Frauen in Balance

Archiv für Januar, 2017

”Die Vergangenheit ist Geschichte. Die Zukunft ein Geheimnis. Heute ist ein Geschenk.“

Liebe Leserinnen,

nach langer Zeit bekam ich  mal wieder eine Mail von einer alten Kollegin. Darin schrieb sie ausführlich wie es um die alte Firma steht, wer noch da ist und wer nicht. Doch kein Wort über sie selber. Die Firma gibt es nicht mehr, sie ist aufgeganen in einer anderen. Viele wurden entlassen, einige gingen mit. Jeder liess vertrautes zurück und musste neu beginnen. Meine ehemalige Kollegin scheint noch in der Vergangenheit zu verharren.

Mir fiel dazu ein Zitat ein, das wie ich finde sehr gut passt:

Gestern ist Vergangenheit.
Der Morgen ist ein Geheimnis.
Heute ist ein Geschenk

Wie gern hätte ich der Kollegin geantwortet: Hör auf dein Leben aufzuschieben. Schau nicht nur zurück. Nimm es in die Hand und freue dich jetzt schon auf den Erfolg. Heute und nicht morgen ist der Tag, die ersten Schritte auf dem Weg in ein neues Lebens, zu einem neuen Ziel zu tun.

Natürlich gibt es viele unangenehme Momente auf dem Weg in etwas neues. Vertrautes und bekanntes lassen wir zurück.

Doch auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt.

Vergangenes lässt sich nicht verlängern in dem man darin verharrt.

Gestalten können wir nur das Morgen, denn dort werden wir leben.

In diesem Sinne einen schönen Tag und

herzliche Grüße

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Achtsamkeit> Wenn ich gehe, dann gehe ich….

Liebe Leserinnen,

das kennst Du sicher auch: du machst eine Sache, bist aber in Gedanken schon bei der nächsten und schaust gleichzeitig noch nach den Kindern, der Wäsche, dem Essen auf dem Herd…..

Und am Ende hat man das Gefühl gar nichts geschafft zu haben, fühlt sich ausgelaugt und müde.

Ich ertappe mich dabei regelmässig. Wie oft habe ich mir vorgenommen den Nachmittag ganz bewusst mit meiner Tochter zu verbringen, doch dann ist da noch das Abendessen, das gekocht werden muss, die Waschmaschine schickt Piepser, dass sie fertig ist, eine Katze miaut und will ein Leckerli, hörbar kommt eine neue Email rein und schon bin ich überall – doch nirgends ganz.

Eine Geschichte passt dazu gut:

Ein Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne.

Er sagte:

„Wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich sitze, dann sitze ich,

wenn ich esse, dann esse ich,

wenn ich liebe, dann liebe ich …“

Dann fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:

„Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?“

Er sagte wiederum:

„Wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich … “

Wieder sagten die Leute:

„Aber das tun wir doch auch!“

Er aber sagte zu ihnen:

„Nein –

wenn ihr sitzt, dann steht ihr gedanklich schon,

wenn ihr steht, dann lauft ihr in Gedanken schon,

wenn ihr lauft, dann seid ihr mit dem Kopf schon am Ziel.“

Vielleicht kann diese Geschichte helfen, den Alltag bewusster wahrzunehmen. Wir sollten uns einer Sache ganz widmen, statt ständig drei Dinge gleichzeitig erledigen zu wollen, Denn meist gelingt keine davon richtig, wir haben das Gefühl, dass die Zeit einfach nicht ausreicht und die Menschen um uns herum merken sehr wohl, dass wir gar nicht richtig bei ihnen sind.

Herzliche Grüße

Stress weg – so geht´s

Liebe Leserinnen,
Die Aktenordner stapeln sich in unendliche Höhen, der Drucker spuckt Unmengen an zu erledigender Arbeit aus, ständig klingelt eine Outlook Erinnerung, eine neue Mail kommt rein und auch das Telefon klingelt praktisch pausenlos. Dann kommt der Chef und braucht ganz dringend etwas und dabei ist der Arbeitstag eigentlich fast zu Ende. Nun sitzt du in Mitten von diesem Chaos und bist nur noch eins: gestresst!

In solchen Momenten greifen viele erst einmal zur Zigarette. Oder kochen sich noch einen Kaffee. Oder resignieren. Oder sind für Kinder und Partner viel zu erschöpft, so dass sie scheinbar grundlos überreagieren. Schon Kleinigkeiten bringen einen aus der Ruhe und viel schneller als gewollt explodieren wir. Wir fangen Streit an. Oder schenken uns ein Glas ein, um runter zu kommen, Oder futtern was Süßes. Das alles nicht viel wert, weil es flüchtig ist. Ich ärgere mich meistens nach einem Schokoriegel, denn nichts hat dieser geändert, nur meine Hose kneift und das ärgert mich dann wieder. Ich fühle mich lustlos und leer, traurig, wenn ich grundlos bei meinem Kind aus der Haut gefahren bin.

Doch es geht auch anders! Wie?

Denken Sie jeden Tag daran:

  1. nicht hektisch werden
  2. Lieber weniger machen, als vieles mittelmässig
  3. Mindestens 20 Minuten nur für Sie!
  4. So oft wie möglich lachen
  5. Mindestens 20 Minuten am Tag für den Partner und je 20 Minuten für die Kinder
  6. 7 Stunden Schlaf – jede Nacht
  7. Ein Hobby, das Ihnen Spass macht
  8. Rauchen und Alkohohl helfen nicht. Im Gegenteil sie verdoppeln den Stress
  9. Mindestens einmal pro Woche Zeit für Freunde
  10. Laufen und walken baut Stresshormone ab und das in gerade einmal 15 Minuten!

Viele Grüße

P.S. Und wenn Du mehr erfahren möchtest, empfehle ich dir den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B. Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Du möchtest im Beruf erfolgreich und zugleich eine gute Mutter sein? Beruf und Familie – das ist eine Doppelbelastung. Umso konsequenter müssen berufstätige Mütter Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren und Ihre Zeit einteilen. Erlerne Strategien, wie Du mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen, damit du diesen Spagat erfolgreich meisterst. Informationen und Termine findest Du  hier

Wofür brennst Du?

Liebe Leserin,

wichtiger als wohlgemeinte Vorsätze etwas zu verändern, wären eigentlich Ziele.

Wofür brennst Du? Was ist in diesem Jahr ganz besonders wichtig?

Gar nicht so einfach DAS Ziel zu definieren.

Helfen kann es, wenn Du dich einen Abend Zeit nimmst. Die Kinder liegen im Bett, im Fernsehen läuft auch nichts – dann nimme Stift und Papier und mache Dich auf die Suche.

Frage Dich:

  • was macht mich glücklich?
  • An welche glücklichen Momente erinnere ich mich gerne?
  • Haben diese Momente etwas gemeinsam?
  • Wer war dabei?
  • Wie hast Du dich gefühlt?
  • Was motiviert Dich? Erfolgreich sein? Neues entdecken? Wenn Du dich selber übertreffen kannst? Wenn Du anderen helfen kannst? Wenn Du trotz Beruf und Familie die Balance hast und nicht nur rotierst?
  • Was war im vergangenen Jahr besonders schön und warum?
  • Worauf möchtest Du am Ende deines Lebens mit Stolz zurückblicken?

Wenn Du dir nun dein Blatt Papier anschauen, was steht darauf?

Liesse sich dies alles in einem Satz zusammenfassen?

Wie würde dieser Satz lauten?
Sicherlich kommen ein paar nicht, stattdessen etc. darin vor. Formuliere den Satz nun bitte persönlich, positiv, in der Gegenwartsform und konkret also bildlich.
Wenn Du ihn nun lesen, motiviert er dich?
Macht er Dich stolz? Freuest Du dich?

Am  besten hängst Du diesen Satz da auf, wo du ihn jeden Tag gut sehen kannst. Am Spiegel, am Kühlschrank, am PC oder …, so dass Du ihn mehrmals täglich mit einer wertschätzenden und freundlichen Stimme lesen kannst. Nach drei Wochen wirst Du diesen Satz verinnerlicht haben, du wirst ihn  ausstrahlen und kannst nun deine Vorsätze oder besser Ziele daran ausrichten. Einige werden vielleicht gar nicht mehr passen. Diese waren dann nie die richtigen für Dich. Andere dagegen werden sich ganz stark anfühlen und sind so auch leicht erreichbar.

Viel Spass und Erfolg wünsche ich Dir!

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