Frauen in Balance

Archiv für Oktober, 2015

Der Tag, an dem ich aufhörte, Beeil Dich“ zu sagen

Liebe Leserin,
heute mal wieder eine Buchbesprechung.
»Dafür haben wir jetzt keine Zeit«, war lange der Satz, den die Töchter von Rachel Macy Stafford am häufigsten von ihrer Mutter hörten. Die junge Frau verlor sich geradezu in ihrem hektischen Alltag, während sie versuchte, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Bis es schließlich nicht mehr weiterging, so heisst es auf der Buchrückseite.

Ich glaube diesen Satz sagen Mütter häufig und meist viel häufiger, als ihnen lieb ist.

In einzelnen Kapiteln, schildert sie Erlebnisse aus ihrem Familienleben und wie sie dazu kam sich von  elekotronischen Medien wie Smartphone, Laptop und Tablet zu lösen, um wieder am Familienleben teilzunehmen, ohne ständig abgelenkt zu sein. Daraus entwickelte sie das sogenannte „Hands Free“ Konzept, was nichts anderes meint, als den Augenblick wahzunehmen. Am Leben teilzunehmen, anstatt darüber auf Facebook zu schreiben.

In unserer digitaliesierten Welt also ein sehr wichtiges Thema. Immer mehr Menschen  verbringen immer mehr Zeit in den socialen Netzwerken und scheinen das das Gefühl zu haben bei Facebook, Whatsapp oder in diversen Foren irgendetwas zu verpassen, wenn nicht in regelmäßigen Abständen nach den aktuellen Posts oder Nachrichten geschaut wird.

Zugegeben, das Buch ist sehr amerikanisch geschrieben und die Autorin muss wirklich abhängig gewesen sein von Smartphone, Facebook und Co. Es ist eher als ein mahnendes „so will ich nie werden“ Beispiel zu sehen. Doch das kann keineswegs schaden und wie häufig sehen wir genau das im Alltag? 
Väter, die mit ihren Kindern auf dem Spielplatz sind und neben dem Klettergerüst auf ihrem Handy herumtippen.

Mütter, deren Kinder angeschnallt im Buggy sitzen, während Mama bei Facebook ein Foto postet, wie toll der Ausflug war.

Menschen, die nicht sehen, wie toll ihr Hund über die Wiese tobt, weil sie gerade ihre Emails checken.

Ich denke das Buch ist auch trotz seiner überschäumenden, amerikanischen Art ein sehr guter Beitrag nachdenklich zu werden.
Wie gehe ich mit meiner Zeit um?
Wieviel davon widme ich wirklich den Menschen, die ich am meisten  liebe?
Wieviel Zeit verbringe ich mit Tablet und Co?
Diese Fragen stellt man sich bei der Lektüre und bekommt für jede Woche einen Tipp, wie man sich wieder mehr dem Augenblick zuwenden kann. Wieder mehr Freude und Aufmerksamkeit in das eigene Leben und in die Familie bringen kann.
Sicherlich kan man das Buch nicht wie einen Roman in einem Rutsch lesen. Doch sich immer mal wieder ein Kapitel vorzunehmen und etwas achtsamer durch den Alltag zu gehen, tut uns allen sicher gut.

Das Buch gibt es hier zu kaufen:


Der Tag, an dem ich aufhörte, Beeil Dich“ zu sagen: Lektionen einer entspannten Mutter

Liebe Grüße
Silke Mekat

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Herbst – Zeit neues anzugehen

Liebe Leserin,

der November ist zum Greifen nah. Morgens hängt der Nebel kalt und ungemnütlich, kaum ein Baum hat noch siene Blätter und nach der Zeitumstellung ist es nachmittags schon dunkel.

Die Natur geht in den Winterschlaf und auch uns zieht es mehr ins Warme. Wir stellen Kerzen auf und machen es uns mit Wolldecke und Tee auf dem Sofa gemütlich. Fahrräder, Wanderschuhe und all das was uns im Sommer und auch noch im Herbst viel Spaß gemacht hat, wird für die nächsten Monate verstaut. Wir ziehen uns zurück und besinnen uns wieder mehr auf uns. Der Hebst ist eine Zeit zum Basteln, für Gesellschaftsspiele, um das eine oder andere Buch zu lesen und sich wieder mehr mit sich selber zu beschäftigen. Kein lauer Sommerabend, keine Einladung zum Grillen, kein Biergarten kann uns ablenken.
Der November ist ein eher grauer und langweiliger Monat – Zeit sich mit dem vergangenen Jahr und dem das kommen wird zu beschäftigen, bevor der Weihnachtstrubel uns dafür wieder kaum Zeit lässt.

Als Mutter Beruf und Kinder unter einen Hut bekommen

Fakt ist, viele Familien-Mütter glauben, dass

  • sie keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, jetzt wo sie Kinder haben.
  • Beruf und Familie nicht miteinander vereinbar sind.
  • höchstens einen schlechtbezahlten Halbtagsjob finden können

Träumst Du trotzdem davon,

  • einer Tätigkeit nachzugehen, die voll und ganz deinen Neigungen entspricht?
  • weiterhin voll für deine Kinder da zu sein, wenn diese dich brauchen?
  • dein eigenes Geld zu verdienen und finanziell unabhängig zu werden.

Wenn Du einen dieser Träume haben, dann freue ich mich von dir zu hören. Entwickel mit meiner Unterstützung deine persönlichen Erfolgsstrategien für eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Planung deiner Elternzeit und den Wiedereinstieg.

Ich unterstütze Dich dabei, neue, individuelle Visionen, Wünsche, Ziele und Strategien für deine berufliche Zukunft und für eine gelungene Balance von Beruf und Privatleben zu entwickeln und umzusetzen.

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Wenn Du lieber in Kontakt mit anderen, dennen es genauso geht kommen möchtest, dann komm in einem meiner Seminare vorbei. Ich freue mich auf Dich!

Seminartipp: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen. Die nächsten Termine an der Haufe Akademie sind:

21.-22.10.15 Berlin +
30.11.-01.12.15 Köln +
17.-18.03.16 Hamburg

Herzliche Grüße
Silke Mekat

So entschleunigen Sie den Alltag – Schritt 1: sich einen Überblick verschaffen

Hallo,
wie oft hören wir den Satz:
„nie habe ich Zeit für mich“ oder
Manchmal müsste mein Tag 36 Stunden haben“ oder auch
„Abends komme ich einfach nicht zur Ruhe, meine Gedanken rotieren und ich kann nicht einschlafen“

Frau, Mutter, Tante, Schwester, Kind, Taxidienst, Bäckerin fürs Kindergartenfest, Organisatorin des tollsten Kindergeburtstags und so weiter. Im Leben nehmen wir viele verschiedene Rollen ein. Immer neue Aufgaben kommen jeden Tag hinzu. Doch gleichzeitig streichen wir keine der Aufgaben, die auf unserem ohnehin schon vollen Terminkalender stehen. Wenn dann wie bei mir Outlook und Smartphone nicht mehr miteinander reden, dann fällt schon mal ein Termin unten durch. So wie letztens, als ich morgens um 5 Uhr hochschreckte, weil mir einfiel, dass die Female Managers zum personal Lauftraining eingeladen haben. Wann war das noch mal? Habe ich das etwas verpasst? Wie peinlich, ich hatte mich doch angemeldet. Alles gut, der Termin war erst zwei Wochen später. Puh, Glück gehabt.

Wenn immer mehr dazukommt, ist die logische Folge, dass unser Alltag immer hektischer wird. Wir hetzten von Termin zu Termin und weiter zum nächsten Punkt auf der to do liste. So unter Druck rutscht uns leicht etwas durch, wir machen Fehlen, notieren uns den falschen Tag für einen Termin unserer Kinder und plötzlich gerät das ganze so gut ausgedachte System ins Wanken. Neuer Stress kommt hinzu – ein Teufelskreis.

Schritt 1: machen Sie mal Inventur.

Am besten nehmen Sie sich einen Kalender und tragen dort eine Woche lang alle Termine und Aufgaben ein, die Sie haben. Zusätzlich schreiben Sie in dieser Woche auf, was sie alles erledigen. Vom Betten machen, Brotzeit für Schule und Kindergarten machen, Fahrdienste für die Kinder, bis hin zum Geschenk für Tante Frieda kaufen, kommt alles mit in den Kalender.
Sie werden erstaunt sein, was da in einer Woche zusammen kommt.

Viel Spass beim Umsetzen!

P.S. und wenn Sie mehr erfahren möchten: Seminartipp: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen. Die nächsten Termine an der Haufe Akademie sind:
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30.11.-01.12.15 Köln +
17.-18.03.16 Hamburg

Endlich wohlfühlen, wie schafft man das?

Klar, jeder hat mal einen schlechten Tag, ist durch die Arbeit total gestresst oder sehnt sich nach etwas Ruhe und Erholung. Jeder hat dabei seinen ganz eigenen Weg und es gibt unendlich viele Möglichkeiten, um sich den perfekten Wohlfühlmoment zu verschaffen.

Doch wie schafft man das im trubeligen Alltag am besten?

Irgendwo habe ich über einen Wohlfühlkalender gelesen und finde das eine tolle Idee.

Sich Zeit zu nehmen und regelmäßig etwas für sich tun. Kalender führen wir doch für alles Mögliche, warum also nicht auch für die eigene Wohlfühlzeit?

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Was könnte da so drin stehen in meinem Wohlfühlkalender?

Mal wieder mit einer Freundin zu quatschen, ohne dass einer ständig hinter seinem Kind her springt, eine Wellness-Behandlung buchen, einen Abend mit meinem Mann verbringen und ins Kino oder ins Theater gehen. Einen schönen, langen Spaziergang an einem sonnigen Tag machen und die vielen Blumen auf den Wiesen und am Wegesrand bestaunen. Einen Tag ohne Termine und to dos, einfach zum Faulenzen und tun und lassen können, wozu ich Lust habe.

Mehr Balance von Beruf, Kind und Familie.

Vielleicht muss es aber gar nicht so konkret sein. Vielleicht reicht es dafür sorgen, dass dieser Tag oder diese Stunden in Erinnerung bleiben.Und gegen zu viel Stress hilft vielleicht der eine oder andere dieser Tipps:

1. Raus aus den Federn: Auch wenn es schön kuschelig ist und die Morgenstunden jetzt nicht golden, sondern dunkel sind, bitte nicht zu lang im Bett zu bleiben, denn zu viel Schlaf kann zu einem regelrechten Blues mit Schlappheit und Stimmungsschwankungen führen.

2. Tief durchatmen: regelmäßig an der frischen Luft spazierengehen oder Sport treiben. So bekommen wir genügend Sauerstoff und Licht an den nun kürzer werdenden Tagen.

3. raus in die Natur: mit allen Sinnen den Spätsommer und Herbst erleben: das warme Licht der Sonne, die bunten Farben des Herbstlaubs, das Rascheln der Blätter unter den Füßen, den Duft von Kaminfeuer aus den Häusern und aus den mitgebrachten Schätzen zu Hause etwas schönes basteln.

4. Vitamine tanken: Gerade jetzt braucht der Körper viel Vitamin C gegen die überall um sich greifenden Erkältungsviren. Am besten aus frischem Gemüse und Obst.

5. Regelmäßig schwitzen: Regelmäßig in die Sauna oder ins Dampfbad zu gehen stärkt die Immunabwehr und die wohlige Wärme tut auch noch der richtig gut.

6. Wasser nutzen: viel trinken, Wechselduschen oder Wassertreten stärken das Immunsystem und machen quicklebendig.

7. Musik hören: Dass Musik stimmungsfördernd sein kann, belegen viele Studien. Also einfach Musik anmachen, die einem gefällt und dazu tanzen oder beim Zuhören entspannen, dann hat der nun bald beginnende Herbst keine Chance uns die Laune zu verderben

 

Vergrab Dein schlechtes Gewissen im Wald

„Gehen Sie in einen Wald, buddeln Sie dort ein großes Loch und vergraben Sie darin Ihr schlechtes Gewissen. Für immer. Denn das schlechte Gewissen ist weder gerechtfertigt noch tut es irgendjemandem gut – ganz im Gegenteil: Es beschmutzt Ihr Vatersein (oder Muttersein, Anmerkung von Silke Mekat) und den Wert, den Ihr Vatersein hat, ebenso wie den Ihres Jobs. Außerdem hindert es Sie daran, Ihr Leben und Ihre Kinder zu genießen.“so Jesper Juul, bekannter Familientherapeut aus Dänemark und Autor zahlreicher internationaler Bestseller zum Thema Erziehung und Familie im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Wie ich finde, ein sehr guter Ansatz füer Väter und Mütter.

Nicht der kommt an, der losgeht, sondern der, der weitergeht, wenn er hingefallen ist oder sich trotz Umwegen immer wieder neu motivieren kann.

Viele Grüße

Silke Mekat

Gestalte Deinen Lebensentwurf ganzheitlicher, damit es dich nicht aus der Kurve trägt

Liebe Leserin,

die Seminarpause ist vorbei und ich freue mich auf das erste dieses Herbstes: Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

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Frauen sind besser ausgebildet als je zuvor. Die Chancen auf Vereinbarkeit von Beruf, Karriere und Familienplanung sind größer denn je. Und was leisten Sie nicht alles? Voller Einsatz im Beruf und dazu die vielen Anstrengungen im Privatleben, für Familie, Freizeitgestaltung, Sport, Figur, Aussehen.
Gestalte Deinen Lebensentwurf deshalb am besten von vornherein ganzheitlicher, damit es dich nicht aus der Kurve trägt.

Erweitere Deine Methoden zur Stressbewältigung und lass dich dazu anregen, eine gesunde Vereinbarkeit zu erschaffen.

Die nächsten Termine:
21.-22.10.15 | Berlin
Seminaris CampusHotel
30.11.-01.12.15 | Köln
Mercure Hotel Köln Belfortstrasse
17.-18.03.16 | Hamburg
Leonardo Hotel Hamburg City Nord
1.-2. Tag: 09:00 Uhr – ca. 17:00 Uhr

Nähere Informationen unter
https://www.haufe-akademie.de/94.17

Herbstliche Grüße

Silke Mekat

Für mich handeln

 

Nicht gegen dich - sondern für mich handeln

Das könnte doch so einfach sein und wollen wir das nicht alle   …eigentlich?

Wenn in mich hineinhorche, ganz ehrlich zu mir bin und meine Bedürfnisse wahrnehme möchte, hat das vielleicht Konsequenzen.
Zum Beispiel „Nein“ zu sagen zu anderen Menschen. Das ist gar nicht leicht, denn wer bekommt schon gerne eine Absage? Vielleicht tut das dem anderen vielleicht weh? Und wer tut schon gerne anderen weh, insbesondere wenn man will, dass einen alle lieb haben?
Letzten Endes ist es doch die Entscheidung, wem man weh tut. Entweder sich selbst, weil man seine Bedürfnisse missachtet oder vielleicht jemand anderem, weil er eine Absage bekommt und dadurch verletzt sein könnte.

Doch vielleicht bekommt eine Beziehung aber auch einen Knacks.
So ein Knacks kann schnell, langsam, möglicherweise aber auch gar nicht heilen. Ich muss auch damit leben, dass über mich gesprochen wird. Und ich muss damit leben, dass der andere mich vielleicht nicht mehr so lieb hat wie vorher, als ich noch alles mitgemacht habe.
Diese Herausforderungen liegen auf meinem Weg, aber vielleicht komme ich dann mehr zu mir selbst, statt mich nach dem zu richten, was ich denke, dass andere es von mir erwarten.
Doch eines darf man nicht vergessen, es ist keine Entscheidung gegen den Anderen, sondern eine Entscheidung für mich. Sicherlich wird es mir gut tun, mehr an mich und an das was ich möchte und was gut für mich ist zu denken. Was dann der andere aus dieser Entscheidung macht, liegt nicht mehr in meiner Macht. Doch ich kann gut zu mir sein, statt mich täglich aufs Neue aufzureiben.
Viele Grüße und eine schöne Woche
Silke Mekat
P.S. Für alle, die mehr Unterstützung möchten empfehle ich mein Seminar an der Haufe Akademie: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

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