Frauen in Balance

Beiträge mit Schlagwort ‘Tipps’

Me Time Zeit für mich

Das Leben rast an dir vorbei. Du hetzt durch die Tage. Oftmals ohne es zu merken. Wann hast du denn das letzte Mal Zeit nur für dich genommen?Jetzt, in diesen besonderen Zeiten, haben wir auf einmal viel Zeit zu Hause. Leider aber nicht mehr Zeit für uns. Zumindest nicht für die Eltern. “Ich klapp jetzt schon fast zusammen mit drei zu beschulenden Teenies bei gleichzeitig eigener Arbeit plus mehr Kochen, mehr Einkaufen, mehr Haushalt.“ schreibt eine Mutter.
Eltern sind keine Lehrer und können nicht die Schule ersetzen, den Lehrstoff voranbringen, so als würden die Kinder zur Schule gehen. Gleichzeitig auch noch im Homeoffice den Job weitermachen, den Haushalt schmeissen, einkaufen, saubermachen und nicht zu vergessen den Kontakt zu den Grosseltern und Verwandten halten, die ja häufig alleine in ihren Wohnungen sitzen.

Soulution Coaching Silke Mekat Beraterin, Trainerin und Autorin rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Selbst-und Zeitmanagement
Ich finde, es ist höchste Zeit! Zeit für mehr innere Ruhe. Deshalb verbanne düstere Gedanken oder anders gesagt, denk häufiger positiv. Wenn du alles etwas gelassener siehst, vermindert das den Stress ungemein. Störe dich nicht daran, was andere denken könnten. Nimm dir nicht alles zu Herzen. Versuche halt jegliche Ängste zu besiegen und die Tage stattdessen mit Selbstvertrauen und Zuversicht zu starten.

 

 Sage nein! 

Eine Lektion, die jeder lernen muss. Wenn dir alles über den Kopf wächst, höre auf deine innere Stimme. Sage nein zu Kollegen, die gerade mit „kannst du noch mal eben…“ um die Ecke kommt. Nein zu dem vermeintlich obligatorischen Kaffee bei den lieben Verwandten und auch nein zur Freundin, die unbedingt heute den neuesten Film ansehen muss. Brauchst du Zeit für dich, nimm sie dir. Jetzt.

 

Gewöhne dir Perfektionismus ab! 

Sitzt du an einer Arbeit, feilst du so lange herum, bist du sie abgeben musst, obwohl du schon vor 3 Stunden mit dem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden warst? Benötigst du viel Zeit für Kleinigkeiten, auf die es im Grunde gar nicht ankommt. Dann löse dich von deinem Perfektionismus. Es müssen nicht immer 110 % sein! Lerne locker damit dem umzugehen, was unperfekt ist. Das macht auch gleich viel sympathischer.

 

Singletasking

Noch nie gehört? Genau liegt der Fehler: Statt Multitasking widme dich mal wieder nur einer einzigen Sache. Ohne Unterbrechung, ohne noch schnell etwas dazwischen zu schieben. Wann hast du das zuletzt gemacht? Lange her? Doch gerade das konsequent an einer Sache dranbleiben ist, was Stress und Hektik rausnimmt und am Ende sogar Zeit spart. Sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren vermeidet Fehler und befreit.

 

Digital detox 

Das Handy begleitet uns täglich. Ein Leben ohne unsere Smartphones ist nicht mehr vorstellbar. In der Bahn checken wir noch kurz die sozialen Medien. Haben wir fragen, gibt Doktor Google antworten. Die Mails lesen wir mal eben zwischendurch. Immer vernetzt und erreichbar zu sein ist zwar praktisch, setzt uns aber unter Druck, ständig alles wissen zu müssen und greifbar zu sein, erzeugt Stress. Beginne den Tag mal mit anderen Ritualen, als auf dein Telefon zu schauen. Vielleicht schaffst du es ein ganzes Wochenende ohne vernetzte Welt, soziale Medien und der gleichen auszukommen. Du wirst sehen, sie dreht sich trotzdem weiter. Und es fühlt sich – nach einer gewissen Zeit – herrlich frei an.

 

Pläne Schmiede 

Immer beschäftigt sein, das macht unser Leben aus. Gelangweilt sein kommt im Alltag fast gar nicht mehr vor. Das ständige verfügbar sein frisst uns aber auf. Und was, wenn all die Verpflichtungen einmal weg fallen? Dann stoppt das Hamsterrad plötzlich und du fällst mit. Kann durchaus passieren. Mach dir deshalb Gedanken, was du ohne die vielen Helferlein des täglichen Wahnsinns anstellen würdest. Was macht dich wirklich glücklich? Was möchtest du unbedingt mal machen oder was gar nicht mehr? Schmiede also mal wieder Pläne und gestalte die Zukunft nach deinen Wünschen.

 

Plane unpünktlich zu sein

Häufig dauert alles länger als gedacht. Wir stehen im Stau oder finden keinen Parkplatz. Ein Meeting oder eine Aufgabe dauert länger als gedacht. Deshalb plane konsequent jeden Termin eine viertel Stunde früher und hänge hinten noch einige Minuten dran, der Sicherheitspuffer für Unkalkulierbares. Und an der nächsten Rotphase an der Ampel kannst du entspannt die Entschleunigung genießen, statt wie sonst gestresst ins Lenkrad beißen zu können.

 

Teile die Zeit 

Einfach und effektiv: Lege ein Zeitfenster fest und mach all das, was du innerhalb von 5 Minuten erledigen kannst. Schreibtisch aufräumen, Tee kochen, eine Zusammenfassung zu einem Projekt schreiben oder dem Chef die Quartalsberichte bringen. So schaffst du viel Kleinzeug weg, was dir sonst den Tag über im Kopf herumspukt, Zeit und Energie frisst. Ganz nebenbei schrumpft so auch die To Do Liste.

 

Blöcke bilden. Alle wichtigen Telefonate hinter einander legen und abarbeiten. Genauso kannst du es mit E-Mails und Termine handhaben.

Auch in der Freizeit: lege alle Einkäufe der Woche auf einen Tag, plane deinen jährlichen Arzttermine und rufe alle Praxen an einem Vormittag an, nimm dir den Dienstagabend zum Wäschewaschen Zeit. So strukturierst du deinen Tag und schaffst im Kopf Platz für andere Dinge.

 

Sei kreativ 

Finde etwas, das dir Spaß bringt, auf dessen Resultat du stolz sein kannst und in dem ein Stück von dir selbst steckt. Natürlich steckt nicht in jedem von uns ein Da Vinci. Trotzdem kann kreatives wie malen, zeichnen, basteln oder ein Einrichtungsprojekt Stress abbauen und zufrieden machen. Oder vielleicht möchtest du deine Sorgen aufschreiben oder abends am Ende des Tages das was schön war an diesem Tag.

 

Lass das Kind in dir raus.

Die aller besten Vorbilder sind Kinder. Sie sind unbeschwert, unvoreingenommen und lassen sich von Kleinigkeiten begeistern. Zumindest bis sie in der Grundschule sind. Wenn Kinder etwas tun, leben sie im Hier und Jetzt, ohne groß darüber nachzudenken, was sein wird oder kann. Sie sind wahre Entschleunigungsmeister. Also mal wieder in einen Trampolinpark gehen, im See planschen, den Sternenhimmel anschauen, Picknicken, eine Nachtwanderung machen, von Herzen lachen und die Uhren einfach mal zu Hause lassen. Und wenn wir nur etwas von der Unbeschwertheit, von dem kindlichen Flow zurückbekommen, haben wir unser Ziel schon längst erreicht.

 

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken und   

Erfolgreich in Beruf und Familie : Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Die nächsten Termine finden Sie hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

 

Teilzeit – endlich mehr Zeit?

Viele Beschäftigte wollen gerne in Teilzeit arbeiten – und/oder können anders ihren Alltag nicht bewältigen (zum Beispiel Eltern oder pflegende Angehörige). Vor allem Frauen gehen oft in Teilzeit, um Sorge- und Pflegearbeit zu leisten. Aber wie wird Teilzeit gut umgesetzt? Und welche Risiken und Möglichkeiten gibt es überhaupt? Die neue Teilzeit-Broschüre der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie bietet Betriebsrät/innen einen aktuellen Überblick über gesetzliche Regelungen (z.B. die Brückenteilzeit), individuelle Ansprüche und Handlungsmöglichkeiten.

Hier geht es zur Bestellung der Broschüre

Mehr als 69 % aller Mütter arbeiten in Teilzeit. Doch nur 5,5  der Väter tun dies. Noch immer ist es in vielen Familien die Frau, die für die Betreuung der Kinder beruflich kürzer tritt. Dabei haben wir die am besten ausgebildete Frauengeneration aller Zeiten.

Nach wie vor mangelt es an qualifizierten Ganztagsbetreuungseinrichtungen für Kinder. Zwar entspannt sich seit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für alle Kinder über einem Jahr die Lage im Bereich der Kleinkinderbetreuung, doch noch immer werden erst 20 Prozent der unter Dreijährigen außerhalb der Familie betreut. Sobald das Kind dann in die Grundschule kommt, beginnt die Suche nach einer Kinderbetreuung von vorne. In Bayern endet die Grundschule vormittags um 11 Uhr 25, Zeit beruflich wieder Fuß zu fassen, bleibt da keine.

Sind die Kinder gut betreut und Frau könnte wieder zurück auf einen Vollzeitjob, stehen sie vor neuen Hürden. Zurück in eine Vollzeitstelle?  Das schaffen Teilzeitkräfte nur selten und so wundert es nicht, dass laut Statistik immer noch 68  der Mütter mit Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren Teilzeit arbeiten.  Die Veränderung der Arbeitszeit funktioniert derzeit nur in eine Richtung – nach unten.

Im Angesicht des Fachkräftemangels müssen Arbeitszeiten flexibler gestaltet werden. Variabler sollten Firmen auch starre Anfangs- und Endarbeitszeiten regeln.

90% aller Fachkräfte zwischen 25 und 40 Jahren messen bei der Arbeitgeberwahl einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine ähnlich hohe Bedeutung zu wie der Gehaltshöhe, 77 % würden für mehr Familienfreundlichkeit sogar die Arbeitsstelle wechseln.

Ein entscheidender Faktor zur Mitarbeiterbindung und Gewinnung neuer Fachkräfte ist heute eine familienbewusste Unternehmensführung.

Gerade Hochschulabsolventen und jüngere Fachkräfte messen Work-Life-Balance-Angeboten inzwischen oft eine ebenso wichtige Rolle wie den finanziellen Anreizen bei. Ob flexible Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten, Kinderbetreuung oder die Berücksichtigung der Pflege von Angehörigen, die Möglichkeiten sind vielfältig – gerade auch bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Wichtig ist ein Unternehmenskonzept zu den relevanten Handlungsfeldern:

  • Arbeitszeit
  • Arbeitsort
  • Arbeitsorganisation
  • Information und Kommunikation
  • Führungskompetenz
  • Personalentwicklung
  • Früher beruflicher Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Foto: http://www.vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.info/profil-2/bildmaterial/

Kita geschlossen – Eltern dürfen im Notfall zu Hause bleiben

Die Erzieher sind krank oder es wird gestreikt die Kita schließt früher oder macht gar nicht erst auf?

Arbeitende Eltern dürfen in solchen Fällen zu Hause bleiben und sich um den Nachwuchs kümmern. Für Arbeitnehmer bedeuten solche kurzfristigen Ausfälle natürlich immer einen Normen Druck. Im Notfall können sie sich daher auf den Paragraph 616 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) berufen, sofern dies im Arbeitsvertrag nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist. Wer ohne eigenes Verschulden oder aus einem persönlichen Grund verhindert ist und nicht zur Arbeit kommen kann, bekommt nach dieser gesetzlichen Regelung trotzdem weiter sein Gehalt.

Diese Regelung für Notfälle greift wahrscheinlich aber nur, wenn die Kita tatsächlich sehr kurzfristig schließt. Bei angekündigten Warnstreiks oder Schließzeiten in den Ferien müssen Eltern daher andere Lösungen finden: Urlaub nehmen oder Überstunden abbauen beispielsweise.

Voraussetzung für das Zuhause bleiben, um sein Kind zu betreuen ist, dass Eltern keine andere Betreuungsmöglichkeit gefunden haben und dass sie den Arbeitgeber umgehend informieren. In manchen Fällen findet sich aber womöglich eine andere Lösung.  Spezielle tarifliche oder betriebliche Regelungen wie etwa Arbeit im Home-Office oder ein Bürotag in Begleitung des Kindes. Manches Unternehmen bittet seine Arbeitnehmer in solchen Fällen die Kinder mit zur Arbeit zu bringen. Deshalb ist es wichtig schnell Kontakt mit dem Arbeitgeber aufzunehmen, denn vieles lässt sich unbürokratisch regeln. Sich dagegen einfach krank zu melden, um das Kind zu betreuen, ist keine gute Idee. Dieses ist ein schwerwiegender Bruch des Arbeitsvertrages damit täuschen Arbeitnehmer eine nicht bestehende Arbeitsunfähigkeit vor. Liegt eine falsche Krankmeldung vor und fliegt dies auf, kann das Abmahnungen bis hin zur fristlosen Kündigung zur Folge haben.

Elternzeit muss nicht an einer Vertretung scheitern

Arbeitnehmer können den Teilzeitwunsch also auch noch nach der Geburt äußern.

Während der Elternzeit dürfen Väter und Mütter in Teilzeit arbeiten. Dass ist der Arbeitgeber für die Dauer der Elternzeit eine Vertretung eingestellt hat, ist nicht in jedem Fall ein Grund für die Ablehnung einer Teilzeit. Es genügt, wenn die Firma vor Beginn der Elternzeit davon weiß. Eine Entscheidung dazu fällte des Arbeitsgericht Köln Aktenzeichen (11 CA7300/17), auf die der deutschen Anwaltsverein hinweist.

Im verhandelten Fall hatte ein Arbeitgeber vor Beginn des Mutterschutzes eine Ersatzkraft für die geplante Elternzeit der Arbeitnehmerin angestellt. Das sollte die Einarbeitung der neuen Mitarbeiterinnen erleichtern. Als die Frau nach der Geburt des Kindes Elternzeit beantragt, kündigte sie an, im zweiten Elternzeit Jahr in Teilzeit mit 25 Stunden pro Woche arbeiten zu wollen. Im zweiten Jahr kam die Frau mit diesem Wunsch erneut auf das Unternehmen zu, lehnte dieses die Teilzeit Beschäftigung ab mit dem Hinweis auf die eingestellte Vertretungskraft. Die Frau klagte. Mit Erfolg. Ein Arbeitgeber können einen Teilzeitantrag in der Elternzeit grundsätzlich nur aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen. Dazu gehöre zwar auch die Einstellung einer Ersatzkraft für die Dauer der Elternzeit. Ein Arbeitgeber, der aber in Kenntnis eines Teilzeitwunsch ist eine Ersatzkraft einstellt, müsste dies anpassen. Arbeitnehmern können nicht zugemutet werden, bereits vor der Geburt verbindliche Erklärung zu ihrer Elternzeit abzugeben. Arbeitgeber müssten diese abwarten, bevor sie sich an eine Ersatzkraft binden. Tun sie das nicht, können Sie einen Teilzeitwunsch nicht aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen.

 

Die Verlängerung der Elternzeit um das dritte Lebensjahr des Kindes bedarf keiner Zustimmung des Arbeitgebers. Das geht aus einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg hervor. Die Personalwirtschaft hat alles wichtige zum Urteil hier zusammengefasst: Urteil zur Verlängerung der Elternzeit

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Haufe Verlag: Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

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Fazit: Silke Mekat legt mit diesem Buch einen praktischen und nützlichen Ratgeber rund um das Thema Elternzeit vor. Ein fundiertes Nachschlagewerk und Ideengeber für Arbeitgeber. (SLA)

 

So wird aus der Herausforderung Elternzeit eine Chance, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen, den Unternehmenserfolg sicherzustellen
und Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

 

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Inhalt

  • Den beruflichen Ausstieg vorbereiten und den Wiedereinstieg nach der Elternzeit strukturiert gestalten.
  • So halten Personaler den Kontakt zu Mitarbeitern während der Babypause.
  • Modelle und Unterstützungsmaßnahmen für den Wiedereinstieg.
  • Damit der Neustart klappt: Organisation, Zeitmanagement und Flexibilität bei unvorhergesehenen Ereignissen.

Vorteile
Mit allen Neuerungen des Elternzeitgesetzes, das zum 1. Juli 2015 in Kraft tritt.
Vier-Stufen-Konzept: So können Unternehmen das Thema Elternzeit zur Mitarbeiterbindung nutzen.
Leitfäden zu allen wichtigen Mitarbeitergesprächen rund um die Babypause für Personaler, sowie hilfreiches Material für die Mitarbeiter.
Arbeitshilfen online: Musteranschreiben, Ablaufpläne und Checklisten.

Zielgruppe
Personalmanager, Führungskräfte, Unternehmer und Geschäftsführer in KMUs.

Autorin: Silke Mekat

Amazon Rezension:

Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, kann ein wichtiger Faktor sein, um Fachkräfte zu binden. Dabei spielt die Elternzeit eine wichtige Rolle. Wie diese sich nutzbringend für Arbeitnehmer und Unternehmen organisieren lässt, zeigt Silke Mekat in Ihrem Buch.

Elternzeit gemeinsam planen und vorbereiten

Ein Schlüsselfaktor zum Gelingen der Elternzeit besteht darin, den Kontakt zwischen Unternehmen und Mitarbeiter zu halten und zu organisieren. Die Autorin gliedert die Organisation der Elternzeit in vier Phasen, die sie ausführlich und anschaulich beschreibt. Sie bietet einen zuverlässigen Überblick über die Grundlagen und alle Fristen. Viele Checklisten und Tipps bereichern den Text.

Wichtig für Unternehmen – Elternzeit aktiv gestalten

Sehr ausführlich wird die aktive Begleitung der Elternzeit durch das Unternehmen beschrieben. Silke Mekat gibt viele Praxisbeispiele und liefert Einblicke in andere Unternehmen. So erfahren Personalmanager und Führungskräfte, wie sich Familienfreundlichkeit konkret umsetzen lässt. Komplettiert wird das Werk mit einer Darstellung des Elterngeldes, inklusive der rechtlichen Grundlagen, Antragsprozesse und finanziellen Aspekte.

Management-Journal – Fazit: Silke Mekat legt mit diesem Buch einen praktischen und nützlichen Ratgeber rund um das Thema Elternzeit vor. Ein fundiertes Nachschlagewerk und Ideengeber für Arbeitgeber.

Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Fachkräfte begleiten und binden

ISBN 978-3-648-07095-6

Umfang: ca. 256 Seiten

Preis: 49,95 Euro

Schon jetzt versandkostenfrei vorbestellbar! Zum Bestellen klicken Sie bitte hier Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Mehr Infos auf der Verlags Website:

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Brückenteilzeit: Das gilt seit dem 1. Januar 2019

Silke Mekat, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Brückenteilzeit, www.vereinbarkeit-von-Beruf-und-Familie.info

Mitarbeiter, die ihre Arbeitszeit nur vorübergehend verkürzen, müssen nach der Teilzeitphase wieder zu ihrer ursprünglichen Arbeitszeit zurückkehren dürfen. Das sieht das neue Gesetz zur Brückenteilzeit vor. Welche Voraussetzungen und Ausnahmen gelten, hat das Arbeitsministerium kompakt in einem Flyer BRÜCKENTEILZEIT zusammengefasst.

Arbeit und Karriere, Familienleben und Kinderbetreuung: Dies zu vereinbaren, ist für viele Eltern eine besondere Herausforderung. Nach wie vor sind es vor allem Frauen, die ihre Erwerbstätigkeit der familiären Situation anpassen.
Der Datenreport 2018 liefert interessante Fakten – und auch das dazugehörige Quiz „pi mal Daumen“

Im Jahr 2017 waren 69 % der erwerbstätigen Mütter und nur 6 % der erwerbstätigen Väter mit minderjährigen Kindern in Deutschland in Teilzeit tätig. Die Familienform der Elternteile spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte folgende Ergebnisse mit:

  • 71 % der teilzeitbeschäftigten Mütter leben in einer Partnerschaft.
  • 58 % der alleinerziehenden Mütter arbeiten in Teilzeit.
  • Alleinerziehende Väter waren hingegen nur zu 12 % in Teilzeit tätig
  • von den in einer Partnerschaft lebenden Vätern arbeiten gerade mal 6 % mit reduzierter Stundenzahl.

Ost- und Westdeutschland
Doch auch zwischen Müttern in Ost- und Westdeutschland gibt es Unterschiede:

  • Mit 74 % arbeiten deutlich mehr Mütter mit minderjährigen Kindernim Westen Deutschlands in Teilzeit
  • in den Ostdeutschen Bundesländern waren 49 % teilzeitbeschäftigt.
  • Davon arbeiteten die Mütter in einer Partnerschaft im Westen zu 76 % in Teilzeit, alleinerziehende Mütter wählten dieses Arbeitszeitmodell zu 61 %. Im Osten hingegen arbeiteten Mütter, ob nun in einer Partnerschaft lebend oder als Alleinerziehende, zu 49 % in Teilzeit.

Mütter im Westen arbeiteten also deutlich mehr in Teilzeit, als die im Osten lebenden Mütter.

Die Väter in Ost (8 %) und West (6 %) unterschieden sich hingegen kaum, was die Teilzeitquoten betrifft.

Die Ergebnisse basieren auf dem Mikrozensus, für den jährlich 1 % der Haushalte befragt wird. Hierbei werden ausschließlich in einem gemeinsamen Haushalt lebende Personen einbezogen. Über den Haushalt hinaus bestehende familiäre Bindungen werden dabei nicht betrachtet. Teilzeitquoten werden für Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren nach dem Konzept der realisierten Erwerbstätigkeit betrachtet, bei der Mütter und Väter in Mutterschutz beziehungsweise Elternzeit zu den Nichterwerbstätigen gezählt werden.

Quelle: Destatis

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Offene Seminare an der Haufe Akademie:

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Einfach Zeit haben: Selbstorganisation und Zeitmanagement  Zur Seminarbeschreibung>>>> Mehr Zeit, weniger Stress! Sich selbst optimal organisieren

Literaturtipp: Als Arbeitgeber haben Sie ein großes Interesse daran, mit den MitarbeiterInnen bereits in der Elternzeit gemeinsam und rechtzeitig den Wiedereinstieg zu planen. In meinem neuen Buch finden Sie dafür den Handlungsleitfaden.
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Entspannung: die Kunst zur Ruhe zu kommen

Liebe Leserin,
draussen ist es ungemütlich kalt und grau, die Kinder toben oder liefern sich wütende, endlos Diskussionen – wie soll man da ruhig und entspannt bleiben?

Ausreichend Schlaf trägt dazu bei, dass wir Infekten und dem täglichen Wahnsinn in der Familie oder im Job trotzen. Wenn wir uns regelmäßig sieben bis acht Stunden ins Bett kuscheln und uns den notwendigen Schlaf gönnen, uns ausruhen, dann erholt sich der Organismus und mit ihm die Abwehrzellen, die uns gegen Erkältungen und Plagegeistern schützen.

Entspannungs- und Anspannunsphasen, sollten sich über den Tag verteilt abwechseln. Auf eine aktive Phase, sollte also eine Entspannung folgen. Verschnaufpausen sind regelrechte Kraftquellen, denn niemand kann ohne Pause durcharbeiten. Statistiken zeigen, dass derjenige, der bis zum Arbeitsende durchpowert insgesamt weniger schafft, als die, die sich zwischendurch ein paar Minuten Erholung gönnt. Das müssen keine lange Unterbrechungen sein, schon 2 Minuten reichen, um den Kopf anders denken zu lassen und so wieder frei zu bekommen.
Habe ich am Abend dann etwas schönes vor. Vielleicht ausgiebig Zeit in der Badewanne, ein Sport- oder Yogakurs oder ein Treffen mit netten Menschen, trägt die Vorfreude auf diese Ruhe- und Genussmomente einen oftmals durch den ganzen Tag.

Menschen, die sich selbst als glücklich und zufrieden einschätzen, weisen im Blut häufig eine geringere Menge des Stresshormons Cortisol auf. Dagegen schwächt ein zu hoher Cortisolspiegel das Imunsystemn.

Probiere es also ruhig mal aus und baue Pausen in Deinen Tag mit ein.

Lust mehr zu erfahren?

Dann empfehle ich den Besuch des Seminars: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken

In diesem Training lernst Du, wie du den Kopf wieder frei bekommst, neue Energien tankst und Methoden für mehr Balance im Berufsalltag.

Seminartipp: Einfach Zeit haben: Selbstorganisation und Zeitmanagement

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

 

Ja, ich darf das! Ich nehme mir Zeit – für mich!

Liebe Leserin,
gerade die Zeit vor Weihnachten ist stressig und scheint geradezu zu rasen. Im Beruf gilt es einiges fertig zu bekommen, bevor der Kindergarten und die Schule Ferien machen und man notgedrungen auch zu Hause bleiben muss. Ist das Essen für die Feiertage geplant? Wann fahren wir zur Oma? Wann kommen die Eltern zu uns? Was wollen wir essen? Haben wir alle Geschenke und auch an die netten Männer von der Müllabfuhr gedacht? Morgen treffen wir uns auf dem Weihnachtsmarkt. Wass hat mein Mann Weihnachtsfeier und wann war meine?Puh, viel zu tun also und manchmal kann einem der Kopf schwirren.Mein Schreibtisch liegt auch gerade voll. So wie wohl bei den meisten in den letzten Wochen des Jahres. Jetzt nicht den Kopf verlieren, sonst ist die wertvolle Arbeitszeit auch schon wieder rum und ich habe nichts geschafft.

Gut ist es, in solchen  Momente die Aufmerksamkeit auf das zu richten, womit man gerade beschäftigt ist. Auf den Menschen, mit dem ich gerade teleofniere und nicht nebenbei noch Mails zu checken. Auf meine Tochter, wenn sie mir nachmittags was erzählen will und ich den Wäschetrockner piepen höre. Sich ganz auf die eine Sache zu konzentrieren, erleichtet einem diese auch zu schaffen und sich nicht zu verzetteln.

Konzentrieren wir uns auf die eine Aufgabe, die wir lösen wollen.

Dieses sich ablenken lassen, macht mich zum Beispiel verrückt und ich kann mich am Ende gar nicht auf eine Sache konzentrieren. Doch durch die Konzentration auf eben nur eine Sache können wir einiges gewinnen. Aufgaben lassen sich so schneller und effektiver erledigen.
Mir ist das beim Lesen von Fachbüchern aufgefallen. Etwas bei dem ich mich gern ablenken lasse. Eine gute Möglichkeit eben dies nicht zuzulassen, ist sich ein Limit zu setzen, z.B. ein zeitliches oder dieses eine Kapitel lesen zu wollen.
So kommt man schneller voran und hat hinterher das gute Gefühl auch tatsächlich etwas geschafft zu haben.

Die vor Dir liegende Aufgabe erscheint riesig?
Dann unterteile die Aufgabe in mehrere kleine und arbeite diese Schritt für Schritt ab.

„Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“
Laotse

 
Gerade wenn der Terminkalender prall gefüllt ist oder die zur Verfügung stehende Zeit begrenzt ist, ist es besonders wichtig die Kräfte zu bündeln.

Aktuelle Veranstaltungen: Jetzt anmelden!

Treffen wir uns? Hier finden Sie die nächsten Termine, die offen für jeden buchbar sind, und bei denen Sie erfahren können wie sich der tägliche Spagat zwischen Beruf und Privatleben meistern lässt.

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Herzliche Grüße

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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