Frauen in Balance

Archiv für Oktober, 2016

Den Alltag entschelunigen – Schritt 2: Harmonie statt Hektik

Liebe Leserin,
61 % der Frauen in Deutschland möchten in diesem Jahr Stress abbauen, so die Ergebnisse einer Forsa Umfrage.

Wie sieht Deine Bilanz am Ende des Jahres aus?
Nachdem Du nun eine Woche lang notiert haben, was du jeden Tag alles zu erleidgen habst, ist es nun an der Zeit zu schauen, wie es dir dabei geht. Gehe mit dem Kalender der letzten Woche in der Hand nochmal jeden Tag durch.

Wie geht es Dir bei jedem dieser Punkte?
Wird Dein Atem ruhig oder schneller?
Bist Dugelassen oder angespannt?
Lächelst Du oder beissst du die Zähne aufeinander?
Fühlst Du dich wach und fit oder spürst du eine lähmende Müdigkeit?
Erinnerst Du dich gerne daran zurück oder willst Du lieber schnell weiter zum nächsten Punkt?

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Am besten malst Du hinter jeden Tag ein Symbol, vielleicht einen Smiley.
Schaue Dir die Liste nun nochmals an. Du siehst nun sehr gut, was dir in der vergangenen Woche gut getan hat und was nicht.

In dieser Woche geht es darum, weniger von dem zu machen, was Dich unter Druck setzt, dir Energie raubt, Kraft und Zeit kostet. Überlege Dir, ob diese Dinge jemand anderes übernehmen könnte oder ob du sie streichen kannst.  Und tue dafür mehr von dem, was Dir Spass macht, was dein Leben schöner macht. Mehr lachende Smileys!

Viel Spass beim Umsetzen!

P.S. und wenn Sie mehr erfahren möchten:

 

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Ist Vereinbarkeit vor allem ein Frauenproblem?

Liebe Lerserin,

ist Vereinbarkeit vor allem ein Frauenproblem?

Frauen erschwert es den Aufstieg, wenn das Thema Vereinbarkeit vor allem als Frauenproblem verstanden wird. Heute sei es kein Problem mehr, als Mutter eine verantwortungsvolle Führungsposition zu übernehmen, sagt Christiane Vorspel, Bereichsleiterin IT bei der Commerzbank, interene Mentorin und Mutter von zwei Kindern. “Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der wichtigsten Fragen. Es braucht Vorbilder, die zeigen, dass es geht“, sagt sie. Die Unternehmen müssten dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen – für Mütter wie Väter.

Wie erlebt Ihr das?

Unterstützung und den Austausch mit anderen berufstätigen Müttern findet Ihr in meinem Seminar der Haufe Akademie: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

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Wir alle möchten im Beruf einen guten Job machen und zugleich eine gute Mutter sein.
Die eigene Karriere im Auge behalten und gleichzeitig auch das Wohlergehen unserer Kinder.

Zeit- und Projektmanagement im Alltag mit Beruf und Familie.

Wie lassen sich Berufs- und Privatleben organisieren?

Was bleibt vom Leben übrig, wenn die Zeit fehlt?

Zeit für Kinder – aber richtig.

Work-Life-Balance: Karriere und Privatleben im Einklang.

Der Schalter im Kopf – wenn die Gedanken Karussell fahren.

Mit mehr Gelassenheit trotzdem gewinnen!

Geht es Ihnen auch so?
Dann empfehle ich Ihnen das Seminar an der Haufe Akademie http://www.haufe-akademie.de/94.17 und freue mich, wenn wir uns dort sehen!

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Ich freue mich schon auf das nächste Seminar! Wir sehen uns im November in Köln oder im Dezember in Stuttgart, wenn Sie mögen!
Herzliche Grüße
Silke Mekat
Bildquelle: Silke Mekat

Ich frage mich in manchmal und in letzter Zeit immer öfter: gelten Regeln nur für die anderen?

Liebe Leserin,
letztens, an einem dieser heissen Sommertage, war ich mit unserer Tochter in einem Schwimmbad. Das Nichtschwimmerbecken war so voll, man konnte eigentlich nur stehen. Natürlich spielen Kinder und Erwachsene mit ihren Kindern dann trotzdem. Unsere Tochter tauchte gerade um die vielen Beine herum. Eine Frau und ihre etwa 9 jährige Tochter spielten Ball in dem vollen Becken. Ok, an sich nichts Schlimmes. Der Ball flog raus, das Mädchen ging ihn holen. Um wieder ins Becken – wie gesagt ein Nichtschwimmerbecken mit einer Wassertiefe von nicht einmal einem Meter – zu gelangen, sprang sie hinein, ohne zu schauen. Nur knapp neben unserer Tochter kam das Mädchen auf. Ich bin zu ihr hingegangen und habe nett gesagt, dass sie doch bitte beim nächsten Mal nicht springen soll, das Becken ist dafür zu voll und sie wäre eben beinahe auf meine Tochter gesprungen. Da stürzt sich die Mutter auf mich, was ich mir einbilden würde ihr Kind anzusprechen. Der Frau also auch noch mal nett gesagt was passiert ist. Doch sie keifte los. Das am Beckenrand ein Schild war, dass ins Becken springen verboten ist, interessierte sie nicht. Ich hätte ihr Kind angesprochen.

Nun ja, was will man von jemandem, der mit Handtasche ins Schwimmbecken geht erwarten, dachte ich mir und ließ sie stehen.

Gelten Regeln also nur für andere? Für einen selber nicht?

Und wer sich daran hält ist am Ende der Depp?

Anderes Beispiel. Als unsere Tochter noch in den Kindergarten ging, der neben einer kostenlosen Tiefgarage auch eine Haltespur an der Straße bietet, war den den meisten Eltern der Weg in die Tiefgarage direkt unter dem Kindergarten zu weit. So wird die Feuerwehrzufahrt, die Einfahrt zur Tiefgarage und selbst der Fußweg zugeparkt. Nach mir die Sintflut scheint das Mott zu sein. Warnblinklicht an und gut ist. Oder schwupps mit dem SUV vorbeigezogen und eben noch schnell vor mir in die letzte freie Parklücke geschossen. Ich bin schwanger, lassen sie mich durch, so stieg die Frau grinsend aus.

Jetzt vor der Grundschule ist morgens und nachmittags zur Abholzeit kein Durchkommen mehr. Auf beiden Seiten wird in zweiter Reihe auf dem Radweg und der Strasse gehalten. Warnblinker an und weg sind die Eltern. Auch hier findet man immer einen Parkplatz und auch hier gibt es eine Tiefgarage in der Nähe.Besagte Eltern sind nur leider nicht bereit zwei Schritte zu gehen. Dass sie mit ihrem Verhalten andere gefähren und vor allem die Kinder der beiden Grundschulen, schneit egal zu sein.

Was bringen wir unseren Kindern bei, wenn wir uns selber über Regeln so leichtfertig hinwegsetzen?

Sind wir dann ein gutes Vorbild?

Und möchte ich meinem Kind ein solches Verhalten vorleben?

Wie kann ich beim Fahrradfahren einen Helm aufsetzen, weil ich ja meinem Kind ein Vorbild sein will und ohne ein Unrechtsbewusstsein parkt derselbe dann einen Gehweg so zu, so dass eine Mutter mit Kinderwagen oder ein Behinderter im Rollstuhl nicht mehr vorbei kommt? Klingt ziemlich paradox, doch die Wissenschaft hat dafür einen Begriff gefunden und nennt dieses Phänomen „Moral Licensing“. Tut jemand in einem Bereich seines Lebens etwas Gutes und setzt z.B. beim Radeln einen Helm auf oder kauft nur Biofleisch, dann geht für ihn oder sie damit die Erlaubnis einher, in anderen Bereichen die Sau raus zu lassen.

Das eigene Selbstbild, ein guter Mensch zu sein, weil man ja Biofleisch und Milch von glücklichen Kühen eines kleinen Bergbauern kauft, scheint bestimmend zu sein und man setzt sich gern über ein Parkverbot hinweg. Für so jemanden gilt das doch nicht, wir sind ja ach so gut.

Doch welche Botschaft sende ich damit aus?
Erziehen wir so unsere Kinder zu den Menschen, die wir gerne später in ihnen sehen würden?
Vielleicht sollten wir öfter über unser Handeln nachdenken, bevor wir uns achtlos über Regeln hinwegsetzen.

Liebe Grüße

Der Tag, an dem ich aufhörte, Beeil Dich“ zu sagen

Liebe Leserin,
heute mal wieder eine Buchbesprechung.
»Dafür haben wir jetzt keine Zeit«, war lange der Satz, den die Töchter von Rachel Macy Stafford am häufigsten von ihrer Mutter hörten. Die junge Frau verlor sich geradezu in ihrem hektischen Alltag, während sie versuchte, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Bis es schließlich nicht mehr weiterging, so heisst es auf der Buchrückseite.

Ich glaube diesen Satz sagen Mütter häufig und meist viel häufiger, als ihnen lieb ist.

In einzelnen Kapiteln, schildert sie Erlebnisse aus ihrem Familienleben und wie sie dazu kam sich von  elekotronischen Medien wie Smartphone, Laptop und Tablet zu lösen, um wieder am Familienleben teilzunehmen, ohne ständig abgelenkt zu sein. Daraus entwickelte sie das sogenannte „Hands Free“ Konzept, was nichts anderes meint, als den Augenblick wahzunehmen. Am Leben teilzunehmen, anstatt darüber auf Facebook zu schreiben.

In unserer digitaliesierten Welt also ein sehr wichtiges Thema. Immer mehr Menschen  verbringen immer mehr Zeit in den socialen Netzwerken und scheinen das das Gefühl zu haben bei Facebook, Whatsapp oder in diversen Foren irgendetwas zu verpassen, wenn nicht in regelmäßigen Abständen nach den aktuellen Posts oder Nachrichten geschaut wird.

Zugegeben, das Buch ist sehr amerikanisch geschrieben und die Autorin muss wirklich abhängig gewesen sein von Smartphone, Facebook und Co. Es ist eher als ein mahnendes „so will ich nie werden“ Beispiel zu sehen. Doch das kann keineswegs schaden und wie häufig sehen wir genau das im Alltag? 
Väter, die mit ihren Kindern auf dem Spielplatz sind und neben dem Klettergerüst auf ihrem Handy herumtippen.

Mütter, deren Kinder angeschnallt im Buggy sitzen, während Mama bei Facebook ein Foto postet, wie toll der Ausflug war.

Menschen, die nicht sehen, wie toll ihr Hund über die Wiese tobt, weil sie gerade ihre Emails checken.

Ich denke das Buch ist auch trotz seiner überschäumenden, amerikanischen Art ein sehr guter Beitrag nachdenklich zu werden.
Wie gehe ich mit meiner Zeit um?
Wieviel davon widme ich wirklich den Menschen, die ich am meisten  liebe?
Wieviel Zeit verbringe ich mit Tablet und Co?
Diese Fragen stellt man sich bei der Lektüre und bekommt für jede Woche einen Tipp, wie man sich wieder mehr dem Augenblick zuwenden kann.

Wieder mehr Freude und Aufmerksamkeit in das eigene Leben und in die Familie bringen kann.
Sicherlich kan man das Buch nicht wie einen Roman in einem Rutsch lesen. Doch sich immer mal wieder ein Kapitel vorzunehmen und etwas achtsamer durch den Alltag zu gehen, tut uns allen sicher gut.

Das Buch gibt es hier zu kaufen:

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Liebe Grüße
Silke Mekat

Den Alltag entschleunigen – Schritt 1: sich einen Überblick verschaffen

Liebe Leserin,
wie oft hören wir den Satz:
„nie habe ich Zeit für mich“ oder
Manchmal müsste mein Tag 36 Stunden haben“ oder auch
„Abends komme ich einfach nicht zur Ruhe, meine Gedanken rotieren und ich kann nicht einschlafen“

Frau, Mutter, Tante, Schwester, Kind, Taxidienst, Bäckerin fürs Kindergartenfest, Organisatorin des tollsten Kindergeburtstags

Im Leben nehmen wir viele verschiedene Rollen ein. Immer neue Aufgaben kommen jeden Tag hinzu. Doch gleichzeitig streichen wir keine der Aufgaben, die auf unserem ohnehin schon vollen Terminkalender stehen. Wenn dann wie bei mir Outlook und Smartphone nicht mehr miteinander reden, dann fällt schon mal ein Termin unten durch. So wie letztens, als ich morgens um 5 Uhr hochschreckte, weil mir einfiel, dass die Female Managers zum personal Lauftraining eingeladen haben. Wann war das noch mal? Habe ich das etwas verpasst? Wie peinlich, ich hatte mich doch angemeldet. Alles gut, der Termin war erst zwei Wochen später. Puh, Glück gehabt.

Wenn immer mehr dazukommt, ist die logische Folge, dass unser Alltag immer hektischer wird. Wir hetzten von Termin zu Termin und weiter zum nächsten Punkt auf der to do liste. So unter Druck rutscht uns leicht etwas durch, wir machen Fehlen, notieren uns den falschen Tag für einen Termin unserer Kinder und plötzlich gerät das ganze so gut ausgedachte System ins Wanken. Neuer Stress kommt hinzu – ein Teufelskreis.

Alltag entschleunigen, Stress, Frau und Beruf, Kind und Karriere, Silke Mekat

Schritt 1: mache mal Inventur.

Am besten nimmst Du dir einen Kalender und trägst dort eine Woche lang alle Termine und Aufgaben ein, die Du hast. Zusätzlich schreibst Du in dieser Woche auf, was du alles erledigen musst. Vom Betten machen, Brotzeit für Schule und Kindergarten machen, Fahrdienste für die Kinder, bis hin zum Geschenk für Tante Frieda kaufen, kommt alles mit in den Kalender.
Du wirst erstaunt sein, was da in einer Woche zusammen kommt.

Viel Spass beim Umsetzen!

P.S. und wenn Du mehr erfahren möchtest: Seminartipp: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen.

Die nächsten offenen Termine an der Haufe Akademie sind:

  • 27.-28.10.16 in München (nur noch wenige freie Plätze)
  • 28.-29.11.16 in Köln
  • 14.-15.12.16 in Stuttgart
  • 20.-21.03.17 in Hamburg

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