Frauen in Balance

Beiträge mit Schlagwort ‘Hektik’

Tu doch mal wieder öfter etwas, das Dir gut tut!

Liebe Leserin,

was würdest Du tun, wenn heute ein Tag nur für dich wäre?

Wie sieht Dein Lieblingstag aus?
Ich finde die Idee sehr gut, sich in regelmäßigen Abständen einen Tag einzulegen, an dem man Dinge tut, die man ganz besonders mag. Zum Beispiel bewusst die Liebelingsmusik zu hören, statt wie sonst Radio oder Kinder CD´s im Auto. Das eigene Lieblingsessen zu kochen und nicht was den anderen gut schmeckt. Mal wieder einen Lieblingsfilm anschauen, in die Sauna gehen oder ein herrlich langes Bad nehmen, ohne das ein Kind mit in der Wanne hockt. Statt im Haushalt herumzuwirbeln Tee kochen und sich eine halbe Stunde mit einer Zeitschrift oder einem Buch auf die Couch zu setzen.

Leider tun wir uns selber viel zu selten etwas Gutes. Warum eigentlich?

Also nimm Dir Zeit für dich, verwöhn dich ab und zu! Denn Du bist wichtig!

Herzliche Grüße

Brigitte-Studie 2017: Frauen wollen unabhängig sein – Karriere wichtiger als Kinder

Lebensentwürfe von Frauen und Männer gleichen sich immer weiter an

Eine neue Studie beweist: Die berufliche Karriere ist Frauen heute genauso wichtig wie den Männern. Dahinter treten Kinder und Haushalt deutlich zurück. Faktisch erledigen aber die Frauen trotz Berufstätigkeit hauptsächlich die traditionellen Hausarbeiten. Das schlägt auf die Stimmung: Und da ist dann die Politik gefragt.

Ein interessanter Beitrag dazu findet sich au RTL Next

Und wenn Du mehr erfahren möchtest:

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen

Termine und alle weiteren Informationen, erhältst Du bei der Haufe Akademie

Praktische Übungen, Denkanstöße und Tipps in diesem Seminar bieten Ihnen zahlreiche Impulse, wie Sie sich Freiräume schaffen, die persönliche Energie stärken und so einem Burnout vorbeugen können. Für eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ohne dass Sie sich dabei permanent überfordern.

Ich freue mich, wenn wir uns dort sehen würden!

Den Alltag entschleunigen – Schritt 4: Ausruhen ist eine Kunst

Liebe Leserin,
es ist nicht mehr zu leugnen: Weihnachten stehen vor der Tür und damit höchstwahrscheinlich auch für manche unter uns einiges an Feiertags-Stress!
Stress entsteht häufig durch Zeitdruck. Ein Termin jagt den nächsten; „Hauptsache schnell“ heißt häufig die Devise. Schnell arbeiten, schnell essen und schnell noch einkaufen gehen. Doch in unserem Temporausch bleibt das Lebensgefühl leider oft auf der Strecke.

Eine Strategie zur Stress-Bekämpfung: Nimm Dir mehr Zeit für dich, z.B. um nachzudenken, um Freunde zu treffen, um ein Essen zu genießen oder einfach nur, um zu träumen. Probiere es einmal mit dem gar nichts tun. Bereits zwei bis drei Minuten „faul sein“ reichen. Allerdings ist Ausruhen eine Kunst. Für kleine Ruhepausen genügt es zwar, einen Kaffee zu trinken, Zeitung zu lesen oder mit einem netten Menschen zu telefonieren – doch „professionelles Nichtstun“ geht noch einen Schritt weiter: Wo Du die folgende Faulheits-Technik üben, ist egal.  Das kann z.B. zu Hause auf dem Sessel, auf einer Parkbank oder in der Badewanne sein. Einzige Regel: Gar nichts tun! Jede noch so kleine Aktivität vollkommen einstellen!

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Und so geht’s:

  • Schalte das Telefon und Handy aus
  • Konzentriere Dich ganz und gar auf das Hier und Jetzt
  • Sprich nicht
  • Lese nicht
  • Schalte weder Fernseher noch Radio ein
  • Grübele nicht
  • Entspanne Deinen Körper und deine Gedanken

Du wirst sehen, dass das anfangs gar nicht so leicht fällt. Schaffst Du drei Minuten nichts zu tun? Wenn ja, dann hast Du eine gute Begabung die Dinge entspannt zu sehen.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Den Alltag entschleunigen – Schritt 3: Verabschieben, verteilen und verbessern

Liebe Leserin,
wünschst Du dir auch mehr Zeit, mehr Ruhe, mehr Freude und von allem bitte eine doppelte Portion?

Verabschieden und verteilen – Setzen Sie Prioritäten

Dies ist die wichtigste Regel um Zeitsouveränität zu erlangen. Dabei hat sich die Unterscheidung von Wichtigkeit und Dringlichkeit von Aufgaben bewährt.

Unterscheide wichtige und dringende Aufgaben

A- Dinge, die heute erledigt werden müssen

B- Dinge, die wichtig sind, aber nicht heute erledigt werden müssen

C- Dinge, die Zeit haben oder delegierbar sind

Sortiere Deine Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit und vergib danach die Priorität der Aufgabe. Dringende Aufgaben haben einen festen, in der Regel sehr nahen Termin, an dem sie abgeschlossen werden müssen. Dringende Aufgaben sind z.B. Präsentationen, Vorbereitungen für Kundentermine, Deadlines, usw.  

Wichtige Aufgaben sind von ihren Auswirkungen und Folgen her gewichtig.

Die Wichtigkeit einer Aufgabe ergibt sich aus ihrer Bedeutung für Deine Ziele. Konzentriere Dich zunächst auf die Erreichung eines Zieles und auf die hierfür nötigen Zwischenschritte. Beispiel: pünktlich das Büro verlassen. Dafür sind folgende Aufgaben /Zwischenziele zu erledigen. Wenn diese abgearbeitet sind, dann kannst Du gehen. Versuche Dich dabei nicht ablenken zu lassen. Eingehende Emails sind meistens nicht so dringend und wichtig, dass Du diese noch sofort beantworten müssen.

Verteilen: Was Du nicht unbedingt selber machen musst, kann vielleicht auch jemand anderes übernehmen.  Das geht nicht nur im Job, sondern auch in der Familie. Im Job fällt es der Kollegin vielleicht leicht Texte zu erstellen, Dir liegt das dagegen gar nicht. Vielleicht kannst Du dich austauschen und im Gegenzug Aufgaben von ihr übernehmen. Und zu Hause kann das bedeuten, dass Dein Partner morgens die Pausenbrote schmiert, während du den Kindern beim Anziehen hilfst. Eine Hand wäscht die andere, sagt ein Sprichwort. Du wirst stauen, wie viele solcher Tauschgeschäfte im Alltag möglich sind und diesen erleichtern können, wenn man nur einmal darüber spricht.

Verbessern, wenn die beiden anderen Wege nicht funktionieren. Es fällt Dir vielleicht schwer den Berg Bügelwäsche abzuarbeiten? Dann verbinde diese Tätigkeit mit einem Telefonat mit der besten Freundin oder einem interessanten Fernsehbericht. Für Sport hast Du keine Zeit? Dann nutze die Werbepausen deiner Lieblingsfernsehserie für ein paar Übungen. In den 5 bis 6 Minuten, lassen sich wunderbar Bauchmuskeln trainieren, während Du darauf wastest, dass es weitergeht.

Viel Spass beim Umsetzen!

P.S. und wenn Du mehr erfahren möchtest: Seminartipp: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen.

Die nächsten offenen Termine an der Haufe Akademie sind:

  • 28.-29.11.16 in Köln
  • 14.-15.12.16 in Stuttgart
  • 20.-21.03.17 in Hamburg

Den Alltag entschelunigen – Schritt 2: Harmonie statt Hektik

Liebe Leserin,
61 % der Frauen in Deutschland möchten in diesem Jahr Stress abbauen, so die Ergebnisse einer Forsa Umfrage.

Wie sieht Deine Bilanz am Ende des Jahres aus?
Nachdem Du nun eine Woche lang notiert haben, was du jeden Tag alles zu erleidgen habst, ist es nun an der Zeit zu schauen, wie es dir dabei geht. Gehe mit dem Kalender der letzten Woche in der Hand nochmal jeden Tag durch.

Wie geht es Dir bei jedem dieser Punkte?
Wird Dein Atem ruhig oder schneller?
Bist Dugelassen oder angespannt?
Lächelst Du oder beissst du die Zähne aufeinander?
Fühlst Du dich wach und fit oder spürst du eine lähmende Müdigkeit?
Erinnerst Du dich gerne daran zurück oder willst Du lieber schnell weiter zum nächsten Punkt?

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Am besten malst Du hinter jeden Tag ein Symbol, vielleicht einen Smiley.
Schaue Dir die Liste nun nochmals an. Du siehst nun sehr gut, was dir in der vergangenen Woche gut getan hat und was nicht.

In dieser Woche geht es darum, weniger von dem zu machen, was Dich unter Druck setzt, dir Energie raubt, Kraft und Zeit kostet. Überlege Dir, ob diese Dinge jemand anderes übernehmen könnte oder ob du sie streichen kannst.  Und tue dafür mehr von dem, was Dir Spass macht, was dein Leben schöner macht. Mehr lachende Smileys!

Viel Spass beim Umsetzen!

P.S. und wenn Sie mehr erfahren möchten:

 

Den Alltag entschleunigen – Schritt 2: Harmonie statt Hektik

61 % der Frauen in Deutschland möchten in diesem Jahr Stress abbauen, so die Ergebnisse einer Forsa Umfrage.

Wie sieht Deine Bilanz jetzt am Ende des Jahres aus?
Nachdem Du im ersten Schritt eine Woche lang notiert hast, was Du jeden Tag alles zu erleidgen hast, ist es nun an der Zeit zu schauen, wie es Dir dabei geht. Gehe mit dem Kalender der letzten Woche in der Hand nochmal jeden Tag durch.

– Wie geht es Dir bei jedem dieser Punkte?
– Wird Dein Atem ruhig oder schneller?
–  Bist Du gelassen oder angespannt?
– Lächest Du oder beisst Du die Zähne aufeinander?
– Spürst Du eine lähmende Müdigkeit oder fühlst du dich wach und fit?
– Erinnerst Du dich gerne daran zurück oder willst du lieber schnell weiter zum nächsten Punkt?

Am besten malst Du hinter jeden Tag ein Symbol, vielleicht einen Smiley.
Schaue Dir die Liste nochmals an. Nun siehst Du sehr gut, was dir in der vergangenen Woche gut getan hat und was nicht.

In dieser Woche geht es darum, weniger von dem zu machen, was Dich unter Druck setzt, dir Energie raubt, Kraft und Zeit kostet. Dafür mehr von dem zu tun, was Dir Spass macht, was dein Leben schöner macht. 

Viel Spass beim Umsetzen!

P.S. und wenn Du mehr erfahren möchtest: Seminartipp: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen. Die nächsten Termine an der Haufe Akademie sind:

30.11.-01.12.15 Köln +
17.-18.03.16 Hamburg

 

Viele Grüße

Silke Mekat

Was tust Du eigentlich für dich?

Komische Frage, oder?
Wir haben eine Tochter, da ist immer viel zu tun und die Zeit generell zu knapp. Alles was mit dem Job zu tun hat, quetsche ich in die dafür festgelegte Zeit. Dazu der Haushalt, Garten, Verwandte und Freunde. Mal einen schönen Abend mit meinem Mann zu verbringen ist zurzeit schon eine echte Herausforderung. Im Kino oder Kabarett waren wir auch lange nicht mehr.
Aber was tue ich eigentlich für mich?
Bin ich nicht herausgefordert, auf eine gute Balance in meinem Leben zu achten? Nicht nur manchmal, sondern täglich wieder?
Früher haben bei mir Sport und das Auspowern dabei Stress und Anspannungen abgebaut. Doch heute ist das nicht mehr so. Meine Einstellung zum Sport ist eine viel entspanntere geworden.

Aber wie finde ich dann einen Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung?
Ich könnte feste Auszeiten einplanen in meinen Wochenablauf. Es nicht einfach so laufen zu lassen, sondern meine Termine und Pausen planen und mich auch daran zu halten. Lange gehörte ich nicht zu den Listenschreibern und den im Voraus Planern. Klar notierte ich mir Termine, doch darüber hinaus konnte ich mit to do Listen und Co nicht viel anfangen. Seit einiger Zeit höre ich mehr auf meinen Körper und darauf wie er reagiert in den unterschiedlichen Situationen. Und wenn ich dann merke, es ist Zeit für eine Pause oder ich habe zu etwas gar keine Lust, dann gönne ich mir auch diese Auszeit. Statt wie früher weiter zu machen, um möglichst schnell fertig zu werden und das mir vorgenommene auch zu schaffen, achte ich mehr darauf, dass es mir gut geht.

Früher ging still sitzen gar nicht und auch heute ist das noch eine echte Herausforderung. Doch ich versuche mich im Nichtstun. Die Zeit vertrödeln, ohne Zweck, scheinbar sinnlos. Spielplätze waren früher so ein Ort. Meine Tochter spielte und ich musste versuchen mich ganz ihr zu widmen, statt das Gedanken Karussell im Kopf rotieren zu lassen. Dies muss ich noch tun, jenen anrufen, die Mail noch beantworten und und und…Nicht immer gelang das. Später als sie grösser war und mit anderen Kindern spielte, waren Spielplätze oder die Zeit in der sie Sport machte, eine gute Gelegenheit auch einmal nichts zu tun. Gedanken ziehen zu lassen. Herunterzukommen, Abzuschalten.
Was mir wieder viel Spaß macht und  was ich lange nicht konnte, weil es noch so viele Fachbücher zu lesen gibt, bis vor kurzem mein eigenes Buch erste Priorität hatte und Seminare und Trainings anstanden, ist lesen. Wunderbare Schmöker. Bücher, die einen in ihren Bann ziehen und nicht mehr los lassen. Einfach abtauchen in andere Leben und Abenteuer, ohne dass ich mich besonders geistig anstrengen muss. Ich darf mich unterhalten lassen! Einfach so. Diese Romane erfordern keinerlei intellektuelle Auseinandersetzung und bringen mich auch beruflich oder in meiner Weiterbildung nicht weiter. Doch sie geben mir spannende Stunden, die mich auftanken, wieder Kraft und Fantasie für den Alltag sammeln lassen.
Wie wunderbar.
Auf den nächsten Urlaub mit ganz viel Zeit zum Lesen, freue ich mich jetzt schon sehr!
Herzliche Grüße

Silke Mekat

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