Frauen in Balance

Beiträge mit Schlagwort ‘Entschleunigung’

Ruhepausen im stressigen Alltag

Die Aktenordner stapeln sich in unendliche Höhen, der Drucker spuckt Unmengen an zu erledigender Arbeit aus, ständig klingelt eine Outlook Erinnerung, eine neue Mail kommt rein und auch das Telefon klingelt praktisch pausenlos. Dann kommt der Chef und braucht ganz dringend etwas und dabei ist der Arbeitstag eigentlich fast zu Ende.Wenn wir unter Stress stehen, schüttet der Körper vermehrt Cortisol aus – ein Hormon, das den Stoffwechsel drosselt und unsere Körpervorgänge herunterfährt. Kein Wunder also, dass wir in stressigen Phasen auch schnell mal einen Schnupfen oder eine ander Krankheit bekommen. Durch Cortisol verbrennt der Körper auch weniger Kalorien und gleichzeitig wird mehr Fett am Bauch eingelagert. Dieser Rettunsgring am Bauch wächst stressbeding und das dort sitzende sogenannte viszerale Fett sendet entzündliche Botenstoffe bei gleichzeitig steigendem Risiko für Diabetes und Herz-Kreilauf-Erkrankungen.
Besser, Sie bauen regelmässige Ruhepausen in Ihren Alltag ein, zum Beispiel Spaziergänge in der Mittagspause oder nach Feierabend, Sport bei dem Sie das schädliche Cortisol abbauen können oder auch der Ausstausch mit Freunden oder dem Partner.Entspannungsmethoden wie Progressive Muskelentspannung, Yoga, Meditation oder Achtsamkeitstraining helfen ebenfalls Stress abzubauen. Enbenfalls ist ausreichend Schlaf wichtig, ausgeschlafen sind wir nicht nur leistungsfähiger und stressresistenter, in der Nacht, baut der Köprer Cortisol ab. Wer nachts nur 5 Stunden oder weniger schläft, ist um 50 Prozent gefährdeter das gefährliche Bauchfett anzusetzen, als Menschen, die die sieben oder mehr Stunden jede Nacht schlafen. Zu wenig Schlaf führt auch dazu, dass die Lust auf Essen angeregt wird. Führen Sie deshalb eine Schlafenszeit ein und gehen Sie jeden Tag zu einer ähnlichen Zeit ins Bett. Smartphone, Tablet, TV und Co schalten Sie am besten schon einige Zeit vorher aus, denn das blaue Flackerlicht macht wieder munter und lässt Sie nicht zur Ruhe kommen.

2 Min Work-Life-Balance

Im Arbeitsalltag hat es sich bewährt zwischendurch immer wieder zwei Minuten zur Ruhe zu kommen. Kurz innehalten – abschalten – bewusst den Moment wahrnehmen. Nach einer kurzen Pause, starten Sie wieder frisch und voller Elan, der Kopf kann abschalten, der Herzschlag sich beruhigen – Stress ade

Was können Sie noch tun? Denken Sie jeden Tag daran:

  1. nicht hektisch werden
  2. Lieber weniger machen, als vieles mittelmässig
  3. Mindestens 20 Minuten nur für Sie!
  4. So oft wie möglich lachen
  5. Mindestens 20 Minuten am Tag für den Partner und je 20 Minuten für die Kinder
  6. 7 Stunden Schlaf – jede Nacht
  7. Ein Hobby, das Ihnen Spass macht
  8. Rauchen und Alkohohl helfen nicht. Im Gegenteil sie verdoppeln den Stress
  9. Mindestens einmal pro Woche Zeit für Freunde
  10. Laufen und walken baut Stresshormone ab und das in gerade einmal 15 Minuten!

 

P.S. Und wenn Sie mehr erfahren möchten, empfehle ich Ihnen den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B.

Trainings rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie & Stressbewältigung – “Damit aus dem UND kein ODER wird”

Frauen in Balance: erfolgreich in Beruf und Familie

Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Termine und Orte:

Ausführliche Informationen und Buchung

 

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken

Termine und Orte:

  • 6. und 7. Dezember 2018 Düsseldorf
  • 11. und 12. Februar 2019 München

sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Plätze!

Ausführliche Informationen und Buchung

Die Anfahrt ist zu weit? Der Termin passt nicht? Weitere Termine und meine anderen Seminare finden Sie auf http://www.Haufe-Akademie.de

 

Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom Betriebswirtin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung und slbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie. Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Um Beruf und Familie zu vereinbaren für einen entspannteren Familienalltag, braucht es jeden Tag aufs Neue eine gute Selbstorganisation, heute gibt sie Seminare zu den Themen Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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Den Alltag entschleunigen – Schritt 4: Ausruhen ist eine Kunst

Liebe Leserin,
es ist nicht mehr zu leugnen: Weihnachten stehen vor der Tür und damit höchstwahrscheinlich auch für manche unter uns einiges an Feiertags-Stress!
Stress entsteht häufig durch Zeitdruck. Ein Termin jagt den nächsten; „Hauptsache schnell“ heißt häufig die Devise. Schnell arbeiten, schnell essen und schnell noch einkaufen gehen. Doch in unserem Temporausch bleibt das Lebensgefühl leider oft auf der Strecke.

Eine Strategie zur Stress-Bekämpfung: Nimm Dir mehr Zeit für dich, z.B. um nachzudenken, um Freunde zu treffen, um ein Essen zu genießen oder einfach nur, um zu träumen. Probiere es einmal mit dem gar nichts tun. Bereits zwei bis drei Minuten „faul sein“ reichen. Allerdings ist Ausruhen eine Kunst. Für kleine Ruhepausen genügt es zwar, einen Kaffee zu trinken, Zeitung zu lesen oder mit einem netten Menschen zu telefonieren – doch „professionelles Nichtstun“ geht noch einen Schritt weiter: Wo Du die folgende Faulheits-Technik üben, ist egal.  Das kann z.B. zu Hause auf dem Sessel, auf einer Parkbank oder in der Badewanne sein. Einzige Regel: Gar nichts tun! Jede noch so kleine Aktivität vollkommen einstellen!

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Und so geht’s:

  • Schalte das Telefon und Handy aus
  • Konzentriere Dich ganz und gar auf das Hier und Jetzt
  • Sprich nicht
  • Lese nicht
  • Schalte weder Fernseher noch Radio ein
  • Grübele nicht
  • Entspanne Deinen Körper und deine Gedanken

Du wirst sehen, dass das anfangs gar nicht so leicht fällt. Schaffst Du drei Minuten nichts zu tun? Wenn ja, dann hast Du eine gute Begabung die Dinge entspannt zu sehen.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Den Alltag entschleunigen – Schritt 3: Verabschieben, verteilen und verbessern

Liebe Leserin,
wünschst Du dir auch mehr Zeit, mehr Ruhe, mehr Freude und von allem bitte eine doppelte Portion?

Verabschieden und verteilen – Setzen Sie Prioritäten

Dies ist die wichtigste Regel um Zeitsouveränität zu erlangen. Dabei hat sich die Unterscheidung von Wichtigkeit und Dringlichkeit von Aufgaben bewährt.

Unterscheide wichtige und dringende Aufgaben

A- Dinge, die heute erledigt werden müssen

B- Dinge, die wichtig sind, aber nicht heute erledigt werden müssen

C- Dinge, die Zeit haben oder delegierbar sind

Sortiere Deine Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit und vergib danach die Priorität der Aufgabe. Dringende Aufgaben haben einen festen, in der Regel sehr nahen Termin, an dem sie abgeschlossen werden müssen. Dringende Aufgaben sind z.B. Präsentationen, Vorbereitungen für Kundentermine, Deadlines, usw.  

Wichtige Aufgaben sind von ihren Auswirkungen und Folgen her gewichtig.

Die Wichtigkeit einer Aufgabe ergibt sich aus ihrer Bedeutung für Deine Ziele. Konzentriere Dich zunächst auf die Erreichung eines Zieles und auf die hierfür nötigen Zwischenschritte. Beispiel: pünktlich das Büro verlassen. Dafür sind folgende Aufgaben /Zwischenziele zu erledigen. Wenn diese abgearbeitet sind, dann kannst Du gehen. Versuche Dich dabei nicht ablenken zu lassen. Eingehende Emails sind meistens nicht so dringend und wichtig, dass Du diese noch sofort beantworten müssen.

Verteilen: Was Du nicht unbedingt selber machen musst, kann vielleicht auch jemand anderes übernehmen.  Das geht nicht nur im Job, sondern auch in der Familie. Im Job fällt es der Kollegin vielleicht leicht Texte zu erstellen, Dir liegt das dagegen gar nicht. Vielleicht kannst Du dich austauschen und im Gegenzug Aufgaben von ihr übernehmen. Und zu Hause kann das bedeuten, dass Dein Partner morgens die Pausenbrote schmiert, während du den Kindern beim Anziehen hilfst. Eine Hand wäscht die andere, sagt ein Sprichwort. Du wirst stauen, wie viele solcher Tauschgeschäfte im Alltag möglich sind und diesen erleichtern können, wenn man nur einmal darüber spricht.

Verbessern, wenn die beiden anderen Wege nicht funktionieren. Es fällt Dir vielleicht schwer den Berg Bügelwäsche abzuarbeiten? Dann verbinde diese Tätigkeit mit einem Telefonat mit der besten Freundin oder einem interessanten Fernsehbericht. Für Sport hast Du keine Zeit? Dann nutze die Werbepausen deiner Lieblingsfernsehserie für ein paar Übungen. In den 5 bis 6 Minuten, lassen sich wunderbar Bauchmuskeln trainieren, während Du darauf wastest, dass es weitergeht.

Viel Spass beim Umsetzen!

P.S. und wenn Du mehr erfahren möchtest: Seminartipp: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen.

Die nächsten offenen Termine an der Haufe Akademie sind:

  • 28.-29.11.16 in Köln
  • 14.-15.12.16 in Stuttgart
  • 20.-21.03.17 in Hamburg

Den Alltag entschelunigen – Schritt 2: Harmonie statt Hektik

Liebe Leserin,
61 % der Frauen in Deutschland möchten in diesem Jahr Stress abbauen, so die Ergebnisse einer Forsa Umfrage.

Wie sieht Deine Bilanz am Ende des Jahres aus?
Nachdem Du nun eine Woche lang notiert haben, was du jeden Tag alles zu erleidgen habst, ist es nun an der Zeit zu schauen, wie es dir dabei geht. Gehe mit dem Kalender der letzten Woche in der Hand nochmal jeden Tag durch.

Wie geht es Dir bei jedem dieser Punkte?
Wird Dein Atem ruhig oder schneller?
Bist Dugelassen oder angespannt?
Lächelst Du oder beissst du die Zähne aufeinander?
Fühlst Du dich wach und fit oder spürst du eine lähmende Müdigkeit?
Erinnerst Du dich gerne daran zurück oder willst Du lieber schnell weiter zum nächsten Punkt?

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Am besten malst Du hinter jeden Tag ein Symbol, vielleicht einen Smiley.
Schaue Dir die Liste nun nochmals an. Du siehst nun sehr gut, was dir in der vergangenen Woche gut getan hat und was nicht.

In dieser Woche geht es darum, weniger von dem zu machen, was Dich unter Druck setzt, dir Energie raubt, Kraft und Zeit kostet. Überlege Dir, ob diese Dinge jemand anderes übernehmen könnte oder ob du sie streichen kannst.  Und tue dafür mehr von dem, was Dir Spass macht, was dein Leben schöner macht. Mehr lachende Smileys!

Viel Spass beim Umsetzen!

P.S. und wenn Sie mehr erfahren möchten:

 

Den Alltag entschleunigen – Schritt 2: Harmonie statt Hektik

61 % der Frauen in Deutschland möchten in diesem Jahr Stress abbauen, so die Ergebnisse einer Forsa Umfrage.

Wie sieht Deine Bilanz jetzt am Ende des Jahres aus?
Nachdem Du im ersten Schritt eine Woche lang notiert hast, was Du jeden Tag alles zu erleidgen hast, ist es nun an der Zeit zu schauen, wie es Dir dabei geht. Gehe mit dem Kalender der letzten Woche in der Hand nochmal jeden Tag durch.

– Wie geht es Dir bei jedem dieser Punkte?
– Wird Dein Atem ruhig oder schneller?
–  Bist Du gelassen oder angespannt?
– Lächest Du oder beisst Du die Zähne aufeinander?
– Spürst Du eine lähmende Müdigkeit oder fühlst du dich wach und fit?
– Erinnerst Du dich gerne daran zurück oder willst du lieber schnell weiter zum nächsten Punkt?

Am besten malst Du hinter jeden Tag ein Symbol, vielleicht einen Smiley.
Schaue Dir die Liste nochmals an. Nun siehst Du sehr gut, was dir in der vergangenen Woche gut getan hat und was nicht.

In dieser Woche geht es darum, weniger von dem zu machen, was Dich unter Druck setzt, dir Energie raubt, Kraft und Zeit kostet. Dafür mehr von dem zu tun, was Dir Spass macht, was dein Leben schöner macht. 

Viel Spass beim Umsetzen!

P.S. und wenn Du mehr erfahren möchtest: Seminartipp: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen. Die nächsten Termine an der Haufe Akademie sind:

30.11.-01.12.15 Köln +
17.-18.03.16 Hamburg

 

Viele Grüße

Silke Mekat

Tipp zum Wochenbeginn: Seien Sie mal wieder unvernünftig!

„Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen
Geschwindigkeit zu erhöhen.“
(Mahatma Gandhi)

Liebe Leserinnen,

vor einiger Zeit las ich in einer Zeitschrift die „Lebensbilanz“ einer 83-Jährigen. Wenn sie ihr Leben noch mal leben dürfte, erzählte die Dame, würde sie alberner und weniger hygienisch sein. Und sie hätte auch gerne öfter die Schule geschwänzt, mehr Schokolade, weniger Gemüse gegessen, mehr Berge bestiegen und häufiger nackt gebadet.

Jeder hat seine eigenen Träume und Spinnereien – wollten Sie nicht schon immer mal etwas Unvernünftiges tun – Schokolade essen und nicht daran denken, dass einem schlecht wird oder wie die Kalorien wieder runter sollen, den Kuchen für´s Kindergartenfest kaufen, statt selber zu backen, einen Nachmittag auf der Couch zu verbringen, auch wenn die Wäscheberge und Wollmäuse warten, einen Termin schwänzen oder…?

Tun Sie es heute!

Herzliche Grüße und viel Spass

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