Frauen in Balance

Archiv für November, 2019

Neues Jahr und auch neues Ich?

„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen,
einmal daraus zu erwachen.“

(Josephine Baker, Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin)

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Photo by Ivan Bertolazzi on Pexels.com

Liebe Leserin,

ein guter Zeitpunkt sich über die eigenen Wünsche, Träume, Werte, Ziele etc. klar zu werden und diese anzugehen ist der Jahreswechsel.

Deshalb möchte ich Dich motivieren, dir in dieser für die Zeit zwischen den Jahren Gedanken darüber zu machen.

Wie das geht?

Am besten trägst Du dafür einen festen Termin in deinen Kalender ein, mache es dir gemütlich und beginne deine Gedanken spielen zu lassen…

 

  • +        Was wäre für Dich im neuen Jahr so richtig schön?
  • +        Was möchtest Du neu anfangen?
  • +        Was möchtest Du hinter sich lassen?
  • +        Welche Aufgaben möchtest Du gerne neu übernehmen?
  • +        Welche Menschen möchtest Du um dich haben?
  • +        Wie möchtest Du wohnen und wie?
  • +        Wo und wie möchtest Du arbeiten?
  • +        Wie viele Tage oder Stunden möchtest Du arbeiten?
  • +        Entspricht Dein Job deinen Wünschen oder wie sollte er aussehen?
  • +        Wie viel Zeit möchtest Du mit deinen Kindern verbringen?
  • +        Wie viel Zeit mit dem Partner?
  • +        Willst Du etwas Neues lernen? Wenn ja was?
  • +        Welche Hobbies hast Du? Hast Du überhaupt Hobbies? Oder was möchtest Du gerne machen?
  • +        Wie und wie viel Zeit möchtest Du für dich selber einplanen?
  • +        Wie möchtest Du diese Zeit füllen?
  • +        Wie lässt sich Sport in Deinen Alltag einbauen?
  • +        Was könnte das sein?
  • +        Hast Du genug Zeit zum Entspannen oder hättest du gerne mehr?

Abschalten und zur Ruhe kommen: Chill mal, Mama! Erholungsstipps für müde Mütter

Liebe Lersinnen,
einen guten Artikel mit vielen Tipps und Tricks, habe ich auf Brigitte online gefunden und möchte desen hier weitergeben. Denn wer den ganzen Tag rödelt, muss auch mal Pause machen. 12 Erholungstipps für müde Mütter, vom Gute-Laune-Buch bis zum tollen Wellnesshotel. Chill mal, Mama! Erholungsstipps für müde Mütter 
Gut gefallen hat mir Tipp 1, denn das ist auch mein Problem, zum Abschalten komme ich viel zu selten. Normalerweise schaue ich entsetzt auf die Uhr und hetze dann los. Mit furchbar schlechtem Gewissen meinem Job, meiner Tochter und mir gegenüber.

1. Kommt gut rüber!

Vom Job zur Kita hetzen. Vom Wochenende in den Montag stolpern. Dann dieser letzte Tag vorm Urlaub … Die Übergänge zwischen Arbeit und Privatleben sind nicht unsere Stärke und ein großer Stressfaktor.

Die Krux: In Zwischen-Zonen ist unser Stresspegel meist am höchsten. Die Art, wie wir von A nach B kommen, beeinflusst sehr stark, wie gestresst wir generell sind. „Wer diesen Biotopwechsel ruhig meistert und mehr Pufferzeiten einbaut, ist wesentlich entspannter im Leben“, erklärt Helen Heinemann vom Hamburger Institut für Burnout-Prävention.  

Erholungstipp:
Wichtig ist ein festes Übergangsritual ein, bevor Du die Kinder abholst. So kannst Du beispielsweise die letzte Viertelstunde nutzen und in Ruhe den Arbeitstag abschliessen. Was von Deinen to dos hast du geschafft? Was muss morgen gleich als erstes erledigt werden? Was lief gut und worauf hättest Du verzichten können oder wirst du zukünftig anders machen?
Vielleicht gehst Du auch ein Stück zu Fuss, statt das Auto oder die Bahn zu nehmen. Jeder Schritt kann Dich dann gedanklich weg vom Job und hin zu Kind und Privatleben bringen.
Laut im Auto singen oder ein Hörbuch hören, können ein weg sein, den Übergang zu gestalten.
Auch Entspannungsmethoden oder Achtsamkeitstraining sind gute Möglichkeiten zwischen den Welten zu wechseln.
Egal was Du machst, es sollte Spaß machen und Dir den Übergang erleichtern.

Alle weiteren Tipps gibt es hier  Chill mal, Mama! Erholungsstipps für müde Mütter 
Viel Spass beim Abschalten!

Stress reduzieren – sag öfter mal Nein

Die meisten unter uns sagen äusserst ungern Nein.

Eine Bitte abzuschlagen gilt allgemein als unhöflich. Hilfsbereit und höflich zu sein, sind Werte in unserer Gesellschaft.
Gerade Frauen können sehr schlecht Nein sagen. Doch in der Mehrfachbelastung aus Beruf und Familie kommen Sie mit einer solchen Einstellung schnell an Ihre Grenzen.

Und wer immer alle Arbeiten übernimmt, bekommt schnell noch mehr aufgebürdet. Schnell landen Arbeiten bei einem, die eigentlich in den Bereich eines Kollegen, des Partners oder der Kinder gehören. Auch gern genutzt: jemand der immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Probleme anderer hat. Hier wird man schnell zum „seelischen Abfalleimer“. Der Freundin geht es anschliessend wieder gut und wir selber können die Nacht nicht schlafen, so sehr beschäftigen uns die Probleme anderer.
Natürlich sollen und wollen wir für Kollegen, Freunde und Familie da sein. Keine Frage. Doch das rechte Maß muss jeder für sich festlegen.

 

Wo sind meine Grenzen?

Wie lässt sich zwischen der Kollegin unterscheiden, die wirklich Hilfe braucht und der, die es auch gut allein schaffen könnte? Die, die wieder einmal ihre Arbeiten bei mir ablädt, so dass ich noch lange im Büro sitze, während sie schon nach Hause gegangen ist und der Kollege, die wirklich der Aufgabe allein nicht Herr wird?

Sag nicht spontan zu, wenn jemand Dich um etwas bittet.

Besser bittest Du um etwas Bedenkzeit oder atmest tief durch und wartest etwas ab. Das muss nicht lang sein, ein kurzer Moment sich selber zu fragen “möchte ich das wirklich”, reicht meist aus.
In dieser Zeit solltest Du dir folgende Fragen stellen und nur, wenn wenn du diese Fragen bejahen kannst, solltest Du dem anderen Hilfe und Unterstützung anbieten. Kannst Du den Fragen nicht zustimmen, dann antworte auch mit Nein.

  1. Könnte derjenige sein Problem auch selbst und ohne Deine Hilfe lösen?
  2. Ist derjenige bereit Deinen Rat anzunehmen und umzusetzen?
  3. Will er sein Problem wirklich gelöst haben?
  4. Hast Du auch selbst ein ehrliches Interesse an seinem Problem oder möchtest du nur nicht unhöflich zu sein?

Nein sagen üben

Wenn Dir Aufgaben und Anforderungen über den Kopf wachsen, überlege doch einmal, ob du dir nicht zu viel aufladen (lässt). Übe, Nein! zu sagen. Am besten zunächst in harmlosen Situationen und dann allmählich in brisanteren.

Lies auch:  Was stark gegen Stress macht

Und wenn Du mehr erfahren möchtest, empfehle ich dir den Besuch eines Seminars für eine gelungene Vereionbarkeit von Beruf und Familie:

Erfolgreich in Beruf und Familie

Familie und Beruf – das ist eine Doppelbelastung. Gerade Eltern müssen im Beruf und im Privatleben oftmals höheren Anforderungen gerecht werden, als die Kollegen. Umso konsequenter müssen berufstätige Mütter und Väter Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren, ihre Zeit einteilen, aber auch Zeit mit den Kindern, dem Partner und sich selber einplanen.
Erlerne Strategien, mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umzugehen und diesen Spagat erfolgreich meistern.

Stress ade!

Erfahre, wie sich ein erfolgreiches Berufsleben und ein glückliches Privatleben miteinander verbinden lassen. ZUr Seminarbeschreibung: Erfolgreich in Beruf und Familie

Kind und Job? Am Anfang gilt es eine Entscheidung zu treffen.

Liebe Leserin,
Du möchtest sicherlich wissen, wie andere Frauen Beruf und Familie unter einen Hut bekommen.
Wie haben sie den Schritt aus der Elternzeit raus in den Job gemeistert?

Am Anfang gilt es eine Entscheidung zu treffen.

Die Entscheidung, einen Job anzunehmen, der nicht nur ein wenig Geld bringt, der gerade so die Kinderbetreuungskosten deckt und verbunden ist mit einem ewig schlechten Gewissen weder den Kinder, den Kollegen, noch dem Chef und schon gar nicht mir selber gerecht zu werden. Die Entscheidung nicht hin- und hergerissen sein zwischen ganz für das Kind da sein und ganz für den Job. Dies verursacht eben aus meiner eigenen Erfahrung heraus nur Stress.

Bei keiner Sache bin ich ganz da. Im Beruf denke ich an mein Kind und verbringe ich dann Zeit mit dem Kind, sind die Gedanken im Job. Stopp. Dein Beruf ist wichtig, Du darfst dich dort voll konzentrieren und beste Leistung bringen. Die Zeit mit Deinem Kind, gehört dann Euch beiden. Setze Grenzen.

Das hat natürlich zur Folge, Sicherheiten aufzugeben, sich dafür zu entscheiden, dass ein Job auch Spass machen darf, dass Kinder in einem guten Kindergarten optimal betreut und gefördert werden, dass nicht nur die Mutter sich um ein Kind kümmern kann, der Haushalt nicht nur Frauensache ist… und so vieles mehr.

Tipp 1: Schreibe eine Positiv-Negativ-Liste
Stelle Dir dazu folgende Fragen:
• Was ist positiv daran, wenn ich klare Grenzen setze?
• Was ist negativ daran, wenn ich klare Grenzen setze?
• Welche Chancen ergeben sich für mich?
• Welchen Risiken bin ich ausgesetzt?
• Was kann mir schlimmstenfalls passieren?
• Was passiert mir bestenfalls?

Diese Übung kannst Du natürlich jederzeit wieder machen.

Auch wenn Du bereits berufstätig bist. Dafür musst Du die Fragen nur an die jetzige Situation anpassen.
Ich nutze diese Art von Reflektion jedes Mal, wenn ein neues Projekt oder Seminar startet, etwas, dass ich zum ersten Mal mache.

Tipp 2: Schriftliche Antworten zeigen Wirkung
Schreibe Deine Antworten auf. Indem ich etwas zu Papier bringe, mache ich es mir bewusster, als wenn ich nur daran denke. Ich vergesse auch nicht so leicht und kann es mir in einigen tagen oder Wochen wieder zur hand nehmen. Wie weit bin ich auf meinem Weg schon gegangen? Sind Korrekturen notwendig oder bin ich noch immer auf dem Weg zu meinem Ziel?
Probiere es aus. Was hast Du zu verlieren?

Und wenn Du mehr erfahren möchtest im Austausch mit anderen berufstätigen Müttern, dann komm in mein Seminar!
Seminartipp: Erfolgreich in Beruf und Familie

Herzliche Grüße
Silke Mekat

Grafik: Fotolia 29408244, bearbeitet von Franziska Dotterweich

Das hilft gegen Dauerstress

Den Anforderungen durch Beruf, Familie, Gesellschaft und den Alltag sehen sich viele Menschen nicht mehr gewachsen. In einer Welt der ständigen Erreichbarkeit und Möglichkeiten fühlen sich viele Menschen unter Druck. In einer mobilen Gesellschaft sorgen bei arbeitenden Eltern zudem häufig der Wegfall familiärer Unterstützung (z.B. durch die Großeltern bei der Kinderbetreuung), starren Öffnungszeiten der Kita oder gar keiner Betreuung am Nachmittag oder Streiks in der Kinderbetreuungseinrichtung für weitere Belastungen.

Was überlastet Mütter?
Zuviel Arbeit also eine Arbeitsüberlastung fällt sicherlich jedem als erstes ein. Doch welche Punkte sind außerdem relevant und können zu einem Burnout führen?

 

Müde, kraftlos, irgendwie völlig am Ende – immer mehr Mütter sind im Hamsterrad zwischen Kindern, Küche und Karriere gefangen. Dieses „Ausgebranntsein“ kommt jedoch nicht von heute auf morgen. Über einen längeren Zeitraum hinweg und in einem schleichenden Prozess, gelangt man in diesen kritischen Zustand. Daher ist es wichtig, schon die ersten Anzeichen eines Burnouts zu bemerken. Schnell führen die täglichen Anforderungen im Beruf und im Privatleben dazu, dass wir ungewollt gereizt, vielleicht sogar überempfindlich reagieren. Dann reichen schon Kleinigkeiten aus, um aus der Haut zu fahren. Wir fühlen uns zerrieben zwischen den verschiedenen Anforderungen die im Job, von Freunden und Familie an uns gestellt werden. Zu schnell ist dann die Energie erschöpft.

Was uns ausbrennen lässt:

  1. Arbeitsüberlastung – die Menge an Aufgaben oder die Länge der täglichen Arbeitszeit übersteigt anhaltend die persönlichen und zeitlichen Ressourcen.
  2. Mangel an persönlicher Kontrolle – zu wenig Kommunikation oder starre Arbeitsbedingungen engen Mitarbeiter in ihrem Leistungsvermögen ein.
  3. Zu wenig positives Feedback – keine Kritik ist ein Lob, so wird leider noch häufig verfahren.
  4. Zusammenbruch des sozialen Zusammenhalts – Konflikte innerhalb des Teams, mit Vorgesetzten oder Kunden oder Konkurrenz untereinander, aber auch Probleme im privaten Bereich belasten Arbeitnehmer.
  5. Mangel an Fairness – echt oder empfunden, beides belastet 
  6. Wertekonflikte – die Arbeit wird nicht als sinnvoll betrachtet oder das Unternehmen vertritt nach außen eine ganz andere Meinung, als intern kommuniziert wird

Weiter Anzeichen für ein Burnout-Syndrom können sein:

  1. • Gefühl der inneren Leere
    • Antriebslosigkeit
    • Müdigkeit
    • Das Gefühl sich zu sehr zu verausgaben
    • Anfälligkeit für Infekte / schwaches Immunsystem
    • Schlafprobleme
    • Kopfschmerzen
    • Unklare körperliche Beschwerden wie Schwindel, Magen-Darm-Probleme, grundloses Schwitzen, Herzbeschwerden oder auch Muskelschmerzen
    • Zynismus / Launenhaftigkeit

 

Was gegen Dauerstress hilft

 

  1. Bewege Dich locker: Am Wochenende vielleicht eine kleine Wanderung. Oder täglich ein Spaziergang. Statt immer mit dem Auto oder der Bahn zu fahren, nimm einfach öfter mal das Fahrrad. Das alles baut Stresshormone ab und hilft, den eigenen Rhythmus zu finden. Zudem hilft es auch gegen die Frühjahrsmüdigkeit, die manche nach den dunklen Wintermonaten überfällt. Ab zum Sport! Joggen setzt Glückshormone frei, Yoga dehnt die Muskeln und entspannt den ganzen Körper. Hinterher fühlt man sich richtig gut
  2. Nimm Dir Auszeiten: Mach öfter mal eine Mini Pause. Schon zwei Minuten die Augen zu schliessen, kurz vor dem offenen Fenster zu stehen und ein paar Mal tief durchzuatmen, entspannt eine Tasse Tee zu trinken hilft aus einer anstrengenden oder nervigen Situation herauszukommen. Und am Feierabend? Dafür setzt Du dir am besten einen festen Zeitpunkt, z.b. 20 Uhr. Bis dahin sind die Kinder im Bett, Telefonate erledigt und nichts wichtiges mehr zu tun. Jetzt ist Zeit freie Zeit.
  3. Davon reichlich:  Haferflocken, Bananen, Wasser (mit min. 100mg Magnesium pro Liter), Geflügel, Gemüse. Lavendel in einer Duftlampe verdunstet entspannt nicht nur, es aktiviert auch das Belohnungszentrum im Gehirn. Dafür einfach zu Hause, am Arbeitsplatz oder wo Du möchtest 3 bis 4 Tropfen Duftöl in eine Duftlampe geben und entspannen.
  4. Davon nur wenig: Alkohol, Kaffee, Cola, Limonaden, fettes Essen, Fast Food, etc. putschen nur kurzfristig auf. Bei Stress ganz schlecht. Besser Sie knabbern statt Süssem z.B. Studentenfutter, dann sieht auch der Bikini am See, besser aus
  5. SOS Hilfe: wenn gar nichts mehr geht, hilft es mit gespreizten Fingern die Hände auszuschütteln. So lernt man innerlich loszulassen und die bei Stress meist angespannten Schulter- und Nackenmuskeln entspannen sich.

Seminartipp:

Frauen in Balance: erfolgreich in Beruf und Familie

Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.
Termine und Orte: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

NEU! Für Mütter und Väter:

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