Frauen in Balance

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Wenn aus Geben und Nehmen nur noch Geben wird – Nein sagen üben

Kannst du mal eben hier kurz einspringen, dort mal einen Blick drauf werfen? Klar, kein Problem.Problematisch wird es, wenn Kollegen Arbeit abwälzen und hilfsbereite Mitarbeiter ausnutzen. Wie man sich gegen Ausbeuter-Kollegen wehrt, erklärt der KARRIERESPIEGEL.

„Nein“ zu sagen zu anderen Menschen, das ist gar nicht leicht. Wer bekommt schon gerne eine Absage? Vielleicht tut das dem anderen vielleicht weh? Und wer tut schon gerne anderen weh, insbesondere wenn man will, dass im Büro und unter den KOllegen eine gute Stimmung herrscht?
Letzten Endes ist es doch die Entscheidung, wem man weh tut. Entweder sich selbst, weil man seine Bedürfnisse missachtet oder vielleicht jemand anderem, weil er eine Absage bekommt und dadurch verletzt sein könnte.
Doch vielleicht bekommt eine Beziehung aber auch einen Knacks.
So ein Knacks kann schnell, langsam, möglicherweise aber auch gar nicht heilen. Ich muss auch damit leben, dass über mich gesprochen wird. Und ich muss damit leben, dass der andere mich vielleicht nicht mehr so lieb hat wie vorher, als ich noch alles mitgemacht habe.
Diese Herausforderungen liegen auf meinem Weg, aber vielleicht komme ich dann mehr zu mir selbst, statt mich nach dem zu richten, was ich denke, dass andere es von mir erwarten.
Doch eines darf man nicht vergessen, es ist keine Entscheidung gegen den Anderen, sondern eine Entscheidung für mich. Sicherlich wird es mir gut tun, mehr an mich und an das was ich möchte und was gut für mich ist zu denken. Was dann der andere aus dieser Entscheidung macht, liegt nicht mehr in meiner Macht. Doch ich kann gut zu mir sein, statt mich täglich aufs Neue aufzureiben.
Für alle, die mehr Unterstützung möchten empfehle ich mein Seminar an der Haufe Akademie: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Frauen unter Strom

Termindruck, zu viel Arbeit, Doppelbelastung in Familie und Beruf – wie lässt sich Stress reduzieren

Immer mehr Krankschreibungen gehen laut Studien auf das Konto von zu viel Stress und Belastungen. Stress ist so zu einem der größten Gesundheitsrisiken in der heutigen Arbeitswelt geworden. Eine Studie der Techniker Krankenkasse „Bleib locker, Deutschland!“ zeigt, dass gerade in der sogenannten Rush hour des Lebens – der Zeit zwischen 36 und 45 Jahren – die Menschen am stärksten unter Stress stehen und leiden. In dieser Altersgruppe, in der in der Regel Beruf und Familie unter einen Hut gebracht werden muss, geben rund 80 Prozent an, unter dauerhaftem Stress zu stehen. Überforderung, Multi-Tasking, Zeitdruck, Monotonie und Störungen führen bei vielen Beschäftigen zu psychischen Belastungen und Stress am Arbeitsplatz auf hohem Niveau.

Doch es gibt Auswege aus der für den Körper überforderten Situation.

Als Firma setzen Sie in Ihrer Erfolgsrechnung auf motivierte Mitarbeiter, die weniger Krankheitstage und für ihre Firma ein größeres Leistungspotential zur Verfügung haben.

Der Erfolg eines Unternehmens liegt in der Qualifikation und dem Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Damit Ihr Unternehmen langfristig erfolgreich ist, müssen Ihre Fach- und Führungskräfte eine Vielzahl an Kompetenzen aufweisen. Heute entscheidet auch immer öfter das gute Zusammenwirken innerhalb eines Teams und konkrete Strategien für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie über den Erfolg eines Unternehmens oder einer Institution.

Dies zu fördern ist eine der wichtigsten Aufgaben.

Unternehmen müssen sich für die Zukunft rüsten und jetzt gezielt Impulse setzen.

Die Chancen auf Vereinbarkeit von Beruf, Karriere und Familienplanung sind größer denn je. Und was leisten Sie nicht alles? Voller Einsatz im Beruf und dazu die vielen Anstrengungen im Privatleben, für Familie, Freizeitgestaltung, Sport, Figur, Aussehen.
Gestalten Sie Ihren Lebensentwurf deshalb am besten von vornherein ganzheitlicher, damit es Sie nicht aus der Kurve trägt.

Erweitern Sie Ihre Methoden zur Stressbewältigung und lassen Sie sich dazu anregen, eine gesunde Vereinbarkeit zu erschaffen.

Die nächsten Termine:
30.11.-01.12.15 | Köln
Mercure Hotel Köln Belfortstrasse
17.-18.03.16 | Hamburg
Leonardo Hotel Hamburg City Nord
1.-2. Tag: 09:00 Uhr – ca. 17:00 Uhr

Nähere Informationen unter
https://www.haufe-akademie.de/94.17

Für mich handeln

 

Nicht gegen dich - sondern für mich handeln

Das könnte doch so einfach sein und wollen wir das nicht alle   …eigentlich?

Wenn in mich hineinhorche, ganz ehrlich zu mir bin und meine Bedürfnisse wahrnehme möchte, hat das vielleicht Konsequenzen.
Zum Beispiel „Nein“ zu sagen zu anderen Menschen. Das ist gar nicht leicht, denn wer bekommt schon gerne eine Absage? Vielleicht tut das dem anderen vielleicht weh? Und wer tut schon gerne anderen weh, insbesondere wenn man will, dass einen alle lieb haben?
Letzten Endes ist es doch die Entscheidung, wem man weh tut. Entweder sich selbst, weil man seine Bedürfnisse missachtet oder vielleicht jemand anderem, weil er eine Absage bekommt und dadurch verletzt sein könnte.

Doch vielleicht bekommt eine Beziehung aber auch einen Knacks.
So ein Knacks kann schnell, langsam, möglicherweise aber auch gar nicht heilen. Ich muss auch damit leben, dass über mich gesprochen wird. Und ich muss damit leben, dass der andere mich vielleicht nicht mehr so lieb hat wie vorher, als ich noch alles mitgemacht habe.
Diese Herausforderungen liegen auf meinem Weg, aber vielleicht komme ich dann mehr zu mir selbst, statt mich nach dem zu richten, was ich denke, dass andere es von mir erwarten.
Doch eines darf man nicht vergessen, es ist keine Entscheidung gegen den Anderen, sondern eine Entscheidung für mich. Sicherlich wird es mir gut tun, mehr an mich und an das was ich möchte und was gut für mich ist zu denken. Was dann der andere aus dieser Entscheidung macht, liegt nicht mehr in meiner Macht. Doch ich kann gut zu mir sein, statt mich täglich aufs Neue aufzureiben.
Viele Grüße und eine schöne Woche
Silke Mekat
P.S. Für alle, die mehr Unterstützung möchten empfehle ich mein Seminar an der Haufe Akademie: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Kannst Du mal eben…

Liebe Leserin,

sicher kennst Du das auch, dauernd kommt jemand auf uns zu unterbricht uns bei dem, was wir gerade tun. Jemand möchte nur mal eben schnell was Fragen oder etwas von Dir haben oder hat eine ganz kleine Aufgabe, die ganz schnell erledigt ist. Das kann manchmal ganz schön nerven, denn es bringt uns aus dem was wir gerade tun heraus.

Studien zeigen, wer versucht mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, der bringt 40 % weniger Leistung und macht deutlich mehr Fehler. Wir sind abgelenkt, fangen wieder von vorn an, haben den Faden verloren und so weiter. Doch warum ist das so? Beim Mulittasking, das bis vor kurzem noch so hoch gelobt wurde, arbeitet unser Gehirn schlechter. Werden wir bei einer Aufgabe unterbrochen, so braucht unser Gehirn volle 2 Minuten, um wieder auf den Stand vor der Störung zu kommen.
Vor allem Mütter wollen gleichzeitig mehrere Dinge erledigen. Doch die „gleichzeitige“ Beschäftigung mit mehreren Aufgaben ist anspruchsvoll. Das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit bleiben auf der Strecke und die Qualität der Arbeitsergebnisse ist auch nicht die beste. Selbst wenn eine parallele Bearbeitung von Aufgaben aus den unterschiedlichsten Gründen unumgänglich erscheint, solltest Du dir vor Augen führen, dass die Forschung gezeigt hat, Multitasking ist weniger eine Aufwandersparnis, sondern hat meistens Überforderung zur Folge.
Ein paar wertvolle Tipps für Mütter (und natürlich auch Väter), um den alltäglichen Stress etwas zu verringern:
Bleibe gelassen und schätze die Situation realistisch ein
Mit kleinen Kindern kommt schnell was dazwischen: volle Windel, wenn man aus dem Haus will. Das Kind vergisst beim Trinken den halben Becher über sich und muss umgezogen werden und viele Situationen mehr. Bei zwei und mehr Kindern wird es noch komplizierter. Das kostet Kraft und kann schnell stressen. Aber: Das lässt sich nicht ändern, und anderen Eltern geht es ebenso. Hilft vielleicht nicht direkt, aber anderen geht es auch so, ich bin nicht allein mit dem üblichen Wahnsinn.
Situation ändern/entschärfen
Überlege Dir: Was löst bei mir Stress aus? Sind es immer dieselben Situationen, die mich „explodieren“ lassen? Was bringt mich dabei so leicht auf die Palme? Wie kann ich diese Situationen ändern/entschärfen? Oder wie mir bewusst machen, dass mich bestimmte Dinge auf die Palme bringen? Der erste Schritt etwas zu ändern.
Verbessere die Rahmenbedingungen
Stressig wird es oft dann, wenn Du das Gefühl habst, einfach nicht mit den anstehenden Aufgaben fertig zu werden. Überlege Dir, ob die Organisation des Alltags stimmig ist. Und ganz wichtig, genügend Zeit für alles einzuplanen, dann wirft einen der Stau auf dem Weg zur Arbeit, die Schlange an der Supermarktkasse oder das trödelnde Kind nicht so leicht aus der Bahn. Nicht vergessen Ruhepausen und Zeit für sich einplanen. Am besten als festen Termin im Kalender, solche Verabredungen lässt man nicht so schnell platzen und eine Erringung im Handy macht auf geplante Auszeiten aufmerksam. Nicht noch mal eben nebenbei und schnell was im Haushalt erledigen, sondern ganz bewusst auch mal die Beine hochlegen.
Bloß kein Perfektionismus!

Niemand muss perfekt sein, modelmäßig aussehen und auch noch alles spielend im Griff haben. In einem Haushalt mit Kindern ist nicht alles plan- und vorhersehbar, da sind Chaos und Stress nicht immer zu vermeiden. Denke an das Sprichwort „Kinder werden sich nicht daran erinnern, ob die Wohnung immer in Ordnung war, sondern daran, ob wir Zeit für sie hatten.“ An manchen Tagen muss es eben nicht das ökologisch wertvolle Menü sein, sondern eine Tiefkühlpizza tut es auch, wenn wir dafür zusammen was tolles erlebt haben. Manchmal ist weniger mehr …
Bleib authentisch
Du merkst, wie dir gleich der Kragen platzt? Dann  sprich mit Deinem Kind über deine Gefühle.  Wenn Du dich geärgert hast, dann sage es auch. „Ich bin gerade genervt, weil etwas nicht so klappt, wie es sollte! Ich brauche jetzt etwas Ruhe!“  Über den eigenen Ärger zu sprechen, ist besser, als das Kind unvermittelt anzuschreien. Und wenn Du einfach mal schreien musst? Dann tun es, hau auf ein Kissen ein, wenn alles zu viel wird – aber bitte in einem anderen Zimmer 😉
Nimm Dir Auszeiten
Bevor Du explodierst, atme ruhig und langsam tief in den Bauch. Flache Brustatmung verstärkt nur den Ärger. Eine gute Möglichkeit, um nicht mehr so schnell unter Druck zu geraten, sind regelmäßige Pausen und das Erlernen von Entspannungsmethoden sowie Sport, um Anspannung und Stress abzubauen. Letztendlich kommt das auch der ganzen Familie zugute!
Um Hilfe bitten bzw. Hilfsangebote annehmen
Nein, Du bist keine Rabenmutter, wenn du dein Kind von anderen betreuen lässst, um mal wieder aufzutanken, einen schönen Abend mit deinem Partner zu verbringen oder nur mal wieder zum Friseur zu gehen.
Ein Tipp zum Schluss: Der eins nach dem anderen Trick. Verzettel Dich nicht. Nimm Dir bewusst Zeit und versuche nicht zu viel auf einmal zu machen! Versuche ganz bei einer Sache zu bleiben. Wenn Du mit deinem Kind spielst, dann nicht im Geiste nebenbei den nächsten Einkauf, denke nicht über Wäscheberge nach oder organisiere nicht die Termine der kommenden Tage. Sei in diesem Moment ganz für Dein Kind da. Es tut Euch beiden gut.

Damit klappt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie dann hoffentlich auch.

Viele Tipps wie man sich vor Überlastungen schützen kann, bietet auch die Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter Bitte nicht stören! Tipps zum Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking

 

Allen, die mehr Unterstützung möchten empfehle ich mein Seminar an der Haufe Akademie: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Viele Grüße

Silke Mekat
Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin , elternwissen.com, erweitert & ergänzt von mir.

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