Frauen in Balance

Archiv für März, 2018

10 Sachen, die Männer anders machen

Männer und Frauen sind anders. Auch als Eltern. Wenn Frauen auf den Spielplatz gehen, haben sie an alles gedacht und schleppen den halben Haushalt mit.

Väter gehen einfach los. Ohne Mütze, Wechselsachen, Spielzeug und so weiter.

Vielleicht machen Väter machen sich nicht so einen Kopf! Hört sich erst mal platt an. Dazu findet Ihr hier einen interessanten Artikel: Weniger Worte, mehr Kitzeleinheiten

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Elterngeldrechner: Anspruch online ermitteln

Eltern können Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren. Wie das geht, welche Aufteilung für welche Familie am besten passt und wie viel Elterngeld dann zur Verfügung steht, verrät der kostenlose Elterngeldrechner des Familienministeriums.

„Auf das Frühstück, fertig, los!“ Kleine Morgenmuffel in Schwung bringen!

Liebe Leserin,

vielleicht hast Du auch einen kleinen Morgenmuffel zu Hause, dann kommt heute ein Beitrag mit Tippy für einen entspannteren Start in den Tag.

Meine Tochter ist ein Morgenmuffel. Morgens aufstehen, um noch in Ruhe zu frühstücken, was ihr sehr wichtig ist, und doch rechtzeitig in der Schule zu sein, ist manchmal ein Drama. Mama hat einen frühen Termin? Nahezu unmöglich.

Aus unserer  Tochter wird mit Sicherheit keine Lerche, die morgens fröhlich in der Früh in den Tag startet. Am Wochenende kann das aber durchaus gerne der Fall sein *gähn

Welche Tipps gibt es also den Start in den Tag für alle schöner zu gestalten?

Gib der guten Laune schon am frühen Morgen eine Chance. Dann hast du wieder einen guten Tag heisst es in einem Spruch

 

Gutgemeinte Tipps und was sie bringen

  • Musik: Ich habe ein Radio ins Bad gestellt, denn mit Musik geht vieles leichter.
  • Licht an: Licht an und Vorhänge auf soll die Melatonin Produktion stoppen und einen wach machen. Funktioniert leider gerade in der dunklen Jahreszeit nicht wirklich. Das warme, kuschelige Bett ist da viel verlockender. Trotzdem macht Licht munter.
  • Wecker: mehrere Wecker klingeln lassen, damit das Kind irgendwann aufsteht? Bei uns läuft Musik im Bad (siehe oben) und es gibt zum Wachwerden eine spannende CD, die am nöchsten Morgen weitergehört wird.
  • Bestechung: auch das habe ich gelesen. Wenn das Kind morgens früher aufsteht, darf es abends länger aufbleiben. Na ja… zum einen möchte ich irgendwann auch auf die Couch sinken dürfen und nicht noch ein Kind herumspringen haben, dass mit mir Bibi und Tina spielen will und ich muss Barbara sein grrrr und zum anderen, ist es ihr morgens wohl ziemlich egal, was ich ihr für den Abend verspreche
  • Duft: mit einem ätherischen Öl die Müdigkeit und das Kind aus dem Bett vertreiben? Na ob das klappt?

Früher aufstehen für einen entspannten Morgen

Ich denke, ich werde unsere Tochter früher wecken. Selber brauche ich morgens meinen Kaffee und Nachrichten im Fernsehen, um fit für den Tag zu werden. Warum also nicht den Tag mit kuscheln beginnen? Wir wecken sie früher und beginnen den Tag in Ruhe, statt wie bisher unter Zeitdruck.  So kann der Kreislauf langsam in Schwung kommen und der Stress des Aufstehen und rechtzeitig im Kindergarten sein müssens wird vermindert. Fördert sicherlich die gute Laune aller. Ist dann der Gang ins Bad erst mal geschafft, haben wir die größte Hürde bereits überwunden. 

„Kind, iss doch was“, sagte schon meine Mutter

Eine neue Initiative und der Schirmherrschaft von  Fernsehkoch Rolf Zacherl „Auf das Frühstück, fertig, los!“ will Eltern und Kindern wieder Lust auf das Frühstück machen. Das Frühstücksbrettchen Bruno hat morgens auch keine Lust zu frühstücken, aber gemeinsam mit Max der Kochmütze kann es doch motivieren werden. Vielleicht helfen diese zwei und die vielen tollen Ideen und Anregungen das Frühstück neu entdecken. Alles nachzulesen in der Broschüre „Auf das Frühstück, fertig, los!“, die Du auf www.auf-das-fruehstueck-fertig-los.de herunterladen lannst.

Wie startet Ihr in den Tag

Herzliche Gruesse

Home-Office: Was Du aus rechtlicher und steuerlicher Sicht beachten musst

Gibt es einen rechtlichen Anspruch auf die Arbeit von zuhause? Welche Punkte müssen Chefs beim Thema Home-Office beachten? Und was gilt aus steuerlicher Sicht? Die wichtigsten Regelungen zum Home-Office sowie zum häuslichen Arbeitszimmer stellt die Deutsche Handwerks Zeitung in diesem Beitrag vor.
Auch ich habe mein Büro bei uns im Haus. So spare ich mir die Wege zu einem gemieteten Büro und kann die Ruhe bei uns geniessen. Natürlich erledige ich viele Dinge im Haushalt in meiner eigentlichen Arbeitszeit, doch dafür sind die Abende dann auch wirklich Feierabend und die Zeit mit meinem Kind, gehört häufig exklusiv uns beiden.Ich denke, es kommt darauf an, wie ich mit den Herausforderungen umgehe. Der Versuch mit einem aufgeweckten Kleinkind im selben Zimmer zu arbeiten, ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt. Auch die technischen Rahmenbedingungen des Arbeitgebers müssen stimmen. Beide Seiten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben dafür Sorge zu tragen, dass die Möglichkeiten konzentriert arbeiten zu können gegeben sind. Mal eben schnell und mit Kind oder vom Spielplatz aus, ist keine gute Wahl. Irgendwer oder etwas bleibt auf der Strecke. Ihr Kind, dem Sie in diesem Moment nicht die Aufmerksamkeit schenken können, die es mit Sicherheit gerade dann einfordert. Dem Job, dem Sie nicht Ihre volle Konzentration widmen können und am Ende auch Sie selber. Die Journalistin in einem Artikel (Wenn Mütter von zu Hause aus arbeiten (müssen) versucht aus jedem Tag eineinhalb Stunden Arbeitszeit herauszuquetschen, bewegt sich auf Socken durch das eigene Haus, um bloss das Kind nicht zu stören und scheitert am Ende meistens wohl doch.Wenn Du im Home Office arbeiten möchtest, sorge als erstes für die Rahmenbedingungen.

  1. Sorge für eine qualitativ gute Kinderbetreuung. Nur wenn Du dein Kind oder deine Kinder gut aufgehoben weisst, hast du den Kopf frei für den Job
  2. Denke auch an Notfälle. Wer kann sich um Ihr Kind kümmern, wenn es krank ist oder wenn Du selber mal ausfällst?
  3. Wieviel Arbeitszeit kannst Du überhaupt zur Verfügung stellen?
  4. Wieviel Zeit möchtest Du täglich mit deinem Kind verbringen?
  5. Wie viel Zeit brauchst Du als Auszeit für dich selber?
  6. Wann ist definitiv Schluss mit der Arbeit? Ein Arbeitsplatz zu Huase verführt auch dazu ständig erreichbar zu sein und zu arbeiten.
  7. Besprich mit Deinem Vorgesetzten, wie das Unternehmen dich bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familienpflichten unterstützen kann
  8. Wie sollten Deine idealen Arbeitszeiten sein? Oder wäre ein Home Office besser und möglich? Interessant, wenn Du von zu Hause aus arbeiten möchtest ist dieser Artikel “Rechte und Pflichten im Home Office”

 

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Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie

8. und 9.3.2018 Hamburg

6. und 7.6.2018 Köln

13. und 14.9.2018 Stuttgart

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Oder wie Sie leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen und die eigenen Ressourcen neu entdecken können..

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen

5. und 6.2.2018 Stuttgart

26. und 27.4.2018 Berlin

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18. und 19.6.2017 Düsseldorf

Infos & Buchung >>>> Exklusiv für Frauen

Kannst Du mal eben…

Sicher kennst Du das auch, dauernd kommt jemand auf uns zu unterbricht uns bei dem, was wir gerade tun.

Jemand möchte nur mal eben schnell was Fragen oder etwas von Dir haben oder hat eine ganz kleine Aufgabe, die ganz schnell erledigt ist.

Das kann manchmal ganz schön nerven, denn es bringt uns aus dem was wir gerade tun heraus. Studien zeigen, wer versucht mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, der bringt 40 % weniger Leistung und macht deutlich mehr Fehler. Wir sind abgelenkt, fangen wieder von vorn an, haben den Faden verloren und so weiter.

Doch warum ist das so? Beim Mulittasking, das bis vor kurzem noch so hoch gelobt wurde, arbeitet unser Gehirn schlechter. Werden wir bei einer Aufgabe unterbrochen, so braucht unser Gehirn volle 8 Minuten, um wieder auf den Stand vor der Störung zu kommen.
Viele Tipps wie man sich vor Überlastungen schützen kann, bietet auch die Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter Bitte nicht stören! Tipps zum Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking

Vor allem Mütter wollen gleichzeitig mehrere Dinge erledigen.

Doch die „gleichzeitige“ Beschäftigung mit mehreren Aufgaben ist anspruchsvoll. Das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit bleiben auf der Strecke und die Qualität der Arbeitsergebnisse ist auch nicht die beste. Selbst wenn eine parallele Bearbeitung von Aufgaben aus den unterschiedlichsten Gründen unumgänglich erscheint, solltest Du dir vor Augen führen, dass die Forschung gezeigt hat, Multitasking ist weniger eine Aufwandersparnis, sondern hat meistens Überforderung zur Folge.

Ein paar wertvolle Tipps für Mütter (und natürlich auch Väter), um den alltäglichen Stress etwas zu verringern:

  • Bleibe gelassen und schätze die Situation realistisch ein
    Mit kleinen Kindern kommt schnell was dazwischen: volle Windel, wenn man aus dem Haus will. Das Kind vergisst beim Trinken den halben Becher über sich und muss umgezogen werden und viele Situationen mehr. Bei zwei und mehr Kindern wird es noch komplizierter. Das kostet Kraft und kann schnell stressen. Aber: Das lässt sich nicht ändern, und anderen Eltern geht es ebenso. Hilft vielleicht nicht direkt, aber anderen geht es auch so, ich bin nicht allein mit dem üblichen Wahnsinn.
  • Situation ändern/entschärfen
    Überlege: Was löst bei mir Stress aus? Sind es immer dieselben Situationen, die mich „explodieren“ lassen? Was bringt mich dabei so leicht auf die Palme? Wie kann ich diese Situationen ändern/entschärfen? Oder wie mir bewusst machen, dass mich bestimmte Dinge auf die Palme bringen? Der erste Schritt etwas zu ändern.
  • Verbesser die Rahmenbedingungen
    Stressig wird es oft dann, wenn Du das Gefühl hast, einfach nicht mit den anstehenden Aufgaben fertig zu werden. Überlege, ob die Organisation des Alltags stimmig ist. Und ganz wichtig, genügend Zeit für alles einzuplanen, dann wirft einen der Stau auf dem Weg zur Arbeit, die Schlange an der Supermarktkasse oder das trödelnde Kind nicht so leicht aus der Bahn. Nicht vergessen Ruhepausen und Zeit für sich einplanen. Am besten als festen Termin im Kalender, solche Verabredungen lässt man nicht so schnell platzen und eine Erringung im Handy macht auf geplante Auszeiten aufmerksam. Nicht noch mal eben nebenbei und schnell was im Haushalt erledigen, sondern ganz bewusst auch mal die Beine hochlegen.
  • Bloß kein Perfektionismus! Niemand muss perfekt sein, modelmäßig aussehen und auch noch alles spielend im Griff haben. In einem Haushalt mit Kindern ist nicht alles plan- und vorhersehbar, da sind Chaos und Stress nicht immer zu vermeiden. Denke an das Sprichwort „Kinder werden sich nicht daran erinnern, ob die Wohnung immer in Ordnung war, sondern daran, ob wir Zeit für sie hatten.“ An manchen Tagen muss es eben nicht das ökologisch wertvolle Menü sein, sondern eine Tiefkühlpizza tut es auch, wenn wir dafür zusammen was tolles erlebt haben. Manchmal ist weniger mehr …
  • Bleibe authentisch
    Du merkst dass dir gleich der Kragen platzt? Dann sprich mit Deinem Kind über deine Gefühle.  Wenn Du dich geärgert hast, dann sage es auch. „Ich bin gerade genervt, weil etwas nicht so klappt, wie es sollte! Ich brauche jetzt etwas Ruhe!“  Über den eigenen Ärger zu sprechen, ist besser, als das Kind unvermittelt anzuschreien. Und wenn Du einfach mal schreien musst? Dann tun das, haue auf ein Kissen ein, wenn alles zu viel wird – aber bitte in einem anderen Zimmer 😉
  • Nimm Dir deine Auszeiten
    Bevor Du explodierst atme ruhig und langsam tief in den Bauch. Flache Brustatmung verstärkt nur den Ärger. Eine gute Möglichkeit, um nicht mehr so schnell unter Druck zu geraten, sind regelmäßige Pausen und das Erlernen von Entspannungsmethoden sowie Sport, um Anspannung und Stress abzubauen. Letztendlich kommt das auch der ganzen Familie zugute!
  • Um Hilfe bitten bzw. Hilfsangebote annehmen
    Nein, Du bist keine Rabenmutter, wenn du dein Kind von anderen betreuen lässt, um mal wieder aufzutanken, einen schönen Abend mit deinem Partner zu verbringen oder nur mal wieder zum Friseur zu gehen.
  • Ein Tipp zum Schluss: Der eins nach dem anderen Trick. Verzettel Dich nicht. Nimm Dir bewusst Zeit und versuche nicht zu viel auf einmal zu machen! Versuche ganz bei einer Sache zu bleiben. Du spielst mit deinem Kind? Dann plane nicht im Geiste nebenbei den nächsten Einkauf, denke nicht über Wäscheberge nach oder organisiere nicht die Termine der kommenden Tage.
    Damit klappt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie dann hoffentlich auch.

    Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin , elternwissen.com, erweitert & ergänzt von mir.

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