Frauen in Balance

Beiträge mit Schlagwort ‘berufstätig’

Immer nur gestresst – abgeben, aber wie?

Hallo,
eine Teilnehmerin in einem meiner Seminare berichtete von ihrem Tagesablauf, der ganz typisch für viele berufstätige Mütter ist:
„Ich bin voll berufstätig und arbeite 40 Stunden pro Woche. Davon 6-7 Stunden pro Tag im Büro und 1-2Stunden am Abend wenn meine Tochter schläft.
Meine Tochter ist 4 alt und sehr aktiv (was ich sehr schön finde).
Mein Tag sieht so aus: 05:15 aufstehen, fertig machen, Kind wecken, frühstücken. Gegen 7 in die Kita, dann mit dem Zug in die nächste Stadt zur Arbeit.
Um 15:00 gehe ich und erwische hoffentlich den Zug, hole dann die Kleine ab. Gegen 16:15 sind wir daheim.
Wir spielen dann und machen Erledigungen. Gegen 19:30 wird die Kleine fertig gemacht und schläft gegen 20:00. Wenn sie schläft arbeite ich weiter. Danach kommt der Haushalt und die Vorbereitung der Brotzeit für Kiga und für mich.
Die Wochenenden sind mit putzen, einkaufen, mit Kind spielen, und Freunde besuchen und mal einen Ausflug machen etc. voll.
Es gibt keine Möglichkeit die Kleine mal am WE kurz betreuen zu lassen (klar, der Papa hilft immer, aber wir haben keine Verwandten in der Nähe).
Ich nie auch nur mal 10 Minuten für mich und langsam bin ich am Ende. Ich schlafe auch zu wenig und bin ständig müde.
Oft denke ich mir: wie schaffen es die anderen? Muss ich mich vielleicht mehr anstrengen? (ich weiß aber nicht wie, da ich ja eh keine Freizeit habe)“

Wie bringt man Job und Kind zusammen, ohne selber dabei ans Limit zu gehen?
Die Frage ist, was könnte sie ändern?
Wenn morgens Dein Auto nicht anspringt, dann rufst du wahrscheinlich in der Werkstatt an oder holst den ADAC. Wenn Du juristischen Rat brauchst, holst Du dir ganz selbstverständlich den Rat eines Rechtsanwalts. Wenn Du dir das Bein brichst, gehst du mit Sicherheit ins Krankenhaus.
Und wenn wir Eltern werden? Dann wollen gerade wir Mütter alles allein machen. Wir wollen perfekt sein in allen Bereichen. Perfekt als Mutter, Mitarbeiterin, Tochter, Schwester, Tante, Freundin, Köchin, Putzfrau, Eventmanagerin,  Freizeitplanerin, Gärtnerin, Taxi Dienst und so weiter und so weiter. Alles machen wir am liebsten selber. Nur wir als Mütter können es so richtig gut. Aha. – Ist es so?

Müssen Mütter wirklich alles selbst machen?

Soulution Coaching Silke Mekat  Beraterin, Trainerin und Autorin rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Selbst-und Zeitmanagement
Das kam als Vorschläge aus der Gruppe:

  1. Es ist ein Vorteil, dass Du einen Teil der Arbeit zu Hause machen kannst.
    ABER: ist es so sinnvoll, jeden Abend diese eine Stunde zu machen? Besser wäre es diese tägliche Stunde zu Hause am PC an zwei oder drei Abenden in der Woche zusammenlegen und schon früher damit anzufangen. Nicht erst, wenn das Kind schläft. Beide Eltern können sich beim abendlichen Programm abwechseln. So hätte jeder mal Zeit für sich, für Hobbies, zum Entspannen oder eben auch, um zu arbeiten.
  2. Vielleicht lässt sich der Arbeitgeber auch darauf ein, einen oder zwei Tage die Woche ganz von zu Hause aus zu arbeiten, dann fallen die Fahrzeiten schon mal weg
  3. Auch das morgendliche zur Kita Bringen können Eltern sich teilen. Wenn es geht, liesse sich auch das Abholen aufteilen. Die meisten Männer arbeiten aber länger als bis 16 Uhr. Durch die Arbeitsteilung würde an einigen Tagen viel Druck rausgenommen und Stress gar nicht erst etnstehen.
  4. bei nachmittäglichen Aktivitäten (hier waren es Musikkurs und Kinderturnen) könnte man sich mit den anderen Eltern absprechen und sich die Fahrdienste vielleicht teilen.
  5. ebenso liesse sich mit einer anderen Kindergarten Mutter absprechen an jeweils einem Nachmittag das andere Kind mit zu sich zu nehmen. So können die Kinder zusammen spielen, man selber schafft etwas im Haushalt und hat, wenn das eigene Kind bei dem Kindergartenfreund ist, mehr Zeit zum arbeiten oder für sich.

Unser Eindruck war, dass auf der Teilnehmerin zu viel lastet. Die Eltern teilten sich die Aufgaben nicht untereinander auf. Ob unabsichtlich oder weil die Mutter zu viel auf sich nahm. Er wird es schon merken, kommt oft als Antwort. Nein, sprecht vorher an, wenn es Euch zu viel ist, Ihr mit der Aufgabenverteilung unzufrieden seid und jeder Tag ein Krampf ist.
Nicht nur einer trägt die Hauplast im Familienalltag und der andere hilft nur mir, wenn beide Vollzeit arbeiten.
Überlege Dir, was Ihr auch an andere Abgeben könnt
Vieles von dem, was uns nicht so gut liegt, was uns ausbremst, was wir einfach nicht machen wollen, lässt sich abgeben. Für jeden Bereich gibt es Dienstleister oder eben wie oben beschrieben andere Eltern, denen ja ebenso geholfen wird, wenn man sich Fahrdienste und Co teilt.
Und nun zu Dir!

  • Wofür entscheidest Du dich?
  • Was konkret könntest und möchtest Du abgeben, wenn du dies jetzt in diesem Moment entscheiden müsstest?
  • Würdest Du auch genau das, was dir jetzt eingefallen ist, wirklich abgeben?
  • Wer könnte die Aufgabe übernehmen?
  • Was würdest Du mit der gewonnen Zeit anfangen?

Herzliche Grüße
Silke Mekat
P.S. wer mehr erfahren möchte, wie Kind und Karriere doch unter einen Hut passen, der ist herzlich willkommen im nächsten Seminar: Frauen in Balance

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Alles weiter wie bisher?

„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen,
einmal daraus zu erwachen.“ (
Josephine Baker, Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin)

Liebe Leserin,

mehr als ein halbes Jahr 2019 liegt schon hinter uns – ein knappes Halbjahr liegt noch vor uns. Ein guter Zeitpunkt sich über die eigenen Wünsche, Träume, Werte, Ziele etc. klar zu werden und diese anzugehen.

Deshalb möchte ich Dich motivieren, dir Gedanken darüber zu machen: Wie geht es Dir eigentlich?

Am besten trägst Du dafür einen festen Termin in deinen Kalender ein, mache es dir gemütlich und beginne deine Gedanken spielen zu lassen…

 

  • +        Was wäre für Dich im neuen Jahr so richtig schön?
  • +        Was möchtest Du neu anfangen?
  • +        Was möchtest Du hinter sich lassen?
  • +        Welche Aufgaben möchtest Du gerne neu übernehmen?
  • +        Welche Menschen möchtest Du um dich haben?
  • +        Wie möchtedt Du wohnen und wie?
  • +        Wo und wie möchtest Du arbeiten?
  • +        Wie viele Tage oder Stunden möchtest Du arbeiten?
  • +        Entspricht Dein Job deinen Wünschen oder wie sollte er aussehen?
  • +        Wie viel Zeit möchtest Du mit deinen Kindern verbringen?
  • +        Wie viel Zeit mit dem Partner?
  • +        Willst Du etwas Neues lernen? Wenn ja was?
  • +        Welche Hobbies hast Du? Hast Du überhaupt Hobbies? Oder was möchtest Du gerne machen?
  • +        Wie und wie viel Zeit möchtest Du für dich selber einplanen?
  • +        Wie möchtest Du diese Zeit füllen?
  • +        Wie lässt sich Sport in Deinen Alltag einbauen?
  • +        Was könnte das sein?
  • +        Hast Du genug Zeit zum Entspannen oder hättest du gerne mehr?

Immer nur gestresst – abgeben, aber wie?

Hallo,
eine Teilnehmerin in einem meiner Seminare berichtete von ihrem Tagesablauf, der ganz typisch für viele berufstätige Mütter ist:
„Ich bin voll berufstätig und arbeite 40 Stunden pro Woche. Davon 6-7 Stunden pro Tag im Büro und 1-2Stunden am Abend wenn meine Tochter schläft.
Meine Tochter ist 4 alt und sehr aktiv (was ich sehr schön finde).
Mein Tag sieht so aus: 05:15 aufstehen, fertig machen, Kind wecken, frühstücken. Gegen 7 in die Kita, dann mit dem Zug in die nächste Stadt zur Arbeit.
Um 15:00 gehe ich und erwische hoffentlich den Zug, hole dann die Kleine ab. Gegen 16:15 sind wir daheim.
Wir spielen dann und machen Erledigungen. Gegen 19:30 wird die Kleine fertig gemacht und schläft gegen 20:00. Wenn sie schläft arbeite ich weiter. Danach kommt der Haushalt und die Vorbereitung der Brotzeit für Kiga und für mich.
Die Wochenenden sind mit putzen, einkaufen, mit Kind spielen, und Freunde besuchen und mal einen Ausflug machen etc. voll.
Es gibt keine Möglichkeit die Kleine mal am WE kurz betreuen zu lassen (klar, der Papa hilft immer, aber wir haben keine Verwandten in der Nähe).
Ich nie auch nur mal 10 Minuten für mich und langsam bin ich am Ende. Ich schlafe auch zu wenig und bin ständig müde.
Oft denke ich mir: wie schaffen es die anderen? Muss ich mich vielleicht mehr anstrengen? (ich weiß aber nicht wie, da ich ja eh keine Freizeit habe)“

Wie bringt man Job und Kind zusammen, ohne selber dabei ans Limit zu gehen?
Die Frage ist, was könnte sie ändern?
Wenn morgens Dein Auto nicht anspringt, dann rufst du wahrscheinlich in der Werkstatt an oder holst den ADAC. Wenn Du juristischen Rat brauchst, holst Du dir ganz selbstverständlich den Rat eines Rechtsanwalts. Wenn Du dir das Bein brichst, gehst du mit Sicherheit ins Krankenhaus.
Und wenn wir Eltern werden? Dann wollen gerade wir Mütter alles allein machen. Wir wollen perfekt sein in allen Bereichen. Perfekt als Mutter, Mitarbeiterin, Tochter, Schwester, Tante, Freundin, Köchin, Putzfrau, Eventmanagerin,  Freizeitplanerin, Gärtnerin, Taxi Dienst und so weiter und so weiter. Alles machen wir am liebsten selber. Nur wir als Mütter können es so richtig gut. Aha. – Ist es so?

Müssen Mütter wirklich alles selbst machen?
Das kam als Vorschläge aus der Gruppe:

  1. Es ist ein Vorteil, dass Du einen Teil der Arbeit zu Hause machen kannst.
    ABER: ist es so sinnvoll, jeden Abend diese eine Stunde zu machen? Besser wäre es diese tägliche Stunde zu Hause am PC an zwei oder drei Abenden in der Woche zusammenlegen und schon früher damit anzufangen. Nicht erst, wenn das Kind schläft. Beide Eltern können sich beim abendlichen Programm abwechseln. So hätte jeder mal Zeit für sich, für Hobbies, zum Entspannen oder eben auch, um zu arbeiten.
  2. Vielleicht lässt sich der Arbeitgeber auch darauf ein, einen oder zwei Tage die Woche ganz von zu Hause aus zu arbeiten, dann fallen die Fahrzeiten schon mal weg
  3. Auch das morgendliche zur Kita Bringen können Eltern sich teilen. Wenn es geht, liesse sich auch das Abholen aufteilen. Die meisten Männer arbeiten aber länger als bis 16 Uhr. Durch die Arbeitsteilung würde an einigen Tagen viel Druck rausgenommen und Stress gar nicht erst etnstehen.
  4. bei nachmittäglichen Aktivitäten (hier waren es Musikkurs und Kinderturnen) könnte man sich mit den anderen Eltern absprechen und sich die Fahrdienste vielleicht teilen.
  5. ebenso liesse sich mit einer anderen Kindergarten Mutter absprechen an jeweils einem Nachmittag das andere Kind mit zu sich zu nehmen. So können die Kinder zusammen spielen, man selber schafft etwas im Haushalt und hat, wenn das eigene Kind bei dem Kindergartenfreund ist, mehr Zeit zum arbeiten oder für sich.

Unser Eindruck war, dass auf der Teilnehmerin zu viel lastet. Die Eltern teilten sich die Aufgaben nicht untereinander auf. Ob unabsichtlich oder weil die Mutter zu viel auf sich nahm. Er wird es schon merken, kommt oft als Antwort. Nein, sprecht vorher an, wenn es Euch zu viel ist, Ihr mit der Aufgabenverteilung unzufrieden seid und jeder Tag ein Krampf ist.
Nicht nur einer trägt die Hauplast im Familienalltag und der andere hilft nur mir, wenn beide Vollzeit arbeiten.
Überlege Dir, was Ihr auch an andere Abgeben könnt
Vieles von dem, was uns nicht so gut liegt, was uns ausbremst, was wir einfach nicht machen wollen, lässt sich abgeben. Für jeden Bereich gibt es Dienstleister oder eben wie oben beschrieben andere Eltern, denen ja ebenso geholfen wird, wenn man sich Fahrdienste und Co teilt.
Und nun zu Dir!

  • Wofür entscheidest Du dich?
  • Was konkret könntest und möchtest Du abgeben, wenn du dies jetzt in diesem Moment entscheiden müsstest?
  • Würdest Du auch genau das, was dir jetzt eingefallen ist, wirklich abgeben?
  • Wer könnte die Aufgabe übernehmen?
  • Was würdest Du mit der gewonnen Zeit anfangen?

Herzliche Grüße
Silke Mekat
P.S. wer mehr erfahren möchte, wie Kind und Karriere doch unter einen Hut passen, der ist herzlich willkommen im nächsten Seminar: Frauen in Balance

Alles weiter wie bisher?

„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen,
einmal daraus zu erwachen.“ (
Josephine Baker, Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin)

Liebe Leserin,

ein guter Zeitpunkt sich über die eigenen Wünsche, Träume, Werte, Ziele etc. klar zu werden und diese anzugehen ist der Jahreswechsel.

Deshalb möchte ich Dich motivieren, dir in dieser für die Zeit zwischen den Jahren Gedanken darüber zu machen.

Wie das geht?

Am besten trägst Du dafür einen festen Termin in deinen Kalender ein, mache es dir gemütlich und beginne deine Gedanken spielen zu lassen…

 

  • +        Was wäre für Dich im neuen Jahr so richtig schön?
  • +        Was möchtest Du neu anfangen?
  • +        Was möchtest Dz hinter sich lassen?
  • +        Welche Aufgaben möchtest Du gerne neu übernehmen?
  • +        Welche Menschen möchtest Du um dich haben?
  • +        Wie möchtedt Du wohnen und wie?
  • +        Wo und wie möchtest Du arbeiten?
  • +        Wie viele Tage oder Stunden möchtest Du arbeiten?
  • +        Entspricht Dein Job deinen Wünschen oder wie sollte er aussehen?
  • +        Wie viel Zeit möchtest Du mit deinen Kindern verbringen?
  • +        Wie viel Zeit mit dem Partner?
  • +        Willst Du etwas Neues lernen? Wenn ja was?
  • +        Welche Hobbies hast Du? Hast Du überhaupt Hobbies? Oder was möchtest Du gerne machen?
  • +        Wie und wie viel Zeit möchtest Du für dich selber einplanen?
  • +        Wie möchtest Du diese Zeit füllen?
  • +        Wie lässt sich Sport in Deinen Alltag einbauen?
  • +        Was könnte das sein?
  • +        Hast Du genug Zeit zum Entspannen oder hättest du gerne mehr?

Familie und trotzdem voll im Job

Liebe Leserin,
die Mitarbeitergespräche in den meisten Firmen stehen an. Da ist es gut zu wissen, was eine groß angelegte Studie der DAK herausfand: 83 Prozent der Mütter sagen, dass sie Dank Ihrer Kinder fit und gesund sind. Sie sind schwer aus der Ruhe zu bringen und stressresistenter im Vergleich zu kinderlosen Frauen.
 
Logisch: Wer jeden Tag daheim Halligalli hat, entwickelt eine gewisse Toleranz gegenüber unvorhergesehenen Situationen. Wenn sich der Arbeitgeber also demnächst mit dem Kinder-Argument rausreden will Dir die Stelle NICHT zu geben, antworte doch mit dieser Studie darauf. Denn Mitarbeiter, die gut mit Stress umgehen können, sind oft Gold wert!
Und ausserdem
• Mütter sind leistungsfähig und beweisen es täglich „ich führe ein kleines Familienunternehmen“
• Mütter sind motiviert, „ich will mehr als am Sandkasten sitzen“
• Familienzeit macht kreativ
• Mütter jonglieren jeden tag mit Beruf und privaten Verpflichtungen, das erfordert Disziplin und Zeitplanung
• Mütter sind qualifiziert – die Dokumente zeigen es
• Mütter sind wie Selbstständige – immer im Einsatz
•Die Wirtschaft braucht Fachkräfte, kann sie es sich Leisten auf Frauen zu verzichten?
Von einem familienfreundlichen Klima würden aber nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch das Unternehmen profitieren, sagt Nicole Fischer, Personalchefin der Beratungsfirma BearingPoint in Frankfurt am Main. Denn wer Teilzeit arbeitet, würde sich seine Zeit oft effektiver einteilen: Weniger Schwätzchen halten und stärker priorisieren.
„Management lernt man sicherlich auch mit Kindern – und Organisation. Das sind Dinge, die man in so einem Alltag mit Familie übt und kennenlernt und das macht sich sicherlich auch für das Unternehmen in der Arbeit bezahlt. “ Das ganze Praxisbeispiel, das Mut macht, beschreibt der Deutschlandfunk hier: Familienfreundliche Unternehmen

Der Tag, an dem ich aufhörte, Beeil Dich“ zu sagen

Liebe Leserin,
heute mal wieder eine Buchbesprechung.
»Dafür haben wir jetzt keine Zeit«, war lange der Satz, den die Töchter von Rachel Macy Stafford am häufigsten von ihrer Mutter hörten. Die junge Frau verlor sich geradezu in ihrem hektischen Alltag, während sie versuchte, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Bis es schließlich nicht mehr weiterging, so heisst es auf der Buchrückseite.

Ich glaube diesen Satz sagen Mütter häufig und meist viel häufiger, als ihnen lieb ist.

In einzelnen Kapiteln, schildert sie Erlebnisse aus ihrem Familienleben und wie sie dazu kam sich von  elekotronischen Medien wie Smartphone, Laptop und Tablet zu lösen, um wieder am Familienleben teilzunehmen, ohne ständig abgelenkt zu sein. Daraus entwickelte sie das sogenannte „Hands Free“ Konzept, was nichts anderes meint, als den Augenblick wahzunehmen. Am Leben teilzunehmen, anstatt darüber auf Facebook zu schreiben.

In unserer digitaliesierten Welt also ein sehr wichtiges Thema. Immer mehr Menschen  verbringen immer mehr Zeit in den socialen Netzwerken und scheinen das das Gefühl zu haben bei Facebook, Whatsapp oder in diversen Foren irgendetwas zu verpassen, wenn nicht in regelmäßigen Abständen nach den aktuellen Posts oder Nachrichten geschaut wird.

Zugegeben, das Buch ist sehr amerikanisch geschrieben und die Autorin muss wirklich abhängig gewesen sein von Smartphone, Facebook und Co. Es ist eher als ein mahnendes „so will ich nie werden“ Beispiel zu sehen. Doch das kann keineswegs schaden und wie häufig sehen wir genau das im Alltag? 
Väter, die mit ihren Kindern auf dem Spielplatz sind und neben dem Klettergerüst auf ihrem Handy herumtippen.

Mütter, deren Kinder angeschnallt im Buggy sitzen, während Mama bei Facebook ein Foto postet, wie toll der Ausflug war.

Menschen, die nicht sehen, wie toll ihr Hund über die Wiese tobt, weil sie gerade ihre Emails checken.

Ich denke das Buch ist auch trotz seiner überschäumenden, amerikanischen Art ein sehr guter Beitrag nachdenklich zu werden.
Wie gehe ich mit meiner Zeit um?
Wieviel davon widme ich wirklich den Menschen, die ich am meisten  liebe?
Wieviel Zeit verbringe ich mit Tablet und Co?
Diese Fragen stellt man sich bei der Lektüre und bekommt für jede Woche einen Tipp, wie man sich wieder mehr dem Augenblick zuwenden kann. Wieder mehr Freude und Aufmerksamkeit in das eigene Leben und in die Familie bringen kann.
Sicherlich kan man das Buch nicht wie einen Roman in einem Rutsch lesen. Doch sich immer mal wieder ein Kapitel vorzunehmen und etwas achtsamer durch den Alltag zu gehen, tut uns allen sicher gut.

Das Buch gibt es hier zu kaufen:


Der Tag, an dem ich aufhörte, Beeil Dich“ zu sagen: Lektionen einer entspannten Mutter

Unterstützung wichtige private Lebensinhalte zufriedenstellend zu gestalten und gleichzeitig erfolgreich im Beruf sein zu können, finden Mütter in Silke Mekats Seminaren an der Haufe Akademie:

Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie

Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Vereinbarkeit von Beruf und Familie www.haufe-akademie.de/94.17
Eine gute Gelegenheit zur Ruhe zu kommen und die Gedanken weg vom Alltagstrubel und hin zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu lenken.
Möglichkeiten und ein eigenes Modell zu entwickeln, den verschiedenen Ansprüchen und auch sich selbst gerecht zu werden.

Liebe Grüße
Silke Mekat

Auf der Suche nach der verlorenen Balance

Soulution Coaching Silke Mekat - Beraterung, Training und Coaching rund um Vereinbarkeit von Beruf und FamilieCoaching, Beratung Elternzeit beruflicher Wiedereinstieg

„Beruf und Familie, das schaffe ich. So war mein Wunsch nach der Elternzeit. Doch inzwischen sind die Kinder nicht mehr so klein, die Ansprüche, Termine und Anforderungen werden mehr. Manchmal habe ich das Gefühl mich zu zerreißen zwischen Beruf und Familie. Ganz zu schweigen von den Anforderungen im Büro und den netten Kommentaren der Kollegen, wenn ich nachmittags gehen muss, weil der Hort pünktlich schließt. Manchmal fühle ich mich schon von den kleinsten Dingen unendlich gestresst und habe einfach keine Kraft mehr“, so beschreibt eine Seminarteilnehmerin ihren Alltag.

Voller Terminkalender, Stress, Leistungsdruck, immer höhere Erwartungen der Unternehmen, der Familie und an sich selbst, das kann anstrengen. Frauen müssen täglich vielen Herausforderungen gleichzeitig gerecht werden. Hinzu kommen die vielen Kleinigkeiten des Alltags, um die sich Frauen in der Mehrzahl auch noch kümmern. Kommen dann noch Belastungen im privaten Bereich dazu, ist schnell die Belastungsgrenze erreicht, sagt die Trainerin der Haufe Akademie Silke Mekat. Doch leistungsfähige Unternehmen brauchen leistungsfähige Mitarbeiterinnen, die mit ihren Ressourcen sinnvoll haushalten. Mehr Belastbarkeit und Motivation, dazu weniger Stress.

Helfen kann dann ein Seminar an der Haufe Akademie in dem die Teilnehmerinnen lernen, wie sie den Kopf wieder frei bekommen, neue Energien tanken und Methoden für einen Alltag in Balance entwickeln.

Genau das richtige Seminar für Dich?

Dann lies doch hier weiter: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie -Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

 

Tipps für mehr Zeit mit der Familie – und sich selbst

56 Prozent der berufstätigen Eltern finden laut einer Forsa Umfrage aus dem Jahr 2015, dass sie zu wenig Zeit für die Familie haben. Von Zeit für sich selber einmal ganz zu schweigen. Dabei halten genau diese Momente Eltern und Kinder zusammen. Die langen Abende im Winter und die ersten schönen Tage, wenn der Frühling beginnt, bieten viele Gelegenheiten bewusst Zeit miteinander zu verbringen.

Mach einen Wochenplan

darin finden sich alle festen Termine wie Elternabend, Sport oder das Treffen mit Freunden. Aber daneben auch fest eingeplant, was die Familie in der Woche zusammen machen möchte. So kann die Routine gar nicht erst Einzug halten, wenn allen klar ist heute ist beispielsweise ein Spieleabend.

Spieleabend statt TV

An einem Abend pro Woche sollte Spiele Zeit sein. Brettspiele statt Fernseher oder iPad! Eine Revanche gibt es dann in der nächsten Woche und sicherlich will schon bald niemand mehr diese Abende missen.

Aktivitäten abgleichen

Dein Sohn hat dienstags Fußball? Vielleicht findest Du einen Yoga Kurs, der zeitgleich ist. So kommst Du gar nicht erst in Versuchung die Zeit für Erledigungen, Besorgungen etc. zu verwenden, sondern tun auch etwas für sich.

Fahrdienste abwechseln

diese Idee schließt gleich an die zuvor an. Tu Dich mit anderen Eltern zusammen. Wechselt Euch mit dem Fahrdienst zum Sport der Kinder ab. Oder plane einen Nachmittag, an dem sich die Kinder in wöchentlichem Wechsel bei einer Familie treffen. So haben alle mehr Zeit.

Aufgaben aufteilen

Hier wird jeder zum Chef eines bestimmten Bereichs. So wischt die kleine Tochter nach dem Essen den Tisch ab, während Papa die Töpfe spült. Solche festen Abläufe, gehen schon bald in den Alltag über und leidige Diskussionen erübrigen sich.

Brunchen am Wochenende

bei so einem ausgedehnten Frühstück ist der perfekte Moment, um zu erzählen, was in der Woche passiert ist, was gut und was nicht so gut lief und die kommende Woche zu planen. Erzählen Sie von sich, dann öffnen sich auch die Kinder.

Druck rausnehmen

Vergiss nicht: niemand ist perfekt. Schraube deshalb Deine Erwartungen an dich selber und an andere ruhig etwas runter. Das schont die Nerven und vom Fußboden isst eh selten jemand.

Zeit für mich

Bei Stress wirst Du unausstehlich? Keine Sorge, das geht uns allen so. Versuche einen Abend pro Woche etwas Schönes zu unternehmen. Das entspannt ungemein.

Fazit: Gestalte Deinen Lebensentwurf von vornherein ganzheitlicher, damit es dich nicht aus der Kurve trägt.

Erweiter Deine Methoden zur Stressbewältigung und lasse dich dazu anregen, eine gesunde Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erschaffen.

Noch mehr Tipps und Unterstützung den täglichen Spagat zwischen Beruf und Familie zu meistern, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie. Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

 

Herzliche Grüße

Silke Mekat

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