Veröffentlicht in Stressmanagement und Zeitmanagement, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Was tun mit kleinen Morgenmuffeln?

Beraterin, Trainerin und Autorin rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Selbst-und Zeitmanagement, Silke Mekat

Vielleicht ergeht es Dir wie mir. Meine Tochter ist ein Morgenmuffel. Morgens aufzustehen, um noch in Ruhe zu frühstücken und doch rechtzeitig im Kindergarten zu sein, war manchmal ein Drama. Mama hat einen frühen Termin? Nahezu unmöglich.
Inzwischen geht sie zur Schule, aber morgens kann die Lampe am Bett brennen und das Radio spielen, sie schläft. Aus unserer  Tochter wird mit Sicherheit keine Lerche, die morgens fröhlich in der Früh in den Tag startet.

Welche Tipps gibt es also den Start in den Tag für alle schöner zu gestalten?
Gib der guten Laune schon am frühen Morgen eine Chance. Dann hast du wieder einen guten Tag heisst es in einem Spruch

  • Musik: ein Radio im Bad kann helfen, denn mit Musik geht vieles leichter.
  • Licht an: Licht an und Vorhänge auf soll die Melatonin Produktion stoppen und einen wach machen. Funktioniert leider gerade in der dunklen Jahreszeit nur mir Lampe oder Lichtwecker. Diese schon vor dem Weckerklingeln angehen lassen und so langsam wach werden. Der Körper registriert das Licht und schüttet Hormone aus, die die Nacht vertreiben.
  • Wecker: am besten etwas früher stellen und nicht die Snooze Taste drücken, denn die hält uns im Halbschlaf. Dieses Gefühl zeiht sich dann durch den ganzen Tag
  • Abendroutine: Kleidung rauslegen fürs Kind und für mich, das entspannt den Morgen. Lässtige Suchereien und Diskussionen entfallen. Noch müde ist der Kleiderschrank dann eh meistens leer. Während wir abends schnell das passende herausziehen. Einfach mal ausprobieren.
  • Morgenroutine: ich brauche morgens meinen Kaffee und Nachrichten im Fernsehen, um fit für den Tag zu werden. Auch Kinder brauchen ihre Morgenroutine. Was würde für Euch passen? Warum nicht den Tag mit kuscheln beginnen? So kann der Kreislauf langsam in Schwung kommen und der Stress des Aufstehen und rechtzeitig im Kindergarten oder in der Schule sein zu müssen wird vermindert. Fördert sicherlich die gute Laune aller.

Wie startest Du in den Tag?
Herzliche Grüße

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Wo bin eigentlich ICH? Wo sind eigentlich wir geblieben?

Silke Mekat, Beraterin, Trainerin und Autorin rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stressprävention, Selbst-und Zeitmanagement

Beruf und Familie, das schaffe ich. So dachte denken vielen nach der Elternzeit. Doch zwischen  Ansprüchen, Terminen und Anforderungen fühlen wir uns manchmal wie zerrieben. Manchmal fühlen wir uns schon von den kleinsten Dingen unendlich gestresst und haben einfach keine Kraft mehr.
Die Aktenordner stapeln sich in unendliche Höhen, der Drucker spuckt Unmengen an zu erledigender Arbeit aus, ständig klingelt eine Outlook Erinnerung, eine neue Mail kommt rein und auch das Telefon klingelt praktisch pausenlos.
Dann kommt der Chef und braucht ganz dringend etwas und dabei ist der Arbeitstag eigentlich fast zu Ende. Die Kinder müssen aus Kindergarten und Hort abgeholt werden. Dort wartet man nicht auf mich. Was passiert, wenn ich auch noch im Stau stehe?
Abends fallen wir nur noch todmüde auf die Couch und wollen nur noch unsere Ruhe. Freunde treffen oder auch nur anrufen, das ist zu anstrengend. Nachts schlafen wir sehr schlecht, wachen ständig auf und grübelen über den nächsten Tag. Was alles erledigt werden muss, wann ich wo sein muss, was im Büro ansteht, welche Termine die Kinder haben.
An einigen Tagen möchte man am liebsten liegenbleiben, es erscheint alles so sinnlos. Und täglich grüßt das Murmeltier, mag man dann denken und wir fühlen uns wie in einem Hamsterrad gefangen.

Wo bin eigentlich ICH? Wo sind eigentlich wir geblieben?

Wie geht es mir? Als Frau. Wie geht es mir damit, dass ich Kinder habe?

Bevor alles zu viel wird – den Status Quo ermitteln 

Fünf Fragen:

  1. Was ist mir wichtig?
  2. Was motiviert mich?
  3. Was zeichnet mich aus?
  4. Was kann ich gut?
  5. Was macht mir Spaß?

Und dann empfehle ich zu überlegen: Was kannst du loslassen von deinem Muttertiersein. Was brauchen die Kinder wirklich und was glaubst du nur, dass sie es brauchen?

Die Antworten helfen Dir raus aus dem Hamsterrad der Fremdbestimmung. Du nimmst wieder selber die Zügel in die Hand und damit bist du raus aus der Opferrolle. Das motiviert uns und fühlt sich sehr viel besser an, als an Tagen wo ich das Gefühl habe nur noch zu funktionieren.

Sehen wir uns am 10. und 11. Juli in Berlin, am 1. und 2. August in Köln, 14. und 15.11. in Berlin oder am 4. und 5. Dezember in Köln?

Dann gebe ich wieder das Seminar

Beruf und Familie in Balance – Karriere gestalten und Familie managen

und möchten Euch ganz herzlich dazu einladen.

Als Mutter oder Vater im Beruf volle Leistung geben und gleichzeitig Zeit mit den Kindern verbringen:

  • Wie gelingt der Balanceakt zwischen Familie und Beruf?
  • Wie kann ich Zeit für mich gewinnen, ohne ein schlechtes Gewissen der Firma und der Familie gegenüber haben zu müssen?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, den Start in den Tag, den Stress am Arbeitsplatz und Übergänge zwischen Job und zu Hause entspannter zu gestalten?
  • Wie lässt sich Beruf und Privatleben vereinbaren, sodass es zu mir und meiner Familie passt?

In diesem Seminar bieten wir berufstätigen Frauen und Männern einen Rahmen, über diese Fragen nachzudenken und in den Austausch mit anderen Eltern zu gehen. Gemeinsam konkrete Lösungen zu finden und einen selbstbewussten Umgang mit den eigenen Wünschen, Bedürfnissen, Kompetenzen und Ressourcen zu entwickeln. Erlernen Sie Strategien, wie Sie mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen, damit Sie diesen Spagat erfolgreich meistern. Die erfolgreiche Vereinbarkeit von Beruf und Familie spiegelt sich in Leistungsfähigkeit, Achtsamkeit, effektiver Selbstorganisation und Motivation wider.
Viele Grüsse

Veröffentlicht in Stressmanagement und Zeitmanagement, Work-Life-Balance: Kind und Karriere

Nein sagen hilft gegen selbst gemachten Stress

Klar mach´ich das, kein Problem.

Ein Satz, den viele Berufstätige immer wieder sagen, auch wenn er gar nicht stimmt. So schaffen wir uns leicht selbst gemachten Stress. Wir sagen ja, obwohl wir eigentlich nein meinen.

Aus der ewigen Ja-Schleife herauskommen

Um aus dem vielleicht jahrelang gewohnten, schnellen Ja herauszukommen, wäre es besser für eine zeitlang alle Anfragen und Bitten erst einmal abzulehnen oder abzusagen und zwar wirklich alles. Anschließend nur noch die Dinge zu sagen, für die wirklich Zeit und Wille da sind. Wir müssen wieder hinterfragen lernen, was die Bitte bedeutet. Am besten verpackt man das natürlich höflicher als mit einem simplen Nein. “Im Moment muss ich leider Nein sagen, wenn sich was ändert, sage ich aber gerne Bescheid”, wäre vielleicht eine Möglichkeit. Oder “ich schaue in meinen Kalender und melde mich dann”,  “momentan muss ich Nein sagen” oder “sprechen Sie mich in 2 Stunden noch einmal darauf an”. Oder vielleicht auch hinterfragen, ob etwas wirklich sofort sein muss: “reicht es wenn ich es ihnen bis nächste Woche Dienstag machen?”

Sollte ich besser nicht Nein sagen, um Kollegen nicht zu verärgern?

Diese Angst ist in der Regel unbegründet. Dinge nicht gleich zuzusagen oder Arbeiten unreflektiert zu übernehmen, steigert hingegen die Sympathie meines Gegenüber. Wir schätzen Leute im allgemeinen eher, wenn sie auch mal Nein sagen. So weiß der andere immer sicher, woran er ist. Anders als bei Kollegen, die zum Beispiel etwas zusagen, sich vielleicht alles offen halten und dann doch nicht liefern und irgendwann als unzuverlässig gelten. Erst einmal einen Wunsch ab zu lehnen oder auf später zu verschieben, um in Ruhe darüber nachzudenken, ob ich die Bitte erfüllen möchte und auch kann senkt den persönlichen Stress Level. Alle Aufgaben, die wir im Kopf haben, alle Termine und to dos, sind offene Schublade in unserem Kopf, die alle Energie binden. Haben wir zu viele Schubladen geöffnet, wie bei einem Apothekerschrank zum Beispiel, verlieren wir irgendwann den Überblick und Dinge fallen herunter.

Prioritäten setzen: Natürlich hat dieses Prinzip erst einmal ab zu lehnen, um drüber nachzudenken auch seine Grenzen. Zum Beispiel im Umgang mit dem Chef. Allzu oft wird dieser ein Nein wohl kaum hören wollen. Aber es gibt Alternativen, so kann ich zum Beispiel den Ball zurück spielen. Ich kann den Chef fragen, welche meiner Aufgaben jetzt Priorität hat, die die er mir gegeben hat oder die die ich gerade machen wollte. So verlagere ich die Entscheidungsfindung zum Chef und kann selber entspannter meine Aufgaben abarbeiten.

Veröffentlicht in Stressmanagement und Zeitmanagement

Licht tut unserer Seele gut

Die Zeit der Corona Krise, eingesperrt zu Hause, häufig auf engem Raum, dazu die manchmal grauen Tage gingen ganz schön aufs Gemüt. Viel schneller sind wir dann am Rande unserer Leistungsfähigkeit und schon Kleinigkeiten bringen einen auf die nächste Palme.

Licht tut unserer Seele gut
Das haben inzwischen sogar Hormonmessungen herausgefunden. Gute Laune Botenstoffe werden durch Licht gesteigert und wir gehen viel fröhlicher durch den Tag. Doch Licht kann noch mehr! 
Neurowissenschaftler  aus Chricago fanden heraus, dass Menschen,dies ich viel in hellen, lichtdurchfluteten Räumen aufhalten, nachts besser schlafen und dadurch insgesamt gelassener und belastbarer sind.

Der Fensterbauer Velux hatte eine Werbung, wie viel mehr Licht in die Räume kommt, wenn man mehr Fenster schafft. Nun kann nicht jeder die Wände einreißen und neue Fenster bauen. Doch wir können z.B. dicke Vorhänge durch leichtere, lichtdurchlässige austauschen. Möglichst auch keine Möbel oder andere Hindernisse vor die Fenster stellen. Besser den unverstellten Blick nach draussen freiräumen. Auch ein grosser Spiegel gegenüber des Sonnenfensters, hilft Räume sehr viel heller zu machen. So wird das Licht reflektiert und der ganze Raum strahlt.

 

Noch mehr Tipps und Unterstützung gelassen und souverän erfolgreich zu sein, bietet ein Seminar an der Haufe Akademie: Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken und   

Erfolgreich in Beruf und Familie : Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Die nächsten Termine finden Sie hier: Haufe Akademie – Methoden für mehr Balance im Business.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.