Frauen in Balance

Archiv für Juli, 2015

Wenn Mama eine Krise kriegt

Im Alltag gerade mit kleinen Kindern hat man keine ruhige Minute. Mama schafft das alles, kein Problem. Doch dann sind es nicht mehr „nur“ 20 Sachen, die sie gleichzeitig machen muss. Kommt nur noch eine Sache hinzu, hat man schnell das gefühl am Ende der Kraft angekommen zu sein. Gehen wir dann in die Luft, schreien wir mal laut, ist das untrügliche Zeichen: Mama hat ihre Krise.

Diesen Satz in dem Artikel „Wenn Mama ihre Krise kriegt“, finde ich sehr gut: „Ich muss nicht jede Regel zu 100 Prozent Tag und Nacht durchziehen. Die perfekte Mutter hat diese Energie immer, aber die Frage ist doch, wie erledigt man es unperfekt?“ Danke!“ Hier berichtet eine Mutter über ihren Alltag und wie für sie gerade das Anziehen der Kinder ein Kraftakt ist. Sehr interessant und amüsant zu lesen.

und für alle, die mehr Unterstützung möchten empfehle ich: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

 

 

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Die Schule geht bald los: Tipps für einen guten Schulstart

Liebe Leserin,

bald ist es soweit, die Schule beginnt und für die Erstklässler ein ganz neuer Lebensabschnitt.

Die ersten Wochen in der Schule sind aufregend! So viel gibt es zu entdecken, Neues zu lernen, neue Freunde zu finden. Aber es kann auch anstrengend werrden. Deshalb gelassen bleiben und dem Neuanfang genügend Zeit und Raum geben. Die Tipps für einen guten Schulstart auf Familie.de können vielleicht der ganzen Familie den Start in die Schulzeit erleichtern.

Wie sind Deine Erfahrungen? Was kam gut an? Was weniger?

Habt Ihr ein grosses Fest gefeiert oder nur die offizielle Feier in der Schule und stattdessen einen ruhigen Nachmittag verbracht? Was ist Dein Tipp für alle, deren Kind jetzt in die Schule startet? Ich freu mich auf Deinen Kommentar.

 

Herzliche Grüße

Silke Mekat

P.S. Und wer noch Anregungen zum Schultüten basteln sucht, wird vielleicht hier fündig: Zuckertüten basteln

Wer kennt noch gute Anregungen? Wie sehen Eure aus? Ich würde mich freuen, wenn Ihr sie hier postet 😉

 

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Mama Teilzeit, Papa Vollzeit: Warum sind deutsche Eltern so konservativ?

Eine neue Allensbach Studie zeigt, die Mehrheit lebt nach wie vor das Modell. Doch wieso ist das so?

Dazu gibt es in der Brigitte Mom einen interessanten Artikel: „Mama Teilzeit, Papa Vollzeit: Warum sind deutsche Eltern so konservativ?“

Frischgebackene Mütter in Ostdeutschland nehmen laut Studie im Schnitt 15 Monate Elternzeit, im Westen sind es 20 Monate. Nach der Elternzeit arbeiten im Osten beide Elternteile mehr als doppelt so häufig in Vollzeit als im Westen.

Mir fehlt zumindest in dem Artikel die Angabe der Stunden, die die Eltern jeweils arbeiten. Damit wäre es aussagekräftiger. Es gibt ja auch die vollzeitnahe Teilzeit, bei der kaum weniger gerabeitet wird, aber die negativen Folgen wie eine schlechte Absicherung im Alter, nicht so gravierend ins Gewicht fallen.

Das Brigitte Mom Team schreibt: „Was aufhorchen lässt: Die meisten befragten Paare gaben an, dass es bei ihren Gesprächen in Sachen Familiengründung vor allem darum ging, wie viele Stunden die Mutter nach der Elternzeit arbeiten werde. Dass der Vater weiterhin Vollzeit arbeitet, wurde gar nicht erst hinterfragt. “

Wie lebt Ihr? Habt Ihr Euch mit Eurem Partner vorher abgesprochen, wer wie veiel Stunden arbeitet?

In dem Artikel heisst es auch, dass 11 Prozent der Männer sich die Betreuung ihrer Kinder nicht zutrauen würden und elf Prozent der Frauen  es nicht gut finden, wenn, wenn ihr Partner das Kind mehrheitlich allein betreuen würde. Macht zusammen 22 Prozent, die das Gefühl haben, das Kind sei beim Vater nicht ganz so gut aufgehoben wie bei der Mutter.

Seht Ihr das auch so? Würden Eure Partner das Kind nicht so gut betreuen wie Ihr selber?

 

 

Das „Institut für Demoskopie Allensbach“ hat für die Studie Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf mehr als 3000 Mütter und Väter mit Kindern unter sechs Jahren befragt.

 

Was ändert sich mit dem ElterngeldPlus?

Immer mehr junge Familien wünschen sich Zeit für die Familie, aber auch Zeit für den Beruf: Neun von zehn Frauen und Männern zwischen 20 und 39 Jahren finden, dass sich Mütter und Väter gemeinsam um ihre Kinder kümmern sollen.

Die neuen Regelungen zum ElterngeldPlus und zur Elternzeit, die für Geburten nach dem 1. Juli 2015 gelten, knüpfen an diese Wünsche an. Das ElterngeldPlus unterstützt Eltern, die in Teilzeit arbeiten. Ob volle Auszeit vom Job, kleine, mittlere oder große Teilzeit – die neuen Regelungen bieten Müttern und Vätern eine Vielzahl von Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu verbinden und sich ihre Aufgaben partnerschaftlich zu teilen.

Der Elterngeldrechner des Bundesfamilienministeriums hilft dabei, die ersten Monate mit Kind gemeinsam zu planen – zeitlich und finanziell. Mit dem erweiterten Planer können Eltern jetzt ausprobieren, wie sie nach der Geburt ihres Kindes Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren, welche Verteilung für sie in Frage kommt und welcher Anspruch auf Elterngeld sich daraus ergibt.

Das neue Plus

Das bisherige Elterngeld wird derzeit für maximal 14 Monate nach der Geburt des Kindes gezahlt. Steigen Mütter oder Väter schon währenddessen in Teilzeit beruflich wieder ein, haben sie bislang dadurch einen Teil ihres Elterngeldanspruches verloren. Das ändert sich mit dem ElterngeldPlus: Künftig ist es für Eltern, die in Teilzeit arbeiten, möglich, das ElterngeldPlus doppelt so lange zu erhalten. Ein Elterngeldmonat wird zu zwei ElterngeldPlus-Monaten.

Ergänzend gibt es einen Partnerschaftsbonus: Teilen sich Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes und arbeiten parallel für mindestens vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden, erhalten sie jeweils zusätzlich für vier Monate ElterngeldPlus. Alleinerziehende können das neue ElterngeldPlus im gleichen Maße nutzen.

Auch die Elternzeit wird deutlich flexibler. Wie bisher können Eltern bis zum 3. Geburtstag eines Kindes eine unbezahlte Auszeit vom Job nehmen. Künftig können 24 Monate statt bisher 12 zwischen dem 3. und dem 8. Geburtstag des Kindes genommen werden.

Die neuen Regelungen sind zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten und gelten für Geburten ab dem 1. Juli 2015.

Elterngeldrechner jetzt mit neuem Planer online unter: elterngeld-plus.de

Ankündigung: Silke Mekats 1. Buch: Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Mit vielen, hilfreichen Tipps für Eltern in der Elternzeit und dem berufliche Wiedereinstieg

Quelle: BMFSFJ

Checkliste: Der erfolgreiche Wiedereinstieg in den Beruf

Den Wiedereinstieg nach der Elternzeit soll man frühzeitig planen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gilt es zu gestalten, hört und liest man überall, aber wie soll das gehen? Was kommt auf einen zu?

In meinen Seminaren und in Gesprächen mit Kundinnen, ist die Rückkehr in den Beruf mit vielen Sorgen und Hemmnissen verbunden. Der Berufsalltag liegt weit zurück, ganz andere Dinge standen die letzten Monate im Mittelpunkt.
Viele fragen sich dann „Sehen die mich nicht nur noch als Mutter?“, „Wie verkaufe ich mich möglichst gut?“, „Wie komme ich überzeugend rüber?“ und „Ich darf nur ja nichts falsch machen, wenn ich nicht aufs berufliche Abstellgleis geraten will“. Schnell bauen sich gedanklich immer mehr Hürden auf.
Beim beruflichen Wiedereinstieg haben wir Frauen eine ganze Menge Hindernisse zu überwinden. Gut, wenn man das Gespräch mit dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung vorbereitet. Sich Fragen stellt, diese beantwortet und auch mit dem Partner vorher einiges abklärt.
Denn hat man sich vor einem Gespräch über die berufliche Zukunft Gedanken gemacht und sich vorbereitet, so ist die Ausstrahlung eine ganz andere. Sie gehen gelassen, positiv und selbstsicher in solche Gespräche.
Eine gute Vorbereitung ist unverzichtbar.

Checkliste Elternzeit und beruflicher Wiedereinstieg:

  1.  Planen Sie Ihre Elternzeit vorab und bereiten Sie diese gut vor.
  2. Besprechen Sie konkrete Vereinbarungen mit Ihrem Vorgesetzten und halten Sie diese schriftlich fest.
  3. Halten Sie den Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten. Zeigen Sie Präsenz auf Fir-menfesten.
  4. Lesen Sie weiterhin die Fachpresse, das geht heute wunderbar über das Internet.
  5. Wenn Sie Ihr Kind gut untergebracht wissen, könnten Sie auch anbieten Krankheits- oder Urlaubsvertretung zu machen und so am Ball zu bleiben.
  6. Überlegen Sie sich ob sich (bei bestehender Betreuung für das Kind) die Elternzeit nicht auch für eine Weiterbildung nutzen lässt.
  7. Eltern sollten sich davon verabschieden, perfekt sein zu wollen. Kinder wollen keine perfekten Eltern, sondern authentische. Seien Sie verlässlich, echt, vertrauenswürdig und stehen Sie auch dazu, wenn Sie etwas überfordert.
  8. Besprechen Sie vor der Rückkehr in den Job mit Ihrem Partner, welche persönlichen, privaten und beruflichen Ressourcen zu ihrer Unterstützung, beruflichen Neuorientie-rung, Jobsuche oder Rückkehr in den alten Job vorhanden sind.
    o Teilzeit oder Vollzeit?
    o Arbeitsweise (festangestellt, Honorarbasis, von zuhause, usw.)
    o Wer betreut unser Kind?
    o Was, wenn das Kind oder wir krank sind?
    o Was passiert, wenn ein Elternteil auf Geschäftsreise oder Fortbildungen fährt?
    o Wie organisieren wir Schulferien?
    o Was, wenn die KiTa streikt?
    o Wie teilen wir Betreuung, Haushalt, innerfamiliäre Pflege und Zeit für Freunde und unsere Beziehung ein?
    o Wie ist unser soziales Netzwerk aufgestellt? Wer kann uns helfen?

Ich habe eine Blogserie über die Vorereitung des beruflichen Wiedereinstiegs geschrieben. Die Beiträge findest Du hier:

Den Wiedereinstieg bereits in der Elternzeit vorbereiten – gut geplant ist klar gewonnen Teil 1

Den Wiedereinstieg bereits in der Elternzeit vorbereiten – gut geplant ist klar gewonnen Teil 2: die eigene Perspektive klären

Den Wiedereinstieg bereits in der Elternzeit vorbereiten – gut geplant ist klar gewonnen Teil 3: Zielfindung

Den Wiedereinstieg bereits in der Elternzeit vorbereiten – gut geplant ist klar gewonnen Teil 4: die nächsten Schritte definieren

Den Wiedereinstieg bereits in der Elternzeit vorbereiten – gut geplant ist klar gewonnen Teil 5: machen Sie sich einen Zeitplan

Den Wiedereinstieg bereits in der Elternzeit vorbereiten – gut geplant ist klar gewonnen Teil 6: wie kann ein Wiedereinstieg in den Beruf mit Familienanschluss funktionieren?

In der Elternzeit den Wiedereinstieg planen

Herzliche Grüße

Silke Mekat

P.S. Ich freue mich auf Kontakt mit Dir in Form von Kommentaren, als Follower auf Facebook oder direkt bei mir Kontakt at Vereinbarkeit-von-Beruf-UND-Familie.info

P.P.S. Ankündigung: Silke Mekats 1. Buch erscheint im November 2015! Mehr Infos auf Haufe.de Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

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Schneller, besser, fitter, klüger lautet scheinbar die Devise in Deutschland

Raus aus dem alltäglichen Hamsterrad

Immer nur gestresst – abgeben, aber wie?

Eine Teilnehmerin in einem meiner Seminare berichtete von ihrem Tagesablauf, der ganz typisch für viele berufstätige Mütter ist:

„Ich bin voll berufstätig und arbeite 40 Stunden pro Woche. Davon 6-7 Stunden pro Tag im Büro und 1-2Stunden am Abend wenn meine Tochter schläft.
Meine Tochter ist 4 alt und sehr aktiv (was ich sehr schön finde).
Mein Tag sieht so aus: 05:15 aufstehen, fertig machen, Kind wecken, frühstücken. Gegen 7 in die Kita, dann mit dem Zug in die nächste Stadt zur Arbeit.
Um 15:00 gehe ich und erwische hoffentlich den Zug, hole dann die Kleine ab. Gegen 16:15 sind wir daheim.
Wir spielen dann und machen Erledigungen. Gegen 19:30 wird die Kleine fertig gemacht und schläft gegen 20:00. Wenn sie schläft arbeite ich weiter. Danach kommt der Haushalt und die Vorbereitung der Brotzeit für Kiga und für mich.
Die Wochenenden sind mit putzen, einkaufen, mit Kind spielen, und Freunde besuchen und mal einen Ausflug machen etc. voll.
Es gibt keine Möglichkeit die Kleine mal am WE kurz betreuen zu lassen (klar, der Papa hilft immer, aber wir haben keine Verwandten in der Nähe).
Ich nie auch nur mal 10 Minuten für mich und langsam bin ich am Ende. Ich schlafe auch zu wenig und bin ständig müde.
Oft denke ich mir: wie schaffen es die anderen? Muss ich mich vielleicht mehr anstrengen? (ich weiß aber nicht wie, da ich ja eh keine Freizeit habe)“

Wie bringt man Job und Kind zusammen, ohne selber dabei ans Limit zu gehen?

Die Frage ist, was könnte sie ändern?

Wenn morgens Dein Auto nicht anspringt, dann rufst du wahrscheinlich in der Werkstatt an oder holst den ADAC. Wenn Du juristischen Rat brauchst, holst Du dir ganz selbstverständlich den Rat eines Rechtsanwalts. Wenn Du dir das Bein brichst, gehst du mit Sicherheit ins Krankenhaus.

Und wenn wir Eltern werden? Dann wollen gerade wir Mütter alles allein machen. Wir wollen perfekt sein in allen Bereichen. Perfekt als Mutter, Mitarbeiterin, Tochter, Schwester, Tante, Freundin, Köchin, Putzfrau, Eventmanagerin,  Freizeitplanerin, Gärtnerin, Taxi Dienst und so weiter und so weiter. Alles machen wir am liebsten selber. Nur wir als Mütter können es so richtig gut. Aha. – Ist es so?

Müssen Mütter wirklich alles selbst machen?

Das kam als Vorschläge aus der Gruppe:

  1. Es ist ein Vorteil, dass Du einen Teil der Arbeit zu Hause machen kannst.
    ABER: ist es so sinnvoll, jeden Abend diese eine Stunde zu machen? Besser wäre es diese tägliche Stunde zu Hause am PC an zwei oder drei Abenden in der Woche zusammenlegen und schon früher damit anzufangen. Nicht erst, wenn das Kind schläft. Beide Eltern können sich beim abendlichen Programm abwechseln. So hätte jeder mal Zeit für sich, für Hobbies, zum Entspannen oder eben auch, um zu arbeiten.
  2. Vielleicht lässt sich der Arbeitgeber auch darauf ein, einen oder zwei Tage die Woche ganz von zu Hause aus zu arbeiten, dann fallen die Fahrzeiten schon mal weg
  3. Auch das morgendliche zur Kita Bringen können Eltern sich teilen. Wenn es geht, liesse sich auch das Abholen aufteilen. Die meisten Männer arbeiten aber länger als bis 16 Uhr. Durch die Arbeitsteilung würde an einigen Tagen viel Druck rausgenommen und Stress gar nicht erst etnstehen.
  4. bei nachmittäglichen Aktivitäten (hier waren es Musikkurs und KInderturnen) könnte man sich mit den anderen Eltern absprechen und sich die Fahrdienste vielleicht teilen.
  5. ebenso liesse sich mit einer anderen Kindergarten Mutter absprechen an jeweils einem Nachmittag das andere Kind mit zu sich zu nehmen. So können die Kinder zusammen spielen, man selber schafft etwas im Haushalt und hat, wenn das eigene Kind bei dem Kindergartenfreund ist, mehr Zeit zum arbeiten oder für sich.

Unser Eindruck war, dass auf der Teilnehmerin zu viel lastet. Die Eltern teilten sich die Aufgaben nicht untereinander auf. Ob unabsichtlich oder weil die Mutter zu viel auf sich nahm. Er wird es schon merken, kommt oft als Antwort. Nein, sprecht vorher an, wenn es Euch zu viel ist, Ihr mit der Aufgabenverteilung unzufrieden seid und jeder Tag ein Krampf ist.
Nicht nur einer trägt die Hauplast im Familienalltag und der andere hilft nur mir, wenn beide Vollzeit arbeiten.

Überlege Dir, was Ihr auch an andere Abgeben könnt

Vieles von dem, was uns nicht so gut liegt, was uns ausbremst, was wir einfach nicht machen wollen, lässt sich abgeben. Für jeden Bereich gibt es Dienstleister oder eben wie oben beschrieben andere Eltern, denen ja ebenso geholfen wird, wenn man sich Fahrdienste und Co teilt.

Und nun zu Dir!

  • Wofür entscheidest Du dich?
  • Was konkret könntest und möchtest Du abgeben, wenn du dies jetzt in diesem Moment entscheiden müsstest?
  • Würdest Du auch genau das, was dir jetzt eingefallen ist, wirklich abgeben?
  • Wer könnte die Aufgabe übernehmen?
  • Was würdest Du mit der gewonnen Zeit anfangen?

Herzliche Grüße

Silke Mekat

P.S. wer mehr erfahren möchte, wie Kind und Karriere doch unter einen Hut passen, der ist herzlich willkommen im nächsten Seminar: Frauen in Balance

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