Frauen in Balance

Archiv für Juni, 2015

Stressfreier in den Tag starten

Liebe Leserin,

manche Tage sind wie verhext. Die Uhr scheint gegen einen zu laufen. Das Kind trödelt mal wieder ewig. Die Sachen liegen nicht da, wo sie sein sollten und schon beginnt der Tag mit Stress.

Deshalb schon heute die Vorbereitung für den nächsten Tag treffen.

Deine Tasche packen?

Brotzeit für Kindergarten oder Schule vorbereiten?

Bestimmte Dinge herauslegen, die Du brauchen wirst?

Die Sachen der Kinder schon am Vorabend rauszusuchen, spart enorm Zeit und zumindest bei uns auch leidige Diskussionen. Die Sachen liegen im bad griffbereit und werden angezogen. Kein langwieriges Aussuchen am Kleiderschrank und ewige Diskussionen. Irgendwie kommen die so nur selten auf. Für mich sollte ich das auch einführen!

Liebe Grüße

Silke Mekat

 

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Schulanfänger: Das sollte ein Kind zur Einschulung können

Liebe Leserin,

unsere Kleine kommt im Herbst in die Schule. Gern nehmen wir und auch andere das zum Anlaß ihr zu sagen „wenn du in die Schule kommst, musst du dies oder jenes aber allein können“.

Zähne putzen, Fahrrad fahren, anderen helfen oder doch die Zahlen bis 100 kennen, Buchstaben lesen und schreiben können?

Was sollte ein Kind zur Einschulung schon alles können?

Ich glaub wir können uns alle ein wenig entspannen. Es ist gar nicht so viel, was ein Schulanfänger können sollte. Zusammengefasst hat das familie.de in dieser Bildergalerie: Das sollte Ihr Kind zur Einschulung können

Auch ein Test, ob Dein Kind schon reif für die Schule ist, gibt es. Hier kann man einen Test machen und herausfinden, ob das eigene Kind den Schulalltag schon bewältigen könnte.  SCHULREIFE-TEST

Wie sind Deine Erfahrungen? Wie war der Schulstart?

Entspannte Grüße

Silke Mekat

 

 

Grenzen setzen, aber wie?

Liebe Leserin,

Du möchtest sicherlich wissen, wie andere Frauen Beruf und Familie unter einen Hut bekommen.

Wie haben sie den Schritt aus der Elternzeit raus in den Job gemeistert?

Am Anfang gilt es eine Entscheidung zu treffen.
Die Entscheidung, einen Job anzunehmen, der nicht nur ein wenig Geld bringt, der gerade so die Kinderbetreuungskosten deckt und verbunden ist mit einem ewig schlechten Gewissen weder den Kinder, den Kollegen, noch dem Chef und schon gar nicht mir selber gerecht zu werden. Die Entscheidung nicht hin- und hergerissen sein zwischen ganz für das Kind da sein und ganz für den Job. Dies verursacht eben aus meiner eigenen Erfahrung heraus nur Stress.

Bei keiner Sache bin ich ganz da. Im Beruf denke ich an mein Kind und verbringe ich dann Zeit mit dem Kind, sind die Gedanken im Job. Stopp. Dein Beruf ist wichtig, Du darfst dich dort voll konzentrieren und beste Leistung bringen. Die Zeit mit Deinem Kind, gehört dann Euch beiden. Setze Grenzen.
Das hat natürlich zur Folge, Sicherheiten aufzugeben, sich dafür zu entscheiden, dass ein Job auch Spass machen darf, dass Kinder in einem guten Kindergarten optimal betreut und gefördert werden, dass nicht nur die Mutter sich um ein Kind kümmern kann, der Haushalt nicht nur Frauensache ist… und so vieles mehr.
Tipp 1: Schreibe eine Positiv-Negativ-Liste
Stelle Dir dazu folgende Fragen:
• Was ist positiv daran, wenn ich klare Grenzen setze?
• Was ist negativ daran, wenn ich klare Grenzen setze?
• Welche Chancen ergeben sich für mich?
• Welchen Risiken bin ich ausgesetzt?
• Was kann mir schlimmstenfalls passieren?
• Was passiert mir bestenfalls?

Diese Übung kannst Du natürlich jederzeit wieder machen.

Auch wenn Du bereits berufstätig bist. Dafür musst Du die Fragen nur an die jetzige Situation anpassen.
Ich nutze diese Art von Reflektion jedes Mal, wenn ein neues Projekt oder Seminar startet, etwas, dass ich zum ersten Mal mache.
Tipp 2: Schriftliche Antworten zeigen Wirkung
Schreibe Deine Antworten auf. Indem ich etwas zu Papier bringe, mache ich es mir bewusster, als wenn ich nur daran denke. Ich vergesse auch nicht so leicht und kann es mir in einigen tagen oder Wochen wieder zur hand nehmen. Wie weit bin ich auf meinem Weg schon gegangen? Sind KOrrekturen notwendig oder bin ich noch immer auf dem Weg zu meinem Ziel?
Probiere es aus. Was hastz Du zu verlieren?

 

Herzliche Grüße

Silke Mekat

Job oder Familie: Mütter verlieren infolge von Babypausen und zeitweiligem Abschied vom Vollzeitjob hunderttausende von Euro

 

Liebe Leserin,

mit Kind arbeiten viele Frauen Teilzeit, um Familie und Beruf zu vereinbaren. Doch das kommt sie teuer zu stehen – wenn es um ihre Rente geht. Wie Forscher errechnet haben und der Tagesspiegel in seiner online Ausgabe schreibt. Hier geht´s zu dem Artikel: Job oder Familie: Im Zwiespalt

Verglichen wird in dem Beitrag die Rentenerwartung eines Mannes, der 40 Jahre immer durchschnittlich 34 999 Euro verdient hat mit der einer Frau, die 20 Jahre nur halb so viel verdient hat. Gingen beide Arbeitnehmer in Rente und bekämen ab dem 1. Juni 2015 Ruhegeld, käme der Pensionär unter Einbeziehung des aktuellen Rentenwerts West (28,61 Euro) auf eine Rentenleistung von 1144 Euro. Der Frau bleibt dagegen nur eine Rente von 287 Euro….

„In Deutschland behalten 60 Prozent aller beschäftigten Mütter ihren Teilzeitjob auch dann, wenn ihre Kinder schon 12 Jahre oder älter sind“, sagt Christina Boll, Forschungsdirektorin am Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWi).. „Das ist ein Problem.“ In ihrer Promotion hat sich Boll mit dem Einkommenverlust von Frauen durch geburtsbedingte Arbeitsunterbrechungen. Unter anderem kam sie zu dem Ergebnis, dass Mütter infolge von Babypausen und zeitweiligem Abschied vom Vollzeitjob hunderttausende von Euro verlieren können. Doch nur wenigen Frauen sei klar, dass sich die Einkommensverluste auch gravierend bei der Rente niederschlagen. Gerade dann, wenn Mütter über viele Jahre hinweg in Teilzeit oder als Minijobber arbeiten.

Die Volkswirtin Boll mahnt: „Ich kann allen Frauen nur raten, möglichst schnell aus der Babypause in den Job zurückzukehren.“

Silke Mekat - Beraterung, Training und Coaching rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie Coaching, Beratung Vereinbarkeit von Beruf und Familie Elternzeit beruflicher Wiedereinstieg

Herzliche Grüße

Silke Mekat

P.S. Ich freue mich auf Kontakt mit Dir in Form von Kommentaren, als Follower auf Facebook oder direkt bei mir Kontakt at Vereinbarkeit-von-Beruf-UND-Familie.info

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Raus aus dem alltäglichen Hamsterrad

Das kann doch nicht alles gewesen sein

Liebe Leserinnen,

aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr gerade wir Mütter dazu neigen unsere eigenen Talente und Fähigkeiten unter den Scheffel zu stellen.

Wie häufig wir mit angezogener Handbremse durch unser Leben manövrieren.

Wie häufig wir uns einsetzen und engagieren und doch begleitet uns das Gefühl:
Das kann doch nicht alles gewesen sein?
Das Gefühl von: Da schlummert noch mehr in mir!
So fühlen wir uns häufig nicht wertgeschätzt und gesehen, hetzten von Termin zu Termin, bringen unsere eigenen Talente und Fähigkeiten nur in abgeschwächter Form zum Ausdruck.

Und vergessen am Ende uns selber ganz. Die Umgebung, das System, die Gesellschaft, die Umstände, so lauten die häufigsten Begründungen.

Es ist Zeit gar nicht erst auf ein solches, gedankliches Abstellgleis auszuweichen!

Eine gute Möglichkeit bietet ein Coaching.
Ein Coaching für Mütter hilft Dir dabei Schritt für Schritt die Punkte auf dem Weg zurück in den Beruf schon während der Babypause anzugehen. Sich der eigenen Stärken bewusst zu werden und zu lernen diese zum Ausdruck zu bringen. Die richtige Betreuung für das Kind zu finden. Herauszufinden wie viel Arbeitszeit Du überhaupt zur Verfügung stellen kannst, ohne die Balance zwischen Beruf und Familie zu verlieren. Gespräche mit dem Chef vorzubereiten und sich über die gedanklichen Hürden bewusst zu werden. Gleichzeitig erfährst Du, auch in stressigen Zeiten kleine Fluchten im Alltag zu finden.

Du fragst dich vielleicht:
• Kann ich mir in der heutigen Zeit überhaupt erlauben beruflich kürzer zu treten?
• Bin ich als berufstätige Mutter meinen Kindern auch eine gute Mutter?
• Oder Du fragst dich, wie du alles schaffen sollst: Morgens früh raus, dann vor der Arbeit erst zur Kita, schnell weiter zur Arbeit. Dort wird volle Präsenz, top Leistung und auch die Bereitschaft zur Mehrarbeit erwartet. Doch wie soll das gehen? Denn wenn Du es nicht pünktlich zur Kita schaffst, gibt es neue Probleme. Wer kann Dein Kind außer dir abholen und dann betreuen? Und der Chef? Wie ihm und den Kollegen klarmachen, dass man leider pünktlich gehen muss. Überstunden oder ein Treffen nach Feierabend so ganz spontan nicht ebenfalls drin sind.

Dann ist ein Coaching für den beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit das Richtige für Dich.

Was Du mit einem Coaching zum Wiedereinstieg erreichen kannst:

  • Deine Gedanken, Werte und ggf. Rollenvorstellungen zu reflektieren
  • Deinen Blick auf Ihre Wünsche, Stärken und Ihr Können zu lenken
  • Deine neuen beruflichen Ziele so zu formulieren und die Schritte dorthin so zu definieren, dass sie zu Dir passen
  • von Dir gewünschte Verhaltensweisen in einem sicheren Setting auszuprobieren und zu reflektieren
  • Optionen durchzuspielen, um sich entweder für den alten Job neu zu organisieren, oder berufliches Neuland zu betreten
  • Dich optimal auf Stellensuche und Bewerbungen für einen neuen Job vorzubereiten
  • Ideen und Pläne für neue Arbeitsformen zu entwickeln
  • mit Zeit- und Stressmanagement mehr Energie zu tanken.

 

Oder ganz bequem von zu Hause aus, als Online Coaching Programm

In sieben Modulen begleite ich Dich durch die Elternzeit und plane mit dir gemeinsam den Wiedereinstieg.
Das Beste daran – Du muss dafür gar nicht aus dem Haus! Entspannt kannst Du die Module von zu Hause aus bearbeiten. So lässt sich das Wiedereinstiegs Programm ganz einfach in Deinen Alltag integrieren.
Modul 1: die Elternzeit vorbereiten, das Planungsgespräch mit dem Vorgesetzten, Tipps für den Endspurt in den Mutterschutz
Modul 2: die Babypause richtig nutzen, Kontakt halten, Weiterbildung, wie lange pausieren?, viel zu tun und nichts geschafft – der Alltag mit Kind, familienfreundliche Arbeitswelt nutzen und gestalten
Modul 3: den Wiedereinstieg vorbereiten, die Wahl der Kinderbetreuung, wieder reif für den Job?, wie viel Arbeitszeit habe ich überhaupt zur Verfügung?, Ihr gutes Recht rund um den Wiedereinstieg
Modul 4: fit für den Wiedereinstieg, was sind Ihre Stärken?
Modul 5: Wiedereinstiegs Hindernisse – welche gibt es und wie gehen Sie damit um?
Modul 6: da bin ich wieder – die Rückkehr in den Job, Zeit sinnvoll nutzen, Familienorganisation, als Mutter Karriere machen, das Wiedereinstiegsgespräch vorbereiten
Modul 7: ganz entspannt mit Kind und Kegel, Eltern sein – Partner bleiben, mehr, Kommunikation, die Perspektive wechseln, Entspannung im Alltag
Schreibe mir und entwickele mit meiner Unterstützung Deine persönlichen Erfolgsstrategien für eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Planung deiner Elternzeit und den Wiedereinstieg, für eine Balance zwischen Kind und Karriere.
Ich unterstütze Dich dabei, neue, individuelle Visionen, Wünsche, Ziele und Strategien für deine berufliche Zukunft, für eine gelungene Balance von Beruf und Privatleben oder die zu lösende Situation zu entwickeln und umzusetzen.

Wenn Du willst, lernen wir uns kennen!

Soulution Coaching Silke Mekat - Beraterung, Training und Coaching rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Weitere Informationen unter Kontakt (at) Vereinbarkeit-von-Beruf-und-Familie.info

Wie sollte der ideale Arbeitsplatz im Home Office aussehen?

Liebe Leserinnen,
neulich traf ich eine Frau, die mir berichtete, dass sie sich selbständig gemacht hat. Leider hat sie aber nicht einmal eine richtige Arbeitsecke in ihrer Wohnung. Kann man sich so auf ein neues Geschäft konzentrieren? Was braucht man eigentlich, um von zu Hause aus arbeiten zu können? Ich meine nicht die technischen Mittel gemeint, sondern ganz einfach der Bereich, in dem ich arbeiten will.Wie sollte der ideale Arbeitsplatz zu Hause aussehen?
Hier einige Tipps, die ich auf der Homepgae von Michael Poh fand “8 Tips To Create An Organized & Productive Home Office“ ergänzt um eingene Tipps:
1. Trenne privates und berufliches. Fernseher, Kinderspielzeug und Co sollten in einem Büro oder in der Arbeitsecke nichts zu suchen haben. Wobei ich hier einschränken muss. Gerade wenn man noch was am Rechner erledigen muss, schnell eine Antwort schreiben will und dergleichen empfiehlt es sich besonderes Spielzueg im Arbeitszimmer zu haben, denn so sind die lieben Kleine eine zeitlang beschäftigt. Kurz lässt sich so wenigstens noch etwas erledigen.

2. Achte auf eine angemessene Sitzgelegenheit – denn Dein Rücken wird es dir danken

3. Sorge für ausreichende Beleuchtung – gerade in den Wintermonaten oder bei Regenwetter macht ein trüber Tag, mit wenig Tageslicht schnell müde und die Arbeit zieht sich endlos. Gutes Licht steigert dagegen die Produktivität

4. Achte auf einen guten Virenschutz, sichere Dokumente, Bilder etc. und alles was Du brauchst auch noch ein zweites Mal ab und investiere in eine gute, technische Ausstattung

5. Hast Du alles, was du zum Arbeiten brauchdt oder fehlt etwas? Allerdings ist weniger oft mehr

6. Vereinfache Deine Prozesse – Dinge, die du jeden Tag und immer wieder machst, solltest du automatisieren. So kannst Du Dinge ohne langes Nachdenken erledigen. Hilfreich sind hierfür z.B. ein gutes Ablagesystem und Ordner in Outlook für die verschiedenen Projekte, für die Familie, für Freunde, für dringendes und für Dinge die Zeit haben und warten können. Emails nicht auf die lange Bank schieben, damit müllt das Postfach nur zu. Anschauen und sofort entscheiden. Entweder in welchen Ornder es gehört, wann Du dich darum kümmern willst oder ob es weg kann. So hälst Du z.B. auch die Newsletterflut in Grenzen.

7. Wenn Du mehr Platz brauchst, dann räum mal wieder auf und miste aus – ganz ehrlich, man muss nicht wie im Tipp geraten einen Raum dazu mieten. Häufig hilft es auch mal wieder alles anzuschauen und sich zu fragen, ob man das wirklich braucht. Dann die Ablage machen, alles was nicht gebraucht wird wegwerfen und die Dinge so sortieren, dass sie schnell zur Hand sind und was nicht oft gebraucht wird, gut abgelegt ist.8. Gib Deinem Arbeitsplatz eine persönliche Note – Du sollst dich wohlfühlen in deinem Arbeitszimmer oder in deiner Arbeitsecke. Vielleicht erinnert Dich ein Foto des letzten Urlaubs an besonders schöne Momente und lässt dich kurz innehalten und auftanken. Der Puls wird langsamer, die Muskelspannung wird weniger. Eine prima Kurzpause. Oder Du lächelst, wenn du ein selbstgemaltes Bild deines Kindes siehst. Alles, was Dich in gute Stimmung versetzt, was dich lächeln lässt, tut dir gut und schafft so eine gute und vor allem produktive Athmosphäre.

www.Vereinbarkeit-von-Beruf-und-Familie.info

Viel Spass beim Ausprobieren!

Silke Mekat
Auch lesenswert:

“Neue Ideen lösen oft Ängste aus” – Silke Mekat im Interview mit Tandemploy zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie

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Doppeltes Talent auf einer Stelle – Jobsharing im Mittelstand

Durch Jobsharing erfolgreicher – Tandemploy hilft bei der Umsetzung!

Neue Online-Publikation: Mit Home-Office-Modellen Familie & Beruf gut vereinbaren

Personal im Fokus: Bitte kommen Sie bald wieder! – wie Unternehmen Elternzeitler binden

Jobsharing: Eins plus eins gleich drei

Ankündigung: Silke Mekats 1. Buch: Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Wie bringt man Kindern den Wert von Geld bei?

Liebe Leserinnen,
ich habe schon mal berichtet, dass wir bei einer Tauschbörse sind. Tauschen, statt verkaufen empfinde ich als sehr angenehm und es hat noch einen Nebeneffekt. Unsere Tochter lernt so sich von Spielsachen, Büchern und Kleidung zu trennen.
Sie ist bald ein Schulkin und hat den einen oder anderen Wunsch. Mit Geld kann sie aber noch nicht viel anfangen, das ist zu abstrakt.Du musst etwas hergeben, um etwas neues zu bekommen 

Diese Logik versteht sie aber schon sehr gut. Vor ein paar Wochen fragte sie, als sie im Auto Päckchen liegen sah, ob ich wieder was von ihren Sachen weggenommen hätte. Ja, hatte ich. Am Abend zuvor hatte sie sich Stoffe für eine Mütze und einen Loop Schal aussuchen dürfen und dies konnte ich nun als Anlass nehmen und ihr erklären, dass nur wenn sie Dinge, für die sie zu gross oder zu alt geworden ist hergibt, kann sie neues wie z.B. eine coole Beanie Mütze und den Loop bekommen. Auch mit ihren fünf Jahren leuchtete ihr das ein und so ist es seitdem kein Thema mehr bei uns, wenn ich Spielsachen, Bücher und Kleidung aussortiere.
Ganz offen gehen wir jetzt damit um und sie bringt selber Dinge, die sie nicht mehr braucht. Heute kam ein Päckchen mit  drei Mariella Meermädchen Büchern, dafür hatte sie ihren Baby Born Vespa Roller hergegeben. Denn dafür ist sie ja schon viel zu alt 😉

Viele Grüße und viel Spass beim Tauschen!
Silke Mekat

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