Frauen in Balance

Beiträge mit Schlagwort ‘Multitasking’

Ja, ich darf das! Ich nehme mir Zeit – für mich!

Liebe Leserin,
gerade die Zeit vor Weihnachten ist stressig und scheint geradezu zu rasen. Im Beruf gilt es einiges fertig zu bekommen, bevor der Kindergarten und die Schule Ferien machen und man notgedrungen auch zu Hause bleiben muss. Ist das Essen für die Feiertage geplant? Wann fahren wir zur Oma? Wann kommen die Eltern zu uns? Was wollen wir essen? Haben wir alle Geschenke und auch an die netten Männer von der Müllabfuhr gedacht? Morgen treffen wir uns auf dem Weihnachtsmarkt. Wass hat mein Mann Weihnachtsfeier und wann war meine?Puh, viel zu tun also und manchmal kann einem der Kopf schwirren.Mein Schreibtisch liegt auch gerade voll. So wie wohl bei den meisten in den letzten Wochen des Jahres. Jetzt nicht den Kopf verlieren, sonst ist die wertvolle Arbeitszeit auch schon wieder rum und ich habe nichts geschafft.

Gut ist es, in solchen  Momente die Aufmerksamkeit auf das zu richten, womit man gerade beschäftigt ist. Auf den Menschen, mit dem ich gerade teleofniere und nicht nebenbei noch Mails zu checken. Auf meine Tochter, wenn sie mir nachmittags was erzählen will und ich den Wäschetrockner piepen höre. Sich ganz auf die eine Sache zu konzentrieren, erleichtet einem diese auch zu schaffen und sich nicht zu verzetteln.

Konzentrieren wir uns auf die eine Aufgabe, die wir lösen wollen.

Dieses sich ablenken lassen, macht mich zum Beispiel verrückt und ich kann mich am Ende gar nicht auf eine Sache konzentrieren. Doch durch die Konzentration auf eben nur eine Sache können wir einiges gewinnen. Aufgaben lassen sich so schneller und effektiver erledigen.
Mir ist das beim Lesen von Fachbüchern aufgefallen. Etwas bei dem ich mich gern ablenken lasse. Eine gute Möglichkeit eben dies nicht zuzulassen, ist sich ein Limit zu setzen, z.B. ein zeitliches oder dieses eine Kapitel lesen zu wollen.
So kommt man schneller voran und hat hinterher das gute Gefühl auch tatsächlich etwas geschafft zu haben.

Die vor Dir liegende Aufgabe erscheint riesig?
Dann unterteile die Aufgabe in mehrere kleine und arbeite diese Schritt für Schritt ab.

„Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“
Laotse

 
Gerade wenn der Terminkalender prall gefüllt ist oder die zur Verfügung stehende Zeit begrenzt ist, ist es besonders wichtig die Kräfte zu bündeln.

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Herzliche Grüße

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Achtsamkeit> Wenn ich gehe, dann gehe ich….

Liebe Leserinnen,

das kennst Du sicher auch: du machst eine Sache, bist aber in Gedanken schon bei der nächsten und schaust gleichzeitig noch nach den Kindern, der Wäsche, dem Essen auf dem Herd…..

Und am Ende hat man das Gefühl gar nichts geschafft zu haben, fühlt sich ausgelaugt und müde.

Ich ertappe mich dabei regelmässig. Wie oft habe ich mir vorgenommen den Nachmittag ganz bewusst mit meiner Tochter zu verbringen, doch dann ist da noch das Abendessen, das gekocht werden muss, die Waschmaschine schickt Piepser, dass sie fertig ist, eine Katze miaut und will ein Leckerli, hörbar kommt eine neue Email rein und schon bin ich überall – doch nirgends ganz.

Eine Geschichte passt dazu gut:

Ein Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne.

Er sagte:

„Wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich sitze, dann sitze ich,

wenn ich esse, dann esse ich,

wenn ich liebe, dann liebe ich …“

Dann fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:

„Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?“

Er sagte wiederum:

„Wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich … “

Wieder sagten die Leute:

„Aber das tun wir doch auch!“

Er aber sagte zu ihnen:

„Nein –

wenn ihr sitzt, dann steht ihr gedanklich schon,

wenn ihr steht, dann lauft ihr in Gedanken schon,

wenn ihr lauft, dann seid ihr mit dem Kopf schon am Ziel.“

Vielleicht kann diese Geschichte helfen, den Alltag bewusster wahrzunehmen. Wir sollten uns einer Sache ganz widmen, statt ständig drei Dinge gleichzeitig erledigen zu wollen, Denn meist gelingt keine davon richtig, wir haben das Gefühl, dass die Zeit einfach nicht ausreicht und die Menschen um uns herum merken sehr wohl, dass wir gar nicht richtig bei ihnen sind.

Herzliche Grüße

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