Frauen in Balance

Beiträge mit Schlagwort ‘Frau’

Was tun mit kleinen Morgenmuffeln?

Beraterin, Trainerin und Autorin rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Selbst-und Zeitmanagement, Silke Mekat

Vielleicht ergeht es Dir wie mir. Meine Tochter ist ein Morgenmuffel. Morgens aufzustehen, um noch in Ruhe zu frühstücken und doch rechtzeitig im Kindergarten zu sein, war manchmal ein Drama. Mama hat einen frühen Termin? Nahezu unmöglich.
Inzwischen geht sie zur Schule, aber morgens kann die Lampe am Bett brennen und das Radio spielen, sie schläft. Aus unserer  Tochter wird mit Sicherheit keine Lerche, die morgens fröhlich in der Früh in den Tag startet.

Welche Tipps gibt es also den Start in den Tag für alle schöner zu gestalten?
Gib der guten Laune schon am frühen Morgen eine Chance. Dann hast du wieder einen guten Tag heisst es in einem Spruch

  • Musik: ein Radio im Bad kann helfen, denn mit Musik geht vieles leichter.
  • Licht an: Licht an und Vorhänge auf soll die Melatonin Produktion stoppen und einen wach machen. Funktioniert leider gerade in der dunklen Jahreszeit nur mir Lampe oder Lichtwecker. Diese schon vor dem Weckerklingeln angehen lassen und so langsam wach werden. Der Körper registriert das Licht und schüttet Hormone aus, die die Nacht vertreiben.
  • Wecker: am besten etwas früher stellen und nicht die Snooze Taste drücken, denn die hält uns im Halbschlaf. Dieses Gefühl zeiht sich dann durch den ganzen Tag
  • Abendroutine: Kleidung rauslegen fürs Kind und für mich, das entspannt den Morgen. Lässtige Suchereien und Diskussionen entfallen. Noch müde ist der Kleiderschrank dann eh meistens leer. Während wir abends schnell das passende herausziehen. Einfach mal ausprobieren.
  • Morgenroutine: ich brauche morgens meinen Kaffee und Nachrichten im Fernsehen, um fit für den Tag zu werden. Auch Kinder brauchen ihre Morgenroutine. Was würde für Euch passen? Warum nicht den Tag mit kuscheln beginnen? So kann der Kreislauf langsam in Schwung kommen und der Stress des Aufstehen und rechtzeitig im Kindergarten oder in der Schule sein zu müssen wird vermindert. Fördert sicherlich die gute Laune aller.

Wie startest Du in den Tag?
Herzliche Grüße

Fit und entspannt durch den Winter

Die täglichen Belastungen und somit unsere physische Verfassung beeinflussen unsere Widerstandskraft gegen Erkältungskrankheiten und Co. Stehen wir dauerhaft unter Stress, so verringert sich die Zahl und Aktivität der für die Abwehr zuständigen Immunzellen. Hier gilt es gegenzusteuern. Wer sich frühzeitig im Alltag Auszeiten nimmt und immer wieder Pausen zum Auftanken einplant, bleibt auch in turbulenten Phasen gelassen und unterstützt die Infektabwehr des Körpers.

Draußen sind Schmuddelwetter oder Schneegestöber 
was gibt es dann schöneres, als sich ein paar Verwöhnmomente zu gönnen? Die Kinder können sich auch mal eine halbe Stunde allein beschäftigen. Ein ausgiebiges Bad in der Wanne mit duftenden Zusätzen, ist jetzt genau das Richtige. Vielleicht mit Musik oder einem Buch dazu.
Wer zu Hause nicht entspannen kann, gönnt sich vielleicht mal wieder eine längere Massage, bei der man sich fallen lassen und vom ganzen Jahresendstress abschalten kann. So werden Stresshormone im Körper gesenkt und das Wohlbefinden positiv gestärkt.
Gleiches gilt für Meditation, Yoga, autogenes Training und andere Entspannungsverfahren. Mit diesen Techniken kannst Du leicht und in kurzer Zeit wieder auftanken.
Liebe Grüße

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Paul und Marie: Fakten rund um Kinder in Deutschland

people girl design happy

Photo by Bess Hamiti on Pexels.com

 

Ende 2018 lebten in Deutschland rund 10,5 Millionen Kinder unter 14 Jahren. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September beleuchtet das Statistische Bundesamt (Destatis) das durchschnittliche Leben eines Kindes in Deutschland bis zum Schuleintritt.
  • Im Jahr 2018 wurden in Deutschland 787.500 Kinder geboren.
  • Der beliebteste Name für neugeborene Jungen war Paul. Neugeborene Mädchen trugen im Jahr 2018 am häufigsten den Namen Marie (Quelle: Gesellschaft für Deutsche Sprache).
  • Die beiden haben gute Chancen auf einen Geburtstag im Sommer. Nach Monaten betrachtet, kamen sowohl die meisten Jungen als auch die meisten Mädchen im Juli zur Welt.
  • Unter den rund 10,5 Millionen Kindern unter 14 Jahren sind 5,4 Millionen potenzielle Spielgefährten und 5,1 Millionen mögliche Spielgefährtinnen  von Paul und Marie. Dies spiegelt das Verhältnis von Jungen zu Mädchen zum Zeitpunkt der Geburt wider: Von 100 neugeborenen Kindern sind statistisch gesehen etwa 51 Jungen und 49 Mädchen.
  • Paul und Marie leben wahrscheinlich in Nordrhein-Westfalen – und mit ihnen rund 1,2 Millionen Jungen und 1,1 Millionen Mädchen.
  • Beide Kinder wachsen vermutlich bei ihren verheirateten Eltern im Haushalt auf, denn in rund 5,6 Millionen von 8,0 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern sind die Partnerinnen und Partner verheiratet; diese Gruppe stellt mit 70 % den größten Anteil.
  • Bis zum Alter von zwei Jahren werden Paul und Marie vermutlich durch ihre Eltern betreut, wie insgesamt zwei Drittel aller Kinder dieses Alters.
  • Vom dritten Lebensjahr an bis zum Schuleintritt sind die meisten Kinder in einer Kindertagesbetreuung: Die Betreuungsquote der Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren beträgt 93 %.
  • Wenn sie sechs Jahre alt sind, wohnen Paul und Marie wahrscheinlich mit einem Bruder oder einer Schwester zusammen. Vier von fünf Kindern in diesem Alter leben mit mindestens einem Geschwisterkind in der Familie.

Quelle: Destatis

Entspannung: die Kunst zur Ruhe zu kommen

Liebe Leserin,
draussen ist es ungemütlich kalt und grau, die Kinder toben oder liefern sich wütende, endlos Diskussionen – wie soll man da ruhig und entspannt bleiben?

Ausreichend Schlaf trägt dazu bei, dass wir Infekten und dem täglichen Wahnsinn in der Familie oder im Job trotzen. Wenn wir uns regelmäßig sieben bis acht Stunden ins Bett kuscheln und uns den notwendigen Schlaf gönnen, uns ausruhen, dann erholt sich der Organismus und mit ihm die Abwehrzellen, die uns gegen Erkältungen und Plagegeistern schützen.

Entspannungs- und Anspannunsphasen, sollten sich über den Tag verteilt abwechseln. Auf eine aktive Phase, sollte also eine Entspannung folgen. Verschnaufpausen sind regelrechte Kraftquellen, denn niemand kann ohne Pause durcharbeiten. Statistiken zeigen, dass derjenige, der bis zum Arbeitsende durchpowert insgesamt weniger schafft, als die, die sich zwischendurch ein paar Minuten Erholung gönnt. Das müssen keine lange Unterbrechungen sein, schon 2 Minuten reichen, um den Kopf anders denken zu lassen und so wieder frei zu bekommen.
Habe ich am Abend dann etwas schönes vor. Vielleicht ausgiebig Zeit in der Badewanne, ein Sport- oder Yogakurs oder ein Treffen mit netten Menschen, trägt die Vorfreude auf diese Ruhe- und Genussmomente einen oftmals durch den ganzen Tag.

Menschen, die sich selbst als glücklich und zufrieden einschätzen, weisen im Blut häufig eine geringere Menge des Stresshormons Cortisol auf. Dagegen schwächt ein zu hoher Cortisolspiegel das Imunsystemn.

Probiere es also ruhig mal aus und baue Pausen in Deinen Tag mit ein.

Lust mehr zu erfahren?

Dann empfehle ich den Besuch des Seminars: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken

In diesem Training lernst Du, wie du den Kopf wieder frei bekommst, neue Energien tankst und Methoden für mehr Balance im Berufsalltag.

Seminartipp: Einfach Zeit haben: Selbstorganisation und Zeitmanagement

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

 

Wie kann man Stress in der Weihnachtszeit vermeiden?

Liebe Leserin,
die Weihnachtszeit und das Weihnachtsfest sind für viele Familien nicht nur ungetrübte Freude. Für viele Familien ist der Stress zur Weihnachtszeit besonders groß. Die Gründe dafür, warum gerade auch der emotionale Stress in der Weihnachtszeit besonders groß ist, sind von Familie zu Familie unterschiedlich.
In vielen Familien verlaufen die Tage vor Weihnachten in besonders großer Hektik. Da müssen noch Plätzchen gebacken oder Geschenke besorgt und verpackt werden, man muss für das Festessen einkaufen, Weihnachtskarten müssen geschrieben und die Wohnung auf Vordermann gebracht werden. Und auch der Christbaum muss natürlich rechtzeitig zum Fest in voller Pracht erstrahlen.
Ein weiterer Punkt, der den Stress zur Weihnachtszeit befördert: Viele Familien haben zu hohe Erwartungen an Weihnachten als Familienfest. Sie bauen auf vollkommene Harmonie. Doch natürlich gibt es auch während der Weihnachtsfeiertage familiäre Konfliktpunkte. Das gilt besonders dann, wenn Familienmitglieder zu Besuch sind, mit denen man sich unter dem Jahr auch nicht besonders gut versteht. Streit und emotionaler Stress zur Weihnachtszeit sind bei solchen Konstellationen geradezu vorprogrammiert. Und dann ist da noch eine Stolperfalle: Eltern und Kinder haben oft unterschiedliche Vorstellungen von Gestaltung und Ablauf der Festtage. Freunde stehen da manchmal höher im Kurs als die eigene Familie.

Wie kann man Stress in der Weihnachtszeit also vermeiden?

Stress zur Weihnachtszeit ist also in vielen Familien durchaus kein unübliches Phänomen. Trotzdem muss er nicht sein. Wenn man einige wenige Tipps beherzigt, kann man diese Belastung vergleichsweise einfach vermeiden und ein harmonisches Familienfest verbringen.
Der beste Tipp, um Stress zur Weihnachtszeit zu vermeiden: Sorge für ein optimales Zeitmanagement. Wer Geschenke erst zwei Tage vor dem Fest kauft oder die Weihnachtsplätzchen erst in der Woche vor Weihnachten backt, muss sich auf Stress einstellen. Besser ist es, sich frühzeitig Gedanken zu machen und einen Plan aufzustellen, was in den Wochen vor dem Fest noch alles erledigt werden muss. So behält man immer den Überblick und gerät in den letzten Tagen vor dem Fest nicht ins Straucheln. Lege nicht nur den Zeitplan fest, sondern besprich auch, wer die einzelnen Aufgaben erledigen soll. Das entlastet Dich und bezieht alle Familienmitglieder in die Planung mit ein.
Ein paar kleine Tricks können ebenfalls Stress zur Weihnachtszeit minimieren: Lade Gäste oder Familienmitglieder zu unterschiedlichen Zeiten und nicht alle gemeinsam ein. Es ist für alle ruhiger, wenn potentielle Streithähne nicht gemeinsam an einem Tisch sitzen müssen. Sei bei der Planung in den Wochen vor dem Weihnachtsfest ruhig mal egoistisch: Schaffe Dir als Hauptorganisatorin des Festes eigene Freiräume. Verabrede Dich zum Beispiel einfach mit Freundinnen auf dem Weihnachtsmarkt zu einem gemeinsamen Bummel. Und auch den Stress der Vorbereitungen sollen und mussst Du nicht allein schultern. Wenn keiner bereit ist, Dich zu unterstützen, dann gibt es Weihnachten eben keinen Braten, sondern vielleicht ein kaltes Buffet. Um Stress am Weihnachtsabend zu vermeiden, sollten sich alle Familienmitglieder auf eines einigen: Grundsatzdiskussionen über heikle Familienthemen haben an diesem besonderen Abend keinen Platz. Stress in der Weihnachtszeit muss also nicht sein, wenn man diese wichtigen Regeln beachtet. Einem harmonischen Familienfest steht so nichts mehr im Wege.
P.S. mehr alltagstaugliche Tipps Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, erhälst Du in meinem Seminar: Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie

Weihnachten mal ganz ohne Stress

Liebe Leserinnen,
haben Ihre Kinder auch schon Bauchkribbeln und sind ganz aufgeregt, denn bald ist Heilgabend?

Wohin wir gehen, überall Weihnachtslieder. Lebkuchen und Glühwein. Doch bei den vielen to dos, Terminen und den vielen Verpflichtungen will keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen oder geht es Dir da anders?

Die einen lieben es, die anderen sind froh, wenn wieder alles vorbei ist. Aber egal zu Welcher Fraktion Sie bgehören, daran vorbei kommt niemand.

Laut Umfragen ist das nervigste Weihnachtslied Last Christmas von Wham, das gleichzeitig am häufigsten im Radio gespielt wird.

Das unbeliebteste Geschenk bei Männern sind übrigens Socken und wir Frauen freuen uns so gar nicht über ein Haushaltsgerät.

Genug vom Adventsrummel, von blinkender Deko, der hundersten Frage was sich die Kinder denn nun wünschen und wer was schenkt? Ihre Kräfte sind am Ende des Jahres nahezu aufgezehrt und die Weihnachtsvorbereitungen tun ein übriges? Dann habe ich hier ein paar Tipps für entspannte Weihachten für Sie.

Damit Weihnachten richtig und nicht nur oberflächlich harmonisch wird:

7 Tipps für harmonische Weihnachtsfeiertage von Birgit Geistbeck

www.entspannt-wohnen.com

WEIHNACHTEN, das Fest des Friedens, der Freude und der Harmonie. Hohe Ansprüche, die wir da an drei …Lesen Sie hier weiter

Weitere Tipps für stressfreie Feiertage finden Sie bei Walburga Kliem, 7 Tipps für friedvolle Feiertage , und Cordula Nussbaum, Stressfrei durch die (Vor-)Weihnachtszeit.

 Herzliche Grüße und einen entspannten Endspurt auf Weihnachten!

Neues Jahr und auch neues Ich?

„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen,
einmal daraus zu erwachen.“

(Josephine Baker, Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin)

neon signage

Photo by Ivan Bertolazzi on Pexels.com

Liebe Leserin,

ein guter Zeitpunkt sich über die eigenen Wünsche, Träume, Werte, Ziele etc. klar zu werden und diese anzugehen ist der Jahreswechsel.

Deshalb möchte ich Dich motivieren, dir in dieser für die Zeit zwischen den Jahren Gedanken darüber zu machen.

Wie das geht?

Am besten trägst Du dafür einen festen Termin in deinen Kalender ein, mache es dir gemütlich und beginne deine Gedanken spielen zu lassen…

 

  • +        Was wäre für Dich im neuen Jahr so richtig schön?
  • +        Was möchtest Du neu anfangen?
  • +        Was möchtest Du hinter sich lassen?
  • +        Welche Aufgaben möchtest Du gerne neu übernehmen?
  • +        Welche Menschen möchtest Du um dich haben?
  • +        Wie möchtest Du wohnen und wie?
  • +        Wo und wie möchtest Du arbeiten?
  • +        Wie viele Tage oder Stunden möchtest Du arbeiten?
  • +        Entspricht Dein Job deinen Wünschen oder wie sollte er aussehen?
  • +        Wie viel Zeit möchtest Du mit deinen Kindern verbringen?
  • +        Wie viel Zeit mit dem Partner?
  • +        Willst Du etwas Neues lernen? Wenn ja was?
  • +        Welche Hobbies hast Du? Hast Du überhaupt Hobbies? Oder was möchtest Du gerne machen?
  • +        Wie und wie viel Zeit möchtest Du für dich selber einplanen?
  • +        Wie möchtest Du diese Zeit füllen?
  • +        Wie lässt sich Sport in Deinen Alltag einbauen?
  • +        Was könnte das sein?
  • +        Hast Du genug Zeit zum Entspannen oder hättest du gerne mehr?

Stress reduzieren – sag öfter mal Nein

Die meisten unter uns sagen äusserst ungern Nein.

Eine Bitte abzuschlagen gilt allgemein als unhöflich. Hilfsbereit und höflich zu sein, sind Werte in unserer Gesellschaft.
Gerade Frauen können sehr schlecht Nein sagen. Doch in der Mehrfachbelastung aus Beruf und Familie kommen Sie mit einer solchen Einstellung schnell an Ihre Grenzen.

Und wer immer alle Arbeiten übernimmt, bekommt schnell noch mehr aufgebürdet. Schnell landen Arbeiten bei einem, die eigentlich in den Bereich eines Kollegen, des Partners oder der Kinder gehören. Auch gern genutzt: jemand der immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Probleme anderer hat. Hier wird man schnell zum „seelischen Abfalleimer“. Der Freundin geht es anschliessend wieder gut und wir selber können die Nacht nicht schlafen, so sehr beschäftigen uns die Probleme anderer.
Natürlich sollen und wollen wir für Kollegen, Freunde und Familie da sein. Keine Frage. Doch das rechte Maß muss jeder für sich festlegen.

 

Wo sind meine Grenzen?

Wie lässt sich zwischen der Kollegin unterscheiden, die wirklich Hilfe braucht und der, die es auch gut allein schaffen könnte? Die, die wieder einmal ihre Arbeiten bei mir ablädt, so dass ich noch lange im Büro sitze, während sie schon nach Hause gegangen ist und der Kollege, die wirklich der Aufgabe allein nicht Herr wird?

Sag nicht spontan zu, wenn jemand Dich um etwas bittet.

Besser bittest Du um etwas Bedenkzeit oder atmest tief durch und wartest etwas ab. Das muss nicht lang sein, ein kurzer Moment sich selber zu fragen “möchte ich das wirklich”, reicht meist aus.
In dieser Zeit solltest Du dir folgende Fragen stellen und nur, wenn wenn du diese Fragen bejahen kannst, solltest Du dem anderen Hilfe und Unterstützung anbieten. Kannst Du den Fragen nicht zustimmen, dann antworte auch mit Nein.

  1. Könnte derjenige sein Problem auch selbst und ohne Deine Hilfe lösen?
  2. Ist derjenige bereit Deinen Rat anzunehmen und umzusetzen?
  3. Will er sein Problem wirklich gelöst haben?
  4. Hast Du auch selbst ein ehrliches Interesse an seinem Problem oder möchtest du nur nicht unhöflich zu sein?

Nein sagen üben

Wenn Dir Aufgaben und Anforderungen über den Kopf wachsen, überlege doch einmal, ob du dir nicht zu viel aufladen (lässt). Übe, Nein! zu sagen. Am besten zunächst in harmlosen Situationen und dann allmählich in brisanteren.

Lies auch:  Was stark gegen Stress macht

Und wenn Du mehr erfahren möchtest, empfehle ich dir den Besuch eines Seminars für eine gelungene Vereionbarkeit von Beruf und Familie:

Erfolgreich in Beruf und Familie

Familie und Beruf – das ist eine Doppelbelastung. Gerade Eltern müssen im Beruf und im Privatleben oftmals höheren Anforderungen gerecht werden, als die Kollegen. Umso konsequenter müssen berufstätige Mütter und Väter Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren, ihre Zeit einteilen, aber auch Zeit mit den Kindern, dem Partner und sich selber einplanen.
Erlerne Strategien, mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umzugehen und diesen Spagat erfolgreich meistern.

Stress ade!

Erfahre, wie sich ein erfolgreiches Berufsleben und ein glückliches Privatleben miteinander verbinden lassen. ZUr Seminarbeschreibung: Erfolgreich in Beruf und Familie

Arbeiten nach der Elternzeit: Mit diesen Tipps wird der Einstieg leichter

Liebe Leserin,

nach einem Jahr kehren etwa 45 Prozent der Mütter in den Job zurück. Doch der Wiedereinstieg in den Job gestaltet sich nicht immer so leicht, wie eine Mutter sehr offen in diesem Artikel beschreibt: Arbeiten nach der Elternzeit: Warum es härter ist, als ich dachte

Ein Kind stellt das Leben ziemlich auf den Kopf,

Nichts ist anschließend mehr so, wie es früher einmal war.

Viel Schönes kommt auf einen zu, wenn aus einem Paar eine Familie wird. Aber es ist auch sehr anstrengend.

Ein Kind zu haben, bedeutet heute aber nicht mehr, den Beruf an den Nagel zu hängen und nur noch für die Familie dazu zu sein.

Allein schon aus Gründen der Altersabsicherung sollten Mütter beruflich am Ball bleiben.

Kind und Beruf? Ja beides ist machbar!

Mütter möchten heutzutage eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das lässt sich aus allen Studien heraushören. Frauen möchten für ihre Kinder eine liebevolle Mutter sein UND sie möchten im Beruf Leistung bringen, vielleicht sogar mit Kind die eigene Karriere voranbringen.

Doch welche Schritte sind für eine gelungene Balance von Familie und Beruf wichtig  

und wie gelingen die ersten Schritte.

Früher war alles anders….

man entschied sich meist früh im Leben für einen Beruf und fand hoffentlich einen sicheren Arbeitsplatz bei einem guten Arbeitgeber.

Befördert wurde Schritt für Schritt, Frauen blieben zu Hause bei den Kindern und letztendlich wartete ein abgesicherter Ruhestand.

Doch diese Zeiten sind längst vorbei.

Heute sind Karrieren selten gradlinig, sie weisen Umwege und Brüche auf

und bieten die Chance auch mit Kindern beruflich erfolgreich zu sein. Erfolg definiert dabei jeder ganz individuell für sich. Doch immer noch bedeutet ein Kind zu bekommen für die meisten Frauen erst einmal eine Auszeit vom Job.

Der überwiegende Teil der jungen Mütter nimmt Elternzeit und bleibt erst einmal zu Hause, entweder um so viel Zeit wie möglich mit dem Nachwuchs zu verbringen oder weil trotz Berufswunsch die Möglichkeiten der Kinderbetreuung oder die Unterstützung durch den Arbeitgeber fehlen.

In beiden Fällen sollte man die Wiederaufnahme des Jobs gut vorbereiten und einige Dinge beachten, damit es mit dem beruflichen Anschluss klappt.

Darum geht es in meinem Buch: Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online.

Schritt für Schritt begleite ich Dich durch die letzten Wochen vor dem Mutterschutz, durch die Elternzeit und den Wiedereinstieg.

In vier Kapiteln gehen wir den Weg gemeinsam, um Dir den beruflichen Wiedereinstieg zu erleichtern, denn gut geplant ist klar gewonnen.

Doch warum sollten Mütter sich auf das Abenteuer Wiedereinstieg, das sicherlich nicht immer leicht sein wird, einlassen?

  1. Abwechslung macht das Leben spannend!

Kind, Job, Haushalt, Termine und so weiter – das ist ein ganz anderes Leben als Windeln, Babybrei und Co. Nach wenigen Wochen im Mütterkosmos und Gesprächen, die sich umso spannende Themen drehen, sehnt man nach etwas Abwechslung

  1. Finanzielle Freiheit –

nicht nur für die oben erwähnte Alterssicherung, es ist unheimlich gut für das eigene Selbstbewusstsein zum Familienunterhalt beizutragen.

Für mich war es nach 20 Jahren eigenes Geld eine schlimme Umstellung, plötzlich von meinem Mann abhängig zu sein.

  1. Karriere Kick, statt Karriere Knick,

denn wer auch in der Elternzeit Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten hält, findet leichter wieder in den Job und zu einem ausgewogenen Verhältnis von Beruf und Familie

  1. Eine Rückkehr in Teilzeit?

Dann freue Dich auf vergnügliche Nachmittage im Freibad, Eis essen auf dem Heimweg, Spaß oder entspanntes Lesen auf dem Spielplatz…

  1. Morgens schick ins Büro,

was meinst Du wie sehr du diese Momente herbeisehnen wirst, wenn man in der Elternzeit kaum aus den Breibekleckerten Joggingsachen herauskommt

  1. Immer wieder etwas Neues lernen.

Ob im Beruf oder zusammen mit Ihrem Kind, Du wirst immer wieder etwas Neues erfahren

  1. Die Zeit mit dem Kind bewusst genießen, statt dass es so nebenbei läuft.

Die gemeinsame Zeit wird dadurch wertvoller oder auch zur Quality time in der Du ganz bewusst und mit Freude für dein Kind da bist.

  1. Abends zusammen am Tisch sitzen und jeder erzählt von seinem spannenden Tag
  2. Das Wochenende mit der Familie genießen

und zu wissen, dass am Montag wieder der Kopf im Büro gefordert sein wird.

  1. Mit Selbstbewusstsein vor den alten Freunden ohne Kinder berichten können, was in Deinem Leben so los ist

Bevor Du mit deinem Chef über den beruflichen Wiedereinstieg redest, solltest du eine genaue Planung machen. Dabei hilft der Arbeitsbogen im Buch.

Wie Du die Elternzeit richtig vorbereitest, dazu Tipps für Berufstätige in Elternzeit

und für den Endspurt in den Mutterschutz.

Wichtig ist: Zeige Engagement gegenüber dem Arbeitgeber

Wenn Du heute schon weißt, dass du nach der Elternzeit zurück in den Job möchtest, ist es wichtig bereits früh die Weichen dahingehend zu stellen, einen möglichst reibungslosen Wiedereinstieg zu gewährleisten.

  • Manche Frau, erhält als Mutter in Elternzeit nicht mehr alle relevanten Informationen und fühlt sich wie von der Außenwelt abgeschnitten. Mach deshalb Deinem Vorgesetzten und den Kollegen klar,dass Du weiterhin präsent und gut informiert bleiben willst.
  • Du könntest z.B. auch deinen Vorgesetzten bitten dich per Mail über für deinen Arbeitsbereich relevanten Geschehnissen im Unternehmen auf dem Laufenden zu halten. Oder bitte eine Kollegin dies zu tun.

So bleibst Du fachlich am Ball und wirst im Unternehmen nicht ‚vergessen‘.

Überlege gut, ob Du wirklich für volle drei Jahre aus dem Berufsleben aussteigen willst oder vielleicht doch im Rahmen der Elternzeit in Teilzeit arbeiten könntest.

So behältst Du den Kontakt zum Unternehmen, zu Kollegen und vor allem zu fachlichen Inhalten.

Eine Arbeitsaufnahme während der Elternzeit ist problemlos bis zu 30 Wochenstunden möglich.

Überlege frühzeitig, wie Du dir den Wiedereinstieg nach der Elternzeit vorstellst.

  • Willst Du künftig Voll- oder Teilzeit arbeiten?
  • Ist die Betreuung der Kinder gewährleistet?
  • Wie flexibel bist Du in deiner Zeitplanung und wie flexibel ist der Arbeitgeber?
  • Könntest Du vielleicht auch zeitweise von zu Hause arbeiten oder die Arbeitszeit flexibel gestalten?
  • Checke bereits ab, welche Aufgaben Du gut in Teilzeit übernehmen könntest.

Je konkreter Deine Vorstellungen über den Wiedereinstieg sind, desto leichter wird es für dich sein, deine Vorstellungen beim Vorgesetzen und der Personalabteilung durchzusetzen.

Stelle die Weichen für die Rückkehr richtig

Frage Dich

  • ·         Wie lange möchtest Du gern mit Kind pausieren?
  • ·         Wie lange Du tatsächlich pausieren könntest, ohne deine Karriere oder den beruflichen Anschluss zu verlieren?
  • ·         Wie kannst Du während der Babypause den Kontakt halten?
  • ·         Könntest Du dir vorstellen während der Babypause mit reduzierter Arbeitszeit am Ball zu bleiben und wie steht dazu wohl dein Arbeitgeber?·
  • ·         Hast Du dir überlegt, wie lange du stillen möchtest und ob dies an deinem Arbeitsplatz auch möglich wäre, wenn du noch in dieser Zeit zurückkehrst?·
  • ·      Weiß Dein Chef, dass du ganz sicher wieder kommst?

Ähnlich wie wir Pläne für den nächsten Urlaub schmieden, die Reise im Vorfeld buchen und wir uns das Urlaubsziel schon bei der Planung sehr gut vorstellen können, solltest Du auch den Wiedereinstieg angehen.

Entscheide, wie Dein Leben sein soll, wie viel Anteil der Beruf hat, wie viel Zeit Du mit deinem Kind haben möchtest.Checklisten dafür findest Du auch im Leitfaden.

Male Dir das Leben als berufstätige Mutter genau aus, das hilft die beruflichen und privaten Pläne zu realisieren.

Wenn Du weißt, wohin die Reise gehen soll und du dir dieses Ziel mit all seinen Zwischenzielen so attraktiv wie möglich ausmalst, dann wirst Du auch die Anstrengungen aufbringen, die dafür notwendig sind. Eine Vision oder ein attraktives Ziel, sind wie eine Richtschnur im Leben.

Tipps für den erfolgreichen Wiedereinstieg zusammengefasst

  • Besprich Deine Planungen zum Wieder­einstieg in den Beruf noch vor der Elternzeit mit deinem Vorgesetzten.
  • Halten Sie auch während der Elternzeit Kontakt Kollegen und Vorgesetzten
  • Biete Teilzeitarbeit, Urlaubs- und/oder Krankenvertretungen während der Elternzeit an.

So bleibst Du fachlich am Ball und zeigest Präsenz

  • Informiere Dich über mögliche Weiterbildungsmaßnahmen.
  • Nimm an Veranstaltungen Deines Arbeitgebers teil und lass dich zu Firmenfeiern einladen
  • Nutze Fachmedien, das Firmenintranet oder bitte Kollegen Dich auf dem Laufenden zu halten
  • Organisiere rechtzeitig, am besten schon in der Schwangerschaft, eine Kinderbetreuung, wo Du dein Kind gut aufgehoben weißt.

Wichtig ist bei all diesen Überlegungen vor allem eines,

dass wir als Mutter wir mit unserem Kind verbringen können, wirklich genießen können!

Denn nur eine glückliche und zufriedene Mutter ist auch eine gute Mutter.

Mehr zum Buch >>> Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Und wer nicht gern mit einem Buch allein zu Hause sitzt, auf den freue ich mich im Seminar  Erfolgreich in Beruf und Familie – Informationen findet Ihr hier

Herzliche Grüße

Silke Mekat

Ausgebrannt? Ohne mich!

Erschöpft sind wir alle hin und wieder.  Wann beginnt das Ganze zu kippen und aus einer Erschöpfung wird ein Dauerzustand? Was kann ich tun, um nicht völlig auszubrennen?

Welche Warnsignale gibt es?

Soulution Coaching Silke Mekat Beraterin, Trainerin und Autorin rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Selbst-und Zeitmanagement

Foto: ©Silke Mekat

Die Gedanken fahren Karussell

Eigentlich kann jeder sich entspannen, denn die Fähigkeit uns zu entspannen, wieder aufzutanken, ist uns allen angeboren. Merke ich aber, das es mir schwerfällt mich zu konzentrieren, sollte ich hellhörig werden. Wenn ich feststelle, dass mir schnell der Geduldsfaden reisst. Auch in Situationen, in denen ich sonst ruhig war. Oder ich nicht mehr abschalten kann, mich der Job und die Familie sogar bis in den Schlaf begleiten und meine Gedanken Karussell fahren. Dann sollte ich hellhörig werden. 

Bedenklich ist es, wenn ich immer wieder vor dem Fernseher einschlafe, um dann später im Bett wach zu liegen. Hier hat unser Körper das Betriebssystem schon abgeschaltet, dabei fühlen wir uns eigentlich noch ganz gut. 

Denken Sie deshalb jeden Tag daran:

  1. nicht hektisch werden
  2. Lieber weniger machen, als vieles mittelmäßig
  3. Mindestens 20 Minuten nur für Sie!
  4. So oft wie möglich lachen
  5. Mindestens 20 Minuten am Tag für den Partner und je 20 Minuten für die Kinder
  6. 7 Stunden Schlaf – jede Nacht
  7. Ein Hobby, das Ihnen Spass macht
  8. Rauchen und Alkohol helfen nicht. Im Gegenteil sie verdoppeln den Stress
  9. Mindestens einmal pro Woche Zeit für Freunde
  10. Laufen und walken baut Stresshormone ab und das in gerade einmal 15 Minuten!

Und wenn Sie mehr erfahren möchten, empfehle ich Ihnen den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B.  

Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Sie möchten im Beruf erfolgreich und zugleich eine gute Mutter sein? Beruf und Familie – das ist eine Doppelbelastung. Umso konsequenter müssen berufstätige Mütter Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren und Ihre Zeit einteilen. Erlernen Sie Strategien, wie Sie mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen, damit du diesen Spagat erfolgreich meisterst. Informationen und Termine finden Sie  hier


 

Schlagwörter-Wolke