chef und Kollegen schciken uns auch nach Feierabend noch Emails oder rifen uns auch im Urlaub an. Zuhause fehlt die Energie und so langsam herrscht das Chaos.

Leider können wir nicht immer unserem Ruhebedürfnis nachkommen. Gerade nicht in stressigen Zeiten. Doch das zehrt an den Nerven.

Zu viel Anspannung macht krank

Schon lange warnen Ärzte, wer hier nicht gegensteuert, schadet sich selbst. Dauerstress und fehlende Erholungsphasen sind nicht nur belastend, mit der Zeit kann zu viel Stress auch krank machen. Wir schlafen schlecht ein oder durch, sind antriebslos und ständig müde. Wir sind leicht gereizt und ständig unter Strom. Die Anfälligkeit für Infekte steigt.

Reservieren Sie feste Zeiten für´s Ich

Jetzt ist es wichtig, dem Körper feste Pausen zu bieten. Zeit für mich fest in den Kalender zu schreiben und nicht wieder den Sportkurs oder das Treffen mit der Freundin zu streichen, weil wir einfach zu ko sind. Mittwochabend Zeit für mich alsp beispielsweise. Zeit für einen Spaziergang, denn hier reichen schon 30 Minuten zum Runterkommen und Entspannen. Fixieren Sie also diese Ich Zeiten als festen Termin im Kalender, der sich möglichst regelmässig wiederholt. Sonst geht auch dieser Vorsatz wieder im Trubel des Alltags unter.

Grenzen ziehen und Nein sagen

Nicht zu vergessen: verabschieden Sie sich vom Perfektionismus und seinen Sie nicht immer für alle da. Wer ständig 100 Prozent geben will, setzt sich selber unter grossen Druck und das schafft zusätzlichen Stress. Vielleicht fühlt es sich anfangs noch unangenehm und vor allem ungewohnt an, doch 80 Prozent reichen meistens völlig aus. Und die Kraft, die man so spart, ist gut investiert. Langfristig bleiben wir belastbar, leistungsfähig und vor allem gesund.

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Dann empfhele ich Ihnen den Besuch des Seminars: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken

In diesem Training lernen Sie, wie Sie den Kopf wieder frei bekommen, neue Energien tanken und Methoden für mehr Balance im Berufsalltag.

8 Strategien gegen Stress

Dieses unangenehme Stressgefühl entsetht im Alltag schnell. Da stapeln sich Wenn sich die Ablage auf dem Schreibtisch, die Bügelwäsche im Korb und das schmutzige Geschirr in der Küche und die Steuererklärung wollten wir auch längst gemacht haben.

Was kann man tun? Die Ablage schlicht ignorieren, Hemden ungebügelt tragen und nur noch von Einweggeschirr essen geht auch nicht.

Allein schon durch das Gefühl zu viele to dos zu haben, zu zu vielen Terminen zu müssen und vielleicht auch anderen beweisen zu müssen, was man alles schaffen kann, entsteht häufig Stress.

Stress ist stark davon abhängig, was jeder persönlich als stressig erlebt und bewertet. Wir habene s also selber in der Hand, ob uns etwas stress und unter Druck setzt oder nicht.

Mit diesen 8 Strategien lernen Sie Stress gar nicht erst entstehen zu lassen.

  1. Klare Ziele

Überlegen Sie sich – am betsen am Ende des Tages – was Sie am folgenden Tag zu tun haben, welche Termine anstehen und was Sie daneben schönes erleben wollen. Verfolgen Sie dann Ihre Ziele konsequent. Nehmen Sie sich aber besser weniger vor, als Sie meinen schaffen zu können.

2. Freier Kopf

Schreiben Sie einmal auf, was Sie so vorhaben. Damit sind Sie sicher, dass Sie nichts vergessen. Sie müssen nicht an dieses und jenes und das auch noch denken. So wird Ihr Kopf freier. Wichtig: Planen Sie ausreichend Pufferzeiten ein!

3. Nein sagen

Vielen fällt es schwer Grenzen zu setzen. Doch wer immer für andere da ist, vergisst dabei sich selber. Geben Sie also ab, wofür Sie eigentlich keine Zeit oder Energie haben und sagen Sie öfter mal “Nein”.

4. Überzogene Ansprüche

Die an sich selber, aber auch die, sie andere an Sie stellen. Nehmen Sie so den selbsterzeugten Druck heraus.

5. Prioritäten setzen

Was ist in Ihrem Leben wirklich wichtig? was ist die wichtigste Aufgabe dieses Tages? Wenn Sie diese Sache nicht erledigen, dann “brennt die Hütte”. Klären Sie diese Frage zu beginn jedes Tages und Sie werden vieles aus einem anderen und weniger stressigen Blickwinkel sehen. Auch Grenzen setzen und Nein sagen kann nur dann funktionieren, wenn ich mir die wirklich wichtigen Dinge des Tages bewusst gemacht habe.

6. Stück für Stück

Eine grosse Sufgabe schreckt einen häufig ab. Deshalb unterteilen Sie diese in einzelne Schritte und erledigen Sie die nacheinander, statt mehreres gleichzeitig tun zu wollen.

7. Seien Sie optimistisch

Besser “Ich schaffe das!”, statt “Das schaffe ich nie” – so motivieren Sie sich auch in stressigen Zeiten und Situationen.

8. Unangehmes angehen

Manchmal kommen wir nicht rein und schieben lästige und vielleicht zeitaufwändige Arbeiten vor uns her.  Schwupps ist der Tag auch schon fast um und wir haben uns wieder im Klein, klein verloren. Deshalb gehen Sie lästiges ab sofort direkt an, dann belastet es Sie nicht mehr und der Tag kann entspannter weitergehen.

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In diesem Training lernen Sie, wie Sie den Kopf wieder frei bekommen, neue Energien tanken und Methoden für mehr Balance im Berufsalltag.

 

 

Raus aus dem Hamsterrad

Manchmal drehen wir uns im Kreis, schauen zu sehr darauf, wie wir es unserem Umfeld recht machen können und bleiben dabei selbst auf der Strecke.

Immer wieder berichten Seminarteilnehmer, dass sie gar nicht mehr wissen was sie machen sollen, um endlich aus dem Hamsterrad auszusteigen.

Endlich aus dem Hamsterrad aussteigen

Müssen wir uns denn komplett verändern, um noch erfolgreicher zu sein? Um selbstbestimmter zu leben oder um ein erfülltes Leben, mit Job, Familie, Freunden und Freizeit leben zu können?

Nein, denn so wie wir sind, ist es gut! Ansetzen sollten wir aber bei unseren Gewohnheiten. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier und richtet sich in seiner Komfortzone ein. Daran ist nichts schlimmes, aber es sollten die richtigen Gewohnheiten sein.

 

Folgende Fragen sollten wir uns regelmäßig stellen:

 

  1. Welche Gewohnheiten habe ich, die NICHT förderlich für meine Ziele sind?
  2. Welche Gewohnheiten bringen mich stattdessen zu meinem Ziel?

 

Indem wir uns bewusst machen, dass sich Rituale und Gewohnheiten eingeschlichen haben, die uns vielleicht nicht gut tun, haben wir die Chance sie zu verändern. Statt also morgens als erstes Emails zu lesen, mit den Kollegen sich abzusprechen und eventuell  noch auf Facebook zu schauen, was die Freunde so gemacht haben, wäre es besser die ersten Stunden des Tages zu nutzen und die wichtigste Aufgabe des Tages anzugehen.

Ist diese erledigt, fühlen wir uns nicht nur besser, der restliche Tag wird mit Sicherheit auch entspannter verlaufen.

Werde Dir bewusst, wo es hakt, was stört oder besser laufen könnte und ändere dann lediglich schlechte Gewohnheiten, die dich davon abhalten, dein Leben zu leben und deine Ziele zu erreichen.

Auch interessant:

Weniger Stress, mehr Energie

Erschöpfung erschwert Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Burnout: Vorbeugen mit System

Mütter muten sich heute zu viel zu! Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Mehr Zeit, weniger Stress! Den Ballast abwerfen, sich selbst organisieren – Kompetenz für Fach- und Führungskräfte

Foto: © jesadaphorn. Image ID: 100236677  @ freedigitalphotos.net

Bitte nicht stören: So minimieren Sie Unterbrechungen im Arbeitsalltag

Einer der größten Zeitfresser im modernen Büroalltag ist das massenhafte abarbeiten von E-Mails. Nur ein Viertel der Beschäftigten bekommt heutzutage noch weniger als 20 E-Mails am Tag. Der Durchschnitt liegt bei 36 Nachrichten pro Tag (Quelle: Gemeinsame Studie von Büro Kaizen und der AKAD Hochschule). Im Schnitt benötigen wir für die Verarbeitung der täglichen E-Mail-Flut bis zu 2 Stunden. Rechnet man dies auf die Woche hoch, so geht mehr als ein ganzer Arbeitstag pro Woche dafür drauf! Minütlich kommen neue Eamils herein, ein Ende ist nicht abzusehen.

Und nicht nur Emails kosten uns Zeit und lenken uns ab von dem, was wirklich wichtig wäre. Neben der ständigen Email Flut, kommen Kollegen ins Büro und plötzlich klingelt auch noch das Telefon. Unterbrechungen wie diese sorgen für Stress, die Arbeitsleistung leidet. Eine Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt, wie Störungen während der Arbeit vermieden werden können und gutes Multitasking gelingt.

Die gute Nachricht dabei ist: Hierin liegt eines der größten und am leichtesten zu hebenden Potenziale zur Reduzierung von Stress.

Soulution Coaching Silke Mekat Beraterin, Trainerin und Autorin rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Selbst-und Zeitmanagement

Lesen Sie auch: Weniger Stress, mehr Energie

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Zeit: Jetzt oder doch lieber später?

“Dafür habe ich keine Zeit” höre ich von überallher. Am Wochenende zusammen in die Berge oder wochentags mal ins Kino? Dafür habe ich keine Zeit sagt eine Freundin. Mal wieder ein Treffen zusammen mit den Männern im Biergarten? Dafür haben wir keine Zeit, sagt eine andere.
Aber wieso haben wir keine Zeit? Wer raubt uns diese?

“Dafür habe ich keine Zeit” – Wenn man diesen Satz oft sagt, dann wird er eines Tages auch wahr. Wir nehmen gar nicht mehr wahr, wo wir unsere Zeit lassen und vergessen, dass wir selbst entscheiden, wie wir unsere Zeit nutzen. Der Tag hat 24 Stunden, für jeden gleich viel. Doch so ein ganz normaler Feierabend, an dem bei den meisten der Fernseher läuft, ist rasend schnell vorbei. Lässt man dagegen den Fernseher aus und das Tablet liegen, nimmt man sich stattdessen ein spannendes oder lustiges Buch, telefoniert mal wieder mit einer Freundin oder nimmt sich bewusst Zeit mit dem Partner zu reden. Nicht nur über die Kinder und den Alltag. Dann bleibt dieser Abend garantiert länger im Gedächtnis als der hunderste Tatort Krimi.

Gern verschieben wir Dinge auch auf später. Wenn das stressige Projekt geschafft ist, ich endlich viel Geld verdiene oder die Fussball WM hinter uns liegt.

Wer so denkt, schiebt viele Wünsche auf irgendwann einmal. Nur wer weiß, ob ich dann nicht gleich wieder im nächsten Projekt stecke oder nach der Fussball WM alle Freunde, die ich gerne getroffen hätte im Urlaub sind oder das Wetter zum Wandern zu schlecht ist.

Besser: Jedes Mal, wenn Sie denken »Dafür habe ich leider keine Zeit«, schreiben Sie diesen Wunsch auf (eine Freundin treffen, eine Reise buchen, noch mal studieren, eine Sprache oder ein Instrument lernen …). So geraten unsere Wünsche nicht in Vergessenheit und wir schieben sie nicht auf, bis es vielleicht irgendwann zu spät dafür ist.

Nehmen Sie sich bewusst mal wieder Zeit.
Es muss ja nicht jeden Abend sein, fangen Sie doch mal mit einem die Woche an und schauen Sie, wie es sich anfühlt Zeit zu haben. Zeit für die eigenen Wünsche, Zeit für die Familie und Zeit für Freunde.

 

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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