Veröffentlicht in home office, Stressmanagement und Zeitmanagement, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Den Alltag erfolgreich organisieren

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Für die meisten Menschen fällt im Home-Office die gewohnte Alltagsstruktur weg. Das sorgt bei Eltern und Kindern gleichermaßen für Verunsicherung. „wieso hast du denn den Abwasch nicht gemacht? Du warst doch den ganzen Tag zu Hause“, hört man dann vielleicht vom Partner am Abend. Kinder sehen am Laptop sitzen vielleicht als Computerspiele spielen an und nicht als Arbeit. Und Singles fällt vermutlich schnell die Decke auf den Kopf.

Wir alle treffen täglich Tausende Entscheidungen, viele davon sind vielleicht nur banal, wie zum Beispiel welche Tür benutze ich jetzt? Möchte ich noch ein Kaffee? Beantworte ich die E-Mail jetzt oder lieber später? Was essen wir heute Abend? Trotzdem setzen uns diese ständigen Entscheidungen unter Druck und verursachen Stress.

Erfolgreich im Home Office – und im Büro – zu arbeiten, bedeutet aber, auch noch wichtige Entscheidungen zu treffen, da kann man es sich nicht leisten, lange über die Dinge des Alltags nachzudenken. Barack Obama sagte beispielsweise – als er noch US Präsident – war zur der Zeitschrift Vanity Fair im Jahre 2012: “ich habe eine feste Arbeitsuniform blaue und graue Anzüge, Hemd, Krawatte, fertig. Ich versuche die Zahl der Entscheidungen einzuschränken. Ich will nicht entscheiden, was ich esse oder anziehe.”

Wer zum Beispiel den Sonntagabend nutzt, um die Woche vor zu planen (den Speiseplan festzulegen, die benötigte Kleidung für die Woche zu bügeln, die Kleidung für die nächsten Tag heraus zu legen, Termine – eigene, die der Kinder oder des Partners durch zu gehen und so weiter) spart am Ende viel Zeit und Energie für andere Dinge.

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Raus aus dem Hamsterrad

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Gerade Frauen sind Profis im Multitasking
Gut gelaunt und top gepflegt wird der Spagat zwischen Job, Familie, Freizeit und Haushalt gemeistert.
Aber: wer rund um die Uhr im Hamsterrad rennt, kann dabei seine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Diagnose Dauerstress.
Das typische Stress Opfer ist nicht unbedingt der ehrgeizige Investmentbanker. Frauen, die ein scheinbar erfülltes Leben führen geraten zunehmend in einen Strudel aus Überforderung und angegriffene Gesundheit. So gerät der Stoffwechsel massiv durcheinander.

Was unterscheidet Frauen von überlasteten Männern?
Frauen wollen auch gefallen und zwar allen und bei jeder Gelegenheit. Sie stecken stärker als Männer in vielschichtigen Rollen, in denen die Stressfalle dann zuschnappen kann. Der rastlose Einsatz rund um die Uhr, fordert Tribut. Immer mehr Frauen wollen beruflich vorankommen und zugleich auch eine Familie gründen. Haben Sie am Ende des Arbeitstages die überquellende Mailbox und das Büro hinter sich gelassen, dann stehen einkaufen, sauber machen, sich um die Kinder kümmern, Hol- und Bringdienste, kochen, aufräumen und so weiter auf dem Programm. Die Kinder wollen Aufmerksamkeit, aber gleichzeitig brauchen auch die älter werdenden Eltern Unterstützung oder sind gar pflegebedürftig. Dazu wollen ab und an mal eine Freundin treffen und regelmäßig in den Sport gehen, denn Gesundheit und Fitness sind wichtig. Heute sorgt auch die moderne Kommunikation dafür, dass wir Frauen rund um die Uhr verfügbar sind und uns um all die Menschen kümmern können, die uns umgeben. Schließlich kann kaum einer von uns einfach das Smartphone abschalten, wenn uns nicht die Kollegen sondern auch die Familie vielleicht doch noch erreichen wollen oder müssen?
Viele Frauen sind auch mit dem Gefühl aufgewachsen, sie seien nicht gut genug, so wie sie sind. Wir sind nicht groß genug, nicht schlank genug, so wie wir sind. Wir verbringen viel Zeit unseres Lebens damit, andere glücklich zu machen, und stellen die ihre Bedürfnisse über unsere.


Und wie bekommt man die Kontrolle zurück?
In dem Sie die Situation richtig bewerten. Wer am Wochenende eine Ruhephase braucht, sollte sich zum Beispiel nicht auch noch Gäste einladen. Tun wir es dennoch, sollte sollten wir diese Herausforderung annehmen und nicht nur auf die Anstrengungen, den Aufwand, die verlorene Zeit und die viele zusätzliche Arbeit schauen. Besser wäre es statt eines vier Gänge Menüs die Gäste zu bitten, selber etwas zum Essen beizusteuern. Einer bringt die Vorspeise mit, der zweite das Dessert und den Hauptgang bereite ich als Ofengericht zu, so dass ich nicht in der Küche stehe, wenn die Gäste da sind.


Weder im Job, noch zu Hause können wir flüchten, wenn es uns zu viel wird. Wenn sich Zeitdruck oder die Aufgabenfülle stetig mehren.
Herzklopfen, feuchte Hände, kalte Füße… sind dann natürliche Reaktionen des Körpers. Die Muskeln spannen sich an, alle Funktionen, die nicht für Angriff oder Flucht aus dieser als gefährlich eingeschätzten Situation helfen, werden vom Körper heruntergefahren. Leider müssen wir weder im Privatleben, noch im Berufsalltag in der Regel angreifen oder flüchten. Zunächst versetzt uns Stress in die Lage, auf neue Anforderungen schnell zu reagieren. Das Problem in unserem Alltag ist, dass wir nicht richtig mit dem Stress umgehen.  Deshalb ist Bewegung so wichtig. Aber auch: was ist mir jetzt wichtig? Stress ist eine überlebenswichtige Reaktion, sie hilft mir, gibt mir Kraft, wie kann ich sie mir zu Nutze machen, was kann ich tun, um die Kontrolle über die Situation zu gewinnen, wie kann ich vielleicht sogar Sinn daraus ziehen?
Den Stress verstehen, seine positiven Seiten nutzen. Wir merken doch, wenn wir unter Stress stehen. Aber wir bewerten ihn falsch. Es gibt eine Untersuchung, bei der Leute einen Vortrag halten sollten, eine typische Stresssituation, vergleichbar mit einer Präsentation im Job, einer Wortmeldung bei einer Konferenz, einem Gespräch mit dem Chef. Der einen Gruppe wurde erklärt, was passiert: Sie würden Herzklopfen bekommen, feuchte Hände, würden vielleicht rot werden, fahrig sein etc. dies sei eine normale Reaktion auf die Situation. Der anderen Gruppe wurde nichts erklärt. Diejenigen, die vorher die Erklärung bekamen, gingen deutlich entspannter mit der Situation um und fanden die Erfahrung lehrreich. Sie wussten, dass Herzklopfen und feuchte Hände nicht Zeichen von Schwäche oder Versagen sind, sondern für den Augenblick notwendig. Es gibt keinen guten Schauspieler oder Leistungssportler, der vor dem Auftritt oder Wettkampf nicht unter Stress stünde. Genau wie der, der Bungee Jumpen geht oder sich einen Horrorfilm ansieht, will den Wechsel zwischen maximaler An -und Entspannung. Ideal ist es, wenn man längere Phasen von Stress mit längeren Phasen der Entspannung ablöst.

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Trainerin

Silke Mekat Silke Mekat ist Diplom Betriebswirtin, Trainerin & Autorin mit dem Fokus der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Stressprävention, Selbstorganisation und Zeitmanagement. Silke Mekat unterstützt Beruf und Privatleben in Balance zu halten. Seit 2014 Trainerin der Haufe Akademie. Rufen Sie mich gerne an oder schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen.
Ich bin gerne für Sie da und freue mich von Ihnen zu hören.
Xing Profil



http://www.vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.info

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Einfach mal Nein sagen ohne Schuldgefühle oder Stress …

Liebe Leserin,
klar mache ich das, kein Problem.
Ein Satz, den viele Berufstätige immer wieder sagen, auch wenn er gar nicht stimmt. So schaffen wir uns leicht selbst gemachten Stress. Wir sagen ja, obwohl wir eigentlich nein meinen.

Aus der ewigen Ja-Schleife herauskommen

Um aus dem vielleicht jahrelang gewohnten, schnellen Ja herauszukommen, wäre es besser für eine Zeitlang alle Anfragen und Bitten erst einmal abzulehnen oder abzusagen und zwar wirklich alles. Anschliessend nur noch die Dinge zu sagen, für die wirklich Zeit und Wille da sind. Wir müssen wieder hinterfragen lernen, was die Bitte bedeutet. Am besten verpackt man das natürlich höflicher als mit einem simplen Nein. “Im Moment muss ich leider Nein sagen, wenn sich was ändert, sage ich aber gerne Bescheid”, wäre vielleicht eine Möglichkeit. Oder “ich schaue in meinen Kalender und melde mich dann”,  “momentan muss ich Nein sagen” oder “sprechen Sie mich in 2 Stunden noch einmal darauf an”. Oder vielleicht auch hinterfragen, ob etwas wirklich sofort sein muss: “reicht es wenn ich es ihnen bis nächste Woche Dienstag machen?”

Sollte ich besser nicht Nein sagen, um Kollegen nicht zu verärgern?

Diese Angst ist in der Regel unbegründet. Dinge nicht gleich zuzusagen oder Arbeiten unreflektiert zu übernehmen, steigert hingegen die Sympathie meines Gegenüber. Wir schätzen Leute im allgemeinen eher, wenn sie auch mal Nein sagen. So weiss der andere immer sicher, woran er ist. Anders als bei Kollegen, die zum Beispiel etwas zusagen, sich vielleicht alles offen halten und dann doch nicht liefern und irgendwann als unzuverlässig gelten. Erst einmal einen Wunsch ab zu lehnen oder auf später zu verschieben, um in Ruhe darüber nachzudenken, ob ich die Bitte erfüllen möchte und auch kann senkt den persönlichen Stress Level. Alle Aufgaben, die wir im Kopf haben, alle Termine und to dos, sind offene Schublade in unserem Kopf, die alle Energie binden. Haben wir zu viele Schubladen geöffnet, wie bei einem Apothekerschrank zum Beispiel, verlieren wir irgendwann den Überblick und Dinge fallen herunter.
Prioritäten setzen: Natürlich hat dieses Prinzip erst einmal ab zu lehnen, um drüber nachzudenken auch seine Grenzen. Zum Beispiel im Umgang mit dem Chef. Allzu oft wird dieser ein Nein wohl kaum hören wollen.
Aber es gibt Alternativen, so kann ich zum Beispiel den Ball zurück spielen. Ich kann den Chef fragen, welche meiner Aufgaben jetzt Priorität hat, die die er mir gegeben hat oder die die ich gerade machen wollte. So verlagere ich die Entscheidungsfindung zum Chef und kann selber entspannter meine Aufgaben abarbeiten.

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken und   
 
Erfolgreich in Beruf und Familie : Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Die nächsten Termine finden Sie hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business. 

Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Foto: Silke Mekat

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Die Balance von Familie und Beruf: wie perfekt ist gut genug?

anordnung, appetitlich, behandeln

 

Liebe Leserin,
vielen Mütter geht es sicherlich ähnlich – wir wollen immer alles perfekt machen. Dieser Anspruch an uns selber ist ganz typisch… leider.
Wir wollen möglichst in allen Bereichen top sein. eine tolle Mutter, die perfekte Frau, Tochter, Freundin, Sportlerin, Geliebte, Schwester ….sein und natürlich auch noch im Beruf geschätzt werden.

So viel Perfektion kann nur eins machen: unsympathisch und einen völlig auslaugen 

Von den dunklen Ringe unter den Augen,  drohenden Magengeschwüren und so weiter mal ganz zu schweigen.

Ab heute bin ich endlich nett zu mir!
Der Kuchen ist verbrannt?
Du stehst schon wieder im Stau?
Am Morgen trödeln die Kinder wiedereinmal und haben alle Zeit der Welt?
Was schiefgegangen ist, lässt sich nicht mehr ändern. Selbst dann nicht, wenn wir uns im Stillen immer wieder Vorwürfe deswegen machen. Auch wenn es absurd klingt im ersten Moment: besser ist es die ganze Sache aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Aus Fehlern kann man lernen. In der Strasse ist eine neue Baustelle und deshalb der lange Stau – besser ich fahre demnächst eine andere Strecke und vermeide den Stillstand. Die Kinder trödeln wieder einmal? Bei Sabine Bohlmann gibt es lustige Tipps über fliegende Teppiche und redende Zahnbürsten, die die Sache mit Humor nehmen.
Blicke optimistisch nach vorn. Meine Erfahrung ist, dass für jede Tür, die sich schliesst, eine neue öffnet.

Behalte den Überblick
Denn wer alles perfekt machen will, verzettelt sich schnell. Am Ende sind wir dann völlig ausgelaugt und in Zeitnot. Dinge bleiben unerledigt und alles wächst einem über den Kopf. Wenn Du dann das Geschehen aus der Vogelperspektive betrachtest, behälst du das grosse Ganze besser im Auge.

Erkenne Deine Talente
Andere erreichen alles viel leichter, ist Dein Eindruck? Denen gelingt es so leicht und man selber muss ständig kämpfen. Statt sich mit anderen zu vergleichen, sollten wir unsere eigenen Stärken und Talente hervorheben und stolz darauf sein. Was kannst Du besonders gut? Viel besser als sich ständig mit anderen zu vergleichen und im Wettkampf zu stehen, denn das schafft nur unnötigen Druck, ist es doch die eigenen Stärken sich vor Augen zu führen.

Machbar oder nicht?
Die eigenen Ziele zu hoch zu setzen, lässt einen leider immer wieder scheitern. Frage Dich deshalb bevor du ein neues Projekt startest oder übernimmst, ob dieses wirklich realistisch ist. Möglicherweise musst Du es dann noch einmal nach unten korrigieren. An einem Tag voller Termine im Job, willst Du vielleicht auch noch beim Kindergarten Sommerfest mit selbstgemachten Fallaffen glänzen? Ein solches Projekt sollte noch mal überdacht werden, um nicht an den eigenen Erwartungen zu scheitern. Vielleicht wird der Tag dann ohne den Druck mit selbst gemachtem glänzen zu wollen, viel entspannter und der schnelle Nudelsalat ist ein voller Erfolg.

Überlege also auch vorher mal, was das Schlimmste wäre, was passieren könnte. Wie ginge es dann weiter? Würden bei dem Sommerfest wirklich alle mit dem Finger auf Dich zeigen, weil du nur einen gekauften Kuchen dabei hast? Muss es zur Geburtstagsfeier bei Dir zu Hause ein perfektes Menü sein oder reicht nicht auch ein Pasta Buffet, bei dem sich jeder seine Lieblingssosse nehmen kann? Das haben wir z.B. letztens gemacht und es war ein voller Erfolg.

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken
Die nächsten Termine finden Sie hier: Haufe Akademie – Erfolgreich in Beruf und Familie Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Herzliche Grüße

 

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Das hilft gegen Stress im Alltag

Liebe Leserin,
gut gelaunt und top gepflegt wird der Spagat zwischen Job, Familie, Freizeit und Haushalt gemeistert. Ja klar, oder?
Aber: wer rund um die Uhr im Hamsterrad rennt, kann dabei seine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Diese 8 Tipps helfen, wenn mal wieder alles zu viel wird:

  1.  klare Ziele: überlege dir, was du an einem Tag unternehmen willst, und verfolge dieses Ziel konsequent welche Aufgaben sind heute wichtig was machst du heute erledigen. Nimm dir aber weniger vor, als du meinst schaffen zu können denn irgendwas kommt immer dazwischen.
  2. Ein freier Kopf: schreibe auf, was du vorhast. So kannst du sicher sein, dass du nichts vergisst und der Kopf frei bleibt, statt vor lauterto do’s, Terminen und anderen überzuquillen. Plane auch Pufferzeiten mit ein, denn es dauert alles länger.
  3. Nein sagen: auch wenn es schwer fällt: wenn du um etwas gebeten wirst, wofür du keine zeit hast, dann sage nein.
  4. Überzogene Ansprüche: überprüfe deine eigenen Ansprüche, Einstellungen und Wünsche. Sei gnädig mit dir selber. Nimm den Druck den du dir selber machst aus.
  5. Prioritäten setzen: überlege dir, was dir im Leben wirklich wichtig ist. Dann wirst du vielleicht einiges aus einem anderen, weniger stressigen Blickwinkel sehen.
  6. Stück für Stück: Teile einen grossen Arbeitsberg in einzelne Schritte und erledige diese nacheinander, anstatt mehrere Dinge gleichzeitig tun zu wollen.
  7. Auch lästiges anpacken: erledige das unangenehme zuerst. Schlucke die dicke Kröte als erstes. Dann ist sie weg und belastet dich nicht mehr. Alles was jetzt kommt kannst du gelassen angehen.
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Nein sagen hilft gegen selbst gemachten Stress

Klar mach´ich das, kein Problem.

Ein Satz, den viele Berufstätige immer wieder sagen, auch wenn er gar nicht stimmt. So schaffen wir uns leicht selbst gemachten Stress. Wir sagen ja, obwohl wir eigentlich nein meinen.

Aus der ewigen Ja-Schleife herauskommen

Um aus dem vielleicht jahrelang gewohnten, schnellen Ja herauszukommen, wäre es besser für eine zeitlang alle Anfragen und Bitten erst einmal abzulehnen oder abzusagen und zwar wirklich alles. Anschließend nur noch die Dinge zu sagen, für die wirklich Zeit und Wille da sind. Wir müssen wieder hinterfragen lernen, was die Bitte bedeutet. Am besten verpackt man das natürlich höflicher als mit einem simplen Nein. “Im Moment muss ich leider Nein sagen, wenn sich was ändert, sage ich aber gerne Bescheid”, wäre vielleicht eine Möglichkeit. Oder “ich schaue in meinen Kalender und melde mich dann”,  “momentan muss ich Nein sagen” oder “sprechen Sie mich in 2 Stunden noch einmal darauf an”. Oder vielleicht auch hinterfragen, ob etwas wirklich sofort sein muss: “reicht es wenn ich es ihnen bis nächste Woche Dienstag machen?”

Sollte ich besser nicht Nein sagen, um Kollegen nicht zu verärgern?

Diese Angst ist in der Regel unbegründet. Dinge nicht gleich zuzusagen oder Arbeiten unreflektiert zu übernehmen, steigert hingegen die Sympathie meines Gegenüber. Wir schätzen Leute im allgemeinen eher, wenn sie auch mal Nein sagen. So weiß der andere immer sicher, woran er ist. Anders als bei Kollegen, die zum Beispiel etwas zusagen, sich vielleicht alles offen halten und dann doch nicht liefern und irgendwann als unzuverlässig gelten. Erst einmal einen Wunsch ab zu lehnen oder auf später zu verschieben, um in Ruhe darüber nachzudenken, ob ich die Bitte erfüllen möchte und auch kann senkt den persönlichen Stress Level. Alle Aufgaben, die wir im Kopf haben, alle Termine und to dos, sind offene Schublade in unserem Kopf, die alle Energie binden. Haben wir zu viele Schubladen geöffnet, wie bei einem Apothekerschrank zum Beispiel, verlieren wir irgendwann den Überblick und Dinge fallen herunter.

Prioritäten setzen: Natürlich hat dieses Prinzip erst einmal ab zu lehnen, um drüber nachzudenken auch seine Grenzen. Zum Beispiel im Umgang mit dem Chef. Allzu oft wird dieser ein Nein wohl kaum hören wollen. Aber es gibt Alternativen, so kann ich zum Beispiel den Ball zurück spielen. Ich kann den Chef fragen, welche meiner Aufgaben jetzt Priorität hat, die die er mir gegeben hat oder die die ich gerade machen wollte. So verlagere ich die Entscheidungsfindung zum Chef und kann selber entspannter meine Aufgaben abarbeiten.

Veröffentlicht in Stressmanagement und Zeitmanagement, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Sport und Bewegung im Arbeitsalltag: In vier Schritten gesünder leben

42,2 Prozent der Deutschen bewegen sich zu wenig – das ist das traurige Ergebnis einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wer denkt, Sport und Bewegung ließen sich nur schwer in den Arbeitsalltag integrieren, liegt falsch. Um aktiv zu leben, sind nur Kleinigkeiten nötig – und ins Schwitzen kommt man dabei auch nicht. Erfahre hier mehr.

 

 

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken

Die nächsten Termine gibt es hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business. Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Veröffentlicht in Stressmanagement und Zeitmanagement, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Sport und Bewegung im Arbeitsalltag: In vier Schritten gesünder leben

42,2 Prozent der Deutschen bewegen sich zu wenig – das ist das traurige Ergebnis einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wer denkt, Sport und Bewegung ließen sich nur schwer in den Arbeitsalltag integrieren, liegt falsch. Um aktiv zu leben, sind nur Kleinigkeiten nötig – und ins Schwitzen kommt man dabei auch nicht. Erfahren Sie mehr.

 

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken

Die nächsten Termine finden Sie hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business. Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Veröffentlicht in Elternzeit und beruflicher Wiedereinstieg, Stressmanagement und Zeitmanagement, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie & Stressbewältigung – “Damit aus dem UND kein ODER wird”

Hier findest Du die nächsten Termine, die offen für jeden buchbar sind – erlebe Sie Silke Mekat live bei einem Training der Haufe Akademie.
Treffen wir uns?


Frauen in Balance: erfolgreich in Beruf und Familie

Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Termine und Orte:

NEU! Für Mütter und Väter: 10. und 11. Juli 2019 in Berlin

Ausführliche Informationen und Buchung

Die Anfahrt ist zu weit? Der Termin passt nicht? Weitere Termine und meine anderen Seminare auf http://www.Haufe-Akademie.de

 


Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken

Termine und Orte:

  • 11. und 12. Februar 2019 München
  • 27. und 28. März.2019 Hamburg
  • 16. und 17. Mai 2019 Frankfurt
  • 8. und 9. Juli 2019 Berlin
  • 8. und 9. August.2019 Sommerakademie in Starnberg
  • 1. und 2. Oktober 2019 in Düsseldorf

sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Plätze!

Ausführliche Informationen und Buchung

Die Anfahrt ist zu weit? Der Termin passt nicht? Weitere Termine und meine anderen Seminare auf http://www.Haufe-Akademie.de


Einfach Zeit haben: Selbstorganisation und Zeitmanagement

Mehr Zeit, weniger Stress! Sich selbst optimal organisieren und den Ballast abwerfen

Nutzen

  • lerne die klassischen Zeitmanagementmethoden kennen.
  • analysiere den eigenen Arbeitsstil und optimieren diesen.
  • lerne, Prioritäten klar und sinnvoll zu setzen.
  • erfahre, Störungen und Zeitdiebe eliminieren.
  • verbesser die Selbstorganisation und das persönliches Zeitmanagement nachhaltig.

So reduzierst Du unnötigen Stress und steigerst die Arbeitsleistung deutlich.

Dieses Seminar gibt es als eintägiges oder zweitägiges Seminar. Gern auch für bestimmte Zielgruppen oder Themen.

Gern komme ich auch in Unternehmen. Das inhouse Team der Haufe Akademie berät Sie gern.



Exklusiv in Ihrem Unternehmen

Möchten Sie mehrere Mitarbeiter zu einem spezifischen Thema weiterbilden? Dann bietet sich ein Inhouse-Training an. Gern berate ich Sie persönlich zum Angebot oder zu anderen Fragen: Rufen Sie mich gleich an unter Tel. +49 89. 72 49 87 15 oder schreiben Sie mir eine E-Mail!

Herzliche Grüße

Silke Mekat

Soulution Coaching Silke Mekat Unternehmensberatung für familienbewusste Personalpolitik Elternzeit Wiedereinstieg Auszeit Entspannung Stress Burnout Veranstaltung, Seminar, Vortrag, Beratung

Veröffentlicht in Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Auf der Suche nach der verlorenen Balance

Soulution Coaching Silke Mekat - Beraterung, Training und Coaching rund um Vereinbarkeit von Beruf und FamilieCoaching, Beratung Elternzeit beruflicher Wiedereinstieg

„Beruf und Familie, das schaffe ich. So war mein Wunsch nach der Elternzeit. Doch inzwischen sind die Kinder nicht mehr so klein, die Ansprüche, Termine und Anforderungen werden mehr. Manchmal habe ich das Gefühl mich zu zerreißen zwischen Beruf und Familie. Ganz zu schweigen von den Anforderungen im Büro und den netten Kommentaren der Kollegen, wenn ich nachmittags gehen muss, weil der Hort pünktlich schließt. Manchmal fühle ich mich schon von den kleinsten Dingen unendlich gestresst und habe einfach keine Kraft mehr“, so beschreibt eine Seminarteilnehmerin ihren Alltag.

 

Voller Terminkalender, Stress, Leistungsdruck, immer höhere Erwartungen der Unternehmen, der Familie und an sich selbst, das kann anstrengen. Frauen müssen täglich vielen Herausforderungen gleichzeitig gerecht werden. Hinzu kommen die vielen Kleinigkeiten des Alltags, um die sich Frauen in der Mehrzahl auch noch kümmern. Kommen dann noch Belastungen im privaten Bereich dazu, ist schnell die Belastungsgrenze erreicht, sagt die Trainerin der Haufe Akademie Silke Mekat. Doch leistungsfähige Unternehmen brauchen leistungsfähige Mitarbeiterinnen, die mit ihren Ressourcen sinnvoll haushalten. Mehr Belastbarkeit und Motivation, dazu weniger Stress.

 

Helfen kann dann ein Seminar an der Haufe Akademie in dem die Teilnehmerinnen lernen, wie sie den Kopf wieder frei bekommen, neue Energien tanken und Methoden für einen Alltag in Balance entwickeln.

Genau das richtige Seminar für Sie?

Dann lesen Sie doch hier weiter: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie -Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

 

Tipps für mehr Zeit mit der Familie – und sich selbst

56 Prozent der berufstätigen Eltern finden laut einer Forsa Umfrage aus dem Jahr 2015, dass sie zu wenig Zeit für die Familie haben. Von Zeit für sich selber einmal ganz zu schweigen. Dabei halten genau diese Momente Eltern und Kinder zusammen. Die langen Abende im Winter und die ersten schönen Tage, wenn der Frühling beginnt, bieten viele Gelegenheiten bewusst Zeit miteinander zu verbringen.

 

Machen Sie einen Wochenplan

darin finden sich alle festen Termine wie Elternabend, Sport oder das Treffen mit Freunden. Aber daneben auch fest eingeplant, was die Familie in der Woche zusammen machen möchte. So kann die Routine gar nicht erst Einzug halten, wenn allen klar ist heute ist beispielsweise ein Spieleabend.

 

Spieleabend statt TV

An einem Abend pro Woche sollte Spiele Zeit sein. Brettspiele statt Fernseher oder iPad! Eine Revanche gibt es dann in der nächsten Woche und sicherlich will schon bald niemand mehr diese Abende missen.

 

Aktivitäten abgleichen

Ihr Sohn hat dienstags Fußball? Vielleicht finden Sie einen Yoga Kurs, der zeitgleich ist. So kommen Sie gar nicht erst in Versuchung die Zeit für Erledigungen, Besorgungen etc. zu verwenden, sondern tun auch etwas für sich.

 

Fahrdienste abwechseln

diese Idee schließt gleich an die zuvor an. Tun Sie sich mit anderen Eltern zusammen. Wechseln Sie sich mit dem Fahrdienst zum Sport der Kinder ab. Oder planen Sie einen Nachmittag, an dem sich die Kinder in wöchentlichem Wechsel bei einer Familie treffen. So haben alle mehr Zeit.

 

Aufgaben aufteilen

Hier wird jeder zum Chef eines bestimmten Bereichs. So wischt die kleine Tochter nach dem Essen den Tisch ab, während Papa die Töpfe spült. Solche festen Abläufe, gehen schon bald in den Alltag über und leidige Diskussionen erübrigen sich.

 

Brunchen am Wochenende

bei so einem ausgedehnten Frühstück ist der perfekte Moment, um zu erzählen, was in der Woche passiert ist, was gut und was nicht so gut lief und die kommende Woche zu planen. Erzählen Sie von sich, dann öffnen sich auch die Kinder.

 

Druck rausnehmen

Vergessen Sie nicht: niemand ist perfekt. Schrauben Sie deshalb Ihre Erwartungen an sich selber und an andere ruhig etwas runter. Das schont die Nerven und vom Fußboden isst eh selten jemand.

 

Zeit für mich

Bei Stress werden Sie unausstehlich? Keine Sorge, das geht uns allen so. Versuchen Sie einen Abend pro Woche etwas Schönes zu unternehmen. Das entspannt ungemein.

Fazit: Gestalten Sie Ihren Lebensentwurf von vornherein ganzheitlicher, damit es Sie nicht aus der Kurve trägt.

Erweitern Sie Ihre Methoden zur Stressbewältigung und lassen Sie sich dazu anregen, eine gesunde Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erschaffen.

 

Noch mehr Tipps und Unterstützung den täglichen Spagat zwischen Beruf und Familie zu meistern, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie. Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Der nächste Termin ist am 12. und 13.05.16 im Mercure Hotel Köln West. Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

 

Herzliche Grüße

Silke Mekat