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Warum fällt es uns so schwer nein zu sagen?

Ganz einfach: mit einem Nein riskieren wir, andere vor den Kopf zu stoßen, kein Team Player zu sein, nicht gemocht zu werden oder als selbstsüchtig abgestempelt zu werden. Doch wer erfolgreich sein will, kann nicht gleichzeitig von allen gemocht werden wollen und braucht ein starkes Selbstbewusstsein.

Laut des US amerikanischen Investors Warren Buffett besteht der Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und sehr erfolgreichen Menschen darin, dass die sehr erfolgreichen zu fast allem Nein sagen.

Was das bringt?

Wir verzetteln uns nicht mit Dingen, die wir eigentlich gar nicht wollen oder nicht schaffen können. Menschen, die Nein sagen können, erfahren zudem Respekt in ihrem Umfeld. Jemand, der Nein sagen kann, zeichnet sich damit als jemand aus, der Rückrad besitzt, Entscheidungen treffen und Grenzen setzen kann.

So kannst du im Alltag Typen, wenn dir das Neinsagen schwer fällt:

  1.  Bitte zuerst um Bedenkzeit damit du für dich Klarheit schaffen kannst, was du willst und schaffen kannst.
  2. Wo liegen deine Prioritäten?
  3. Halte eine Absage knapp und klar, ohne dich zu rechtfertigen, aber bleibe höflich.
  4. Manchmal reicht ein kurzes Nein danke oder einfach nur nein.
  5. Wenn dir Aufgaben und Anforderungen über den Kopf wachsen, überlege doch einmal, ob du dir nicht zu viel aufladen (lässst). Übe Nein! zu sagen. Am besten zunächst in harmlosen Situationen und dann allmählich in brisanteren.

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Die meisten unter uns sagen äusserst ungern Nein.

Neinsagen könnenStress ade!

Erfahren Sie in diesem Seminar, wie sich ein erfolgreiches Berufsleben und ein glückliches Privatleben miteinander verbinden lassen. Zur Seminarbeschreibung: Erfolgreich in Beruf und Familie

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Morgens früh aufstehen, warum wir es ausprobieren sollten

woman holding a smiley balloon

Was machen erfolgreiche Menschen anders?

Erfolgreiche Menschen stehen früh auf.

Das Sprichwort “der frühe Vogel fängt den Wurm” stimmt. Viele sehr erfolgreiche Menschen stehen früh auf, manchmal schon um 5:30 Uhr am Morgen. So steht Twitter Chef Jack Dorsey oder Apple Chef Tim Cook um diese frühe Uhrzeit auf. Viele die so früh aufstehen nutzen diese Zeit für sich selber, um zum Beispiel Sport zu machen, zu meditieren, in Ruhe zu frühstücken und entspannt in den Tag zu starten. Manche verwenden diese Stunden auch, um vor der Hektik des Alltags die E-Mails durchzugehen und sich dann den Rest des Tages auf etwas anderes konzentrieren zu können. Wer früh produktiv ist, hat die wichtigste Aufgabe des Tages meißt dann schon erledigt und kann der Schnelllebigkeit unserer Zeit und den damit verbundenen immer neuen Aufgaben gelassen entgegen sehen.

Wir früh produktiv ist, nimmt Schwung für den ganzen Tag mit.

Grundvoraussetzung: man muss sich ausgeschlafen fühlen und daher auch relativ früh am Abend zuvor ins Bett. Ausgeschlafen ist der nächste Tag meistens sehr viel besser, als nach müde verbracht der Freizeit am Abend. Probiere es doch mal eine Woche lang aus.

Schon Hermann Hesse sagte: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.

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Maßgeschneiderte Firmen-Trainings

Programme ganz nach Kunden Wünschen entwickele ich gern auf Grundlage meiner Schwerpunktthemen. Informiere dich auch im Newsblog zu verschiedenen Trainings-Themen und aktuellem rund um Mitarbeiterbindung. Hier findest du Anregungen auf deren Grundlage wir gern euren Trainingsbedarf entwickeln und ausgestalten können.

Seminare an der Haufe Akademie:

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Silke Mekat Silke Mekat ist Diplom Betriebswirtin, Trainerin & Autorin mit dem Fokus der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Stressprävention, Selbstorganisation und Zeitmanagement. Silke Mekat unterstützt Beruf und Privatleben in Balance zu halten. Seit 2014 Trainerin der Haufe Akademie.

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Den Alltag erfolgreich organisieren

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Für die meisten Menschen fällt im Home-Office die gewohnte Alltagsstruktur weg. Das sorgt bei Eltern und Kindern gleichermaßen für Verunsicherung. „wieso hast du denn den Abwasch nicht gemacht? Du warst doch den ganzen Tag zu Hause“, hört man dann vielleicht vom Partner am Abend. Kinder sehen am Laptop sitzen vielleicht als Computerspiele spielen an und nicht als Arbeit. Und Singles fällt vermutlich schnell die Decke auf den Kopf.

Wir alle treffen täglich Tausende Entscheidungen, viele davon sind vielleicht nur banal, wie zum Beispiel welche Tür benutze ich jetzt? Möchte ich noch ein Kaffee? Beantworte ich die E-Mail jetzt oder lieber später? Was essen wir heute Abend? Trotzdem setzen uns diese ständigen Entscheidungen unter Druck und verursachen Stress.

Erfolgreich im Home Office – und im Büro – zu arbeiten, bedeutet aber, auch noch wichtige Entscheidungen zu treffen, da kann man es sich nicht leisten, lange über die Dinge des Alltags nachzudenken. Barack Obama sagte beispielsweise – als er noch US Präsident – war zur der Zeitschrift Vanity Fair im Jahre 2012: “ich habe eine feste Arbeitsuniform blaue und graue Anzüge, Hemd, Krawatte, fertig. Ich versuche die Zahl der Entscheidungen einzuschränken. Ich will nicht entscheiden, was ich esse oder anziehe.”

Wer zum Beispiel den Sonntagabend nutzt, um die Woche vor zu planen (den Speiseplan festzulegen, die benötigte Kleidung für die Woche zu bügeln, die Kleidung für die nächsten Tag heraus zu legen, Termine – eigene, die der Kinder oder des Partners durch zu gehen und so weiter) spart am Ende viel Zeit und Energie für andere Dinge.

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Raus aus dem Hamsterrad

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Gerade Frauen sind Profis im Multitasking
Gut gelaunt und top gepflegt wird der Spagat zwischen Job, Familie, Freizeit und Haushalt gemeistert.
Aber: wer rund um die Uhr im Hamsterrad rennt, kann dabei seine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Diagnose Dauerstress.
Das typische Stress Opfer ist nicht unbedingt der ehrgeizige Investmentbanker. Frauen, die ein scheinbar erfülltes Leben führen geraten zunehmend in einen Strudel aus Überforderung und angegriffene Gesundheit. So gerät der Stoffwechsel massiv durcheinander.

Was unterscheidet Frauen von überlasteten Männern?
Frauen wollen auch gefallen und zwar allen und bei jeder Gelegenheit. Sie stecken stärker als Männer in vielschichtigen Rollen, in denen die Stressfalle dann zuschnappen kann. Der rastlose Einsatz rund um die Uhr, fordert Tribut. Immer mehr Frauen wollen beruflich vorankommen und zugleich auch eine Familie gründen. Haben Sie am Ende des Arbeitstages die überquellende Mailbox und das Büro hinter sich gelassen, dann stehen einkaufen, sauber machen, sich um die Kinder kümmern, Hol- und Bringdienste, kochen, aufräumen und so weiter auf dem Programm. Die Kinder wollen Aufmerksamkeit, aber gleichzeitig brauchen auch die älter werdenden Eltern Unterstützung oder sind gar pflegebedürftig. Dazu wollen ab und an mal eine Freundin treffen und regelmäßig in den Sport gehen, denn Gesundheit und Fitness sind wichtig. Heute sorgt auch die moderne Kommunikation dafür, dass wir Frauen rund um die Uhr verfügbar sind und uns um all die Menschen kümmern können, die uns umgeben. Schließlich kann kaum einer von uns einfach das Smartphone abschalten, wenn uns nicht die Kollegen sondern auch die Familie vielleicht doch noch erreichen wollen oder müssen?
Viele Frauen sind auch mit dem Gefühl aufgewachsen, sie seien nicht gut genug, so wie sie sind. Wir sind nicht groß genug, nicht schlank genug, so wie wir sind. Wir verbringen viel Zeit unseres Lebens damit, andere glücklich zu machen, und stellen die ihre Bedürfnisse über unsere.


Und wie bekommt man die Kontrolle zurück?
In dem Sie die Situation richtig bewerten. Wer am Wochenende eine Ruhephase braucht, sollte sich zum Beispiel nicht auch noch Gäste einladen. Tun wir es dennoch, sollte sollten wir diese Herausforderung annehmen und nicht nur auf die Anstrengungen, den Aufwand, die verlorene Zeit und die viele zusätzliche Arbeit schauen. Besser wäre es statt eines vier Gänge Menüs die Gäste zu bitten, selber etwas zum Essen beizusteuern. Einer bringt die Vorspeise mit, der zweite das Dessert und den Hauptgang bereite ich als Ofengericht zu, so dass ich nicht in der Küche stehe, wenn die Gäste da sind.


Weder im Job, noch zu Hause können wir flüchten, wenn es uns zu viel wird. Wenn sich Zeitdruck oder die Aufgabenfülle stetig mehren.
Herzklopfen, feuchte Hände, kalte Füße… sind dann natürliche Reaktionen des Körpers. Die Muskeln spannen sich an, alle Funktionen, die nicht für Angriff oder Flucht aus dieser als gefährlich eingeschätzten Situation helfen, werden vom Körper heruntergefahren. Leider müssen wir weder im Privatleben, noch im Berufsalltag in der Regel angreifen oder flüchten. Zunächst versetzt uns Stress in die Lage, auf neue Anforderungen schnell zu reagieren. Das Problem in unserem Alltag ist, dass wir nicht richtig mit dem Stress umgehen.  Deshalb ist Bewegung so wichtig. Aber auch: was ist mir jetzt wichtig? Stress ist eine überlebenswichtige Reaktion, sie hilft mir, gibt mir Kraft, wie kann ich sie mir zu Nutze machen, was kann ich tun, um die Kontrolle über die Situation zu gewinnen, wie kann ich vielleicht sogar Sinn daraus ziehen?
Den Stress verstehen, seine positiven Seiten nutzen. Wir merken doch, wenn wir unter Stress stehen. Aber wir bewerten ihn falsch. Es gibt eine Untersuchung, bei der Leute einen Vortrag halten sollten, eine typische Stresssituation, vergleichbar mit einer Präsentation im Job, einer Wortmeldung bei einer Konferenz, einem Gespräch mit dem Chef. Der einen Gruppe wurde erklärt, was passiert: Sie würden Herzklopfen bekommen, feuchte Hände, würden vielleicht rot werden, fahrig sein etc. dies sei eine normale Reaktion auf die Situation. Der anderen Gruppe wurde nichts erklärt. Diejenigen, die vorher die Erklärung bekamen, gingen deutlich entspannter mit der Situation um und fanden die Erfahrung lehrreich. Sie wussten, dass Herzklopfen und feuchte Hände nicht Zeichen von Schwäche oder Versagen sind, sondern für den Augenblick notwendig. Es gibt keinen guten Schauspieler oder Leistungssportler, der vor dem Auftritt oder Wettkampf nicht unter Stress stünde. Genau wie der, der Bungee Jumpen geht oder sich einen Horrorfilm ansieht, will den Wechsel zwischen maximaler An -und Entspannung. Ideal ist es, wenn man längere Phasen von Stress mit längeren Phasen der Entspannung ablöst.

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Silke Mekat Silke Mekat ist Diplom Betriebswirtin, Trainerin & Autorin mit dem Fokus der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Stressprävention, Selbstorganisation und Zeitmanagement. Silke Mekat unterstützt Beruf und Privatleben in Balance zu halten. Seit 2014 Trainerin der Haufe Akademie. Rufen Sie mich gerne an oder schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen.
Ich bin gerne für Sie da und freue mich von Ihnen zu hören.
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Einfach mal Nein sagen ohne Schuldgefühle oder Stress …

Liebe Leserin,
klar mache ich das, kein Problem.
Ein Satz, den viele Berufstätige immer wieder sagen, auch wenn er gar nicht stimmt. So schaffen wir uns leicht selbst gemachten Stress. Wir sagen ja, obwohl wir eigentlich nein meinen.

Aus der ewigen Ja-Schleife herauskommen

Um aus dem vielleicht jahrelang gewohnten, schnellen Ja herauszukommen, wäre es besser für eine Zeitlang alle Anfragen und Bitten erst einmal abzulehnen oder abzusagen und zwar wirklich alles. Anschliessend nur noch die Dinge zu sagen, für die wirklich Zeit und Wille da sind. Wir müssen wieder hinterfragen lernen, was die Bitte bedeutet. Am besten verpackt man das natürlich höflicher als mit einem simplen Nein. “Im Moment muss ich leider Nein sagen, wenn sich was ändert, sage ich aber gerne Bescheid”, wäre vielleicht eine Möglichkeit. Oder “ich schaue in meinen Kalender und melde mich dann”,  “momentan muss ich Nein sagen” oder “sprechen Sie mich in 2 Stunden noch einmal darauf an”. Oder vielleicht auch hinterfragen, ob etwas wirklich sofort sein muss: “reicht es wenn ich es ihnen bis nächste Woche Dienstag machen?”

Sollte ich besser nicht Nein sagen, um Kollegen nicht zu verärgern?

Diese Angst ist in der Regel unbegründet. Dinge nicht gleich zuzusagen oder Arbeiten unreflektiert zu übernehmen, steigert hingegen die Sympathie meines Gegenüber. Wir schätzen Leute im allgemeinen eher, wenn sie auch mal Nein sagen. So weiss der andere immer sicher, woran er ist. Anders als bei Kollegen, die zum Beispiel etwas zusagen, sich vielleicht alles offen halten und dann doch nicht liefern und irgendwann als unzuverlässig gelten. Erst einmal einen Wunsch ab zu lehnen oder auf später zu verschieben, um in Ruhe darüber nachzudenken, ob ich die Bitte erfüllen möchte und auch kann senkt den persönlichen Stress Level. Alle Aufgaben, die wir im Kopf haben, alle Termine und to dos, sind offene Schublade in unserem Kopf, die alle Energie binden. Haben wir zu viele Schubladen geöffnet, wie bei einem Apothekerschrank zum Beispiel, verlieren wir irgendwann den Überblick und Dinge fallen herunter.
Prioritäten setzen: Natürlich hat dieses Prinzip erst einmal ab zu lehnen, um drüber nachzudenken auch seine Grenzen. Zum Beispiel im Umgang mit dem Chef. Allzu oft wird dieser ein Nein wohl kaum hören wollen.
Aber es gibt Alternativen, so kann ich zum Beispiel den Ball zurück spielen. Ich kann den Chef fragen, welche meiner Aufgaben jetzt Priorität hat, die die er mir gegeben hat oder die die ich gerade machen wollte. So verlagere ich die Entscheidungsfindung zum Chef und kann selber entspannter meine Aufgaben abarbeiten.

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken und   
 
Erfolgreich in Beruf und Familie : Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Die nächsten Termine finden Sie hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business. 

Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Foto: Silke Mekat

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Die Balance von Familie und Beruf: wie perfekt ist gut genug?

anordnung, appetitlich, behandeln

 

Liebe Leserin,
vielen Mütter geht es sicherlich ähnlich – wir wollen immer alles perfekt machen. Dieser Anspruch an uns selber ist ganz typisch… leider.
Wir wollen möglichst in allen Bereichen top sein. eine tolle Mutter, die perfekte Frau, Tochter, Freundin, Sportlerin, Geliebte, Schwester ….sein und natürlich auch noch im Beruf geschätzt werden.

So viel Perfektion kann nur eins machen: unsympathisch und einen völlig auslaugen 

Von den dunklen Ringe unter den Augen,  drohenden Magengeschwüren und so weiter mal ganz zu schweigen.

Ab heute bin ich endlich nett zu mir!
Der Kuchen ist verbrannt?
Du stehst schon wieder im Stau?
Am Morgen trödeln die Kinder wiedereinmal und haben alle Zeit der Welt?
Was schiefgegangen ist, lässt sich nicht mehr ändern. Selbst dann nicht, wenn wir uns im Stillen immer wieder Vorwürfe deswegen machen. Auch wenn es absurd klingt im ersten Moment: besser ist es die ganze Sache aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Aus Fehlern kann man lernen. In der Strasse ist eine neue Baustelle und deshalb der lange Stau – besser ich fahre demnächst eine andere Strecke und vermeide den Stillstand. Die Kinder trödeln wieder einmal? Bei Sabine Bohlmann gibt es lustige Tipps über fliegende Teppiche und redende Zahnbürsten, die die Sache mit Humor nehmen.
Blicke optimistisch nach vorn. Meine Erfahrung ist, dass für jede Tür, die sich schliesst, eine neue öffnet.

Behalte den Überblick
Denn wer alles perfekt machen will, verzettelt sich schnell. Am Ende sind wir dann völlig ausgelaugt und in Zeitnot. Dinge bleiben unerledigt und alles wächst einem über den Kopf. Wenn Du dann das Geschehen aus der Vogelperspektive betrachtest, behälst du das grosse Ganze besser im Auge.

Erkenne Deine Talente
Andere erreichen alles viel leichter, ist Dein Eindruck? Denen gelingt es so leicht und man selber muss ständig kämpfen. Statt sich mit anderen zu vergleichen, sollten wir unsere eigenen Stärken und Talente hervorheben und stolz darauf sein. Was kannst Du besonders gut? Viel besser als sich ständig mit anderen zu vergleichen und im Wettkampf zu stehen, denn das schafft nur unnötigen Druck, ist es doch die eigenen Stärken sich vor Augen zu führen.

Machbar oder nicht?
Die eigenen Ziele zu hoch zu setzen, lässt einen leider immer wieder scheitern. Frage Dich deshalb bevor du ein neues Projekt startest oder übernimmst, ob dieses wirklich realistisch ist. Möglicherweise musst Du es dann noch einmal nach unten korrigieren. An einem Tag voller Termine im Job, willst Du vielleicht auch noch beim Kindergarten Sommerfest mit selbstgemachten Fallaffen glänzen? Ein solches Projekt sollte noch mal überdacht werden, um nicht an den eigenen Erwartungen zu scheitern. Vielleicht wird der Tag dann ohne den Druck mit selbst gemachtem glänzen zu wollen, viel entspannter und der schnelle Nudelsalat ist ein voller Erfolg.

Überlege also auch vorher mal, was das Schlimmste wäre, was passieren könnte. Wie ginge es dann weiter? Würden bei dem Sommerfest wirklich alle mit dem Finger auf Dich zeigen, weil du nur einen gekauften Kuchen dabei hast? Muss es zur Geburtstagsfeier bei Dir zu Hause ein perfektes Menü sein oder reicht nicht auch ein Pasta Buffet, bei dem sich jeder seine Lieblingssosse nehmen kann? Das haben wir z.B. letztens gemacht und es war ein voller Erfolg.

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken
Die nächsten Termine finden Sie hier: Haufe Akademie – Erfolgreich in Beruf und Familie Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Herzliche Grüße

 

Foto von ROMAN ODINTSOV von Pexels
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Das hilft gegen Stress im Alltag

Liebe Leserin,
gut gelaunt und top gepflegt wird der Spagat zwischen Job, Familie, Freizeit und Haushalt gemeistert. Ja klar, oder?
Aber: wer rund um die Uhr im Hamsterrad rennt, kann dabei seine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Diese 8 Tipps helfen, wenn mal wieder alles zu viel wird:

  1.  klare Ziele: überlege dir, was du an einem Tag unternehmen willst, und verfolge dieses Ziel konsequent welche Aufgaben sind heute wichtig was machst du heute erledigen. Nimm dir aber weniger vor, als du meinst schaffen zu können denn irgendwas kommt immer dazwischen.
  2. Ein freier Kopf: schreibe auf, was du vorhast. So kannst du sicher sein, dass du nichts vergisst und der Kopf frei bleibt, statt vor lauterto do’s, Terminen und anderen überzuquillen. Plane auch Pufferzeiten mit ein, denn es dauert alles länger.
  3. Nein sagen: auch wenn es schwer fällt: wenn du um etwas gebeten wirst, wofür du keine zeit hast, dann sage nein.
  4. Überzogene Ansprüche: überprüfe deine eigenen Ansprüche, Einstellungen und Wünsche. Sei gnädig mit dir selber. Nimm den Druck den du dir selber machst aus.
  5. Prioritäten setzen: überlege dir, was dir im Leben wirklich wichtig ist. Dann wirst du vielleicht einiges aus einem anderen, weniger stressigen Blickwinkel sehen.
  6. Stück für Stück: Teile einen grossen Arbeitsberg in einzelne Schritte und erledige diese nacheinander, anstatt mehrere Dinge gleichzeitig tun zu wollen.
  7. Auch lästiges anpacken: erledige das unangenehme zuerst. Schlucke die dicke Kröte als erstes. Dann ist sie weg und belastet dich nicht mehr. Alles was jetzt kommt kannst du gelassen angehen.
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Nein sagen hilft gegen selbst gemachten Stress

Klar mach´ich das, kein Problem.

Ein Satz, den viele Berufstätige immer wieder sagen, auch wenn er gar nicht stimmt. So schaffen wir uns leicht selbst gemachten Stress. Wir sagen ja, obwohl wir eigentlich nein meinen.

Aus der ewigen Ja-Schleife herauskommen

Um aus dem vielleicht jahrelang gewohnten, schnellen Ja herauszukommen, wäre es besser für eine zeitlang alle Anfragen und Bitten erst einmal abzulehnen oder abzusagen und zwar wirklich alles. Anschließend nur noch die Dinge zu sagen, für die wirklich Zeit und Wille da sind. Wir müssen wieder hinterfragen lernen, was die Bitte bedeutet. Am besten verpackt man das natürlich höflicher als mit einem simplen Nein. “Im Moment muss ich leider Nein sagen, wenn sich was ändert, sage ich aber gerne Bescheid”, wäre vielleicht eine Möglichkeit. Oder “ich schaue in meinen Kalender und melde mich dann”,  “momentan muss ich Nein sagen” oder “sprechen Sie mich in 2 Stunden noch einmal darauf an”. Oder vielleicht auch hinterfragen, ob etwas wirklich sofort sein muss: “reicht es wenn ich es ihnen bis nächste Woche Dienstag machen?”

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Diese Angst ist in der Regel unbegründet. Dinge nicht gleich zuzusagen oder Arbeiten unreflektiert zu übernehmen, steigert hingegen die Sympathie meines Gegenüber. Wir schätzen Leute im allgemeinen eher, wenn sie auch mal Nein sagen. So weiß der andere immer sicher, woran er ist. Anders als bei Kollegen, die zum Beispiel etwas zusagen, sich vielleicht alles offen halten und dann doch nicht liefern und irgendwann als unzuverlässig gelten. Erst einmal einen Wunsch ab zu lehnen oder auf später zu verschieben, um in Ruhe darüber nachzudenken, ob ich die Bitte erfüllen möchte und auch kann senkt den persönlichen Stress Level. Alle Aufgaben, die wir im Kopf haben, alle Termine und to dos, sind offene Schublade in unserem Kopf, die alle Energie binden. Haben wir zu viele Schubladen geöffnet, wie bei einem Apothekerschrank zum Beispiel, verlieren wir irgendwann den Überblick und Dinge fallen herunter.

Prioritäten setzen: Natürlich hat dieses Prinzip erst einmal ab zu lehnen, um drüber nachzudenken auch seine Grenzen. Zum Beispiel im Umgang mit dem Chef. Allzu oft wird dieser ein Nein wohl kaum hören wollen. Aber es gibt Alternativen, so kann ich zum Beispiel den Ball zurück spielen. Ich kann den Chef fragen, welche meiner Aufgaben jetzt Priorität hat, die die er mir gegeben hat oder die die ich gerade machen wollte. So verlagere ich die Entscheidungsfindung zum Chef und kann selber entspannter meine Aufgaben abarbeiten.

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Sport und Bewegung im Arbeitsalltag: In vier Schritten gesünder leben

42,2 Prozent der Deutschen bewegen sich zu wenig – das ist das traurige Ergebnis einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wer denkt, Sport und Bewegung ließen sich nur schwer in den Arbeitsalltag integrieren, liegt falsch. Um aktiv zu leben, sind nur Kleinigkeiten nötig – und ins Schwitzen kommt man dabei auch nicht. Erfahre hier mehr.

 

 

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42,2 Prozent der Deutschen bewegen sich zu wenig – das ist das traurige Ergebnis einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wer denkt, Sport und Bewegung ließen sich nur schwer in den Arbeitsalltag integrieren, liegt falsch. Um aktiv zu leben, sind nur Kleinigkeiten nötig – und ins Schwitzen kommt man dabei auch nicht. Erfahren Sie mehr.

 

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