Frauen in Balance

Archiv für Februar, 2017

Gute Vorsätze haben am Jahresanfang viele – wie sieht es mit Deinen aus?

Liebe Leserinnen,

die ersten beiden MOnate des neuen Jahres sind vorbei. Zeit zurück zu blicken. Was hattest Du dir zum Jahreswechsel vorgenommen?

Wolltest Du vielleicht mehr Sport treiben, weniger Rauchen, gelassener durch den Alltag gehen, etwas Neues lernen?

Oft wird aus den guten Vorsätzen dann leider doch nichts.

Der Alltag hat uns fest im Griff und wir haben es uns auch ganz bequem dort eingerichtet. Vielleicht fehlt auch einfach die Energie etwas zu verändern.

Wofür brennest Du?

Wichtiger als wohlgemeinte Vorsätze etwas zu verändern, wären eigentlich Ziele.

Was ist in diesem Jahr ganz besonders wichtig?

Gar nicht so einfach DAS Ziel zu definieren.

Helfen kann es, wenn Sie sich einen Abend Zeit nehmen. Die Kinder liegen im Bett, im Fernsehen läuft auch nichts – dann nehmen Sie sich Stift und Papier und machen Sie sich auf die Suche.

Frage Dich:

  • was macht mich glücklich?
  • An welche glücklichen Momente erinnere ich mich gerne?
  • Haben diese Momente etwas gemeinsam?
  • Wer war dabei?
  • Wie haben Sie sich gefühlt?
  • Was motiviert Sie? Erfolgreich sein? Neues entdecken? Wenn Sie sich selber übertreffen? Wenn Sie anderen helfen? Wenn Sie trotz Beruf und Familie die Balance haben und nicht nur rotieren?…
  • Was war im vergangenen Jahr besonders schön und warum?
  • Worauf möchten Sie am Ende Ihres Lebens mit Stolz zurückblicken?

Wenn Du dir nun das Blatt Papier anschauen, was steht darauf?

Liesse sich dies alles in einem Satz zusammenfassen?

Wie würde dieser Satz lauten?

Sicherlich kommen ein paar nicht, stattdessen etc. darin vor. Formuliere den Satz nun bitte persönlich, positiv, in der Gegenwartsform und konkret also bildlich.

Wenn Du ihn nun lesen, motiviert er sich?

Macht er Dich stolz? Freust Du dich?

Am  besten hängst Du diesen Satz da auf, wo du ihn jeden Tag gut sehen kanndt. Am Spiegel, am Kühlschrank, am PC oder …, so dass Du ihn mehrmals täglich mit einer wertschätzenden und freundlichen Stimme lesen können. Nach drei Wochen wirst Du diesen Satz verinnerlicht haben, du wirst ihn  ausstrahlen und kannst nun deine Vorsätze oder besser Ziele daran ausrichten. Einige werden vielleicht gar nicht mehr passen. Diese waren dann nie die richtigen für Dich. Andere dagegen werden sich ganz stark anfühlen und sind so auch leicht erreichbar.

Viel Spass und Erfolg wünsche ich Dir!

Was vermiest Dir eigentlich am häufigsten die Stimmung?

Liebe Leserin,

es gibt so Tage, an denen geht alles schief. So schön war der Tag geplant und dann… kommt alles anders. Da stehen zwar alle früh auf, es könnte so schön enspannt sein, doch dann bockt das Kind auf dem Weg zum Kindergarten. Noch schnell einkaufen und ausgerechnet da erwische ich die Schlange an der ein Kunde einen PC kaufen muss. Im Supermarkt! Das dauert…. und schon kann sich der Tag drehen, der so schön gedachte Zeitplan gerät ins Strudeln.

Vielleicht hast Du Ärger, Stress oder Sorgen. Vielleicht denkst Du manchmal „Das Leben könnte so schön sein, wenn bloß nicht …“

Manche haben einfach Glueck
Wie machen das nur diese Leute, die ständig wirklich gut drauf zu sein scheinen? Bei denen alles so einfach zu klappen scheint?

Haben die das Glück für sich gepachtet?

Kamen die schon als Glückskinder auf die Welt?

Oder was ist deren Erfolgsrezept?

Betrachten sie die Dinge vielleicht nur anders?

Natürlich gibt es immer wieder einen Grund für schlechte Laune: das schlechte Wetter, der Ärger mit dem Chef, die verpasste U-Bahn, der Stau auf dem Weg zu einem Termin oder halt wenn am Morgen schon alles schief geht.

Hat man denn wirklich keine andere Wahl, als sich zu ärgern oder sich traurig zu sein? 

Doch, die hat man! Wie erklärt es sich sonst, warum ein und dasselbe Erlebnis den einen auf die Palme treibt, dem anderen hingegen nur ein Schulterzucken entlockt?

Nicht der Stau, ein Streit oder was auch immer beeinflusst unsere Gefühle, sondern die Art und Weise, wie wir dies betrachten und uns daraufhin fühlen und verhalten.
Die Schnelligkeit anderer oder dass der Tag wie gep0lant verläuft, kann ich nicht ändern, sehr wohl aber meine Gedanken und Gefühle. Genauso die Reaktion auf diese Situation. Ok,manchmal muss am auch explodieren dürfen.

Wenn Du dich also das nächste Mal dabei ertappst, wie irgendetwas Sie missmutig stimmt, überlege doch mal, was sich sonst noch daraus machen lässt.
Das schlechte Wetter? Ideal um mal wieder ein Buch zu lesen, Freunde zu sich einzuladen, einen Brief zu schreiben, den man schon so lange vor sich herschiebt, die Steuererklärung zu machen, den Schreibtisch aufzuräumen und lauter Dinge, die man bei gutem Wetter vielleicht nicht getan hätte.

Die schlecht gelaunte Kollegin? Vielleicht hat sie gerade familiäre Sorgen und meint es gar nicht persönlich.

Wechselw doch ab und an mal den Blickwinkel

und schaue von außen auf eine Situation. Manche Dinge erscheinen dann ganz anders. Und ob mich etwas ärgert und mir den Tag vermiest, dass entscheide immer noch ich 😉

Eigentlich hatte ich ein ganz anderes Thema für heute gehabt. Mich hat dieses Ereignis nun jedenfalls zu einem neuen Blogeintrag gebracht, auch nicht schlecht.

Viele Grüße

Silke Mekat

Ausmisten – so geht´s

Liebe Leserinnen,

ein Beitrag von Birgit Geistbeck traf heute meinen Nerv. So einfach ist Entrümpeln

Wir bekommen am Wochenende Besuch, also muss das Gästebett bezogen werden. Ich öffnete den Schrank und mir kamen gefühlte Unmengen an Bettdecken, Kopfkissen und Co entgegen. Bettzeug unserer Tochter für das kleine Bett, dabei hat sie seit einem Jahr ein grosses und somit auch grosses Bettzeug.

Doch dahinter schlumerten schon lange nicht mehr getragene Winterpullis und Skisachen 😦  oh weh

Eigentlich freute ich mich gerade auf mein Frühstück, doch damit war es erst einmal nichts. Ich fing an die Sachen durchzuschauen.

Frage Dich

  • Wann habe ich diesen Pulli zuletzt getragen?
  • Werde ich das noch mal tun?

Wohin damit?

Der Stapel schrumpfte zusehends. Zwei grosse Haufen werde ich bei einer Tauschbörse anbieten

einen weiteren Stapel schaue ich mir noch mal genauer an und entscheide dann.

Bettdecken und Kopfkissen wanderten in dafür gemachte Aufbewahrungstaschen und liegen nun ordentlich auf dem Schrank. Die Bettwäsche habe ich sortiert und siehe da – auf einmal war wieder viel Platz in dem Schrank!

Nun noch das Bett bezogen – der Besuch kann kommen und hat Dank des Entrümpelns nun auch Platz Sachen aus den Koffern zu packen. Ein gutes Gefühl.

Mich schreckt es ja immer ab, wenn ich mir vornehme den Keller oder einen Schrank auszumisten, aber wenn man sich ein überschaubares Gebiet vornimmt, wie eben diesen einen Schrank, dann gelingt es ganz gut.

Ich überlege mir bei jedem Teil:

  • Brauche ich das?
  • Werde ich es in absehbarer Zeit wieder benutzen?
  • Macht es mir Freude?
  • Hat es einen ideellen Wert als Erinnerung?

Hmm unsere Tochter ist schon wieder gewachsen. Ihr Schrank muss dringend aussortiert werden, denn immer öfter hat sie morgens Sachen an, die zu klein und eng sind. Puh, das wird ein ganzes Stück Arbeit.

Für heute ist es genug – morgen ist ein neuer Tag.

Herzliche Grüße

Silke Mekat

Dafür habe ich keine Zeit …

Liebe Leserinnen,

das neue Jahr ist gerade ein paar Tage alt und schon füllt sich der Terminkalender unaufhörlich. Mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass unsere Wochenenden gerade fast vollständig verplant sind. Vor Weihnachten war es an den Wochenenden zumindest entspannter. Zeit für Weihnachtsmärkte, Plätzchenbacken und Co. Die staade Zeit. Und nun?

„Dafür habe ich keine Zeit“ höre ich von überallher. Am Wochenende zusammen ins Kino? Dafür habe ich keine Zeit sagt eine Freundin. Mal wieder ein Treffen zusammen mit den Männern? Dafür haben wir keine Zeit, sagt eine andere.

Aber wieso haben wir keine Zeit? Was raubt uns diese?

„Dafür habe ich keine Zeit“  – Wenn man diesen Satz oft sagt, dann wird er eines Tages auch wahr. Wir nehmen gar nicht mehr wahr, wo wir unsere Zeit lassen und vergessen, dass wir selbst entscheiden, wie wir unsere Zeit nutzen. Der Tag hat 24 Stunden, für jeden gleich viel. Doch so ein ganz normaler Feierabend, an dem bei den meisten der Fernseher läuft, ist rasend schnell vorbei. Lässt man dagegen den Fernseher aus und das Tablet liegen, nimmt man sich stattdessen ein spannendes oder lustiges Buch, telefoniert mal wieder mit einer Freundin oder nimmt sich bewusst zeit mit dem Partner zu reden. Nicht nur über die Kindr und den Alltag. Dann bleibt dieser Abend garantiert länger im Gedächtnis als der hunderste Tatort Krimi.

Nimm Dir bewusst mal wieder Zeit.

Es muss ja nicht jeden Abend sein, fange doch mal mit einem die Woche an und schaue, wie es sich anfühlt Zeit zu haben.

Herzliche Grüße

Schlagwörter-Wolke