Veröffentlicht in home office, Stress reduzieren, Stressmanagement und Zeitmanagement, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Langes sitzen – so bleibt der Rücken fit

Photo by Anna Tarazevich on Pexels.com

Arbeiten im Homeoffice und im Büro. Vielleicht auf der Couch oder auch mal im Bett, manche am Küchentisch und die Kinder neben dran. Das sind aber alles keine idealen Arbeitsplätze zur Zeit bleibt den meisten Berufstätigen jedoch gar nichts anderes übrig. Schnell bekommt man am Abend Rückenschmerzen. Wie man diesen am besten vorbeugt, dazu rät die Aktion gesunder Rücken AGR regelmäßig die Sitzhaltung und den Arbeitsplatz zu wechseln. Denn auch wenn das Sofa keine Dauerlösung ist, kann ein Positionswechsel Muskeln und Gelenke lockern und so Wunder bewirken.

Für Abwechslung sorgen

Im Arbeitsalltag kann man für einige Abwechslung sorgen. Vielleicht gibt es im Garten einen Stehtisch oder im Partykeller. Auch an diesem lässt es sich arbeiten, denn zeitweise im stehen zu arbeiten, hält den Rücken fit. Noch einfacher ist es, wenn es eine höher gelegte Arbeitsfläche oder auch die Theke in der Küche gibt. Auch hier lässt sich gut im stehen telefonieren oder an einer Videokonferenz teilnehmen. Wer solche Möglichkeiten nicht zur Verfügung hat, kann stattdessen zum Beispiel versuchen Telefonate grundsätzlich gehen oder stehen zu führen. Diese Bewegung entlastet den Rücken und sorgt zusätzlich für etwas Bewegung grundsätzlich rät die AGR außerdem dazu, auf eine ausreichende Beleuchtung am Arbeitsplatz zu achten. Andernfalls wird es auf Dauer nicht nur für die Augen anstrengend, sondern möglicherweise auch für den Rücken, zum Beispiel, weil man sich ständig zu weit vorbeugt.

Auch regelmäßig zu trinken unterstützt den Rücken und die Gelenke. Zu guter Letzt sollte man auch regelmäßig den Arbeitsplatz verlassen und eine Pause einlegen. Die erste circa eineinhalb Stunden Nach Arbeitsbeginn. Auch eine gute Möglichkeit leistungsfähiger zu bleiben ist, alle 30 Minuten eine kurze Pause zu machen, aufzustehen, sich zu recken und zu strecken. So bleibt man über den Tag fit und singt am Abend nicht erschöpft auf die Couch.

Offene Seminare an der Haufe Akademie:

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Zur Seminarbeschreibung>>>> Frauen in Balance ************************************************************** Exklusiv für Frauen – leistungsfähig bleiben, ohne auszubrennen Zur Seminarbeschreibung>>>> Frauen in Balance ************************************************************** Programme ganz nach Ihren Wünschen entwickele ich gern auf Grundlage meiner Schwerpunktthemen.

Silke Mekat Xing Coaches profil

XING Coaches: Die führende Coaching Plattform

Silke Mekat
Veröffentlicht in home office, Stress reduzieren, Stressmanagement und Zeitmanagement, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Gefangen im Hamsterrad – das hilft gegen Störungen, Unterbrechungen und Co

Photo by Yan Krukov on Pexels.com

Geistig voll da?

Ständig klingelt das Telefon, eine E-Mail nach der anderen kloppt auf und so guter letzt kommen auch noch die lieben Kollegen zum quatschen vorbei. So ist konzentriertes Arbeiten nicht leicht. Für manche Aufgaben braucht man jedoch Ruhe. Grundsätzlich gilt: Multitasking also ständiges hin und her springen zwischen verschiedenen Aufgaben, ist nicht förderlich für die Konzentration. Auch der ständige Blick auf Smartphone kostet uns Konzentrationsfähigkeit. Leider gibt es nicht den einen wahren Tipp für alle.

E-Mails

E-Mails kommen nicht gebündelt, sondern immer mal wieder in das Postfach. Jede E-Mail reißt ein jedoch aus der Konzentration heraus. Als erstes sollte man deshalb das Pop Up Fenster und den Signalton als Hinweis für neue E-Mails ausschalten. Als Nächstes sollte man sich ein Fenster schaffen, in denen man die Post bearbeitet. Nicht alle E-Mails müssen sofort beantwortet werden. Das ständige Schienen auf das Postfach, kann auch ein Zeichen dafür sein dass man Angst hat etwas zu verpassen. Wie oft man die E-Mails liest und beantwortet, bleibt einem selbst überlassen an. Manche bearbeiten die Post dreimal am Tag und andere nur einmal.

Telefon

Das dauernde bimmeln eines Telefons kann genauso wie ständig eingehende E-Mails die Konzentration bei der Arbeit stören. Manche Jobs erfordern die ständige telefonische Erreichbarkeit, viele andere jedoch nicht. Wer ungestört arbeiten möchte, sollte den Anrufbeantworter anschalten oder sich mit dem Team absprechen und sich gegenseitig unterstützen, indem man für eine gewisse Zeitspanne das Telefon auf einen Kollegen umstellt.

Kollegen

Wer immer ein offenes Ohr für die Kollegen hat und somit seine Arbeit zu jedem Zeitpunkt für sie unterbricht, schafft am Ende wenig. Wenn man mitten in einer Arbeit steckt, darf man Fragen oder Absprachen ohne schlechtes Gewissen aufschieben. Der gerade Konzentration braucht, kann im Einzelbüro durch eine geschlossene Tür und im Großraumbüro durch Kopfhörer deutlich machen, dass man jetzt nicht gestört werden möchte. Kopfhörer helfen auch gegen störende Kollegen Geräusche und anderen lernen. Gut ist es im Kollegenkreis feste Zeiten für einen Austausch zu vereinbaren und feste Zeiten, wann man konzentriert und ungestört arbeiten möchte. Wichtig ist es, klar zu sagen, wenn es nicht passt, denn das ist besser als abgelenkt und halbherzig ein Gespräch zu führen.

Arbeitszeit

Wenn ich zu festen Zeiten im Job erreichbar sein muss, kann seine Zeiten flexibler einteilen. Früher zu kommen oder später zu gehen kann eine gute Möglichkeit sein, in Ruhe arbeiten zu können. Welche Zeit einem selber besser liegt, ist dabei sehr unterschiedlich und hängt auch vom Bio Rhythmus ab. Jedoch sehr sehr früh kommt oder erst sehr spät, hat eventuell auch weniger Kontakt zu den Kollegen.

Essen und Trinken

Häufig vergessen wir es regelmäßig zu trinken. Wenn man zu wenig getrunken hat, sinkt die Konzentrationsfähigkeit. Wenn ich also müde werde und unkonzentriert bin, kann das daran liegen, dass ich zu wenig getrunken habe. Es muss nicht gleich ein ganzer Liter sein, besser man nimmt alle paar Minuten einen kleinen Schluck.

Ebenso ist es mit dem Essen. Wir nachmittags unbedingt etwas Süßes braucht, hat vielleicht zu wenig getrunken oder braucht viel mehr gerade eine hause. Auch mittags besser nicht zu fett essen, denn das macht nicht nur dick, sondern auch müde und die Konzentration sinkt.

Erholt mehr leisten

Wer ausgeruht ist und eine gute Nacht hatte, wird auch einen guten Tag haben. Und umgekehrt. Es ist also wichtig, wie wir nachts schlafen und wie viel. Ebenso wichtig ist es, regelmäßige Pausen einzulegen. die Konzentrationsfähigkeit sinkt nach circa 70 Minuten und der Körper schaltet im Pausenmodus. Dann lohnt es sich eine kurze Unterbrechung zu machen, in der man abschaltet. Also nicht am Smartphone spielen oder Nachrichten lesen und schreiben. Besser aufstehen und irgendwo hin gehen, sich mit Kollegen unterhalten, sich einen Kaffee holen und dazu ein großes Glas Wasser. Nach und 4 Stunden braucht der Körper eine längere Pause und diese am besten an der frischen Luft. Den Feierabend sollte man bewusst gestalten und nicht bis zum letzten Moment arbeiten oder den Haushalt erledigen.

Trainings rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie & Stressbewältigung – “Damit aus dem UND kein ODER wird”

Individuell auf die Teilnehmer ausgerichtete Impulse, die hängen bleiben. Austausch und Lernen von einander, über den eigenen Tellerrand schauen, den eigenen Alltag aus dem gewohnten Trott bringen und neuen Schwung mitnehmen. Profitieren Sie von der bunten Durchmischung kleiner Gruppen (max. 12 Teilnehmer) und dem intensiven Austausch mit den anderen.

Hier findest du die nächsten Termine, die offen für jeden buchbar sind – erlebe Silke Mekat live bei einem Training der Haufe Akademie. Treffen wir uns?


Frauen in Balance: erfolgreich in Beruf und Familie

Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Termine und Orte finden Siehier

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken

Ausführliche Informationen und Buchung

Veröffentlicht in home office, Stressmanagement und Zeitmanagement, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Alle wieder zurück im Büro

Photo by fauxels on Pexels.com

Nachdem viele von uns Wochen im Home-Office gearbeitet haben, führen die Lockerungen der Corona bedingten Beschränkungen und der Wegfall der Homeoffice Pflicht an vielen Arbeitsplätzen dazu, dass wieder mehr Menschen in die Büros zurückkehren. Wie soll man nun mit dem Kollegen umgehen, wo man sich so lange nicht gesehen

Vielleicht sind manche Kollegen über ängstlich oder haben eine andere Meinung oder sehen das ganze eher gelassen, dann kann es schwierig werden zusammen zu arbeiten.

Wichtig ist es immer daran zu denken, das ist nicht mein Problem ist, sondern das des anderen. Lassen Sie sich von der schlechten Laune eines Schwarzmalers nicht anstecken. Nehmen Sie sich die Hinweise von Perfektionisten, wie häufig man sich zum Beispiel ins Gesicht gefasst hat, nicht allzu ernst. Solche Menschen drücken ihre eigenen Bedürfnisse aus, die ihnen wichtig sind. So haben Schwarzseher häufig Angst und Perfektionisten fürchten Fehler.

Niemand verhält sich schwierig, nur um andere zu ärgern.

Wem es schwer fällt bei den lieben Kollegen gelassen zu bleiben, sollte wie ein Schauspieler auf einer Bühne handeln. Betrachte die Kollegen auch einmal von außen. So wird einen cholerischen Kollegen, der am rumtoben ist, aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet vielleicht zu einem Rumpelstilzchen und wir können diese mit einem Lächeln betrachten. Die innerliche Distanz zu wahren, gelingt, wenn man sich bewusst macht, dass schwieriges Verhalten oft ganz willkürlich auftritt. Meistens ist es auch nicht gegen mich persönlich gerichtet. Deshalb immer den Schritt zur Seite machen und die ganze Situation von außen betrachten. Nicht zuletzt sollte man sich auch selbstkritisch fragen: womit nerve ich vielleicht meine Kollegen gerade? Äußere ich vielleicht zu viele Sorgen? Oder bin ich genervt über die Situation in Schule und Kindergarten? Wenn ich dies erkenne, kann ich gegensteuern.

Zum Weiterlesen:

Jeder vierte schafft seine Arbeit nicht

Sind wir Allesmacherinnen?

Seminartipp:

Frauen in Balance: erfolgreich in Beruf und Familie

Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.
Termine und Orte: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Ausführliche Informationen und Buchung

Die Anfahrt ist zu weit? Der Termin passt nicht? Weitere Termine und meine anderen Seminare finden Sie auf http://www.Haufe-Akademie.de

Veröffentlicht in home office, Stressmanagement und Zeitmanagement, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

HomeOffice mit Kind: Familienorganisation –Tipps & Ideen

Photo by EKATERINA BOLOVTSOVA on Pexels.com

Homeoffice ist seit einigen Wochen nichts Besonderes mehr. Plötzlich war es in vielen Firmen möglich, was früher undenkbar schien und viele Mütter und Väter können Arbeit und Familie auch nur so vereinen.Neben einem Zeit- und Aufgabenmanagement, ist es wichtig eigenen Grenzen zu setzen.

Klare Pläne & Strukturen für alle – Home-Office mit Kind am besten am Vorabend vorbereiten

Das Geheimnis liegt darin, kleine Zeiteinheiten wertzuschätzen und zu nutzen. Und Arbeitseinheiten, die voller Unterbrechungen sein können, mit Arbeitseinheiten zu kombinieren, in denen wir vollkommen ungestört sind.

ZENTRAL: Kommunikation & Austausch untereinander –jeden Tag!

  • Triff klare und detaillierte Absprachen mit dem Partner oder der Partnerin und mit den Kindern: z.B. wann wird morgens aufgestanden? Wann sind Pausen und Essenszeiten geplant? Welche Arbeiten sind zu erledigen? Welche to dos am wichtigsten? HIer bietet sich das ABC Prinzip an. Erst alle Aufgaben, die wirklich heute erledigt werden müssen, erst dann Dinge, die noch etwas Zeit haben und erst zum Schluss die Sachen, die zwar viel Zeit in Anspruch nehmen, aber uns nicht wirklich voran bringen. Daraus lassen sich Arbeitszeit, Ansprechzeit Schulthemen, Feierabend usw. ableiten.
  • Entwickel neue Rituale & Gewohnheiten für dich selbst und für die ganze Familie!
  • Nimm Dir jeden Tag bewusst Zeit für die Priorisierung & Zeitplanung!
  • Mache ein wirkliches Wochenende und räumen dafür alles, was mit der Arbeit zu tun auf und außer Sichtweite!
  • Schaffe Dir täglich ein Zeitfenster für dich selbst zum Durchatmen!

Zur Planung:

  1. Wann genau wäre das bei Dir am besten möglich?
  2. Wer kann Dich dabei unterstützen, dass es auch klappt

Schule zu Hause

  • Unterstütze deine Kinder bei der Zeit- und Aufgabenplanung!
  • Lobe Challenges (mit kleinen Belohnungen) aus, z.B. für „sich selbst durchbeißen“ (statt alle zwei Minuten Mama oder Papa zu fragen)!
  • Störe die Kinder nicht beim Lernen!
  • Traue deinen Kindern etwas zu
  • Sei anwesend, aber übernimm nicht die Aufgaben, wenn die Kinder beim Homeschooling immer wieder Unterstützung brauchen. Ließ E-Mails, koche, lege die Wäsche etc.. Sobald du selber versuchst zu arbeiten, kocht eine solche Situation schnell hoch.

Wichtig, was bei den anderen klappt, muss nicht klappen. Jede Familie braucht ihr eigenes Modell!

Stress vermeiden –Kraftquellen im Alltag anzapfen

1.Was gibt mir neue Energie? sind meine Kraftquellen, die ich auch im Alltag nutzen kann?

2.Wann und wo kann ich diese ganz konkret in meinen Terminkalender einbauen?

3. Was hilft mir zwischen drin, wenn‘s stressig wird?

4.Ab welchem konkreten Termin starte ich damit, sie tatsächlich zu nutzen?

Kraftquellen im Alltag anzapfen

Das hilft uns im Alltag aufzutanken:

Ein Spaziergang in der Natur, joggen oder walken, Radfahren, Yoga, kreativ sein, ein Hörbuch hören, Musik hören oder selber welche machen, singen, Lesen, aber keine Fachliteratur, Zeit mit der Familie, ein Tier streicheln, backen oder kochen, einen Film anschauen oder eine Serie, früher aufstehen und diese Zeit ganz bewusst genießen,

Achte auf die innere Haltung

  • Lass auch mal „Fünfe gerade“ sein und schraube deine Anspruchshaltung an dich, an die Kinder, den Partner… herunter
  • Setze realistische Ziele! (80:20-Regel)
  • Habe den Mut dazu, dein Komfortzone zu verlassen, neue Schritte zu wagen und zu experimentieren!
  • Nutzen deine Kraftquellen im Alltag zum regelmäßigen Auftanken!
  • Schließe den Tag positiv ab, gerne auch zusammen mit der Familie!

Stress vermeiden –Achtsamkeit im Alltag

Beispiel: 3-Minuten-Achtsamkeit

Dafür 3x am Tag für eine Minute innehalten und die Gesamtsituation sowie die eigene Person bewusst wahrnehmen. Auch gut: AAlltagshandlungen bewusst wahrnehmen, z.B. ein Glas Wasser trinken, Schuhe anziehen, beim Wäsche aufhängen bewusst auf die Wäscheklammern und deren Farbe konzentrieren: zwei rote, zwei gelbe, …

Stress vermeiden –Gute-Laune-Fragen

  • Was war schön in den letzten 24 Stunden –auch wenn es noch so nebensächlich ist? (3 Dinge)
  • Ich bin dankbar für (3 Dinge):
  • Was habe ich heute Gutes für jemanden getan?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Was würde den heutigen Tag wundervoll machen? –und dann TUN ES!

Mach die Beantwortung dieser Fragen zu deinem Abendritual und du wirst besser schlafen.

Gönnen dir eine Ruhepause und denke ein paar Minuten darüber nach –  am besten jeden Tag.

Zum Weiterlesen:

Struktur im Homeoffice- versuchen Sie jeden Tag etwas zu schaffen

Zufriedenheit im Home-Office

Homeoffice – so bleibt der Rücken fit

Home Office: Routinen für stressfreie Videokonferenzen Foto von Tatiana Syrikova von Pexels

Quellen: in Anlehnung an „Das 6-Minuten-Tagebuch“ (Dominik Spenst) und : https://www.palverlag.de/GuteLauneFragen.htmlabgerufen 14.8.2018, simplifyaktuell vom 15.8.2018