Frauen in Balance

Archiv für März, 2019

Keine Ausreden mehr – mehr Gelassenheit und Achtsamkeit im Alltag

“Es gibt Tausende von Ausreden für Misserfolg, aber nie einen guten Grund dafür”.

(Mark Twain)

Liebe Leserin,
unangenehme Gespräche, schwierige Entscheidungen oder Aufgaben schieben wir gern vor uns her. Dabei sind sie die ganze Zeit in unserem Kopf und liegen uns schwer im Magen. Deshalb: besser kurz bewusst machen, was Dich geradel belastet. Und dann geh es einfach an. Du wirst merken, wie befreit du dich fühlst.

Doch viel zu oft greifen wir zu Ausreden:
„Tut mir leid, ich bin zu spät, aber ich war noch in einem wichtigen Meeting, … der Bus kam nicht, …. Mein Kleiner hatte, als wir gerade los wollten, die Hose voll,…. Ich stand im Stau – diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. ” Oder auch: “Nein, ich kann nicht mit zu… kommen, mein Baby ist noch nicht geimpft und wer weiss, was die Leute da alles so haben” Oder: “Zeit für Sport wäre schön, aber Beruf, Haushalt und die Kinder lassen mir einfach keine Zeit.“ Das kennst Du vielleicht auch: “Tut mir leid, wir können uns leider nicht treffen, meine Tochter lässt sich nur von mir ins Bett bringen.“ Oder diese Ausrede: „Nein, das ist mir zu weit zu Euch zu kommen, das sind 20 Minuten mit der U-Bahn und das mit einem Kinderwagen, nein.“

Solche Ausreden kennen wir doch alle. Entweder, weil wir sie selber gern benützen oder weil wir sie zu hören bekommen. Täglich suchen wir Ausreden und verstricken uns darin.
Das ist nachvollziehbar und menschlich. Aber viel besser wäre doch, wir tun etwas oder wir lassen es und übernehmen dafür Verantwortung.

Wir haben uns in unserer Komfortzone eingerichtet. 
Bisher hat das auch hervorragend funktioniert. In Zukunft kann dies jedoch Engpässe erzeugen, gerade in einer sich verändernden Umgebung.
Wenn Du also keine Lust hast eine Freundin zu treffen, zu einer Veranstaltung zu gehen, etc., dann sage es offen und ehrlich. Du riskierst ansonsten, dass Freunde gar nicht mehr fragen, sich nicht mehr melden, weil du ja eh (wie die Freunde annehmen) viel zu beschäftigt bist.

Natür­lich hat jeder das Recht auf einen freien Abend und etwas Ent­span­nung. 
Nur solltest Du auch bedenken, ob es nicht vielleicht doch besser wäre hinzugehen, die Steuererklärung oder den Anruf bei Tante Hedwig endlich anzugehen. Es erscheint so vermeintlich bequem und komfortabel, doch wenn wir die Komfortzone verlassen, tun sich auch neue Wege und Möglichkeiten auf. 

Machen statt auf­schie­ben
Ab und an sollten wir mit Absicht Reisen hinter unsere Komfortzone unternehmen und nicht so lange warten, bis die Situation uns dazu zwingt oder wir erkennen, dass der Zug bereits abgefahren ist (alle Kindergartenplätze für dieses Jahr in meinem Viertel z.B. vergeben sind) dann bestimmen wir die Situationen selbst. „Wir kreieren erst unsere Gewohnheiten und dann kreieren unsere Gewohnheiten uns“ (John Dryden). Es ist also an der Zeit, unsere Gewohnheiten zu ändern!

Es klingt banal aber Übung machte mich tat­säch­lich zum Meis­ter der Erle­di­gung ner­vi­ger Auf­ga­ben. 
Verlassen wir unsere Komfortzone, gehen absichtlich Risiken ein, versuchen neue, noch unbekannte Wege, dann stehen wir neuen, unbekannten Möglichkeiten gegenüber. Überwinden wir unsere Bequemlichkeit und unsere Angst. Dann fühlen wir uns lebendig! Wir nehmen unsere Umgebung und interessante Einzelheiten intensiver wahr!

Wie stolz war unsere Tochter, als sie sich zum ersten Mal allein in einen Turnverein getraut hat! Wollte sie mich anfangs gar nicht gehen lassen, schaute die größeren Mädchen und den aufgebauten Parcours nur staunend und ängstlich an, so war sie hinterher begeistert und stolz auf sich.
Vorher hatte sie auch viele Ausreden, sie war zu müde, Mama sollte da bleiben, sie kennt ja keinen und so weiter.
Und was heißt das nun?
Schluss mit den Ausreden!
Etwas zu wagen. Zu den eigenen Gefühlen zu stehen. Sich selber auch mal in den Hintern zu treten und Dinge anzugehen stär­kt deine Selbst­si­cher­heit und beschert dir kleine per­sön­li­che Erfolge auf dem Weg zu mehr Gelassenheit und Acht­sam­keit im Alltag. Verlasse also öfter mal wieder Deine Komfortzone, es ist Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und zuzugeben, dass Du dich durch diese Ausreden selbst vernachlässigt hast.

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Dieses Seminar findet regelmässig an der Haufe Akademie statt. Hier finden Sie die Termine & Orte

Trainerin

Silke Mekat ist Diplom Betriebswirtin, Trainerin & Autorin mit dem Fokus der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Stressprävention, Selbstorganisation und Zeitmanagement. Silke Mekat unterstützt Beruf und Privatleben in Balance zu halten. Seit 2014 Trainerin der Haufe Akademie.

Rufen Sie mich gerne an oder schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen.

Ich bin gerne für Sie da und freue mich von Ihnen zu hören.

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http://www.vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.info

 

Weitere Empfehlungen zu diesem Thema finden Sie unter Seminare

 

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Wenn alles zuviel wird – Burnout bei Müttern

Liebe Leserin,

Den Anforderungen durch Beruf, Familie, Gesellschaft und den Alltag sehen sich viele Menschen nicht mehr gewachsen. In einer Welt der ständigen Erreichbarkeit und Möglichkeiten fühlen sich viele Menschen unter Druck. In einer mobilen Gesellschaft sorgen bei arbeitenden Eltern zudem häufig der Wegfall familiärer Unterstützung (z.B. durch die Großeltern bei der Kinderbetreuung), starren Öffnungszeiten der Kita oder gar keiner Betreuung am Nachmittag oder Streiks in der Kinderbetreuungseinrichtung für weitere Belastungen.

Was überlastet Mütter?

Zuviel Arbeit also eine Arbeitsüberlastung fällt sicherlich jedem als erstes ein. Doch welche Punkte sind außerdem relevant und können zu einem Burnout führen?

Müde, kraftlos, irgendwie völlig am Ende – immer mehr Mütter sind im Hamsterrad zwischen Kindern, Küche und Karriere gefangen. Dieses „Ausgebranntsein“ kommt jedoch nicht von heute auf morgen. Über einen längeren Zeitraum hinweg und in einem schleichenden Prozess, gelangt man in diesen kritischen Zustand. Daher ist es wichtig, schon die ersten Anzeichen eines Burnouts zu bemerken.

Schnell führen die täglichen Anforderungen im Beruf und im Privatleben dazu, dass wir ungewollt gereizt, vielleicht sogar überempfindlich reagieren. Dann reichen schon Kleinigkeiten aus, um aus der Haut zu fahren. Wir fühlen uns zerrieben zwischen den verschiedenen Anforderungen die im Job, von Freunden und Familie an uns gestellt werden. Zu schnell ist dann die Energie erschöpft.

Was uns ausbrennen lässt:

 

  1. Arbeitsüberlastung – die Menge an Aufgaben oder die Länge der täglichen Arbeitszeit übersteigt anhaltend die persönlichen und zeitlichen Ressourcen.
  2. Mangel an persönlicher Kontrolle – zu wenig Kommunikation oder starre Arbeitsbedingungen engen Mitarbeiter in ihrem Leistungsvermögen ein.
  3. Zu wenig positives Feedback – keine Kritik ist ein Lob, so wird leider noch häufig verfahren.
  4. Zusammenbruch des sozialen Zusammenhalts – Konflikte innerhalb des Teams, mit Vorgesetzten oder Kunden oder Konkurrenz untereinander, aber auch Probleme im privaten Bereich belasten Arbeitnehmer.
  5. Mangel an Fairness – echt oder empfunden, beides belastet 
  6. Wertekonflikte – die Arbeit wird nicht als sinnvoll betrachtet oder das Unternehmen vertritt nach außen eine ganz andere Meinung, als intern kommuniziert wird

Weiter Anzeichen für ein Burnout-Syndrom können sein:

  1. • Gefühl der inneren Leere
    • Antriebslosigkeit
    • Müdigkeit
    • Das Gefühl sich zu sehr zu verausgaben
    • Anfälligkeit für Infekte / schwaches Immunsystem
    • Schlafprobleme
    • Kopfschmerzen
    • Unklare körperliche Beschwerden wie Schwindel, Magen-Darm-Probleme, grundloses Schwitzen, Herzbeschwerden oder auch Muskelschmerzen
    • Zynismus / Launenhaftigkeit

 

Was gegen Dauerstress hilft

 

  1. Bewege Dich locker: Am Wochenende vielleicht eine kleine Wanderung. Oder täglich ein Spaziergang. Statt immer mit dem Auto oder der Bahn zu fahren, nimm einfach öfter mal das Fahrrad. Das alles baut Stresshormone ab und hilft, den eigenen Rhythmus zu finden. Zudem hilft es auch gegen die Frühjahrsmüdigkeit, die manche nach den dunklen Wintermonaten überfällt. Ab zum Sport! Joggen setzt Glückshormone frei, Yoga dehnt die Muskeln und entspannt den ganzen Körper. Hinterher fühlt man sich richtig gut
  2. Nimm Dir Auszeiten: Mach öfter mal eine Mini Pause. Schon zwei Minuten die Augen zu schliessen, kurz vor dem offenen Fenster zu stehen und ein paar Mal tief durchzuatmen, entspannt eine Tasse Tee zu trinken hilft aus einer anstrengenden oder nervigen Situation herauszukommen. Und am Feierabend? Dafür setzt Du dir am besten einen festen Zeitpunkt, z.b. 20 Uhr. Bis dahin sind die Kinder im Bett, Telefonate erledigt und nichts wichtiges mehr zu tun. Jetzt ist Zeit freie Zeit.
  3. Davon reichlich:  Haferflocken, Bananen, Wasser (mit min. 100mg Magnesium pro Liter), Geflügel, Gemüse. Lavendel in einer Duftlampe verdunstet entspannt nicht nur, es aktiviert auch das Belohnungszentrum im Gehirn. Dafür einfach zu Hause, am Arbeitsplatz oder wo Du möchtest 3 bis 4 Tropfen Duftöl in eine Duftlampe geben und entspannen.
  4. Davon nur wenig: Alkohol, Kaffee, Cola, Limonaden, fettes Essen, Fast Food, etc. putschen nur kurzfristig auf. Bei Stress ganz schlecht. Besser Sie knabbern statt Süssem z.B. Studentenfutter, dann sieht auch der Bikini am See, besser aus
  5. SOS Hilfe: wenn gar nichts mehr geht, hilft es mit gespreizten Fingern die Hände auszuschütteln. So lernt man innerlich loszulassen und die bei Stress meist angespannten Schulter- und Nackenmuskeln entspannen sich.

Alles Gute wünscht Dir
Silke Mekat

Wenn die Gedanken Karussel fahren…

Liebe Leserin,
eigentlich kann jeder sich enstspannen, denn die Fähigkeit uns zu entspannen, wieder aufzutanken, ist uns allen angeboren. Merke ich aber, das es mir schwerfällt mich zu konzentrieren, sollte ich hellhörig werden. Wenn ich feststelle, dass mir schnell der Geduldsfaden reisst. Auch in Situationen, in denen ich sonst ruhig war. Oder ich nicht mehr abschalten kann, mich der Job und die Familie sogar bis in den Sdchlaf begleiten und meine Gedanken Karussell fahren. Dann sollte ich hellhörig werden.
Bedenklich ist es, wenn ich immer wieder vor dem Fernseher einschlafe, um dann später im Bett wach zu liegen. Hier hat unser Körper das Betriebssystem schon abgeschaltet, dabei fühlen wir uns eigentlich noch ganz gut.

Denke deshalb jeden Tag daran:

  1. nicht hektisch werden
  2. Lieber weniger machen, als vieles mittelmässig
  3. Mindestens 20 Minuten nur für Sie!
  4. So oft wie möglich lachen
  5. Mindestens 20 Minuten am Tag für den Partner und je 20 Minuten für die Kinder
  6. 7 Stunden Schlaf – jede Nacht
  7. Ein Hobby, das Ihnen Spass macht
  8. Rauchen und Alkohohl helfen nicht. Im Gegenteil sie verdoppeln den Stress
  9. Mindestens einmal pro Woche Zeit für Freunde
  10. Laufen und walken baut Stresshormone ab und das in gerade einmal 15 Minuten!

Und wenn Du mehr erfahren möchtest, empfehle ich dir den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B.  

Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Du möchtest im Beruf erfolgreich und zugleich eine gute Mutter sein? Beruf und Familie – das ist eine Doppelbelastung. Umso konsequenter müssen berufstätige Mütter Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren und Ihre Zeit einteilen. Erlerne Strategien, wie Du mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen, damit du diesen Spagat erfolgreich meisterst. Informationen und Termine findest Du  hier

Alles weiter wie bisher?

„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen,
einmal daraus zu erwachen.“ (
Josephine Baker, Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin)

Liebe Leserin,

ein guter Zeitpunkt sich über die eigenen Wünsche, Träume, Werte, Ziele etc. klar zu werden und diese anzugehen ist der Jahreswechsel.

Deshalb möchte ich Dich motivieren, dir in dieser für die Zeit zwischen den Jahren Gedanken darüber zu machen.

Wie das geht?

Am besten trägst Du dafür einen festen Termin in deinen Kalender ein, mache es dir gemütlich und beginne deine Gedanken spielen zu lassen…

 

  • +        Was wäre für Dich im neuen Jahr so richtig schön?
  • +        Was möchtest Du neu anfangen?
  • +        Was möchtest Dz hinter sich lassen?
  • +        Welche Aufgaben möchtest Du gerne neu übernehmen?
  • +        Welche Menschen möchtest Du um dich haben?
  • +        Wie möchtedt Du wohnen und wie?
  • +        Wo und wie möchtest Du arbeiten?
  • +        Wie viele Tage oder Stunden möchtest Du arbeiten?
  • +        Entspricht Dein Job deinen Wünschen oder wie sollte er aussehen?
  • +        Wie viel Zeit möchtest Du mit deinen Kindern verbringen?
  • +        Wie viel Zeit mit dem Partner?
  • +        Willst Du etwas Neues lernen? Wenn ja was?
  • +        Welche Hobbies hast Du? Hast Du überhaupt Hobbies? Oder was möchtest Du gerne machen?
  • +        Wie und wie viel Zeit möchtest Du für dich selber einplanen?
  • +        Wie möchtest Du diese Zeit füllen?
  • +        Wie lässt sich Sport in Deinen Alltag einbauen?
  • +        Was könnte das sein?
  • +        Hast Du genug Zeit zum Entspannen oder hättest du gerne mehr?

Fit bleiben, trotz Alltagsstress

Liebe Leserin,
wie schafft man es im so häufig stressigen Alltag fit, ruhig und entspannt zu bleiben?

Foto: Silke Mekat

Ausreichend Schlaf trägt dazu bei, dass wir Infekten und dem täglichen Wahnsinn in der Familie oder im Job trotzen. Wenn wir uns regelmässig sieben bis acht Stunden ins Bett kuscheln und uns den notwendigen Schlaf gönnen, uns ausruhen, dann erholt sich der Organismus und mit ihm die Abwehrzellen, die uns gegen Erkältungen und Plagegeistern schützen.

Entspannungs- und Anspannunsphasen, sollten sich über den Tag verteilt abwechseln. Auf eine aktive Phase, sollte also eine Entspanung folgen. Verschnaufspausen sind regelrechte Kraftquellen, denn niemand kann ohne Pause durcharbeiten. Statistiken zeigen, dass derjednige, der bis zum Arbeitsende durchpowert insgesammt weniger schafft, als die, die sich zwischendurch ein paar Minuten Erholung gönnt. Das müssen keine lange Unterbrechungen sein, schon 2 Minuten reichen, um den Kopf anders denken zu lassen und so wieder frei zu bekommen.
Habe ich am Abend dann etwas schönes vor. Vielleicht ausgiebig Zeit in der Badewanne, ein Sport- oder Yogakurs oder ein Treffen mit netten Menschen, trägt die Vorfreude auf diese Ruhe- und Genussmomente einen oftmals durch den ganzen Tag.

Menschen, die sich selbst als glücklich und zufrieden einschätzen, weisen im Blut häufig eine geringere Menge des Stresshormons Cortisol auf. Dagegen schwächt ein zu hoher Cortisolspiegel das Imunsystemn.

Probiere es also ruhig mal aus und bau Pausen in Deinen Tag mit ein.

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