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Den Alltag erfolgreich organisieren

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Für die meisten Menschen fällt im Home-Office die gewohnte Alltagsstruktur weg. Das sorgt bei Eltern und Kindern gleichermaßen für Verunsicherung. „wieso hast du denn den Abwasch nicht gemacht? Du warst doch den ganzen Tag zu Hause“, hört man dann vielleicht vom Partner am Abend. Kinder sehen am Laptop sitzen vielleicht als Computerspiele spielen an und nicht als Arbeit. Und Singles fällt vermutlich schnell die Decke auf den Kopf.

Wir alle treffen täglich Tausende Entscheidungen, viele davon sind vielleicht nur banal, wie zum Beispiel welche Tür benutze ich jetzt? Möchte ich noch ein Kaffee? Beantworte ich die E-Mail jetzt oder lieber später? Was essen wir heute Abend? Trotzdem setzen uns diese ständigen Entscheidungen unter Druck und verursachen Stress.

Erfolgreich im Home Office – und im Büro – zu arbeiten, bedeutet aber, auch noch wichtige Entscheidungen zu treffen, da kann man es sich nicht leisten, lange über die Dinge des Alltags nachzudenken. Barack Obama sagte beispielsweise – als er noch US Präsident – war zur der Zeitschrift Vanity Fair im Jahre 2012: “ich habe eine feste Arbeitsuniform blaue und graue Anzüge, Hemd, Krawatte, fertig. Ich versuche die Zahl der Entscheidungen einzuschränken. Ich will nicht entscheiden, was ich esse oder anziehe.”

Wer zum Beispiel den Sonntagabend nutzt, um die Woche vor zu planen (den Speiseplan festzulegen, die benötigte Kleidung für die Woche zu bügeln, die Kleidung für die nächsten Tag heraus zu legen, Termine – eigene, die der Kinder oder des Partners durch zu gehen und so weiter) spart am Ende viel Zeit und Energie für andere Dinge.

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In Zeiten von Corona – den Alltag neu erfinden

Liebe Leserin,

Corona und die damit verbundenen Beschränkungen unseres gewohnten Alltags, haben vieles auf den Kopf gestellt. Wir wurden auf die Kernfamilie reduziert. Freunde oder Verwandte zu treffen, war nicht gestattet. Wie soll es nach dieser anstrengenden Phase weitergehen? ZUrück zu einem „davor“? Was soll aus dieser Zeit bleiben? Was soll sich ändern?

Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt sich über die eigenen Wünsche, Träume, Werte, Ziele etc. klar zu werden und diese anzugehen. 

Romantische Schwarze Frau Mit Kamille Im Haar

Foto von Anna Shvets von Pexels


Deshalb möchte ich Dich motivieren, dir jetzt schon Gedanken darüber zu machen, wie es nach der Corontäne weitergehen soll. So wie bisher oder ganz anders?

  • Haben sich neue Gewohnheiten als gut herausgestellt?
  • Was vermisst Du am meisten?
  • Wer fehlt Dir?
  • Was wäre für Dich in den kommenden Monaten so richtig schön?
  • Was möchtest Du neu anfangen?
  • Was möchtest Du hinter sich lassen?
  • Welche Aufgaben möchtest Du gerne neu übernehmen?
  • Was am Homeoffice, wenn Du das hattest, möchtest du nicht mehr missen?
  • Wo und wie möchtest Du arbeiten?
  • Wie viele Tage oder Stunden möchtest Du arbeiten?
  • Entspricht Dein Job deinen Wünschen oder wie sollte er aussehen?
  • Wo möchtest Du wohnen und wie?
  • Wie viel Zeit möchtest Du mit deinen Kindern verbringen?
  • Wie viel Zeit mit dem Partner?
  • Willst Du etwas Neues lernen? Wenn ja was?
  •  Welche Hobbies hast Du? Hast Du überhaupt Hobbies? Oder was möchtest Du gerne machen?
  •  Wie und wie viel Zeit möchtest Du für dich selber einplanen?
  •  Wie möchtest Du diese Zeit füllen?
  • Wie lässt sich Sport in Deinen Alltag einbauen?
  • Was könnte das sein?
  • Hast Du genug Zeit zum Entspannen oder hättest du gerne mehr?

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Seminartipp:

Frauen in Balance: erfolgreich in Beruf und Familie

Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.
Termine und Orte: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Ausführliche Informationen und Buchung

Die Anfahrt ist zu weit? Der Termin passt nicht? Weitere Termine und meine anderen Seminare finden Sie auf http://www.Haufe-Akademie.de

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Wohlfühltipps in stressigen Zeiten

Liebe Leserin,
der häufig stressige Alltag mit Kind(ern) und Beruf, mit vielen Terminen, Verpflichtungen und to dos, ist gerade zum Stillstand gekommen. Viele Kinderlose langweilen sich vielleicht oder räumen auf oder lesen vielleicht die Bücher, die schon ewig im Regal stehen. 

Und was ist mit den Eltern?

Wie sollen wir diese Zeit gut und sinnvoll nutzen? Was brauchen wir, um uns weiterhin gut zu fühlen und produktiv zu bleiben?

Wohlfühltipps in Coorna Zeiten:

  1.  Raus aus den Federn: Lass dich nicht verführen, zu lang im Bett zu bleiben. Morgens zwitschern jetzt die Vögel, also Vorhänge auf und frische Luft rein!
  2. Tief durchatmen: jeden Tag raus in die frischen Luft! So bekommst Du genügend Sauerstoff – und vor allem Licht, gegen die Frühjahrsmüdigkeit, aber auch gegen trübe Stimmung oder beginnende Streitereien.
  3. Die Natur erleben: erfreue Dich an den blühenden an  den vielen Bäumen und Blumen die jetzt blühen, rieche an Blüten und Blättern, tanke Sonne. Nutze einfach jede Möglichkeit zum Genuss
  4. Neuer Anstrich gefällig? Wie wäre es mit einer neuen Farbe für Wohnraum oder Küche in zartem Flieder, saftigem Grün oder hellem Gelb?  Vielleicht hast Du ja eine Farbe, die du schon immer mal ausprobieren wolltet. Dann streich doch kurzerhand eine Wand und gibt Deiner Wohnung einen frischen Flair. Auch die Kinderzimmer vertragen vielleicht ein Update.
  5. Mach Deinen Schreibtisch, das Kinderzimmer und dein Zuhause fit: Unordnung, ein voll gestapelter Schreibtisch, leere Kulis, Lärm, schlechte Luft, Spielzeug, mit dem keiner mehr spielt etc. senken spürbar die Motivation und erschweren die Konzentration.
    Betrachte doch mal die Orte, an denen Du täglich bist einmal so, als würdest Du das zum ersten Mal sehen oder wie ein Besucher es sehen würde. Gefällt Dir was du siehst? Was macht Dir Freude? Was stört Dich? Oder auch: Was würdest Du ändern, wenn es nicht dein Arbeitsplatz oder Wohnzimmer wäre, sondern einer Kollegin oder einer Bekannten gehört, die dich um Rat fragt.Betrachten Sie Ihren Arbeitsplatz einmal so, als würden Sie ihn zum ersten Mal sehen und Ihren ersten Arbeitstag dort verbringen. Was macht Ihnen Freude? Was stört Sie? Oder auch: Was würden Sie ändern, wenn es nicht Ihr Arbeitsplatz wäre, sondern der eines anderen Menschen, der Sie um Ihren Rat fragt, was er ändern könnte?
  6. Den Gaumen kitzeln: Schmecke frische, leichte Kost.  Jetzt schmecken leichte Sachen wie Erdbeeren oder Spargel.
  7. Musik überall: Starte doch mal in den Tag mit Musik und Tanz.
  8. baue bewegte Pausen in den Alltag ein. Vielleicht so https://www.iheartnaptime.net/wp-content/uploads/2015/06/Wiggles-and-Giggles-Game-by-Paperelli.pdf oder  https://momontheside.com/wp-content/uploads/2017/11/images-13.pdf  

Für Kinder hier noch ein toller Tipp:  Kostenloser Download: 120 Ideen gegen Langeweile da hat die Autorin wirklich Recht und auch ich sage vielen Dank!! „
das brauchbarste Hilfsmittel im Alltag mit Kindern ist: Die LANGEWEILE-DOSE.
Ständig ist den Kindern fad – sie sind zu Tode gelangweilt.
Mit diesen „120 Ideen gegen Fad“ garantiert nicht mehr.“ By Muttis Nähkästchen

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Sich auch in der Weihnachtszeit bewusst Zeit nehmen

Wenn uns bewusst wird, daß die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden.

Roswitha Bloch

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Nur noch wenige Tage bis zum Weihnachtsfest.

Fehlen Dir noch gute Ideen, was du deinen Lieben schenken könntest? Dann schenke doch einfach „ein Ohr“. Fange heute gleich an und höre dem Kollegen, dem  Partner oder der Nachbarin richtig aufmerksam zu. 


Nimm Dir Zeit. Lass Dich auf dein Gegenüber ein.
Die Vorweihnachtszeit wird hektisch genug. Gut, wenn man sich dann bewusst auf sein Gegenüber, den Partner, die Kinder, die Familie, Nachbarn und so weiter einlässt, denn ungeteilte Aufmerksamkeit ist eines der wertvollsten Güter heutzutage. Zuhören, ausreden lassen, sich Zeit nehmen und nicht nebenbei auf dem Smartphone oder Tablett tippen.
Wann hast Du zuletzt ungeteilte Aufmerksamkeit genossen oder jemandem geschenkt?  Die kurzen Tage, an denen kein Biergarten, keine Radtour oder abendliche Laufrunde locken, sind eine gute Gelegenheit sich mal wieder zusammen zu setzen und sich Zeit zu nehmen. Im Oktober war der Herbst wunderschön, doch nun kommen die kalten und grauen Tage. Dann wird es Zeit für gemütliche Spielenachmittage oder -Abende, Für ein Gespräch bei einem Glas Wein oder einer Tasse Tee. 

Herzliche Grüsse

Leben mit Kindern und Beruf

Und wenn Du mehr erfahren möchtest, empfehle ich dir den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B.

Trainings rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie & Stressbewältigung – “Damit aus dem UND kein ODER wird”

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Silke Mekat ist Trainerin, Beraterin und Autorin und unterstützt in Seminaren und Coachings dabei, Beruf und Privatleben in Balance zu halten. Seit 2014 ist sie Trainerin der Haufe Akademie. Als Mutter einer Tochter und seit über 20 Jahren im Beruf blickt sie auf eine langjährige erfolgreiche Berufserfahrung zurück und weiß, wie anspruchsvoll, aber auch schön das Leben mit Kindern und Beruf ist. Foto Silke Mekat

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Herbstzeit: Don´t get the Blues

Liebe Leserin,
ist das jetzt schon der Herbst?
Die Sommerstimmung ist bei mir jedenfalls dahin. Es fühlt sich richtig herbstlich zur Zeit an. Die Abende werden auch schon sehr viel kürzer – einige sehen gar schon ihre erste Herbstdepression kommen – wohin ich auch höre, viele haben schlecht oder zu wenig geschlafen und fühlen sich den ganzen Tag müde.

Doch wie lässt sich das große Gähnen vertreiben?
Erst einmal vorneweg, mit dem Himmel scheint auch die Stimmung trüber zu werden, und mit dem Sommer schwindet auch der Elan. Bei manchen hat sich die Schlechtwetterlaune sogar zu einer echten Krankheit entwickelt: Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) aus dem Jahr 2009 leidet jeder dritte Deutsche unter einem sogenannten „Seasonal Affective Disorder-Syndrom“, kurz SAD.

Um in die neue Jahreszeit zu starten und sich frisch, fit und munter zu fühlen, gibt es ein paar Tipps.

  1. Der gute Start in den Tag  

Manchmal ist es egal, wann wir aufstehen müssen. Ob um 5 Uhr morgens, um 8 Uhr oder erst um 11 Uhr: Wir stehen mit dem Wecker auf Kriegsfuss, fühlen uns schlapp, kommen einfach nicht hoch. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich fit für den Tag zu machen!
Wer sich vitaminreich und ausgewogen ernährt, fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag und ausreichend Getränke zu sich nimmt, hilft sich selber über die Müdigkeit hinweg. Mit einem knackigen Müsli mit frischem Obst startest Du orptimal in den Tag. Zwischendurch füllen Vollkornbrot oder Quark mit frischem Obst den Speicher wieder auf.

  1. Ans Trinken denken 

Eine starke Tasse Kaffee oder Tee kann am Morgen die Lebensgeister wecken. Tagsüber sollten wir ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Sogar während des Schlafs verliert der Körper eine Menge Wasser.  Deshalb am Besten gleich morgens einen Teil davon wieder aufnehmen und mindestens ein grosses Glas Wasser, beispielsweise zum Kaffee, trinken.
Gute Durstlöscher sind Wasser und Fruchtsaftschorlen. Ein Glas 100% Saft, deckt gleich auch noch einen Teil des Vitaminbedarfs, wem fünf Portionen Obst und Gemüse zu viel sind.

  1. In Bewegung bleiben

In der Früh, sollten wir nicht gleich aus dem Bett springen. Besser ist es, sich zu räkeln und zu strecken, denn während des Schlafes haben sich Muskeln und Sehnen ein wenig verkürzt. Bringen wir unseren Bewegungsapparat also wieder auf Betriebstemperatur. Katzen tun das auch nach dem Liegen. Und dann Lieblingsmusik an und tanzen. Bewegung ist ein guter Muntermacher und macht gute Laune.
Und wenn tanzen nicht Dein Ding ist: mit dem Rad zur Arbeit fahren oder eine Station früher aussteigen als üblich, bringt den Kreislauf in Schwung. Ganz allgemein weckt Bewegung an der frischen Luft die Lebensgeister und vertreibt die Müdigkeit. Also auch bei Regen ruhig raus gehen und das lebenswichtige Vitamin D tanken!

  1. Abschalten und auftanken

Pausen nicht vergessen. Regelmäßige Pausen und Entspannung helfen, Kraft für den Alltag zu tanken. Unternimm Dinge, die Dir Spaß machen, und hin und wieder auch mal Zeit für dich alleine. Gedanken an die Arbeit solltest Du möglichst verbannen. Das gelingt besser, wenn Du in deiner Freizeit nicht ständig per Handy oder Laptop erreichbar bist. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Yogaübungen, einem Nickerchen oder einem Spaziergang? Schon kleine Auszeiten können Großes bewirken und helfen, den Alltag gelassen zu meistern.

Herzliche Grüße
Silke Mekat
P.S. mehr Tipps gibt es in meinen Seminaren >> zu den Seminarinformationen und Terminen

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Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Wie finde ich den für mich richtigen Weg?

Liebe Leserin,
vielleicht geht es Dir ganz ähnlich: Claudia ist gerade 41 geworden, und seit einigen Jahren in ihrer Firma angestellt. Vor der Elternzeit war sie erfolgreiche Teamleiterin. Alles lief wunderbar nach Plan. Beruf und Familie, das schaffe ich. So dachte Claudia nach der Elternzeit.
Doch inzwischen sind die Kinder nicht mehr so klein, die Ansprüche, Termine und Anforderungen werden mehr. Manchmal hat sie das Gefühl sich zu zerreißen zwischen Beruf und Familie. Ganz zu schweigen von den Anforderungen im Büro und den netten Kommentaren der Kollegen, wenn sie nachmittags gehen muss, weil der Hort pünktlich schließt. Manchmal füht sich Claudia schon von den kleinsten Dingen unendlich gestresst und habe einfach keine Kraft mehr.
Immer wieder begegne ich in meinen Seminaren und Beratungen Menschen, die an einem Wendepunkt stehen und sich überlegen wie es weitergehen soll. 

Ist dieser Job noch der richtige für mich? Was könnte ich noch machen?
Aber die wirtschaftliche Entwicklung… wie wird es wohl weitergehen? Morgen, im nächsten Monat, nächstes Jahr, in 5 Jahren….ist es nicht besser das zu nehmen, was ich habe, statt Sicherheiten aufzugeben?

Die Zeitung sind voller Artikel zur wirtschaftlichen Lage in Europa und alles wird von allen Seiten her beleuchten. Doch wie befreie ich mich aus dieser Schockstarre?

Wie finde ich den für mich richtigen Weg?
Sicherheiten kann ich mir nur selber erarbeiten, ich muss zu dem stehen, was ich für mich entschieden habe.

Machen wir also mal ein kleines Experiment. 
Angenommen, Du würdest im Lotto eine monatliche „Rente“ von 5.000 Euro gewinnen.

  1. Würdest Du deinen jetzigen Job weiter machen?
  2. Oder welcher Tätigkeit würdest Du stattdessen nachgehen?
  3. Was würde sich in deinem Leben in jedem Fall verändern?
  4. Und was würdest Du genauso lassen wie es ist?

Mit den Antworten auf dieses Gedankenspiel, hast Du schon mal Zugang zu deinen Wünschen und Träumen bekommen. Eine gute Möglichkeit weiter zu machen. Wenn alles so bleiben soll wie es ist, dann freue Dich und genieße was Du hast. Sei mal wieder dankbar dafür und schätze den Wert, den es dir bietet.
Wenn aber eine Stimme oder ein Gefühl dagegen sprechen, dann hake nach.
Was genau würdest Du lieber machen?  
Was müsste sich verändern, um das Leben oder den Job wieder schön zu machen? 
Was wäre der ideale Job?

Ich denke nach diesem Gedankenspiel lösen sich manche Knoten und Schleier. Spannende Einsichten dürften folgen.

Viel Spaß beim spannenden Nachdenken wünscht
Silke Mekat

P.S. mehr alltagstaugliche Tipps Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, erhälst Du in meinem Seminar: Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie

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Einfach mal Nein sagen ohne Schuldgefühle oder Stress …

Liebe Leserin,
klar mache ich das, kein Problem.
Ein Satz, den viele Berufstätige immer wieder sagen, auch wenn er gar nicht stimmt. So schaffen wir uns leicht selbst gemachten Stress. Wir sagen ja, obwohl wir eigentlich nein meinen.

Aus der ewigen Ja-Schleife herauskommen

Um aus dem vielleicht jahrelang gewohnten, schnellen Ja herauszukommen, wäre es besser für eine Zeitlang alle Anfragen und Bitten erst einmal abzulehnen oder abzusagen und zwar wirklich alles. Anschliessend nur noch die Dinge zu sagen, für die wirklich Zeit und Wille da sind. Wir müssen wieder hinterfragen lernen, was die Bitte bedeutet. Am besten verpackt man das natürlich höflicher als mit einem simplen Nein. “Im Moment muss ich leider Nein sagen, wenn sich was ändert, sage ich aber gerne Bescheid”, wäre vielleicht eine Möglichkeit. Oder “ich schaue in meinen Kalender und melde mich dann”,  “momentan muss ich Nein sagen” oder “sprechen Sie mich in 2 Stunden noch einmal darauf an”. Oder vielleicht auch hinterfragen, ob etwas wirklich sofort sein muss: “reicht es wenn ich es ihnen bis nächste Woche Dienstag machen?”

Sollte ich besser nicht Nein sagen, um Kollegen nicht zu verärgern?

Diese Angst ist in der Regel unbegründet. Dinge nicht gleich zuzusagen oder Arbeiten unreflektiert zu übernehmen, steigert hingegen die Sympathie meines Gegenüber. Wir schätzen Leute im allgemeinen eher, wenn sie auch mal Nein sagen. So weiss der andere immer sicher, woran er ist. Anders als bei Kollegen, die zum Beispiel etwas zusagen, sich vielleicht alles offen halten und dann doch nicht liefern und irgendwann als unzuverlässig gelten. Erst einmal einen Wunsch ab zu lehnen oder auf später zu verschieben, um in Ruhe darüber nachzudenken, ob ich die Bitte erfüllen möchte und auch kann senkt den persönlichen Stress Level. Alle Aufgaben, die wir im Kopf haben, alle Termine und to dos, sind offene Schublade in unserem Kopf, die alle Energie binden. Haben wir zu viele Schubladen geöffnet, wie bei einem Apothekerschrank zum Beispiel, verlieren wir irgendwann den Überblick und Dinge fallen herunter.
Prioritäten setzen: Natürlich hat dieses Prinzip erst einmal ab zu lehnen, um drüber nachzudenken auch seine Grenzen. Zum Beispiel im Umgang mit dem Chef. Allzu oft wird dieser ein Nein wohl kaum hören wollen.
Aber es gibt Alternativen, so kann ich zum Beispiel den Ball zurück spielen. Ich kann den Chef fragen, welche meiner Aufgaben jetzt Priorität hat, die die er mir gegeben hat oder die die ich gerade machen wollte. So verlagere ich die Entscheidungsfindung zum Chef und kann selber entspannter meine Aufgaben abarbeiten.

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken und   
 
Erfolgreich in Beruf und Familie : Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Die nächsten Termine finden Sie hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business. 

Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Foto: Silke Mekat

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alkohol, allein, anstellung

Liebe Leserin,

sehr oft höre ich von Teilnehmerinnen, dass sie jeden Tag neu überlegen, was sie abends zum Essen machen wollen. Was für ein Stress, sagen die meisten! Zu überlegen, was ist im Kühlschrank? Worauf haben wir Hunger? Und dann auf dem Heimweg schnell in den Supermarkt, möglichst noch mit den Kindern. Dann Einkäufe heim schleppen, auspacken, kochen, Tisch decken und gleichzeitig die Kinder betreuen, Hausaufgaben beaufsichtigen, Vokabeln abfragen oder zumindest mit einem Ohr hinhören, was die lieben Kleinen machen.

Ehrlich gesagt, ist genau das mir zu viel Stress!
Unseren Wocheneinkauf erledige ich meistens freitags gleich in der Früh. Dann ist der Kühlschrank ist voll und ich schreibe meist gleich im Anschluss den Essensplan für die kommende Woche. Aus. Schluss. Kein Stress mehr jeden Tag mit was muss ich einkaufen? Was will ich kochen?

Ja, ich gehe nur einmal die Woche einkaufen, es sei denn es fehlt wirklich etwas. Das erspart mir nicht nur die unnützen Wege zum Supermarkt. Ich habe mit einem Mal alles erledigt und den Rest der Woche Zeit für andere Dinge.
Eine Freundin von mir geht jeden Tag nach der Arbeit und bevor sie ihren Sohn von der Tagesmutter abholt noch einkaufen. Welch ein Stress! Und wie viel mehr Geld sie ausgibt.

Wie mehr Geld, weil sie jeden Tag geht?
Ja genau, der tägliche Einkauf verführt nur dazu noch dieses und jenes mitzunehmen, was so eigentlich gar nicht geplant war. Nicht zu verachten sind auch die Benzinkosten in der heutigen Zeit, wenn ich mehrmals zu einem Supermarkt fahre.

Was für mich auch sehr entspannend ist, ist ein Essensplan. Nach dem Einkauf überlege ich mir was ich jeden Abend koche. Ja, bei uns wird abends immer frisch gekocht. So muss ich nur noch schauen, was ich mir überlegt habe, statt lange im Kühlschrank und im Vorratsregal zu suchen was wir machen könnten. Auch mein Mann weiss so gleich Bescheid, wenn er vor uns zu Hause ist und kann ohne grosse Absprachen das Kochen übernehmen.

Überlege also einmal wie viel Geld Du für die Einkäufe ausgibst und was da noch so in den Einkaufswagen wandert. Dinge, die nicht einkalkuliert waren oder über die man gar nicht weiter nachdenkt?
Vielleicht ist es auch nur ungewohnt nicht mehr jeden Tag einzukaufen und eventuell auch einen Essensplan zu schreiben. Einfach mal ausprobieren!
Und vielleicht gibt es auch noch anderswo Einsparpotenzial, ohne sich einzuschränken?

Seminartipp:

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Herzliche Grüsse
Silke Mekat

 

Foto von Ketut Subiyanto von Pexels
Veröffentlicht in Elternzeit und beruflicher Wiedereinstieg, Stressmanagement und Zeitmanagement, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Wie bekommt man alles unter einen Hut?

Liebe Leserin,

vielleicht geht es Dir ganz ähnlich: Claudia ist gerade 41 geworden, und seit einigen Jahren in ihrer Firma angestellt. Vor der Elternzeit war sie erfolgreiche Teamleiterin. Alles lief wunderbar nach Plan. Beruf und Familie, das schaffe ich. So dachte Claudia nach der Elternzeit.

Doch inzwischen sind die Kinder nicht mehr so klein, die Ansprüche, Termine und Anforderungen werden mehr. Manchmal hat sie das Gefühl sich zu zerreißen zwischen Beruf und Familie. Ganz zu schweigen von den Anforderungen im Büro und den netten Kommentaren der Kollegen, wenn sie nachmittags gehen muss, weil der Hort pünktlich schließt. Manchmal füht sich Claudia schon von den kleinsten Dingen unendlich gestresst und habe einfach keine Kraft mehr.
Immer wieder begegne ich in meinen Seminaren und Beratungen Menschen, die an einem Wendepunkt stehen und sich überlegen wie es weitergehen soll. 

Ist dieser Job noch der richtige für mich? Was könnte ich noch machen?

Aber die wirtschaftliche Entwicklung… wie wird es wohl weitergehen? Morgen, im nächsten Monat, nächstes Jahr, in 5 Jahren….ist es nicht besser das zu nehmen, was ich habe, statt Sicherheiten aufzugeben?

Die Zeitung sind voller Artikel zur wirtschaftlichen Lage in Europa und alles wird von allen Seiten her beleuchten. Doch wie befreie ich mich aus dieser Schockstarre?

Wie finde ich den für mich richtigen Weg?

Sicherheiten kann ich mir nur selber erarbeiten, ich muss zu dem stehen, was ich für mich entschieden habe.

Machen wir also mal ein kleines Experiment. 

Angenommen, Du würdest im Lotto eine monatliche „Rente“ von 5.000 Euro gewinnen.

  1. Würdest Du deinen jetzigen Job weiter machen?
  2. Oder welcher Tätigkeit würdest Du stattdessen nachgehen?
  3. Was würde sich in deinem Leben in jedem Fall verändern?
  4. Und was würdest Du genauso lassen wie es ist?

Mit den Antworten auf dieses Gedankenspiel, hast Du schon mal Zugang zu deinen Wünschen und Träumen bekommen. Eine gute Möglichkeit weiter zu machen. Wenn alles so bleiben soll wie es ist, dann freue Dich und genieße was Du hast. Sei mal wieder dankbar dafür und schätze den Wert, den es dir bietet.

Wenn aber eine Stimme oder ein Gefühl dagegen sprechen, dann hake nach. Was genau würdest Du lieber machen? Was müsste sich verändern, um das Leben oder den Job wieder schön zu machen? Was wäre der ideale Job?

Ich denke nach diesem Gedankenspiel lösen sich manche Knoten und Schleier. Spannende Einsichten dürften folgen.

Viel Spaß beim spannenden Nachdenken wünscht

Silke Mekat

 

Foto von Ketut Subiyanto von Pexels
Veröffentlicht in Stressmanagement und Zeitmanagement, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Gefangen im Gedankenkarussel

Liebe Leserin,

schon wieder ist ein Vormittag um, doch die to do Listen wollen nicht kürzer werden. Von der letzten Arbeitswoche liegt noch einiges unerledigt auf meinem Schreibtisch und bald schon liegen 6 Wochen Sommerferien vor mir. Manche Tage müssten einfach länger sein.

Gerade nachts dreht sich dann das Gedankenkarussel und lässt einen nicht schlafen. 

Was machst Du, wenn dir die ganze Nacht der Kopf schwirrt vor lauter Beruf, Kinder, Haushalt, Ehemann und was es sonst noch so alles im Leben einer berufstätigen Mutter gibt?

Eine gute Möglichkeit ist, sich aufzuschreiben, was einem durch den Kopf geht. Was ich aufgeschrieben habe, ist aus meinem Kopf raus und ich kann mich entspannen.

Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Stop Technik.

  1. was genau verärgert, besorgt, ängstigt, verwirrt Dich gerade – was löst den Stress aus?
  2. Stell Dir nun ein RIESIGES STOPPSCHILD vor. Stelle es Dir so groß und mächtig und so detailliert wie möglich.
  3. Rufe in Gedanken: „STOPP!!!“.
  4. Tatme tief durch
  5. und denke an etwas anderes. An etwas Schönes, entspannendes, oder achte auf die Geräusche um Dich herum. Wieviele kannst Du unterscheiden?

Wenn es nicht auf Anhieb funktioniert, wiederhole die obigen Punkte jedes Mal, wenn der störende Gedanke erneut auftritt.  So werden die sich im Kreis drehenden Gedanken unterbrochen, sie können zur Ruhe kommen. Mit der Zeit wird es auch leichter fallen.

Viele Grüße

P.S. mehr alltagstaugliche Tipps Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, erhälst Du in meinem Seminar: Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie

 

 

Foto von Jaime Flores von Pexels