Frauen in Balance

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Brigitte-Studie 2017: Frauen wollen unabhängig sein – Karriere wichtiger als Kinder

Lebensentwürfe von Frauen und Männer gleichen sich immer weiter an

Eine neue Studie beweist: Die berufliche Karriere ist Frauen heute genauso wichtig wie den Männern. Dahinter treten Kinder und Haushalt deutlich zurück. Faktisch erledigen aber die Frauen trotz Berufstätigkeit hauptsächlich die traditionellen Hausarbeiten. Das schlägt auf die Stimmung: Und da ist dann die Politik gefragt.

Ein interessanter Beitrag dazu findet sich au RTL Next

Und wenn Du mehr erfahren möchtest:

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen

Termine und alle weiteren Informationen, erhältst Du bei der Haufe Akademie

Praktische Übungen, Denkanstöße und Tipps in diesem Seminar bieten Ihnen zahlreiche Impulse, wie Sie sich Freiräume schaffen, die persönliche Energie stärken und so einem Burnout vorbeugen können. Für eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ohne dass Sie sich dabei permanent überfordern.

Ich freue mich, wenn wir uns dort sehen würden!

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Kann man sich vor Stress überhaupt schützen?

Liebe Leserin,
als Eltern und vor allem als berufstätige Mutter muss man ständig Leistung bringen. Man hat kaum Zeit und versucht meistens gleich mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Auf dem Weg zum Kindergarten noch schnell einkaufen, im Kopf überlegen, was heute noch erledigt werden muss und habe ich die Mail an Herrn Mair vorhin im Büro eigentlich noch abgeschickt?
Die Anforderungen steigen ständig und Stress gehört zum normalen Alltag dazu. Doch was kann ich tun, damit mir nicht alles zu viel wird?

Was ist Stress überhaupt? Und macht er immer krank?
Unter Stress spüre ich Druck und Anspannung. Für einen Olympiateilnehmer kann das aber auch positiv sein. Macht es also gleich krank?
Nein, erst wenn äussere Reize, wie Lärm und Hektik z.B. zusammen kommen mit inneren Reizen wie den eigenen Ansprüchen und Antreibern, dann kann es zu viel werden und belasten. Du kennst das sicher auch: Du willst für die Familie da sein, alles schaffen, bloss nichts vergessen, den Job gut erledigen und so weiter. Früher brachte uns der Stress dazu schneller vor einem Angreifer zu fliehen, aber wohin sollen wir denn heute fliehen? Statt zu kämpfen oder zu flüchten, sitzen wir die meiste Zeit des Tages. Die aufputschenden Hormone können so nur schwer abgebaut werden und bleiben noch lange im Körper. Das ist nicht gesund.

Doch was kann man tun?

Bewege Dich locker:
Am Wochenende eine kleine Wanderung vielleicht. Oder täglich ein Spaziergang. Statt immer mit dem Auto oder der Bahn zu fahren, nimm öfter mal das Fahrrad. Das alles baut Stresshormone ab und hilft Dir, den eigenen Rhythmus zu finden. Und mache Sport! Joggen setzt Glückshormone frei, Yoga dehnt die Muskeln und entspannt den ganzen Körper. Hinterher fühlt man sich richtig gut. 

Nimm Dir Auszeiten:
Mach öfter mal eine Mini Pause. Schon zwei Minuten die Augen zu schliessen, kurz vor dem offenen Fenster zu stehen und ein paar Mal tief durchzuatmen, entspannt eine Tasse Tee zu trinken hilft Dir aus einer anstrengenden oder nervigen Situation herauszukommen. Und am Feierabend? Dafür setze Dir am besten einen festen Zeitpunkt, z.b. 20 Uhr. Bis dahin sind die Kinder im Bett, Telefonate erledigt und nichts wichtiges mehr zu tun. Inzwischen geht meine Tochter gern und freiwillig ins Bett, denn wir lesen ja noch eine gute Nacht Geschichte und kuscheln bis sie eingeschlafen ist. Danach habe ich dann auch Feierabend. Herrlich.

Davon reichlich:
Haferflocken, Bananen, Wasser (mit viel Magnesium), Geflügel, Gemüse.Bewegung an der frischen Luft macht den Kopf frei und versorgt den Körper mit Sauerstoff und komme einmal am Tag richtig aus der Puste. Statt immer mit dem Auto zu fahren, lassen sich auch einige Wege per Rad erledigen oder plane am Wochenende Bewegung ein: wandern, radfahren, schwimmen…. bei schönem Wetter macht so ein Familienausflug allen richtig Spass.

Davon nur wenig:
Alkohol, Kaffee, Cola, Limonaden, fettes Essen, Fast Food, etc. putschen nur kurzfristig auf. Bei Stress ganz schlecht. Besser Du knabberst statt Süssem z.B. Studentenfutter

SOS Hilfe:
wenn gar nichts mehr geht hilft es mit gespreizten Fingern die Hände auszuschütteln. So lernt man innerlich loszulassen und die bei Stress meist angespannten Schulter- und Nackenmuskeln entspannen sich.
Herzliche Grüße!

Mein Wohlfühlkalender

Liebe Leserinnen,

irgendwo habe ich über einen Wohlfühlkalender gelesen und finde das eine tolle Idee.

Sich Zeit zu nehmen und regelmäßig etwas für sich tun.

Kalender führen wir doch für alles Mögliche, warum also nicht auch für die eigene Wohlfühlzeit?

 

Was könnte da so drin stehen in meinem Wohlfühlkalender?

Mal wieder mit einer Freundin zu quatschen, ohne dass einer ständig hinter seinem Kind her springt, eine Wellness-Behandlung buchen, einen Abend mit meinem Mann verbringen und ins Kino oder ins Theater gehen. Einen schönen, langen Spaziergang an einem sonnigen Tag machen und die vielen Blumen auf den Wiesen und am Wegesrand bestaunen. Einen Tag ohne Termine und to dos, einfach zum Faulenzen und tun und lassen können, wozu ich Lust habe.

 

Mehr Balance von Beruf, Kind und Familie.

Vielleicht muss es aber gar nicht so konkret sein. Vielleicht reicht es dafür sorgen, dass dieser Tag oder diese Stunden in Erinnerung bleiben.

Und gegen zu viel Stress hilft vielleicht der eine oder andere dieser Tipps:

  1. Raus aus den Federn: Lass Dich morgens nicht verführen, zu lang im Bett zu bleiben, denn zu viel Schlaf kann zu einem regelrechten Blues mit Schlappheit und Stimmungsschwankungen führen.
    2. Tief durchatmen: Gehe regelmäßig an der frischen Luft spazieren. So bekommat Du genügend Sauerstoff – und vor allem Licht.
    3. Die Natur erleben: Koste mit allen Sinnen aus, was der Sommer und bald der Herbst zu bieten haben: das warme Licht der Sonne, der besuch im Biergarten am Abend, schwimmen im See, bald dann die bunten Farben des Herbstlaubs, das Rascheln der Blätter unter den Füßen, den Duft von Kartoffelfeuer und frisch gerösteten Maroni.
    4. Vitamine tanken: Gerade jetzt braucht der Körper viel Vitamin C gegen die überall um sich greifenden Erkältungsviren. Besonders viel davon enthalten Paprika, Brokkoli, Kiwis, Zitrusfrüchte und Sanddor.
    5. Regelmäßig schwitzen: Regelmäßige in die Sauna oder ins Dampfbad stärken die Immunabwehr und die wohlige Wärme tut auch noch der Seele gut.
    6. Wasser nutzen:  Kneippe mal wieder, denn Wechselduschen oder Wassertreten stärken das Immunsystem und machen quicklebendig.
    7. Düfte genießen: Ätherische Öle als Badezusatz oder für die Duftlampe heben die Stimmung und können je nach Wahl des Öls anregen oder entspannen.
  2. Partner mal wieder massieren: Verwöhne und lass Dich verwöhnen. Für eine wohltuende Massage genügen ein warmes Zimmer, ein duftendes Öl – und etwas Zeit.
    9. Den Gaumen kitzeln: Mit Gute-Laune-Speisen kannst Du den Serotoninspiegel heben. Frische Beeren locken jetzt, lade doch mal wieder Freunde zu einem guten Essen ein.
  3. Musik erleben: Dass Musik stimmungsfördernd sein kann, belegen viele Studien. Lege einfach die Musik auf, die du am liebsten magst. Tanze oder entspanne beim Zuhören, dann hat der manchmal graue Herbst keine Chance

 

Herzliche Grüße

Wie finde ich den für mich richtigen Weg?

Liebe Leserin,

vielleicht geht es Dir auch ganz ähnlich: Claudia ist gerade 41 geworden, und seit einigen Jahren in ihrer Firma angestellt. Vor der Elternzeit war sie erfolgreiche Teamleiterin. Alles lief wunderbar nach Plan. Beruf und Familie, das schaffe ich. So dachte Claudia nach der Elternzeit. Doch inzwischen sind die Kinder nicht mehr so klein, die Ansprüche, Termine und Anforderungen werden mehr. Manchmal hat sie das Gefühl sich zu zerreißen zwischen Beruf und Familie. Ganz zu schweigen von den Anforderungen im Büro und den netten Kommentaren der Kollegen, wenn sie nachmittags gehen muss, weil der Hort pünktlich schließt. Manchmal füht sich Claudia schon von den kleinsten Dingen unendlich gestresst und habe einfach keine Kraft mehr. Wenn es Ihnen auch so geht, dann lesen Sie hier weiter: Mein größter Frust. Meine Ziele und Träume
Immer wieder begegne ich in meinen Seminaren und Beratungen Menschen, die an einem Wendepunkt stehen und sich überlegen wie es weitergehen soll.

Ist dieser Job noch der richtige für mich? Was könnte ich noch machen?

Aber die wirtschaftliche Entwicklung… wie wird es wohl weitergehen? Morgen, im nächsten Monat, nächstes Jahr, in 5 Jahren….ist es nicht besser das zu nehmen, was ich habe, statt Sicherheiten aufzugeben?

Die Zeitung sind voller Artikel zur wirtschaftlichen Lage in Europa und alles wird von allen Seiten her beleuchten. Doch wie befreie ich mich aus dieser Schockstarre?

Wie finde ich den für mich richtigen Weg?

Sicherheiten kann ich mir nur selber erarbeiten, ich muss zu dem stehen, was ich für mich entschieden habe.

Machen wir also mal ein kleines Experiment. 

Angenommen, Du würdest im Lotto eine monatliche „Rente“ von 5.000 Euro gewinnen. Würdest Du deinen jetzigen Job weiter machen? Oder welcher Tätigkeit würdest Du nachgehen? Was würde sich in Deinem Leben in jedem Fall verändern? Und was würdest Du genauso lassen wie es ist?

Mit den Antworten auf dieses Gedankenspiel, hast Du schon mal Zugang zu deinen Wünschen und Träumen bekommen. Eine gute Möglichkeit weiter zu machen. Wenn alles so bleiben soll wie es ist, dann freue Dich und genieße was du hast.

Wenn aber eine Stimme oder ein Gefühl dagegen sprechen, dann hake nach. Was genau würdest Du lieber machen? Was müsste sich verändern, um das Leben oder den Job wieder schön zu machen? Was wäre der ideale Job?

Ich denke nach diesem Gedankenspiel lösen sich manche Knoten und Schleier. Spannende Einsichten dürften folgen.

Viel Spaß beim spannenden Nachdenken

Wünsch dir was….

Liebe Leserin,

was wünscht Du dir?

Hast Du Wünsche oder fällt dir so ad hock gar nichts ein?

Was würdest Du tun, wenn du 1.000, 10.000 oder 100.000 Euro zur freien Verfügung hättest?

Eine gute Frage, oder?

Gerade heute an einem Tag der wie Blei auf mir lastet.

Was wünsche ich mir?

Also mit 1.000 Euro würde ich mit meinen beiden Lieben ein Wochenende bei Klara Kleeblatt (www.Felben.at) verbringen. Oh weh, dann ist das Geld auch schon so ziemlich weg 😦

Und wenn nicht das, was dann?

Es ist gar nicht so leicht, sich darüber klar zu werden. Was wünsche ich mir?

Viele Dinge, die man mit Geld gar nicht kaufen kann, wie z.B. wieder mehr Kontakt zu alten Freunden zu haben. Freundschaften die mir fehlen. Alles hat seine Zeit und unser wird wieder kommen, vielleicht passt es im Moment einfach nicht. Trotzdem wäre das einer meiner Wünsche an unsere Freundschaft wieder anzuknüpfen. Oder auch mehr laue Sommerabende zum draußen sitzen und quatschen. Sonntage zum Wandern oder in gemütlicher Runde zusammen sitzen, während die Kinder glücklich spielen. Neue Freunde finden und alte wiederfinden.

Vielleicht geht es Dir auch so, mit Kind haben sich die Freundschaften verändert. Meistens ganz ohne unser Zutun. Es ist halt nicht mehr so spontan und einfach möglich abends wegzugehen und eine Nacht durchmachen mit Freunden sowieso nicht mehr, denn unsere Tochter ist allerspätestens um 8 Uhr hellwach. Zu Freunden ohne Kinder hat sich das Verhältnis geändert. Hier würde ich mir mehr Toleranz untereinander wünschen und auch den Mut der kinderlosen sich auf Eltern einzulassen, die meisten sind ziemlich unkompliziert.

Was würde ich mit 10.000 Euro machen?

Das Wohnzimmer das Treppenhaus neu streichen lassen. Vom Rest würde ich ein paar verlängerte Wochenenden machen, wir reisen doch so gerne.

Und mit 100.000 Euro?

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Alles was ich mit 1.000 und 10.000 Euro machen wollte 😉

Und dazu würde ich meine beste Freundin in Windhoek endlich besuchen und mir 4 Wochen das Land ansehen.

Interessant ist, das mir Freunde und schöne Momente mit meinen lieben viel wichtiger sind als neue Möbel oder ein neues Auto.

Und was lerne ich daraus?

Mir mehr schöne Momente wie unsere Wanderung letzten Sonntag zu gönnen und vielleicht an neuen Freunden zu arbeiten, um auch wieder schöne Momente mit Gleichgesinnten zu erleben. Wenn eine Tür sich schliesst, öffnet sich meist eine neue und bei uns tun sich gerade einige Türen auf. Ich freue mich darauf!

Und was wünschst Du dir?

Herzliche Grüße

Tipps für mehr Zeit mit der Familie – und sich selbst

Vereinbarkeit = Stark sein in Familie und Beruf

„Beruf und Familie, das schaffe ich. So war mein Wunsch nach der Elternzeit. Doch inzwischen sind die Kinder nicht mehr so klein, die Ansprüche, Termine und Anforderungen werden mehr. Manchmal habe ich das Gefühl mich zu zerreißen zwischen Beruf und Familie. Ganz zu schweigen von den Anforderungen im Büro und den netten Kommentaren der Kollegen, wenn ich nachmittags gehen muss, weil der Hort pünktlich schließt. Manchmal fühle ich mich schon von den kleinsten Dingen unendlich gestresst und habe einfach keine Kraft mehr“, so beschreibt eine Seminarteilnehmerin ihren Alltag.

Voller Terminkalender, Stress, Leistungsdruck, immer höhere Erwartungen der Unternehmen, der Familie und an sich selbst, das kann anstrengen. Frauen müssen täglich vielen Herausforderungen gleichzeitig gerecht werden. Hinzu kommen die vielen Kleinigkeiten des Alltags, um die sich Frauen in der Mehrzahl auch noch kümmern. Kommen dann noch Belastungen im privaten Bereich dazu, ist schnell die Belastungsgrenze erreicht, sagt die Trainerin der Haufe Akademie Silke Mekat. Doch leistungsfähige Unternehmen brauchen leistungsfähige Mitarbeiterinnen, die mit ihren Ressourcen sinnvoll haushalten. Mehr Belastbarkeit und Motivation, dazu weniger Stress.
Helfen kann dann ein Seminar an der Haufe Akademie in dem die Teilnehmerinnen lernen, wie sie den Kopf wieder frei bekommen, neue Energien tanken und Methoden für einen Alltag in Balance entwickeln.
Genau das richtige Seminar für Dich?
Dann lies doch hier weiter: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie -Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

 

Tipps für mehr Zeit mit der Familie – und sich selbst

56 Prozent der berufstätigen Eltern finden laut einer Forsa Umfrage aus dem Jahr 2015, dass sie zu wenig Zeit für die Familie haben. Von Zeit für sich selber einmal ganz zu schweigen. Dabei halten genau diese Momente Eltern und Kinder zusammen. Die langen Abende im Winter und die ersten schönen Tage, wenn der Frühling beginnt, bieten viele Gelegenheiten bewusst Zeit miteinander zu verbringen.

 

Mach einen Wochenplan

darin finden sich alle festen Termine wie Elternabend, Sport oder das Treffen mit Freunden. Aber daneben auch fest eingeplant, was die Familie in der Woche zusammen machen möchte. So kann die Routine gar nicht erst Einzug halten, wenn allen klar ist heute ist beispielsweise ein Spieleabend.

 

Spieleabend statt TV

An einem Abend pro Woche sollte Spiele Zeit sein. Brettspiele statt Fernseher oder iPad! Eine Revanche gibt es dann in der nächsten Woche und sicherlich will schon bald niemand mehr diese Abende missen.

 

Aktivitäten abgleichen

Dein Sohn hat dienstags Fußball? Vielleicht findest Du einen Yoga Kurs, der zeitgleich ist. So kommst Du gar nicht erst in Versuchung die Zeit für Erledigungen, Besorgungen etc. zu verwenden, sondern tun auch etwas für dich.

 

Fahrdienste abwechseln

diese Idee schließt gleich an die zuvor an. Tu Dich mit anderen Eltern zusammen. Wechsele Dich zum Beispiel mit dem Fahrdienst zum Sport der Kinder ab. Oder plane einen Nachmittag, an dem sich die Kinder in wöchentlichem Wechsel bei einer Familie treffen. So haben alle mehr Zeit.

 

Aufgaben aufteilen

Hier wird jeder zum Chef eines bestimmten Bereichs. So wischt die kleine Tochter nach dem Essen den Tisch ab, während Papa die Töpfe spült. Solche festen Abläufe, gehen schon bald in den Alltag über und leidige Diskussionen erübrigen sich.

 

Brunchen am Wochenende

bei so einem ausgedehnten Frühstück ist der perfekte Moment, um zu erzählen, was in der Woche passiert ist, was gut und was nicht so gut lief und die kommende Woche zu planen. Erzähle von Dir, dann öffnen sich auch die Kinder.

 

Druck rausnehmen

Vergiss nicht: niemand ist perfekt. Schraube deshalb Deine Erwartungen an dich selber und an andere ruhig etwas runter. Das schont die Nerven und vom Fußboden isst eh selten jemand.

 

Zeit für mich

Bei Stress weirst Du unausstehlich? Keine Sorge, das geht uns allen so. Versuche einen Abend pro Woche etwas Schönes zu unternehmen. Das entspannt ungemein.

 

 

Fazit: Gestalte Deinen Lebensentwurf von vornherein ganzheitlicher, damit es dich nicht aus der Kurve trägt.

Erweitere Deine Methoden zur Stressbewältigung und lass dich dazu anregen, eine gesunde Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erschaffen.

 

 

Ich nehme mir Zeit

Liebe Leserin,
gerade die Zeit vor Weihnachten ist stressig und scheint geradezu zu rasen. Im Beruf gilt es einiges fertig zu bekommen, bevor der Kindergarten und die Schule Ferien machen und man notgedrungen auch zu Hause bleiben muss. Ist das Essen für die Feiertege geplant? Wann fahren wir zur Oma? Wann kommen die Eltern zu uns? Was wollen wir essen? Haben wir alle Geschenke und auch an die netten Männer von der Müllabfuhr gedacht? Morgen treffen wir uns auf dem Weihnachtsmarkt. Wass hat mein Mann Weihnachtsfeier und wann war meine?

Puh, viel zu tun also und manchmal kann einem der Kopf schwirren.

Mein Schreibtisch liegt auch gerade voll. Von entspanntem Endspurt auf die Feiertage ist keine Spur und schon wieder kommt eine der gefühlten hundert Xing Mails am Tag. Jetzt nicht den Kopf verlieren, sonst ist die wertvolle Arbeitszeit auch schon wieder rum und ich habe nichts geschafft.

Gut ist es, in solchen  Momente die Aufmerksamkeit auf das zu richten, womit man gerade beschäftigt ist. Auf den Menschen, mit dem ich gerade teleofniere und nicht nebenbei noch Mails zu checken. Auf meine Tochter, wenn sie mir nachmittags was erzählen will und ich den Wäschetrockner piepen höre. Sich ganz auf die eine Sache zu konzentrieren, erleichtet einem diese auch zu schaffen und sich nicht zu verzetteln.
Konzentrieren wir uns auf die eine Aufgabe, die wir lösen wollen.

Dieses sich ablenken lassen, macht mich zum Beispiel verrückt und ich kann mich am Ende gar nicht auf eine Sache konzentrieren. Doch durch die Konzentration auf eben nur eine Sache können wir einiges gewinnen. Aufgaben lassen sich so schneller und effektiver erledigen.
Mir ist das beim Lesen von Fachbüchern aufgefallen. Etwas bei dem ich mich gern ablenken lasse. Eine gute Möglichkeit eben dies nicht zuzulassen, ist sich ein Limit zu setzen, z.B. ein zeitliches oder dieses eine Kapitel lesen zu wollen.
So kommt man schneller voran und hat hinterher das gute Gefühl auch tatsächlich etwas geschafft zu haben.

Die vor Dir liegende Aufgabe erscheint dir riesig?
Dann unterteile die Aufgabe in mehrere kleine und arbeite diese Schritt für Schritt ab.

„Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“
Laotse

 
Gerade wenn der Terminkalender prall gefüllt ist oder die zur Verfügung stehende Zeit begrenzt ist, ist es besonders wichtig die Kräfte zu bündeln.

Herzliche Grüsse und eine schöne letzte Woche vor Weihnachten!

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