Frauen in Balance

Archiv für April, 2018

Vereinbarkeit: Geht Vollzeitjob mit Kind?

Liebe,

seit Jahrzehnten wird in Deutschland darüber diskutiert, wie sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern lässt. Die Realität ist für viele Eltern trist: Es fehlt an Betreuungsmöglichkeiten, die es beiden Partnern erlauben würden, in Vollzeit ihrem Beruf nachzugehen.

Jetzt zeigt eine neue Studie: Wenn Arbeitgeber ihre Beschäftigten mit Betriebskindergärten oder finanziellen Zuschüssen bei der Betreuung unterstützen, steigert das die Zufriedenheit der Mütter – während die der Väter unbeeinflusst bleibt. Ein Überblick.

Womit befasst sich die Studie genau?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wollte wissen, welche Wirkung eine betriebliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung auf die Eltern entfaltet. Dazu werteten die Forscherinnen Johanna Storck und Verena Lauber Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des aus. Im Rahmen des SOEP erhebt das DIW seit vielen Jahren regelmäßig Daten über die Lebensumstände von Privathaushalten in Deutschland.

Dieser riesige Datenfundus versetzt Wissenschaftler in die Lage, nicht nur die Gegenwart, sondern auch politische und gesellschaftliche Entwicklungen im Land zu beschreiben.

Um welche Arten von betrieblicher Unterstützung für die Kinderbetreuung geht es?

Unternehmen können eigene Kindergärten betreiben, Belegplätze in benachbarten Einrichtungen reservieren oder ihren Beschäftigten einen finanziellen Zuschuss zahlen, damit diese private Angebote in Anspruch nehmen können. Vor allem Betriebskindergärten gelten als besonders praktisch: Sie befinden sich normalerweise in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes der Eltern, so dass zeitaufwändige Wege zum Bringen und Abholen entfallen.

Grundsätzlich hat Deutschland erheblichen Nachholbedarf bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Nur jede fünfte Frau hierzulande glaubt, dass sie Kinder haben kann, ohne ihrer Karriere zu schaden. Im Schnitt aller G20-Staaten glaubt dies hingegen fast jede zweite Frau. Zwar steigt die Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland seit Jahren, rund zwei Drittel gingen zuletzt einem Beruf nach. Die meisten erwerbstätigen Mütter arbeiten jedoch in Teilzeit – mit negativen Folgen für ihre Karriere, für ihr Einkommen und ihre Alterssicherung. „Dieses Ergebnis könnte man zumindest teilweise darauf zurückführen, dass sich Familienarbeit und Kinderbetreuung nach wie vor primär in der Zuständigkeit der Mütter befinden und folglich auch die Entlastung vermehrt auf Seiten der Mütter messbar ist.“

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Eine neue Studie zeigt jetzt: Wenn Arbeitgeber ihre Beschäftigten mit Betriebskindergärten oder finanziellen Zuschüssen bei der Betreuung unterstützen, steigert das die Zufriedenheit der Mütter – während die der Väter unbeeinflusst bleibt. Ein Überblick.

Womit befasst sich die Studie genau?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wollte wissen, welche Wirkung eine betriebliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung auf die Eltern entfaltet. Dazu werteten die Forscherinnen Johanna Storck und Verena Lauber Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des aus. Im Rahmen des SOEP erhebt das DIW seit vielen Jahren regelmäßig Daten über die Lebensumstände von Privathaushalten in Deutschland.

Dieser riesige Datenfundus versetzt Wissenschaftler in die Lage, nicht nur die Gegenwart, sondern auch politische und gesellschaftliche Entwicklungen im Land zu beschreiben.

Um welche Arten von betrieblicher Unterstützung für die Kinderbetreuung geht es?

Unternehmen können eigene Kindergärten betreiben, Belegplätze in benachbarten Einrichtungen reservieren oder ihren Beschäftigten einen finanziellen Zuschuss zahlen, damit diese private Angebote in Anspruch nehmen können. Vor allem Betriebskindergärten gelten als besonders praktisch: Sie befinden sich normalerweise in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes der Eltern, so dass zeitaufwändige Wege zum Bringen und Abholen entfallen.

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– See more at: http://muettermagazin.com/vereinbarkeit-kein-vollzeitjob-mit-kind/#sthash.wjNA1V3p.GJ66MfKw.dpuf

Wie macht Ihr das?

Wie vereinbart Ihr Beruf und Kind?

Bei uns geht es nur Dank der Mittagsbetreuung nach der Schule. Bei Bedarf kann unsere Tochter bis 16 Uhr bleiben. Was aber viel wichtiger ist: wir haben uns ein Netzwerk aufgebaut. Eltern von Schulfreunden, die unsere Tochter auch mal mit nach Hause oder zum Sport nehmen könnten zum Beispiel, Freunde, der Patenonkel oder Nachbarn, die ich auch jederzeit ansprechen kann. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön!

Natürlich investiere ich aber auch in dieses Netzwerk. Kein Nehmen oder selber auch zu geben.

Liebe Grüße

Silke

 

P.S. So soll es nicht mehr weitergehen?

Wenn Du mehr erfahren möchtest, empfehle ich den Besuch meines Seminars

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Familie und Beruf – das ist eine Doppelbelastung. Sie möchten im Beruf beste Performance liefern und zugleich eine gute Mutter sein? Ihre eigene Karriere ist Ihnen ebenso wichtig wie das Wohlergehen Ihrer Kinder? Beruf und Familie – das ist eine Doppelbelastung. Umso konsequenter müssen Sie Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren und Ihre Zeit einteilen. Erlernen Sie Strategien, wie Sie mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen, damit Sie diesen Spagat erfolgreich meistern.
Zur Seminarbeschreibung>>>> Frauen in Balance: erfolgreich in Beruf und Familie

 

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Tschüss Frühjahrsmüdigkeit

Liebe Leserin,

bist Du auch ständig müde? Wohin ich auch höre, viele haben schlecht oder zu wenig geschlafen und fühlen sich den ganzen Tag müde.

Doch wie lässt sich das große Gähnen vertreiben?

Erst einmal vorneweg, die Frühjahrsmüdigkeit gibt es tatsächlich. Für unseren Körper ist die Umstellung von kalt auf warm, verbunden mit Lichtmangel nach den langen Wintermonaten eine echte Schwerstarbeit.

Um in die warme Jahreszeit zu starten und sich frisch, fit und munter zu fühlen, gibt es ein paar Tipps.

  1. Der gute Start in den Tag  

Manchmal ist es egal, wann wir aufstehen müssen. Ob um 5 Uhr morgens, um 8 Uhr oder erst um 11 Uhr: Wir stehen mit dem Wecker auf Kriegsfuß, fühlen uns schlapp, kommen einfach nicht hoch. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich fit für den Tag zu machen!

Wer sich vitaminreich und ausgewogen ernährt, fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag und ausreichend Getränke zu sich nimmt, hilft sich selber über die Müdigkeit hinweg. Mit eiem knackigen Müsli mit frischem Obst startest Du orptimal in den Tag. Zwischendurch füllen Vollkornbrot oder Quark mit frischem Obst den Speicher wieder auf.

  1. Ans Trinken denken 

Eine starke Tasse Kaffee oder Tee kann am Morgen die Lebensgeister wecken. Tagsüber sollten wir ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Sogar während des Schlafs verliert der Körper eine Menge Wasser.  Deshalb am Besten gleich morgens einen Teil davon wieder aufnehmen und mindestens ein großes Glas Wasser, beispielsweise zum Kaffee, trinken.

Gute Durstlöscher sind Wasser und Fruchtsaftschorlen. Ein Glas 100% Saft, deckt gleich auch noch einen Teil des Vitaminbedarfs, wem fünf Portionen Obst und Gemüse zu viel sind.

  1. In Bewegung bleiben

In der Früh, sollten wir nicht gleich aus dem Bett springen. Besser ist es, sich zu räkeln und zu strecken, denn während des Schlafes haben sich Muskeln und Sehnen ein wenig verkürzt. Bringen wir unseren Bewegungsapparat also wieder auf Betriebstemperatur. Katzen tun das auch nach dem Liegen. Und dann Lieblingsmusik an und tanzen. Bewegung ist ein guter Muntermacher und macht gute Laune.

Und wenn tanzen nicht Dein Ding ist: mit dem Rad zur Arbeit oder eine Station früher aussteigen als üblich, bringt den Kreislauf in Schwung. Ganz allgemein weckt Bewegung an der frischen Luft, wie walking, Inlinescating oder Joggen, die Lebensgeister und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit.

  1. Abschalten und auftanken

Pausen nicht vergessen. Regelmäßige Pausen und Entspannung helfen, Kraft für den Alltag zu tanken. Unternimm Dinge, die Dir Spaß machen, und hin und wieder auch mal Zeit für dich alleine. Gedanken an die Arbeit solltest Du möglichst verbannen. Das gelingt besser, wenn Du in deiner Freizeit nicht ständig per Handy oder Laptop erreichbar bist. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Yogaübungen, einem Nickerchen oder einem Spaziergang? Schon kleine Auszeiten können Großes bewirken und helfen, den Alltag gelassen zu meistern.

Herzliche Grüße

Silke Mekat

P.S. mehr Tipps gibt es in meinen Seminaren >> zu den Seminarinformationen und Terminen

Das Abenteuer Wiedereinstieg nach der Elternzeit – Tipps für die erfolgreiche Rückkehr in den Job

Liebe Leserin,

ein Kind stellt das Leben ziemlich auf den Kopf,

Nichts ist anschließend mehr so, wie es früher einmal war.

Viel Schönes kommt auf einen zu, wenn aus einem Paar eine Familie wird. Aber es ist auch sehr anstrengend.

Ein Kind zu haben, bedeutet heute aber nicht mehr, den Beruf an den Nagel zu hängen und nur noch für die Familie dazu zu sein.

Allein schon aus Gründen der Altersabsicherung sollten Mütter beruflich am Ball bleiben.

Kind und Beruf? Ja beides ist machbar!

Mütter möchten heutzutage eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das lässt sich aus allen Studien heraushören.Frauen möchten für ihre Kinder eine liebevolle Mutter sein UND sie möchten im Beruf Leistung bringen, vielleicht sogar mit Kind die eigene Karriere voranbringen.

Doch welche Schritte sind für eine gelungene Balance von Familie und Beruf wichtig  und wie gelingen die ersten Schritte.

Früher war alles anders….

man entschied sich meist früh im Leben für einen Beruf und fand hoffentlich einen sicheren Arbeitsplatz bei einem guten Arbeitgeber.

Befördert wurde Schritt für Schritt, Frauen blieben zu Hause bei den Kindern und letztendlich wartete ein abgesicherter Ruhestand.

Doch diese Zeiten sind längst vorbei.

Heute sind Karrieren selten gradlinig, sie weisen Umwege und Brüche auf

und bieten die Chance auch mit Kindern beruflich erfolgreich zu sein. Erfolg definiert dabei jeder ganz individuell für sich. Doch immer noch bedeutet ein Kind zu bekommen für die meisten Frauen erst einmal eine Auszeit vom Job.

Der überwiegende Teil der jungen Mütter nimmt Elternzeit und bleibt erst einmal zu Hause, entweder um so viel Zeit wie möglich mit dem Nachwuchs zu verbringen oder weil trotz Berufswunsch die Möglichkeiten der Kinderbetreuung oder die Unterstützung durch den Arbeitgeber fehlen.

In beiden Fällen sollte man die Wiederaufnahme des Jobs gut vorbereiten und einige Dinge beachten, damit es mit dem beruflichen Anschluss klappt.

Darum geht es in meinem Buch: Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online.

Schritt für Schritt begleite ich Dich durch die letzten Wochen vor dem Mutterschutz, durch die Elternzeit und den Wiedereinstieg.

In vier Kapiteln gehen wir den Weg gemeinsam, um Dir den beruflichen Wiedereinstieg zu erleichtern, denn gut geplant ist klar gewonnen.

Doch warum sollten Mütter sich auf das Abenteuer Wiedereinstieg, das sicherlich nicht immer leicht sein wird, einlassen?

  1. Abwechslung macht das Leben spannend!

Kind, Job, Haushalt, Termine und so weiter – das ist ein ganz anderes Leben als Windeln, Babybrei und Co. Nach wenigen Wochen im Mütterkosmos und Gesprächen, die sich umso spannende Themen drehen, sehnt man nach etwas Abwechslung

  1. Finanzielle Freiheit –

nicht nur für die oben erwähnte Alterssicherung, es ist unheimlich gut für das eigene Selbstbewusstsein zum Familienunterhalt beizutragen.

Für mich war es nach 20 Jahren eigenes Geld eine schlimme Umstellung, plötzlich von meinem Mann abhängig zu sein.

  1. Karriere Kick, statt Karriere Knick,

denn wer auch in der Elternzeit Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten hält,findet leichter wieder in den Job und zu einem ausgewogenen Verhältnis von Beruf und Familie

  1. Eine Rückkehr in Teilzeit?

Dann freue Dich auf vergnügliche Nachmittage im Freibad, Eis essen auf dem Heimweg, Spaß oder entspanntes Lesen auf dem Spielplatz…

  1. Morgens schick ins Büro,

was meinst Du wie sehr du diese Momente herbeisehnen wirdst, wenn man in der Elternzeit kaum aus den Breibekleckerten Joggingsachen herauskommt

  1. Immer wieder etwas Neues lernen.

Ob im Beruf oder zusammen mit Ihrem Kind, Du wirdst immer wieder etwas Neues erfahren

  1. Die Zeit mit dem Kind bewusst genießen, statt dass es so nebenbei läuft.

Die gemeinsame Zeit wird dadurch wertvoller oder auch zur quality time in der Du ganz bewusst und mit Freude für dein Kind da bist.

  1. Abends zusammen am Tisch sitzen und jeder erzählt von seinem spannenden Tag
  2. Das Wochenende mit der Familie genießen

und zu wissen, dass am Montag wieder der Kopf im Büro gefordert sein wird.

  1. Mit Selbstbewusstsein vor den alten Freunden ohne Kinder berichten können, was in Deinem Leben so los ist

Bevor Du mit deinem Chef über den beruflichen Wiedereinstieg redest, solltest du eine genaue Planung machen.Dabei hilft der Arbeitsbogen im Buch.

Wie Du die Elternzeit richtig vorbereitest, dazu Tipps für Berufstätige in Elternzeit

und für den Endspurt in den Mutterschutz.

Wichtig ist: Zeige Engagement gegenüber dem Arbeitgeber

Wenn Du heute schon weissst, dass du nach der Elternzeit zurück in den Job möchtest, ist es wichtig bereits früh die Weichen dahingehend zu stellen, einen möglichst reibungslosen Wiedereinstieg zu gewährleisten.

  • Manche Frau, erhält als Mutter in Elternzeit nicht mehr alle relevanten Informationen und fühlt sich wie von der Außenwelt abgeschnitten. Mach deshalb Deinem Vorgesetzten und den Kollegen klar,dass Du weiterhin präsent und gut informiert bleiben willst.
  • Du könntest z.B. auch deinen Vorgesetzten bitten dich per Mail über für deinen Arbeitsbereich relevanten Geschehnissen im Unternehmen auf dem Laufenden zu halten. Oder bitte eine Kollegin dies zu tun.

So bleibst Du fachlich am Ball und wirst im Unternehmen nicht ‚vergessen‘.

Überlege gut, ob Du wirklich für volle drei Jahre aus dem Berufsleben aussteigen willst oder vielleicht doch im Rahmen der Elternzeit in Teilzeit arbeiten könntest.

So behältst Du den Kontakt zum Unternehmen, zu Kollegen und vor allem zu fachlichen Inhalten.

Eine Arbeitsaufnahme während der Elternzeit ist problemlos bis zu 30 Wochenstunden möglich.

Überlege frühzeitig, wie Du dir den Wiedereinstieg nach der Elternzeit vorstellst.

  • Willst Du künftig Voll- oder Teilzeit arbeiten?
  • Ist die Betreuung der Kinder gewährleistet?
  • Wie flexibel bist Du in deiner Zeitplanung und wie flexibel ist der Arbeitgeber?
  • Könntest Du vielleicht auch zeitweise von zu Hause arbeiten oder die Arbeitszeit flexibel gestalten?
  • Checke bereits ab, welche Aufgaben Du gut in Teilzeit übernehmen könntest.

Je konkreter Deine Vorstellungen über den Wiedereinstieg sind, desto leichter wird es für dich sein, deine Vorstellungen beim Vorgesetzen und der Personalabteilung durchzusetzen.

Stelle die Weichen für die Rückkehr richtig

Frage Dich

  • ·         Wie lange möchtest Du gern mit Kind pausieren?
  • ·         Wie lange Du tatsächlich pausieren könntest, ohne deine Karriere oder den beruflichen Anschluss zu verlieren?
  • ·         Wie kannst Du während der Babypause den Kontakt halten?
  • ·         Könntest Du dir vorstellen während der Babypause mit reduzierter Arbeitszeit am Ball zu bleiben und wie steht dazu wohl dein Arbeitgeber?·
  • ·         Habst Du dir überlegt, wie lange du stillen möchtest und ob dies an deinem Arbeitsplatz auch möglich wäre, wenn du noch in dieser Zeit zurückkehrst?·
  • ·      Weiss Dein Chef, dass du ganz sicher wieder kommst?

Ähnlich wie wir Pläne für den nächsten Urlaub schmieden, die Reise im Vorfeld buchen und wir uns das Urlaubsziel schon bei der Planung sehr gut vorstellen können, solltest Du auch den Wiedereinstieg angehen.

Entscheide, wie Dein Leben sein soll, wie viel Anteil der Beruf hat, wie viel Zeit Du mit deinem Kind haben möchtest.Checklisten dafür findest Du auch im Leitfaden.

Male Dir das Leben als berufstätige Mutter genau aus, das hilft die beruflichen und privaten Pläne zu realisieren.

Wenn Du weisst, wohin die Reise gehen soll und du dir dieses Ziel mit all seinen Zwischenzielen so attraktiv wie möglich ausmalst, dann wirst Du auch die Anstrengungen aufbringen, die dafür notwendig sind. Eine Vision oder ein attraktives Ziel, sind wie eine Richtschnur im Leben.

Tipps für den erfolgreichen Wiedereinstieg zusammengefasst

  • Besprich Deine Planungen zum Wieder­einstieg in den Beruf noch vor der Elternzeit mit deinem Vorgesetzten.
  • Halten Sie auch während der Elternzeit Kontakt Kollegen und Vorgesetzten
  • Biete Teilzeitarbeit, Urlaubs- und/oder Krankenvertretungen während der Elternzeit an.

So bleibst Du fachlich am Ball und zeigest Präsenz

  • Informiere Dich über mögliche Weiterbildungsmaßnahmen.
  • Nimm an Veranstaltungen Deines Arbeitgebers teil und lass dich zu Firmenfeiern einladen
  • Nutze Fachmedien, das Firmenintranet oder bitte Kollegen Dich auf dem Laufenden zu halten
  • Organisiere rechtzeitig, am besten schon in der Schwangerschaft, eine Kinderbetreuung, wo Du dein Kind gut aufgehoben weisst.

Wichtig ist bei all diesen Überlegungen vor allem eines,

dass wir als Mutter wir mit unserem Kind verbringen können, wirklich geniessen können!

Denn nur eine glückliche und zufriedene Mutter ist auch eine gute Mutter.

Mehr zum Buch >>> Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Und wer nicht gern mit einem Buch allein zu Hause sitzt, auf den freue ich mich im Seminar  Den Wiedereinstieg nach der Elternzeit erfolgreich meistern. Informationen findet Ihr hier

Herzliche Güße

Silke Mekat

Schluss mit dem schlechten Gewissen

Liebe Leserin,

„Ich denke jetzt mal nur an mich“ – wer von uns bringt diesen Satz je über die Lippen? Mütter wohl eher nicht. Klingt ja auch ganz schön egoistisch. Aber, wer gelassener, gesünder und entspannter werden möchte, der muss genau diese Worte häufiger Mal benutzen. Immer sind wir für andere da. Stehen morgens früher auf, um den Frühstückstisch zu denken, Schulbrote zu schmieren (die dann meist doch nicht gegessen werden), waschen nachts noch die Sportsachen, damit der Junior das geliebte Trikot wieder anziehen kann, sortieren die Fußball Bilder vor und lösen die Ecken, weil die dieses Jahr so schwer abgehen und für kleine Hände schon mal gar nicht. Die Liste ließe sich ewig weiterschreiben.

Ganz ohne schlechtes Gewissen mal an mich denken, dass können leider nur die wenigsten. Dabei haben am Ende alle was davon, wenn Mama auch mal sich denkt. Die eigenen Kraft wieder auffüllt, neue Energie gewinnt, einfach mal abschaltet.

Vielleicht helfen diese Sätze als Mantra gesprochen oder an den Computer/Spiegel geklebt.

Ich denke auch an mich…

…, weil ich fit bleiben möchte.

…, um neue Kraft zu tanken.

…, weil ich neue Ideen brauche.

…, um einfach fröhlich zu bleiben.

…, weil ich mir auch eine Pause verdient habe.

…, um mich wieder freuen zu können. Auf andere und über die schönen Dinge des Lebens, statt nur zu sehen, was noch alles auf der to do Liste steht.

…, weil ich mich einfach erschöpft fühle.

 

Viele Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren

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