Frauen in Balance

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Vereinbarkeit: Geht Vollzeitjob mit Kind?

Liebe,

seit Jahrzehnten wird in Deutschland darüber diskutiert, wie sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern lässt. Die Realität ist für viele Eltern trist: Es fehlt an Betreuungsmöglichkeiten, die es beiden Partnern erlauben würden, in Vollzeit ihrem Beruf nachzugehen.

Jetzt zeigt eine neue Studie: Wenn Arbeitgeber ihre Beschäftigten mit Betriebskindergärten oder finanziellen Zuschüssen bei der Betreuung unterstützen, steigert das die Zufriedenheit der Mütter – während die der Väter unbeeinflusst bleibt. Ein Überblick.

Womit befasst sich die Studie genau?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wollte wissen, welche Wirkung eine betriebliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung auf die Eltern entfaltet. Dazu werteten die Forscherinnen Johanna Storck und Verena Lauber Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des aus. Im Rahmen des SOEP erhebt das DIW seit vielen Jahren regelmäßig Daten über die Lebensumstände von Privathaushalten in Deutschland.

Dieser riesige Datenfundus versetzt Wissenschaftler in die Lage, nicht nur die Gegenwart, sondern auch politische und gesellschaftliche Entwicklungen im Land zu beschreiben.

Um welche Arten von betrieblicher Unterstützung für die Kinderbetreuung geht es?

Unternehmen können eigene Kindergärten betreiben, Belegplätze in benachbarten Einrichtungen reservieren oder ihren Beschäftigten einen finanziellen Zuschuss zahlen, damit diese private Angebote in Anspruch nehmen können. Vor allem Betriebskindergärten gelten als besonders praktisch: Sie befinden sich normalerweise in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes der Eltern, so dass zeitaufwändige Wege zum Bringen und Abholen entfallen.

Grundsätzlich hat Deutschland erheblichen Nachholbedarf bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Nur jede fünfte Frau hierzulande glaubt, dass sie Kinder haben kann, ohne ihrer Karriere zu schaden. Im Schnitt aller G20-Staaten glaubt dies hingegen fast jede zweite Frau. Zwar steigt die Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland seit Jahren, rund zwei Drittel gingen zuletzt einem Beruf nach. Die meisten erwerbstätigen Mütter arbeiten jedoch in Teilzeit – mit negativen Folgen für ihre Karriere, für ihr Einkommen und ihre Alterssicherung. „Dieses Ergebnis könnte man zumindest teilweise darauf zurückführen, dass sich Familienarbeit und Kinderbetreuung nach wie vor primär in der Zuständigkeit der Mütter befinden und folglich auch die Entlastung vermehrt auf Seiten der Mütter messbar ist.“

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Eine neue Studie zeigt jetzt: Wenn Arbeitgeber ihre Beschäftigten mit Betriebskindergärten oder finanziellen Zuschüssen bei der Betreuung unterstützen, steigert das die Zufriedenheit der Mütter – während die der Väter unbeeinflusst bleibt. Ein Überblick.

Womit befasst sich die Studie genau?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wollte wissen, welche Wirkung eine betriebliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung auf die Eltern entfaltet. Dazu werteten die Forscherinnen Johanna Storck und Verena Lauber Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des aus. Im Rahmen des SOEP erhebt das DIW seit vielen Jahren regelmäßig Daten über die Lebensumstände von Privathaushalten in Deutschland.

Dieser riesige Datenfundus versetzt Wissenschaftler in die Lage, nicht nur die Gegenwart, sondern auch politische und gesellschaftliche Entwicklungen im Land zu beschreiben.

Um welche Arten von betrieblicher Unterstützung für die Kinderbetreuung geht es?

Unternehmen können eigene Kindergärten betreiben, Belegplätze in benachbarten Einrichtungen reservieren oder ihren Beschäftigten einen finanziellen Zuschuss zahlen, damit diese private Angebote in Anspruch nehmen können. Vor allem Betriebskindergärten gelten als besonders praktisch: Sie befinden sich normalerweise in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes der Eltern, so dass zeitaufwändige Wege zum Bringen und Abholen entfallen.

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– See more at: http://muettermagazin.com/vereinbarkeit-kein-vollzeitjob-mit-kind/#sthash.wjNA1V3p.GJ66MfKw.dpuf

Wie macht Ihr das?

Wie vereinbart Ihr Beruf und Kind?

Bei uns geht es nur Dank der Mittagsbetreuung nach der Schule. Bei Bedarf kann unsere Tochter bis 16 Uhr bleiben. Was aber viel wichtiger ist: wir haben uns ein Netzwerk aufgebaut. Eltern von Schulfreunden, die unsere Tochter auch mal mit nach Hause oder zum Sport nehmen könnten zum Beispiel, Freunde, der Patenonkel oder Nachbarn, die ich auch jederzeit ansprechen kann. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön!

Natürlich investiere ich aber auch in dieses Netzwerk. Kein Nehmen oder selber auch zu geben.

Liebe Grüße

Silke

 

P.S. So soll es nicht mehr weitergehen?

Wenn Du mehr erfahren möchtest, empfehle ich den Besuch meines Seminars

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Familie und Beruf – das ist eine Doppelbelastung. Sie möchten im Beruf beste Performance liefern und zugleich eine gute Mutter sein? Ihre eigene Karriere ist Ihnen ebenso wichtig wie das Wohlergehen Ihrer Kinder? Beruf und Familie – das ist eine Doppelbelastung. Umso konsequenter müssen Sie Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren und Ihre Zeit einteilen. Erlernen Sie Strategien, wie Sie mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen, damit Sie diesen Spagat erfolgreich meistern.
Zur Seminarbeschreibung>>>> Frauen in Balance: erfolgreich in Beruf und Familie

 

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Kannst Du mal eben…

Sicher kennst Du das auch, dauernd kommt jemand auf uns zu unterbricht uns bei dem, was wir gerade tun.

Jemand möchte nur mal eben schnell was Fragen oder etwas von Dir haben oder hat eine ganz kleine Aufgabe, die ganz schnell erledigt ist.

Das kann manchmal ganz schön nerven, denn es bringt uns aus dem was wir gerade tun heraus. Studien zeigen, wer versucht mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, der bringt 40 % weniger Leistung und macht deutlich mehr Fehler. Wir sind abgelenkt, fangen wieder von vorn an, haben den Faden verloren und so weiter.

Doch warum ist das so? Beim Mulittasking, das bis vor kurzem noch so hoch gelobt wurde, arbeitet unser Gehirn schlechter. Werden wir bei einer Aufgabe unterbrochen, so braucht unser Gehirn volle 8 Minuten, um wieder auf den Stand vor der Störung zu kommen.
Viele Tipps wie man sich vor Überlastungen schützen kann, bietet auch die Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter Bitte nicht stören! Tipps zum Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking

Vor allem Mütter wollen gleichzeitig mehrere Dinge erledigen.

Doch die „gleichzeitige“ Beschäftigung mit mehreren Aufgaben ist anspruchsvoll. Das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit bleiben auf der Strecke und die Qualität der Arbeitsergebnisse ist auch nicht die beste. Selbst wenn eine parallele Bearbeitung von Aufgaben aus den unterschiedlichsten Gründen unumgänglich erscheint, solltest Du dir vor Augen führen, dass die Forschung gezeigt hat, Multitasking ist weniger eine Aufwandersparnis, sondern hat meistens Überforderung zur Folge.

Ein paar wertvolle Tipps für Mütter (und natürlich auch Väter), um den alltäglichen Stress etwas zu verringern:

  • Bleibe gelassen und schätze die Situation realistisch ein
    Mit kleinen Kindern kommt schnell was dazwischen: volle Windel, wenn man aus dem Haus will. Das Kind vergisst beim Trinken den halben Becher über sich und muss umgezogen werden und viele Situationen mehr. Bei zwei und mehr Kindern wird es noch komplizierter. Das kostet Kraft und kann schnell stressen. Aber: Das lässt sich nicht ändern, und anderen Eltern geht es ebenso. Hilft vielleicht nicht direkt, aber anderen geht es auch so, ich bin nicht allein mit dem üblichen Wahnsinn.
  • Situation ändern/entschärfen
    Überlege: Was löst bei mir Stress aus? Sind es immer dieselben Situationen, die mich „explodieren“ lassen? Was bringt mich dabei so leicht auf die Palme? Wie kann ich diese Situationen ändern/entschärfen? Oder wie mir bewusst machen, dass mich bestimmte Dinge auf die Palme bringen? Der erste Schritt etwas zu ändern.
  • Verbesser die Rahmenbedingungen
    Stressig wird es oft dann, wenn Du das Gefühl hast, einfach nicht mit den anstehenden Aufgaben fertig zu werden. Überlege, ob die Organisation des Alltags stimmig ist. Und ganz wichtig, genügend Zeit für alles einzuplanen, dann wirft einen der Stau auf dem Weg zur Arbeit, die Schlange an der Supermarktkasse oder das trödelnde Kind nicht so leicht aus der Bahn. Nicht vergessen Ruhepausen und Zeit für sich einplanen. Am besten als festen Termin im Kalender, solche Verabredungen lässt man nicht so schnell platzen und eine Erringung im Handy macht auf geplante Auszeiten aufmerksam. Nicht noch mal eben nebenbei und schnell was im Haushalt erledigen, sondern ganz bewusst auch mal die Beine hochlegen.
  • Bloß kein Perfektionismus! Niemand muss perfekt sein, modelmäßig aussehen und auch noch alles spielend im Griff haben. In einem Haushalt mit Kindern ist nicht alles plan- und vorhersehbar, da sind Chaos und Stress nicht immer zu vermeiden. Denke an das Sprichwort „Kinder werden sich nicht daran erinnern, ob die Wohnung immer in Ordnung war, sondern daran, ob wir Zeit für sie hatten.“ An manchen Tagen muss es eben nicht das ökologisch wertvolle Menü sein, sondern eine Tiefkühlpizza tut es auch, wenn wir dafür zusammen was tolles erlebt haben. Manchmal ist weniger mehr …
  • Bleibe authentisch
    Du merkst dass dir gleich der Kragen platzt? Dann sprich mit Deinem Kind über deine Gefühle.  Wenn Du dich geärgert hast, dann sage es auch. „Ich bin gerade genervt, weil etwas nicht so klappt, wie es sollte! Ich brauche jetzt etwas Ruhe!“  Über den eigenen Ärger zu sprechen, ist besser, als das Kind unvermittelt anzuschreien. Und wenn Du einfach mal schreien musst? Dann tun das, haue auf ein Kissen ein, wenn alles zu viel wird – aber bitte in einem anderen Zimmer 😉
  • Nimm Dir deine Auszeiten
    Bevor Du explodierst atme ruhig und langsam tief in den Bauch. Flache Brustatmung verstärkt nur den Ärger. Eine gute Möglichkeit, um nicht mehr so schnell unter Druck zu geraten, sind regelmäßige Pausen und das Erlernen von Entspannungsmethoden sowie Sport, um Anspannung und Stress abzubauen. Letztendlich kommt das auch der ganzen Familie zugute!
  • Um Hilfe bitten bzw. Hilfsangebote annehmen
    Nein, Du bist keine Rabenmutter, wenn du dein Kind von anderen betreuen lässt, um mal wieder aufzutanken, einen schönen Abend mit deinem Partner zu verbringen oder nur mal wieder zum Friseur zu gehen.
  • Ein Tipp zum Schluss: Der eins nach dem anderen Trick. Verzettel Dich nicht. Nimm Dir bewusst Zeit und versuche nicht zu viel auf einmal zu machen! Versuche ganz bei einer Sache zu bleiben. Du spielst mit deinem Kind? Dann plane nicht im Geiste nebenbei den nächsten Einkauf, denke nicht über Wäscheberge nach oder organisiere nicht die Termine der kommenden Tage.
    Damit klappt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie dann hoffentlich auch.

    Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin , elternwissen.com, erweitert & ergänzt von mir.

Wenn die Gedanken nicht zur Ruhe kommen

Liebe Leserin,

schon wieder ist ein Vormittag um, doch die to do Listen wollen nicht kürzer werden. Von der letzten, kurzen Arbeitswoche liegt noch einiges unerledigt auf meiem Schreibtisch. Manche Tage müssten einfach länger sein.

Gerade nachts dreht sich dann das Gedankenkarussel und lässt einen nicht schlafen. 

Was machst Du, wenn du die ganze Nacht der Kopf schwirrt vor lauter Beruf, Kinder, Haushalt, Ehemann und was es sonst noch so alles im Leben einer berufstätigen Mutter gibt?

Eine gute Möglichkeit ist, sich aufzuschreiben, was einem durch den Kopf geht. Was ich aufgeschrieben habe, ist aus meinem Kopf raus und ich kann mich entspannen.

Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Stop Technik.

  1. was genau verärgert, besorgt, ängstigt, verwirrt Dich gerade – was löst den Stress aus?
  2. Stell Dir nun ein RIESIGES STOPPSCHILD vor. Stelle es Dir so groß und mächtig und so detailliert wie möglich.
  3. Rufe in Gedanken: „STOPP!!!“.
  4. Tatme tief durch
  5. und denke an etwas anderes. An etwas Schönes, entspannendes, oder achte auf die Geräusche um Dich herum. Wieviele kannst Du unterscheiden?

Wenn es nicht auf Anhieb funktioniert, wiederhole die obigen Punkte jedes Mal, wenn der störende Gedanke erneut auftritt.  So werden die sich im Kreis drehenden Gedanken unterbrochen, sie können zur Ruhe kommen. Mit der Zeit wird es auch leichter fallen.

Viele Grüße

 

Zeit sinnvoll nutzen

Liebe Leserin,

an manchen Tagen hätten wir gern mehr Zeit. Da scheinen die 24 Stunden des Tages einfach nicht auszureichen, alles zu schaffen. Wir hetzten von Termin zu Termin. Von to do zu to und scheinen doch der Zeit hinterher zu rennen.

Sicherlich kennst Du auch diese typischen Fallen:

  • zu viel auf einmal tun wollen
  • planlos drauflosarbeiten
  • überflüssige und zu lange Besprechungen absitzen
  • unangenehme Aufgaben aufschieben
  • nicht „Nein“ sagen können
  • sich mit Perfektionismus aufhalten
  • durch mangelnde Selbstdisziplin ins Stolpern kommen

Eine strukturierte Zeitplanung kann hier viel bewirken, höre ich dann immer wieder.

Die eigene Arbeit, die Termine und Verpflichtungen systematisieren – klingt für mich, die ich ungern Listen schreibe, furchtbar öde und nach noch mehr Arbeit. Es ist aber sinnvoll, um Prioritäten setzen zu können, sich nicht zu verzetteln und die innere Balance zu bewahren.

Sonst habe ich wieder einen Vormittag mit lauter Dingen verbracht, die zwar erledigt werden müssen, die aber meine to dos im Job nicht voran gebracht haben. Das muss sich ändern. Ein Tipp, um weniger Zeit zu vertrödeln mit ungeplanten Dingen ist, den kommenden Tag am bereits am Ende des Vortages zu planen. Gedanklich den nächsten Tag durchzugehen und zu überlegen, was ansteht. In eine Kalender mit einseitiger Tagesübersicht einzutragen, was anliegt, also Termine, to dos, Telefonate, Ziele und Ideen. Über Nacht kann sich so das Unterbewusstsein schon mal ein paar Gedanken dazu machen, und Sie gehen gut vorbereitet in den neuen Tag.

Doch nicht nur den neuen Tag bereits im Vorfeld zu strukturieren, gibt mehr Transparenz und Struktur, auch die folgenden Tipps können allen helfen, die ihr Leben – ob privat oder beruflich – besser managen wollen.

Räum auf

Nein, nicht das Kinderzimmer oder den Keller, auch wenn Unordnung dort, nerven kann und Kräfte zehrt. Es geht um Deinen Arbeitsplatz. Den Schreibtisch am Ende des Tages aufzuräumen, hat besser geklappt, als ich noch festangestellt in einem Verlag arbeitete. Doch auch heute bemühe ich mich, abends Ordnung zu schaffen und nicht am nächsten Morgen zurück ins Chaos zu kehren. Es soll ja Menschen geben, die das „kreative Chaos“ brauchen, die meisten –und zu denen zähle ich auch – verlieren dabei aber den Überblick und einiges andere mehr. Doch nicht nur der Schreibtisch ist anschließend aufgeräumt, beim Ordnen von Post, Papieren und Notizen kommt auch Ordnung in Deinen Kopf. So hast Du hinterher schnell alle Informationen parat, die du für deine Planung brauchst. Gleiches gilt übrigens für die Ecke, in der Du alle Prospekte, Zettel aus dem Kindergarten, der Schule, Einkaufslisten etc. sammelst. Auch hier gilt es aufzuräumen.

Plane Pausen ein

Wie oben schon erwähnt, könnten manche Tage mehr Stunden haben, als mir zur Verfügung stehen und ich sinke am Ende erschöpft auf die Couch. Doch der Tagesplan und das Pensum, das man sich auferlegt, sollten realistisch sein. Packen wir zu viel in einen Tag, können wir das Pensum nicht schaffen, und werden nie mit uns zufrieden sein. Zeitliche Puffer zwischendurch für Unvorhergesehenes oder Pausen zur Entspannung sind also unbedingt notwendig, um am Ende des Tages weder frustriert, noch erschöpft zu sein.

Setze Prioritäten

Stelle Dir immer wieder von neuem die Fragen nach den Prioritäten: Worauf kommt es heute an? Was bringt mich meinen Zielen näher? Was würde passieren, wenn ich diese Aufgabe oder diesen Anruf heute nicht erledige? Alles was sofort erledigt werden muss, sollte man auch gleich tun. Dinge aber, die nicht dringend und nicht wichtig sind, dürfen gerne auch auf die lange Bank geschoben werden. Manches erledigt sich dann vielleicht auch mit der Zeit von selber.

Bilde Zeitblöcke

Die Kinder sind in der Schule oder im Kindergarten? Wunderbar, denn zwischen neun und zwölf Uhr sind die meisten Menschen am kreativsten. Deshalb solltest Du am besten anspruchsvolle und wichtige Arbeiten, to dos, Telefonate, Termine etc. auf den Vormittag legen. Routinearbeiten, unproblematische Anrufe und E-Mails dagegen, lassen sich auch in das Mittagstief (zwischen 13 und 15 Uhr) schieben. Und am Nachmittag kann es dann zum Beispiel mit weniger dringenden und wichtigen Aufgabe weitergehen.

Plane Belohnungen ein

Du hast ein unangenehmes Telefonat geführt? Eine schwierige Aufgabe erledigt? Dann gönn Dir etwas Gutes, zum Beispiel eine Tee Pause oder eine Entspannungsübung.

„Was ist wichtig für mich?“

Kinder, Partner, Kollegen oder Chefs, die meisten Menschen, die etwas von uns wollen, hätten dies am liebsten sofort. Auch wenn es vielleicht gar nicht so dringend ist. Ständig durchkreuzt irgendetwas oder irgendwer unsere so schön gemachte Planung. Dagegen lässt sich etwas tun, sei also ruhig einmal egoistisch und frage Dich ab und an „Was ist wichtig für mich?“. Niemand kann alles auf einmal erledigen und es allen recht machen.

Beende den Tag positiv

Plane am Ende des Arbeitstages Raum für Aufgaben ein, die Du gerne tust, so startest Du nicht gehetzt in deine privaten Termine und to dos, sondern kommst dort entspannt und gut gelaunt an.

Gleiches gilt für den privaten Alltag, auch hier solltest Du den Tag positiv zu Ende gehen lassen und es dir z.B. mit einem Buch gemütlich machen, dich mit dem Partner unterhalten, schöne Dinge Revue passieren lassen und den neuen Tag gedanklich schon einmal strukturieren.

Dann versinken die Tage nicht mehr im Chaos und wir fragen uns nicht mehr, wo ist nur die Zeit geblieben.

Herzliche Grüße

Dann wird alles besser!

Kennst Du das auch?
Ich habe mich gerade mal wieder bei dem Gedanken ertappt, „wenn ich das Konzept für den Kunden fertig habe, dann, ja dann wird alles besser.“

Doch wieso sollte es mir dann erst gut gehen? Warum nicht schon heute? Es ist doch auch wichtig, dass ich schon heute glücklich bin und nicht erst, wenn ich etwas geleistet oder etwas erledigt habe, wenn ich den Mann fürs Leben gefunden, ein Kind habe, den neuen Job, der nächste Urlaub da ist, wenn ich wieder in meine Lieblingsjeans passe, wenn ich die Prüfungen geschafft habe oder die Präsentation vor meinem Chef und wichtigen Kunden, wenn…
Vielleicht kennst Du ja auch einen dieser Gedanken. Und wird wirklich erst dann alles besser?
Wenn wir mal ehrlich sind, müssten wir uns das selber fragen, doch es gibt sicher auch einige, die zustimmen und bejahen, denn warum sollte es denn nicht besser werden, wenn ich meinen Wunsch erfüllt habe?

Vielleicht ist das Ziel zu groß formuliert und das Wörtchen alles ist das der Knackpunkt. Hat man einen neuen Partner, muss man sich mit ihm zusammen raufen und die rosaroten Wolken verschwinden meist auch nach 2 Monaten wieder. Der Alltag kehrt ein. Wenn man einen neuen Job angenommen hat, wer sagt, dass man dort genau so gut mit den Kollegen klar kommt und die Arbeit wieder Spaß macht? Wenn man ein Kind hat, wer sagt denn, dass dann erst das Leben richtig komplett ist, mich die schlaflosen Nächte und die 24stündige Sorge um den kleinen Menschen, verbunden mit einem ewig schlechten Gewissen nicht quält und ich nicht vermissen werde, was ich früher an Freiheiten hatte? Bin ich denn auch wirklich bereit, auf die Annehmlichkeiten zu verzichten, die ich jetzt habe?

Silke Mekat Kind und Karriere Frauen in Balance Vereinbarkeit von Beruf und Familie Ziele, Wege, Veränderung,
Es wird nicht alles besser. Anders aber mit Sicherheit. 

Und wer weiß, wie lange es noch dauert, bis das ersehnte Ziel erreicht ist? Was mache ich denn bis dahin? Ist es richtig nur auf das Ziel hin zu leben und das Heute zu vernachlässigen? Vielleicht sollten wir uns manchmal fragen, wie würde ich in ein paar Jahren auf diese Zeit zurückschauen?

Sich Ziele zu setzen und darauf hin zu arbeiten ist wichtig und richtig, doch sollten wir das Heute nicht darüber ganz vergessen. Auch heute gibt es Menschen denen wir wichtig sind und Momente die bewusst genossen werden wollen.

Die Frage lautet also: Was kann ich heute tun, damit es mir gut geht? 

Herzliche Grüße

Silke

Zeit sinnvoll nutzen

Liebe Leserin,

an manchen Tagen hätten wir gern mehr Zeit. Da scheinen die 24 Stunden des Tages einfach nicht auszureichen, alles zu schaffen. Wir hetzten von Termin zu Termin. Von to do zu to und scheinen doch der Zeit hinterher zu rennen.

Sicherlich kennst Du auch diese typischen Fallen:

  • zu viel auf einmal tun wollen
  • planlos drauflosarbeiten
  • überflüssige und zu lange Besprechungen absitzen
  • unangenehme Aufgaben aufschieben
  • nicht „Nein“ sagen können
  • sich mit Perfektionismus aufhalten
  • durch mangelnde Selbstdisziplin ins Stolpern kommen

Eine strukturierte Zeitplanung kann hier viel bewirken, höre ich dann immer wieder.

Die eigene Arbeit, die Termine und Verpflichtungen systematisieren – klingt für mich, die ich ungern Listen schreibe, furchtbar öde und nach noch mehr Arbeit. Es ist aber sinnvoll, um Prioritäten setzen zu können, sich nicht zu verzetteln und die innere Balance zu bewahren.
Sonst habe ich wieder einen Vormittag mit lauter Dingen verbracht, die zwar erledigt werden müssen, die aber meine to dos im Job nicht voran gebracht haben. Das muss sich ändern. Ein Tipp, um weniger Zeit zu vertrödeln mit ungeplanten Dingen ist, den kommenden Tag am bereits am Ende des Vortages zu planen. Gedanklich den nächsten Tag durchzugehen und zu überlegen, was ansteht. In eine Kalender mit einseitiger Tagesübersicht einzutragen, was anliegt, also Termine, to dos, Telefonate, Ziele und Ideen. Über Nacht kann sich so das Unterbewusstsein schon mal ein paar Gedanken dazu machen, und Sie gehen gut vorbereitet in den neuen Tag.

Doch nicht nur den neuen Tag bereits im Vorfeld zu strukturieren, gibt mehr Transparenz und Struktur, auch die folgenden Tipps können allen helfen, die ihr Leben – ob privat oder beruflich – besser managen wollen.

Räume auf

Nein, nicht das Kinderzimmer oder den Keller, auch wenn Unordnung dort, nerven kann und Kräfte zehrt. Es geht um Deinen Arbeitsplatz. Den Schreibtisch am Ende des Tages aufzuräumen, hat besser geklappt, als ich noch festangestellt in einem Verlag arbeitete. Doch auch heute bemühe ich mich, abends Ordnung zu schaffen und nicht am nächsten Morgen zurück ins Chaos zu kehren. Es soll ja Menschen geben, die das „kreative Chaos“ brauchen, die meisten –und zu denen zähle ich auch – verlieren dabei aber den Überblick und einiges andere mehr. Doch nicht nur der Schreibtisch ist anschließend aufgeräumt, beim Ordnen von Post, Papieren und Notizen kommt auch Ordnung in Deinen Kopf. So hast Du hinterher schnell alle Informationen parat, die du für deine Planung brauchst. Gleiches gilt übrigens für die Ecke, in der Du alle Prospekte, Zettel aus dem Kindergarten, Einkaufslisten etc. sammeln. Auch hier gilt es aufzuräumen.

Plane Pausen ein

Wie oben schon erwähnt, könnten manche Tage mehr Stunden haben, als mir zur Verfügung stehen und ich sinke am Ende erschöpft auf die Couch. Doch der Tagesplan und das Pensum, das man sich auferlegt, sollten realistisch sein. Packen wir zu viel in einen Tag, können wir das Pensum nicht schaffen, und werden nie mit uns zufrieden sein. Zeitliche Puffer zwischendurch für Unvorhergesehenes oder Pausen zur Entspannung sind also unbedingt notwendig, um am Ende des Tages weder frustriert, noch erschöpft zu sein.

Setze Prioritäten

Stell Dir immer wieder von neuem die Fragen nach den Prioritäten: Worauf kommt es heute an? Was bringt mich meinen Zielen näher? Was würde passieren, wenn ich diese Aufgabe oder diesen Anruf heute nicht erledige? Alles was sofort erledigt werden muss, sollte man auch gleich tun. Dinge aber, die nicht dringend und nicht wichtig sind, dürfen gerne auch auf die lange Bank geschoben werden. Manches erledigt sich dann vielleicht auch mit der Zeit von selber.

Bilde Zeitblöcke

Die Kinder sind in der Schule oder im Kindergarten? Wunderbar, denn zwischen neun und zwölf Uhr sind die meisten Menschen am kreativsten. Deshalb solltest Du am besten anspruchsvolle und wichtige Arbeiten, to dos, Telefonate, Termine etc. auf den Vormittag legen. Routinearbeiten, unproblematische Anrufe und E-Mails dagegen, lassen sich auch in das Mittagstief (zwischen 13 und 15 Uhr) schieben. Und am Nachmittag kann es dann zum Beispiel mit weniger dringenden und wichtigen Aufgabe weitergehen.

Plane Belohnungen ein

Du hast ein unangenehmes Telefonat geführt? Eine schwierige Aufgabe erledigt? Dann gönne Dir etwas Gutes, zum Beispiel eine Tee Pause oder eine Entspannungsübung.

„Was ist wichtig für mich?“

Kinder, Partner, Kollegen oder Chefs, die meisten Menschen, die etwas von uns wollen, hätten dies am liebsten sofort. Auch wenn es vielleicht gar nicht so dringend ist. Ständig durchkreuzt irgendetwas oder irgendwer unsere so schön gemachte Planung. Dagegen lässt sich etwas tun, sei ruhig einmal egoistisch und frage Dich ab und an „Was ist wichtig für mich?“. Niemand kann alles auf einmal erledigen und es allen recht machen.

Beende den Tag positiv

Plane am Ende des Arbeitstages Raum für Aufgaben ein, die Du gerne tust, so startest du nicht gehetzt in privaten Termine und to dos, sondern kommen dort entspannt und gut gelaunt an.

Gleiches gilt für den privaten Alltag, auch hier solltest Du den Tag positiv zu Ende gehen lassen und es dir mit einem Buch gemütlich machen, dich mit dem Partner unterhalten, schöne Dinge Revue passieren lassen und den neuen Tag gedanklich schon einmal strukturieren.

Dann versinken die Tage nicht mehr im Chaos und wir fragen uns nicht mehr, wo ist nur die Zeit geblieben.

Herzliche Grüße

Vereinbarkeit von Beruf & Familie gestalten beginnt zu Hause

Soulution Coaching Silke Mekat Unternehmensberatung für familienbewusste Personalpolitik auf dem Weg zu Arbeit und Krippe

 

Berufswegeplanung: Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Sie sind schwanger oder möchten es werden? Herzlichen Glückwunsch!

Doch was kommt nach der Elternzeit?

Wie lässt sich die Elternzeit sinnvoll für den Wiedereinstieg nutzen? Herausfinden und nutzen von persönlichen, privaten und beruflichen Ressourcen zu Ihrer Unterstützung, beruflichen Neuorientierung, Jobsuche oder Rückkehr in den alten Job. Teilzeit oder Vollzeit? Karrierekick Kind ja oder nein? Entwickeln Sie mit meiner Unterstützung Ihre persönlichen Erfolgsstrategien für den Wiedereinstieg. Seminarbeschreibung und Termine

 

Erlangen von Zeitkompetenz

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in zu allererst eine private Managementaufgabe. Wenn aber das Familien-Management versagt, läuft auch das „Unternehmen Familie“ Gefahr, in eine Schieflage zu geraten. Doch das muss nicht sein. Ausbalancieren der verschiedenen Ansprüche und Bedürfnisse im eigenen Alltag, die Lebensbereiche wieder in Balance bringen, den Umgang mit Stress verbessern, Zeitfresser erkennen und Prioritäten sinnvoll setzen. Seminarbeschreibung und Termine

 

Beruf und Familie in Balance: Schluss mit dem schlechten Gewissen!

Selbstbestimmter Umgang mit Widersprüchen, inneren wie auch zwischenmenschlichen Konflikten, nach einer Krisen wieder ins Gleichgewicht kommen, Stresskompetenz entwickeln, Stärkung des individuellen Selbstmanagements, Hilfestellung bei Entscheidungen, Erkennen der eigenen Grenzen und Möglichkeiten und dabei Strategien für ein gesundes Leben entwickeln. Seminarbeschreibung und Termine

 

Weitere Beispielhafte Anlässe / Themen für den Besuch eines Seminar können sein:

  • Sie wollen gelassener werden und lernen besser mit Stress umzugehen?
  • Sie wollen konkrete Ziele erreichen, Ihr Verhalten reflektieren, sich beruflich weiterentwickeln?
  • Sie streben den einen beruflichen Wiedereinstieg oder den nächsten Karriereschritt an?
  • Sie wollen Ihre Kommunikation und Ihre Wirkung verbessern?
  • Sie wollen Ihr Konfliktverhalten ändern?
  • Sie haben eine neue berufliche Aufgabe und stehen vor neuen Herausforderungen?
  • Sie haben eine schwierige Situation mit Mitarbeitern, Kollegen oder Vorgesetzten?
  • Sie wollen sich auf ein wichtiges Gespräch vorbereiten?
  • Sie möchten mit den Anforderungen lernen besser umgehen zu können?
  • Sie versuchen etwas zu verändern, doch Sie sitzen fest oder drehen sich im Kreis?

 

Ich unterstütze Sie dabei, neue, individuelle Visionen, Wünsche, Ziele und Strategien für Ihre berufliche Zukunft, für eine gelungene Balance von Beruf und Privatleben oder die zu lösende Situation zu entwickeln und umzusetzen. Zu den Seminarbeschreibungen und Terminen

 

Wenn Sie wollen, lernen wir uns kennen!

Soulution Coaching Silke Mekat Vorträge, Trainings, Workshops

 

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