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Online-Rechner: So funktioniert das Elterngeld

Vor dem ersten Kind kennen die meisten Paare das Elterngeld zwar aus den Nachrichten. Doch wann, wo und wie die Leistung beantragt werden muss, ist ihnen oft nicht bekannt. Ähnlich geht es vielen mit der Elternzeit. Denn kaum einer weiß, was in dem Antrag stehen muss. Damit Berufstätige einen Überblick bekommen, hier wichtige Informationen:

Eltern können Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren. 

Wie das geht, welche Aufteilung für welche Familie am besten passt, zeigt ein Online-Tool. Der Online-Rechner des Familienministeriums hilft, den Elterngeldbezug zeitlich zu planen und die voraussichtliche Höhe selbst zu ermitteln.

Elterngeld und Elternzeit: Was ist was?
Das Elterngeld ist eine finanzielle Unterstützung vom Staat. Anspruch hat grundsätzlich jeder, der Nachwuchs bekommt. Das Thema Elternzeit beschäftigt dagegen nur angestellte Arbeitnehmer. Ihnen gibt der Gesetzgeber das Recht, nach der Geburt des Kindes ihr Arbeitsverhältnis für eine bestimmte Zeit ruhen zu lassen.

Wie hoch ist das Elterngeld?
Der Mindestbetrag beim Elterngeld liegt bei 300 Euro pro Monat. Voraussetzung ist, dass die Eltern das Kind selbst betreuen und die Person, die Elterngeld bezieht, nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeitet. «Grundsätzlich ist das Elterngeld ein Einkommensersatz», erklärt Frauke Greven von der Spielraum-Projekt Vereinbarkeit GmbH. Bezugsberechtigte bekommen 67 Prozent des in den zwölf Monaten vor der Geburt des Kindes durchschnittlich erzielten Einkommens, bis zu einem Höchstbetrag von 1800 Euro monatlich.

Wie lange zahlt der Staat Elterngeld? Das Elterngeld wird für maximal 14 Monate gezahlt. Bei Paaren sieht der Gesetzgeber eine Besonderheit vor: Sie bekommen die staatliche Leistung nur dann für 14 Monate, wenn beide Elternteile Elternzeit nehmen. Sprich: Setzt etwa nur die Mutter von ihrem Job aus, zahlt der Staat höchstens für 12 Monate Elterngeld. Nur wenn auch der Vater für mindestens zwei Monate Elternzeit nimmt, bekommt das Paar die Leistung für 14 Monate.

Wo muss das Elterngeld beantragt werden?
Das Elterngeld muss bei der Elterngeldstelle beantragt werden. «Häufig ist die Elterngeldstelle bei den Jugendämtern angesiedelt», sagt Friedrun Bastkowski vom Berliner Verein Kobra, der Frauen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie berät. Das lässt sich leicht mit einem Anruf bei der Stadt oder auf der entsprechenden Homepage herausfinden. Für den Antrag müssen Eltern ein Formblatt ausfüllen.

Wann muss das Elterngeld beantragt werden?
Das Elterngeld können Mütter und Väter erst beantragen, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist. Dann muss der Antrag bei der Elterngeldstelle innerhalb von drei Monaten eingehen. Das Geld wird auch rückwirkend gezahlt.
Und wo und wann muss Elternzeit beantragt werden? Elternzeit beantragen Arbeitnehmer bei ihrem Arbeitgeber. «Der Antrag muss diesem spätestens sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit vorliegen», sagt Bastkowski. Das bedeutet, dass Frauen ihren Antrag spätestens eine Woche nach der Geburt einreichen müssen. Denn sie genießen acht Wochen nach der Geburt noch Mutterschutz. Wollen Väter unmittelbar nach der Geburt Elternzeit nehmen, müssen sie ihren Antrag sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin einreichen. Der Arbeitnehmer hat einen gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit.
Wie lange können Arbeitnehmer Elternzeit nehmen?
Vater und Mutter können ihr Arbeitsverhältnis jeweils für maximal drei Jahre ruhen lassen. In dieser Zeit können sie nur in Ausnahmesituationen – etwa im Fall einer Insolvenz – gekündigt werden. Bei der Beantragung der Elternzeit müssen sie sich festlegen, wie sie die Elternzeit gestalten wollen: So müssen sie dem Arbeitgeber etwa sagen, ob sie etwa zwei Jahre pausieren wollen oder nur eines und dann etwa Teilzeit arbeiten möchten. (dpa)
Weitere Links: Info-Broschüre Eltern im Job zum Download (pdf) Statistik zum Elterngeld zum Download (pdf) Gesetz zu Elternzeit- und Elterngeld

Das Elterngeld wird digital

Das Elterngeld wird von fast allen Eltern in Anspruch genommen, soll in Zukunft auch online beantragt werden können.

Die Pilotphase startet mit Berlin und Sachsen. Die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey startete gemeinsam mit den Bundesländern Berlin und Sachsen die „Pilotphase mit Antragsassistenten“ zur Digitalisierung des Elterngeldes. Weitere Länder folgen im Laufe des Jahres. Die Digitalisierung des Elterngeldes ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur generellen Digitalisierung von Familienleistungen. Weniger Bürokratie und mehr Zeit für die Familie – lesen Sie hier weiter: Schrittweise zur kompletten Digitalisierung 

 

So wird aus der Herausforderung Elternzeit eine Chance, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen, den Unternehmenserfolg sicherzustellen
und Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

 

Haufe_Elternzeit_Elterngeld_plus_und_beruflicher_Wiedereinstieg_inkl_Arbeitshilfen_online_Silke_Mekat

Inhalt

  • Den beruflichen Ausstieg vorbereiten und den Wiedereinstieg nach der Elternzeit strukturiert gestalten.
  • So halten Personaler den Kontakt zu Mitarbeitern während der Babypause.
  • Modelle und Unterstützungsmaßnahmen für den Wiedereinstieg.
  • Damit der Neustart klappt: Organisation, Zeitmanagement und Flexibilität bei unvorhergesehenen Ereignissen.

Vorteile
Mit allen Neuerungen des Elternzeitgesetzes, das zum 1. Juli 2015 in Kraft tritt.
Vier-Stufen-Konzept: So können Unternehmen das Thema Elternzeit zur Mitarbeiterbindung nutzen.
Leitfäden zu allen wichtigen Mitarbeitergesprächen rund um die Babypause für Personaler, sowie hilfreiches Material für die Mitarbeiter.
Arbeitshilfen online: Musteranschreiben, Ablaufpläne und Checklisten.

Zielgruppe
Personalmanager, Führungskräfte, Unternehmer und Geschäftsführer in KMUs.

Autorin: Silke Mekat

Amazon Rezension:

Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, kann ein wichtiger Faktor sein, um Fachkräfte zu binden. Dabei spielt die Elternzeit eine wichtige Rolle. Wie diese sich nutzbringend für Arbeitnehmer und Unternehmen organisieren lässt, zeigt Silke Mekat in Ihrem Buch.

Elternzeit gemeinsam planen und vorbereiten

Ein Schlüsselfaktor zum Gelingen der Elternzeit besteht darin, den Kontakt zwischen Unternehmen und Mitarbeiter zu halten und zu organisieren. Die Autorin gliedert die Organisation der Elternzeit in vier Phasen, die sie ausführlich und anschaulich beschreibt. Sie bietet einen zuverlässigen Überblick über die Grundlagen und alle Fristen. Viele Checklisten und Tipps bereichern den Text.

Wichtig für Unternehmen – Elternzeit aktiv gestalten

Sehr ausführlich wird die aktive Begleitung der Elternzeit durch das Unternehmen beschrieben. Silke Mekat gibt viele Praxisbeispiele und liefert Einblicke in andere Unternehmen. So erfahren Personalmanager und Führungskräfte, wie sich Familienfreundlichkeit konkret umsetzen lässt. Komplettiert wird das Werk mit einer Darstellung des Elterngeldes, inklusive der rechtlichen Grundlagen, Antragsprozesse und finanziellen Aspekte.

Management-Journal – Fazit: Silke Mekat legt mit diesem Buch einen praktischen und nützlichen Ratgeber rund um das Thema Elternzeit vor. Ein fundiertes Nachschlagewerk und Ideengeber für Arbeitgeber.

Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Fachkräfte begleiten und binden

ISBN 978-3-648-07095-6

Umfang: ca. 256 Seiten

Preis: 49,95 Euro

Schon jetzt versandkostenfrei vorbestellbar! Zum Bestellen klicken Sie bitte hier Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Mehr Infos auf der Verlags Website:

Silke Mekat, Beratung, Training, Coaching, Elternzeit, Wiedereinstieg, Frauen in Balance, Haufe Akademie, Entspannung Stress Burnout Veranstaltung, Seminar, Karriere, Kind, Beruf, Alltag, Haufe, Elternzeit, Wiedereinstieg

Elterngeldrechner: Anspruch online ermitteln

Eltern können Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren. Wie das geht, welche Aufteilung für welche Familie am besten passt und wie viel Elterngeld dann zur Verfügung steht, verrät der kostenlose Elterngeldrechner des Familienministeriums.

Ein Elterngeldmonat = zwei ElterngeldPlus-Monate

Das ElterngeldPlus
Zwar änderte sich an der Berechnungsgrundlage des Elterngelds insoweit nichts, als das Elterngeld sich an der Höhe des monatlich verfügbaren Erwerbseinkommens (Durchschnitt der zwölf Monate vor der Geburt) orientiert und mindestens 300,00 EUR und höchstens 1.800,00 EUR beträgt, jedoch soll es künftig für die Berechnung nicht mehr auf die Höhe des entgangenen Lohns ankommen. Stattdessen wird das für den vollen Lohn im Zeitraum vor der Geburt berechnete Elterngeld als Grundlage genommen.

Elterngeld Plus …
• … können alle Mütter und Väter nutzen – insbesondere, wenn sie während des Elterngeldbezuges Teilzeit arbeiten.
• … ersetzt das wegfallende Einkommen abhängig vom Voreinkommen zu 65 bis 100 Prozent – wie das bewährte Elterngeld. l… ist vor allem ein Angebot für Eltern, die in Teilzeit arbeiten. Sie können das Elterngeld Plus doppelt so lange beziehen wie das bisherige Elterngeld. Es gilt: Ein Elterngeldmonat sind zwei Elterngeld Plus-Monate
• … ist in gleichem Maße auch für Alleinerziehende ein Gewinn. Sie können zusammen mit den Partnermonaten die Zahl der Elterngeld Plus-Monate deutlich ausdehnen.

Ein Elterngeldmonat = zwei ElterngeldPlus-Monate
Auch bisher können Eltern Teilzeitarbeit und Elterngeld kombinieren, allerdings verlieren sie nach der bisherigen Regelung einen Teil ihres Elterngeldanspruchs. Das ändert sich für Geburten seit dem 1. Juli 2015: Arbeiten Eltern während des Elterngeldbezugs in Teilzeit, bekommen sie längerElterngeldPlus. Aus einem Elterngeldmonat werden zwei Monate ElterngeldPlus. So können Mütter und Väter ihr Elterngeldbudget besser ausschöpfen. Zudem verlängert das ElterngeldPlus den Elterngeldbezug auch über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus.

 

Vorgesetzten, Personalern und Arbeitegbern, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Elternzeit kompetent begleiten möchten, empfehle ich den Leitfaden: Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online. Fachkräfte begleiten und binden

Je besser die Auszeit und der Wiedereinstieg geplant werden, desto schneller und unkomplizierter erfolgt die Rückkehr ins Unternehmen und wertvolles Firmen-Know-how bleibt erhalten. Der neue Leitfaden im Haufe Lexware Verlag Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online, zeigt wie Unternehmen MitarbeiterInnen auch während der Elternzeit begleiten, binden und beim beruflichen Wiedereinstieg unterstützen!

Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, um den Kontakt zu ihren „Elternzeitlern“ aufrecht zu halten?

Können Beschäftigte während der Auszeit an Weiterbildungen teilnehmen oder weiterhin stundenweise im Unternehmen arbeiten?

Und wie kann der Wiedereinstieg erfolgreich gestaltet werden?

Der Leitfaden für Personalverantwortliche  gibt hierzu Antworten, liefert wichtiges Hintergrundwissen und zeigt anhand von Unternehmensbeispielen praxisnah, wie Elternzeit und Wiedereinstieg gut strukturiert in den betrieblichen Ablauf integriert werden können. So wird aus der Herausforderung Elternzeit eine Chance, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen, den Unternehmenserfolg sicherzustellen
und Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

Ihre Vorteile:
Mit allen Neuerungen des Elternzeitgesetzes, das zum 1. Juli 2015 in Kraft tritt.
Vier-Stufen-Konzept: So können Unternehmen das Thema Elternzeit zur Mitarbeiterbindung nutzen.
Leitfäden zu allen wichtigen Mitarbeitergesprächen rund um die Babypause für Personaler, sowie hilfreiches Material für die Mitarbeiter.
Arbeitshilfen online: Musteranschreiben, Ablaufpläne und Checklisten.

ISBN 978-3-648-07095-6

Preis: 49,95 Euro

Zum Bestellen klicken Sie bitte hier Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

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Basiselterngeld und ElterngeldPlus

Was bringt das ElterngeldPlus?

Die Bundesregierung will junge Eltern finanziell besser stellen, und ihnen einen flexibleren Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglichen. Die beiden wichtigen Bausteine in dieser Reform des bestehenden Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) sind das sogenannte „Elterngeld Plus“ und die Neuerung bei der Elternzeit. Beide Änderungen sind zum 1.1.2015 in Kraft getreten, betreffen aber erst Geburten nach dem 1.7.2015. Vor allem der kurzfristige, vorzeitige Rückkehranspruch von Arbeitnehmern in Kombination mit dem Wegfall der Zustimmungspflicht des Arbeitgebers wird erhebliche Auswirkungen auf die Personalplanung in Unternehmen haben. Welche Regelungen im Detail geplant sind, und wie Sie sich als Arbeitgeber vorbereiten sollten, lesen Sie auf dieser Seite.

Mit dem ElterngeldPlus, dem Partnerschaftsbonus und der Flexibilisierung der Elternzeit treten Neuregelungen in Kraft, von denen Unternehmen und ihre Beschäftigten profitieren.
Durch das ElterngeldPlus wird es für Mütter und Väter attraktiver, früher ins Berufsleben zurückzukehren. Das kann Unternehmen Vorteile bringen. Denn zum einen bleibt dadurch das Know-how der Beschäftigten besser erhalten. Zum anderen fallen jene Kosten niedriger aus, die damit verbunden sind, eine Auszeit zu überbrücken, die Beschäftigten wieder einzuarbeiten und zu qualifizieren oder neues Personal einzustellen. Die kürzeren Ausfallzeiten sind somit ein deutliches Plus für die Wirtschaft.

Mit den Neuregelungen, die für Geburten nach dem 1. Juli 2015 gelten, können Mütter und Väter Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit künftig einfacher miteinander kombinieren. Die Nachfrage nach Teilzeit wird somit steigen, insbesondere nach vollzeitnahen Teilzeitmodellen. Unternehmen, die sich darauf einstellen und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle anbieten, haben klare Vorteile im Wettbewerb um Fachkräfte.

Diese Blogreihe stellt Ihnen die zentralen Neuregelungen vor, zeigt, wie Arbeitgeber und Beschäftigte gemeinsam profitieren können und gibt Ihnen Tipps zur Umsetzung.

Das bisherige Elterngeld – heute Basiselterngeld
Berechtigte

• Eltern haben Anspruch auf Elterngeld die ihre Kinder nach der Geburt selbst betreuen und erziehen,
• nicht mehr als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig sind,
• mit ihren Kindern in einem Haushalt leben,
• einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben,
• ein zu versteuerndes Einkommen: gemeinsam unter 500 000 €/allein unter 250.000 € und
• freizügigkeitsberechtigt sind bzw. ausländerrechtliche Bestimmungen erfüllten
(weitere Ausnahmen sind gesetzlich geregelt)

Das bisherige Elterngeld ist jetzt das sogenannte Basiselterngeld

Basiselterngeld, Silke Mekat, Beratung, Training, Coaching, Elternzeit, Wiedereinstieg, Frauen in Balance, Haufe Akademie, Entspannung Stress Burnout Veranstaltung, Seminar, Karriere, Kind, Beruf, Alltag, Haufe, Elternzeit, WiedereinstiegDenn, über 90 Prozent der jungen Erwachsenen finden, dass beide Elternteile sich um die Kinder kümmern sollten. *
* Quelle: BIBB 2013, Familienleitbilder.

Das bisherige Elterngeld …
• ist ein Einkommensersatz für maximal 14 Monate nach Geburt eines Kindes. Die Eltern können diese 14 Monate untereinander aufteilen.
• kann ein Elternteil mindestens für zwei und höchstens für zwölf Monate nutzen. Zwei Partnermonate erhält die Familie dazu, wenn auch der Partner das Kind betreut.
• … orientiert sich am monatlichen Erwerbseinkommen vor der Geburt und beträgt monatlich mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro.
• Voraussetzung Minderung des Erwerbseinkommens
•  … ersetzt in der Regel das Voreinkommen zu 67 Prozent. Für Geringverdiener unter 1.000 Euro steigt die Ersatzrate bis auf 100 Prozent: je geringer das Einkommen, desto höher die Ersatzrate.
• Zwei Elterngeldvarianten: Elterngeld mit Erwerbstätigkeit im Bezug (Tz bis 30 WStd.) (bis 2.770 € Einkommenshöhe) und Elterngeld ohne Erwerbstätigkeit im Bezug mindestens 300 € und höchstens 1800 € ohne Einkommen: 300 € Mindestbetrag
•  … erlaubt Teilzeit bis zu 30 Wochenstunden und ersetzt die Differenz zum Einkommen vor der Geburt. Dabei wird allerdings bisher ein ganzer Elterngeldmonat verbraucht, ggfs. zuzüglich Geschwisterbonus, Mehrlingszuschlag

 

 

 

 

Längere Bezugsdauer bei Elterngeld Plus
Bisher konnten Eltern, auch wenn sie in Teilzeit arbeiteten, das Elterngeld lediglich für 14 Monate beantragen. Haben jedoch beide Elternteile die Arbeitszeit reduziert und parallel dazu Elterngeld bezogen, waren die 14 Monate bereits nach 7 aufgebraucht, da bisher die Elterngeldmonate beider Elternteile addiert wurden.
Eltern, die während der Elternzeit in Teilzeit arbeiten, erhalten das Elterngeld Plus künftig doppelt so lange wie bisher das Basiselterngeld, also bis zu 28 Monate. Ein bisheriger Elterngeldmonat wird zu zwei Elterngeld Plus-Monaten. Unterm Strich bekommen in Teilzeit arbeitende Eltern über den gestreckten Zeitraum dann genauso viel Elterngeld wie Eltern, die auf Berufstätigkeit verzichten.
Einführung eines Partnerschaftsbonus, auch für Alleinerziehende
Arbeiten beide Elternteile während der Elternzeit gleichzeitig in Teilzeit in einem Umfang von 25 bis 30 Wochenstunden, erhalten sie den sogenannten Partnerschaftsbonus zusätzlich oben drauf. In diesem Fall erhält jeder Elternteil weitere vier Monate Elterngeld Plus. Dieser Bonus wird auch alleinerziehenden Müttern und Vätern, die sich das gemeinsame Sorgerecht teilen, gewährt.

Bisher konnten Eltern, auch wenn sie in Teilzeit arbeiteten, das Elterngeld lediglich für 14 Monate beantragen. Haben jedoch beide Elternteile die Arbeitszeit reduziert und parallel dazu Elterngeld bezogen, waren die 14 Monate bereits nach 7 aufgebraucht, da bisher die Elterngeldmonate beider Elternteile addiert wurden.
Eltern, die während der Elternzeit in Teilzeit arbeiten, erhalten das Elterngeld Plus künftig doppelt so lange wie bisher das Basiselterngeld, also bis zu 28 Monate. Ein bisheriger Elterngeldmonat wird zu zwei Elterngeld Plus-Monaten. Unterm Strich bekommen in Teilzeit arbeitende Eltern über den gestreckten Zeitraum dann genauso viel Elterngeld wie Eltern, die auf Berufstätigkeit verzichten.
Einführung eines Partnerschaftsbonus, auch für Alleinerziehende
Arbeiten beide Elternteile während der Elternzeit gleichzeitig in Teilzeit in einem Umfang von 25 bis 30 Wochenstunden, erhalten sie den sogenannten Partnerschaftsbonus zusätzlich oben drauf. In diesem Fall erhält jeder Elternteil weitere vier Monate Elterngeld Plus. Dieser Bonus wird auch alleinerziehenden Müttern und Vätern, die sich das gemeinsame Sorgerecht teilen, gewährt.

 

Politische Zielsetzungen

Das neue Gesetz soll die Wünsche der Beschäftigten Kind und Beruf partnerschaftlichen zu vereinbaren unterstützen

Sicherung der Lebensgrundlage und Förderung der Erwerbsbeteiligung:
Elterngeld Plus: durch einen längeren Elterngeldbezug und ein damit insgesamt höheres Elterngeld, wird ein Wiedereinstieg innerhalb der ersten 14 Lebensmonate des Kindes in Teilzeit lohnender

Stärkung der Partnerschaftlichkeit:
Partnerschaftsbonus: Paare, die Kinderbetreuung und Beruf gemeinsam meistern, werden vier Monate zusätzlich gefördert.

Zeit für die Bedürfnisse in der Familie schaffen:
Flexibilisierung der Elternzeit: so können Mütter und Väter flexibler Auszeiten vom Job nehmen.

Lesen Sie weiter im folgenden Beiträgen:

Elternzeit und Wiedereinstieg – eine Herausforderung für Unternehmen?

Nach der Elternzeit zurück in den Job – so gelingt der berufliche Wiedereinstieg

ElterngeldPlus: Diese Expertentipps sollten Unternehmen kennen

Elternzeit und ElterngeldPlus – gut geplant ist klar gewonnen 

Vorgesetzten, Personalern und Arbeitegbern, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Elternzeit kompetent begleiten möchten, empfehle ich den Leitfaden: Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online. Fachkräfte begleiten und binden

Je besser die Auszeit und der Wiedereinstieg geplant werden, desto schneller und unkomplizierter erfolgt die Rückkehr ins Unternehmen und wertvolles Firmen-Know-how bleibt erhalten. Der neue Leitfaden im Haufe Lexware Verlag Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online, zeigt wie Unternehmen MitarbeiterInnen auch während der Elternzeit begleiten, binden und beim beruflichen Wiedereinstieg unterstützen!

Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, um den Kontakt zu ihren „Elternzeitlern“ aufrecht zu halten?

Können Beschäftigte während der Auszeit an Weiterbildungen teilnehmen oder weiterhin stundenweise im Unternehmen arbeiten?

Und wie kann der Wiedereinstieg erfolgreich gestaltet werden?

Der Leitfaden für Personalverantwortliche  gibt hierzu Antworten, liefert wichtiges Hintergrundwissen und zeigt anhand von Unternehmensbeispielen praxisnah, wie Elternzeit und Wiedereinstieg gut strukturiert in den betrieblichen Ablauf integriert werden können. So wird aus der Herausforderung Elternzeit eine Chance, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen, den Unternehmenserfolg sicherzustellen
und Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

Ihre Vorteile:
Mit allen Neuerungen des Elternzeitgesetzes, das zum 1. Juli 2015 in Kraft tritt.
Vier-Stufen-Konzept: So können Unternehmen das Thema Elternzeit zur Mitarbeiterbindung nutzen.
Leitfäden zu allen wichtigen Mitarbeitergesprächen rund um die Babypause für Personaler, sowie hilfreiches Material für die Mitarbeiter.
Arbeitshilfen online: Musteranschreiben, Ablaufpläne und Checklisten.

ISBN 978-3-648-07095-6

Preis: 49,95 Euro

Zum Bestellen klicken Sie bitte hier Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Was es nicht alles gibt: Ein Concierge für die Schwangerschaft

ID-100366034, ID-100366034 Elternzeit, Baby Planner, Silke Mekat, Wiedereinstieg
Wer zum ersten Mal Nachwuchs erwartet, hat viele Fragen. Entsprechend groß ist das Angebot an Informationen, Angeboten, Produkten und Meinungen rund um die Themen Schwangerschaft und Elternschaft. Die meisten angehenden Eltern sind verunsichert und überfordert. Aus dieser Fülle die individuell passenden Informationen herauszufiltern, kostet sehr viel Zeit. Abhilfe schaffen hier Schwangerschaft-Concierge und Baby Planner. Hier geht es zu dem interessanten Artikel in der Zeit
Einfacher und vor allem kostengünstiger wäre es mein Buch zu lesen, darin sind viele Checklisten und Tipps für werdende Eltern bis hin zum gelungenen Wiedereinstieg. Mehr zum Buch >>> Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Inhalte:

  • Alle Fakten zum neuen Elternzeit-Gesetz.
  • Vier-Stufen-Konzept: So planen Unternehmen und Mitarbeiter für die Elternzeit.
  • Modelle und Unterstützungsmaßnahmen für den Wiedereinstieg.

Aus dem Inhaltsverzeichnis

Für Eltern:

  • Tipps für den Endspurt in den Mutterschutz und für  Berufstätige in Elternzeit (Elterngeld, Elternzeit und Co)
  • Elterngeld und Elternzeit, Checkliste Antrag Elterngeld, Vorlage: Antrag auf Elternzeit, Antrag auf Teilzeit während der Elternzeit
  • Die Babypause richtig nutzen – was Sie schon während der Elternzeit tun können
  • Checkliste: wieder reif für den Job?
  • Wunsch und Wirklichkeit = viel zu tun und nichts geschafft – über den Alltag mit Kind.
  • Da bin ich wieder – die Rückkehr in den Job: So klappt der Neustart.
  • Das Rückkehrgespräch vorbereiten
  • Das persönliche Vereinbarkeitskonzept erarbeiten.
  • Checkliste: wie viel Arbeitszeit kann ich zur Verfügung stellen?
  • Checkliste: Der erfolgreiche Wiedereinstieg in den Beruf
  • Der Wiedereinstieg in den Job: das Gespräch mit dem Chef vorbereiten
  • 100% Beruf + 100 % Familie = 200 % Einsatz?
  • Ganz entspannt mit Kind und Kegel – Auszeiten – so tanken Mütter wieder auf.
  • Den beruflichen Aus- und Wiedereinstieg strukturiert gestalten

Wie man die Elternzeit für den Beruf nutzen kann, dazu habe ich im April 2016 Interviews gegeben, z.B. dem

So klappt der Wiedereinstieg in den Beruf

So klappt der Wiedereinstieg in den Beruf

Beginne den Wiedereinstieg rechtzeitig zu planen und kläre, bevor Du dich um einen neuen Job oder die Rückkehr in den alten bewirbst, einige Fragen:

  • Was wird sich ändern, wenn Du zu arbeiten beginnst?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt für Deinen Wiedereinstieg?
  • Wie kann die Familienarbeit neu verteilt werden?
  • Wie organisierst Du die Woche neu?
  • Welche Möglichkeiten der Kinderbetreuung kommen in Frage und welche können Ihr Euch leisten?
  • Wer hilft bei Krankheit und in Ferienzeiten?
  • Wie viele Stunden kannst Du wöchentlich arbeiten?
  • Welche Arbeitsorte kannst Du mit welchem Verkehrsmittel erreichen?
  • Wie sieht Dein bisheriger Berufsweg aus?
  • Welche Fähigkeiten und Kenntnisse hast Du?
  • Wie und wo kannst Du Wissen auffrischen, und wie finanzierst du eine Weiterbildung?
  • Kommt eine Ausbildung (z.B. in Teilzeit) in Frage?
  • Kannst Du in deine bisherigen Arbeitsstelle wieder einsteigen?
  • Hast Du aktuelle und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen?
  • Wie bereitest Du dich auf ein Vorstellungsgespräch vor?

Eine Berufstätigkeit stärkt auf jeden Fall das Selbstwertgefühl. Spaß und Anerkennung, aber auch Kontakte außerhalb der Familie bringt der Job mit sich.

Heutzutage braucht niemand mehr zu warten, bis das Kind volljährig ist und die berufliche Ausbildung oder das Studium abgeschlossen sind. Die Ablösung vom Elternhaus beginnt mit ersten Schritten inzwischen bereits im Kindergarten, in der Vorschule und dann in der Schule. Denn das Kind lernt so neue Freunde und neue Interessen kennen und möchte diesen nachgehen.
Hinzukommen die unschönen Statistiken, die niemand gerne hört, die aber wichtig sind bei der Entscheidung die Berufstätigkeit fortzusetzen und zwar nicht mit einem Minijob oder 450 Euro Job. Denn kommt es zu einer Scheidung oder dem frühen Tod des Partners, haben es Frauen, die im Beruf lange ausgesetzt haben, schwer, für ihren Unterhalt und den ihrer Kinder zu sorgen. Nicht selten geraten sie durch Minijobs und Co auch in die Altersarmut. Es ist also umso wichtiger, dass unabhängig zu bleiben und sich um die eigene Altersversorgung selbst zu kümmern. Wenn diese ganzen Faktoren nie auf einen zutreffen und die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen, dann stärkt eine Berufstätigkeit auf jeden Fall das Selbstwertgefühl.

Viele weitere Tipps rund um den gelungenen Wiedereinstieg in den Beruf gibt es in diesem Buch:

Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg - inkl. Arbeitshilfen online: Fachkräfte begleiten und binden

Inhalte:

  • Den beruflichen Ausstieg vor und den Wiedereinstieg nach der Elternzeit strukturiert gestalten.
  • Alle Fakten zum neuen Elternzeit-Gesetz.
  • So halten Personaler den Kontakt zu Mitarbeitern während der Babypause.
  • Modelle und Unterstützungsmaßnahmen für den Wiedereinstieg.
  • Damit der Neustart klappt: Organisation, Zeitmanagement und Flexibilität bei unvorhergesehenen Ereignissen.

Arbeitshilfen online:

  • Musteranschreiben.
  • Ablaufpläne.
  • Checklisten.

Das Buch gibt es hier und im Buchhandel

P.S. für alle, die den Wiedereinstieg gut begleitet meistern möchten: Seminartipp: Den Wiedereinstieg nach der Elternzeit erfolgreich meistern zum 1. Mal vom 23. – 24.05.2016 in Hamburg mehr auf www.haufe-akademie.de

Und auch: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen. Der nächste Termine an der Haufe Akademie ist vom  17.-18.03.16 in Hamburg

 

 

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