Frauen in Balance

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Ausmisten – so geht´s

Liebe Leserinnen,

ein Beitrag von Birgit Geistbeck traf heute meinen Nerv. So einfach ist Entrümpeln

Wir bekommen am Wochenende Besuch, also muss das Gästebett bezogen werden. Ich öffnete den Schrank und mir kamen gefühlte Unmengen an Bettdecken, Kopfkissen und Co entgegen. Bettzeug unserer Tochter für das kleine Bett, dabei hat sie seit einem Jahr ein grosses und somit auch grosses Bettzeug.

Doch dahinter schlumerten schon lange nicht mehr getragene Winterpullis und Skisachen 😦  oh weh

Eigentlich freute ich mich gerade auf mein Frühstück, doch damit war es erst einmal nichts. Ich fing an die Sachen durchzuschauen.

Frage Dich

  • Wann habe ich diesen Pulli zuletzt getragen?
  • Werde ich das noch mal tun?

Wohin damit?

Der Stapel schrumpfte zusehends. Zwei grosse Haufen werde ich bei einer Tauschbörse anbieten

einen weiteren Stapel schaue ich mir noch mal genauer an und entscheide dann.

Bettdecken und Kopfkissen wanderten in dafür gemachte Aufbewahrungstaschen und liegen nun ordentlich auf dem Schrank. Die Bettwäsche habe ich sortiert und siehe da – auf einmal war wieder viel Platz in dem Schrank!

Nun noch das Bett bezogen – der Besuch kann kommen und hat Dank des Entrümpelns nun auch Platz Sachen aus den Koffern zu packen. Ein gutes Gefühl.

Mich schreckt es ja immer ab, wenn ich mir vornehme den Keller oder einen Schrank auszumisten, aber wenn man sich ein überschaubares Gebiet vornimmt, wie eben diesen einen Schrank, dann gelingt es ganz gut.

Ich überlege mir bei jedem Teil:

  • Brauche ich das?
  • Werde ich es in absehbarer Zeit wieder benutzen?
  • Macht es mir Freude?
  • Hat es einen ideellen Wert als Erinnerung?

Hmm unsere Tochter ist schon wieder gewachsen. Ihr Schrank muss dringend aussortiert werden, denn immer öfter hat sie morgens Sachen an, die zu klein und eng sind. Puh, das wird ein ganzes Stück Arbeit.

Für heute ist es genug – morgen ist ein neuer Tag.

Herzliche Grüße

Silke Mekat

Wie bringt man Kindern den Wert von Geld bei?

Liebe Leserinnen,
ich habe schon mal berichtet, dass wir bei einer Tauschbörse sind. Tauschen, statt verkaufen empfinde ich als sehr angenehm und es hat noch einen Nebeneffekt. Unsere Tochter lernt so sich von Spielsachen, Büchern und Kleidung zu trennen.
Sie ist inzwischen ein Schulkind und hat den einen oder anderen Wunsch. Und allein diese nervigen Sammelbildchen, die einige Supermärkte zur EM oder jedes Jahr zu Weihnachten ins Leben rufen, könnten einen arm machen, gebe es da nicht die Tauschbörse!

Du musst etwas hergeben, um etwas neues zu bekommen 

Diese Logik versteht sie schon sehr gut. Vor ein paar Wochen fragte sie, als sie im Auto Päckchen liegen sah, ob ich wieder was von ihren Sachen weggenommen hätte. Ja, hatte ich. Am Abend zuvor hatte sie sich Stoffe für eine Mütze und einen Loop Schal aussuchen dürfen und dies konnte ich nun als Anlass nehmen und ihr erklären, dass nur wenn sie Dinge, für die sie zu gross oder zu alt geworden ist hergibt, kann sie neues wie z.B. eine coole Beanie Mütze und den Loop bekommen. Diese Geschichte ereignete sich, als sie erst vier Jahren alt war und es leuchtete ihr ein. Seitdem ist es kein Thema mehr bei uns, wenn ich Spielsachen, Bücher und Kleidung aussortiere.
Ganz offen gehen wir jetzt damit um und sie bringt selber Dinge, die sie nicht mehr braucht.

Viele Grüße und viel Spass beim Tauschen!

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